Ich rauche, trinke und fresse ich zu Tode!

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Sucht Völlerei Trägheit

Ich (w/30) wiege 150kg, rauche mindestens 40 Zigaretten am Tag und trinke seit neun Jahren jeden Abend zwei Flaschen Wein. In meiner Mittagspause rauche ich sechs Zigaretten in 30 Minuten, auf der Fahrt von zu Hause zur Arbeit und zurück rauche ich ebenfalls Kette. An manchen Tagen hole ich mir auf dem Heimweg von der Arbeit fünf Cheeseburger und esse diese im Auto. Zu Hause mache ich mir dann noch Pizza oder esse Süßigkeiten. Ich finde mich selbst ekelhaft, aber ich kann mit diesem exzessivem Essen, Trinken und Rauchen einfach nicht aufhören.

Niemand bekommt mit, wie ungesund ich eigentlich lebe, in Gesellschaft reiße ich mich komischerweise zusammen. Also, wenn ich mal feiern gehe, trinke und rauche ich weniger als an einem normalen Arbeitstag. Ich wundere mich darüber, dass ich bis jetzt noch keinen Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall oder Ähnliches bekommen habe, weil ich einfach nur Mist in meinen Körper stopfe. Ich beichte, dass mir das alles bewusst ist und dass ich trotzdem nichts ändere, weil ich zu wenig Willenskraft habe. Achja, und noch dazu bin ich Sozialpädagogin, die anderen Leuten predigt, dass sie etwas in ihrem Leben ändern müssen, um weiter zu kommen. Ironie vom Feinsten. Lange geht das wohl nicht mehr gut.

Beichthaus.com Beichte #00008185 vom 21.04.2006 um 08:34:00 Uhr (4 Kommentare).

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Ausgleich für ein mieses Gehalt

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Diebstahl Schamlosigkeit

Meine Mitauszubildenden und ich arbeiten gut, machen viele Überstunden, meckern nicht rum, aber bekommen ein Gehalt, was unter jedem Sozialhilfesatz liegt, weit darunter. Also gleichen wir das aus. Wir klauen Tassen, Becher, Krüge. Alles, was bei uns nicht niet- und nagelfest ist, wird mitgenommen, insofern es nicht direkt auffällt. Auch essen wir dem Chef immer den Kühlschrank leer. Und wir fühlen uns gut, auf dem Heimweg lachen wir immer darüber. Sind wir jetzt schlechte Menschen?

Beichthaus.com Beichte #00008176 vom 21.04.2006 um 04:33:06 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Alles ist scheiße!

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Hass Zorn Dummheit Trägheit Games Schule

Ich fühle mich total beschissen und bin selbst daran Schuld. Es geht mir eigentlich saugut. Ich habe ein gutes Verhältnis zu meiner Familie, etwas zu essen und alles, was ich eigentlich brauche. Nur für die Schule, da mache ich nichts und komme trotzdem immer weiter. Mein Vater war ein ganz hohes Tier bei VW und ich häng hier nur rum. Der Spruch "Mach was" zieht bei mir schon lange nicht mehr. Ich "vergesse" ja auch jeden Tag, meine Hausaufgaben zu machen. Ich hänge den ganzen Tag vorm PC (kein Kellerkind!) und zocke mit Freunden. Dann sage ich macnhmal: "Macht schnell, muss noch was für die Schule machen!" Und dann ist es auch schon wieder 22:00 Uhr. Ich will damit sagen, dass ich mein beschissenes Schulleben nicht auf die Reihe kriege, denn wenn ich Hausaufgaben machen will, dann lenkt mich wieder der PC davon ab.

Ich wache außerdem jeden Morgen um 5:00 Uhr auf und gehe dann duschen, d. h. ich habe meistens nur fünf Stunden Schlaf. Dann hänge ich in der Schule, machen morgens meine Hausaufgaben und bin dann schon ausgepowert für den Rest des Tages. Wenn ich dann zu Hause bin, lege ich mich pennen und dann ist es schon wieder 19:00 Uhr! Dann bin ich enttäuscht, weil ich nicht an den PC gekommen bin. Und dann sind da ja noch die Hausaufgaben und was man sonst noch so machen muss. Lernen tue ich immer nur eine Stunde. So, hiermit beichte ich, dass ich mein verdammtes Schulleben nicht auf die Reihe kriege, meine Kollegen in der Schule alle Spasten sind und ich sie abgrundtief hasse, dass die Fotzen aus meiner Schule und Umgebung scheiße sind und sich mal Anstand besorgen sollen. Ich beichte, dass ich diese Leute noch nie in meinem verdammten Leben gemocht habe und dass ich jeden Tag auf die eintreten könnte, wenn ich sie in der Schule sehe. Ich beichte, dass ich mich für nichts interessiere, was sie mir sagen (dennoch mache ich den Anschein, als ob). Ich würde dieses verdammte Dorf und die verdammten Nachbardörfer unter Quarantäne stellen und Napalmbefehl geben.

Beichthaus.com Beichte #00008160 vom 20.04.2006 um 23:59:39 Uhr (10 Kommentare).

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Ja, ihr studiert Jura!

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Engherzigkeit Hochmut Studentenleben

Seit fast zwei Jahren studiere ich (w/20) jetzt schon und mir gehen viele der Kommilitonen mächtig auf den Zeiger. Warum? Weil sie über NICHTS anderes als über das Studium sprechen! Und zwar nicht nur innerhalb der Uni, sondern auch in der Öffentlichkeit. Ich studiere Jura (falls das jemand kritisiert - es war schon seit Jahren mein Wunschstudiengang). Wenn ich mit Kommilitonen im Zug unterwegs bin, wird sich über nichts anderes unterhalten. Ich habe mich sehr bewusst für meinen Studiengang entschieden, aber er füllt nicht mein gesamtes Leben aus. Ich habe auch noch andere Interessen. Doch egal, welches Thema ich anschneide - wir sind ganz schnell wieder beim Thema Studium. Und manchmal habe ich das Gefühl, dass zumindest manche der anderen damit ein wenig angeben möchten. Manchmal würde ich am liebsten zischen "Ihr, ich glaube, die anderen Fahrgäste wissen jetzt, dass ihr Jura studiert". Ich weiß von anderen auch, dass es in vielen anderen Studiengängen nicht anders ist. Student zu sein bedeutet doch nicht, von nichts anderem mehr zu sprechen! Ich klinke mich aus den Gesprächen mehr und mehr aus. Es ist oft einfach nur unnötig. Zum Glück sind nicht alle der Kommilitonen so, mit manchen kann man wirklich viel Spaß haben - ohne, dass sie ihr Studium vernachlässigen. Aber es sind wirklich viele so.

Beichthaus.com Beichte #00008095 vom 19.04.2006 um 18:28:38 Uhr (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Meine unverzeihliche Sünde

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Fremdgehen Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich war vor einigen Wochen mit meiner Freundin auf einen Geburtstag eingeladen. Leider konnte sie an dem Tag nicht und ich sollte alleine fahren. Die Feier war lustig, es gab gutes Essen, man hat neue Leute von Überall aus der Republik kennengelernt und alle haben auch ganz gut getrunken. Jetzt muss ich ein wenig ausholen... Vor einigen Jahren waren wir beide keine Kinder von Traurigkeit, so das Besuche im Swingerclub oder mal ein Dreier ganz normal waren und auch dazu gehörten und das Sexualleben war mehr als erfüllt. Leider wurde das im Laufe der Jahre weniger und mit dem ersten Kind blieb die Sexualität so gut wie ganz auf der Strecke (zwei Mal im Monat is schon sehr viel). All das ist prinzipiell nicht schlimm, weil die wilden Zeiten gehen ja vorbei und wenn man sich liebt gibt es wichtigeres.

Auf jeden Fall ist mir auf dem Geburtstag ein Seitensprung mit einer anderen, ebenfalls vergebenen, Frau passiert. Ich könnte mich heute noch selber dafür ohrfeigen, aber es ist passiert und jetzt nüchtern betrachtet nicht mehr zu ändern. Und ja, ich war betrunken, und nein, das ist keine Ausrede, ich weiß das. Auf jeden Fall plagt mich ein schlechtes Gewissen wie ich es im Leben noch nicht hatte. Ich würde es am liebsten ungeschehen machen, aber das geht ja bekanntlich nicht. Beide Parteien haben sich darauf geeinigt es für sich zu behalten, weil wir beide unsere Partner lieben.

Es würde auch nie jemand heraus bekommen, wie auch,... Aber all das hilft mir nicht. Ich überlege ob ich es meiner liebsten beichte, doch ich habe Angst davor. Nicht das sie mich verlassen würde, das wird wahrscheinlich nicht passieren (auch wenn ich es verdient hätte). Ich habe Angst vor Ihrer maßlosen Enttäuschung. Sie hat es einfach nicht verdient. Ich habe sie eigentlich nicht verdient. Ich gehe die Situation im Kopf gelegentlich nochmal durch und Frage mich an welchem Punkt ich denn die Kontrolle über mich selber verloren habe und was in mich gefahren ist, aber ich kann mir selber keine Antwort darauf geben.

Ich fühle mich wie der größte A**** auf Erden und frage mich wie es weiter geht. Ob ich es Ihr beichte oder ob nicht... Ich weiß, dass ich keine Absolution verdient habe, ich muss damit selber klar kommen, aber ich musste es einfach einmal loswerden. Danke fürs Lesen

Beichthaus.com Beichte #00008043 vom 18.04.2006 um 07:48:56 Uhr (4 Kommentare).

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