Hilfe, niemand bemerkt meine Essstörung!

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Verzweiflung Sucht Selbstverletzung Völlerei Ernährung

Ich glaube, ich bin essgestört. Als Kind war ich eher dick, wurde oft gehänselt und schon in der ersten Ballettstunde von der Lehrerin und den anderen Kindern rausgeekelt. Wen wundert es, ich sah ja auch aus wie Miss Piggy im Tutu. Ich wurde immer mehr zum Sonderling und Außenseiter, mir wurde vor der versammelten Klasse im Sportunterricht die Hose runtergezogen, was für mich schon nichts Schockierendes mehr war. Mit 14 bekam ich einen abnormen Ekel vor Essen, habe mich noch von einer Scheibe Toast am Tag ernährt und mein Gewicht innerhalb von 2-3 Monaten um über 20 Kilo verringert. Niemand hat etwas dazu gesagt, zwischendurch bekam ich Anerkennung dafür, irgendwann dann nur noch seltsame Blicke, jedoch keine Hilfe. Kurz darauf fing ich an, alles zu essen, was mir in die Hände fiel und ich nahm das Doppelte des verlorenen Gewichts wieder zu. Nun läuft diese Geschichte seit über fünf Jahren, ich nehme 20 Kilo ab, 10 wieder zu, 20 Kilo ab, 25 wieder zu, etc.

Nach wie vor interessiert sich dafür niemand oder zumindest traut sich keiner, etwas zu sagen. Inzwischen fallen mir die Haare aus, meine Nägel brechen ständig ab (wobei ich eh dauernd darauf herumkaue) und mir ist dauernd schwindelig. Ich weiß trotzdem nicht, was ich machen soll, ich befinde mich wegen bestimmter Ereignisse in einer Verhaltenstherapie, jedoch scheint auch mein Therapeut kaum Notiz von meinem schwankenden Gewicht zu nehmen oder ich bin einfach noch nicht lange genug und zu selten dort. Eigentlich hatte ich mein Essverhalten eine ganze Zeit lang im Griff, bis mein Freund mich geschlagen hat. Ich weiß, ich sollte etwas dagegen tun, aber ich fühle mich tierisch allein und habe im Moment einfach keinen Lebenswillen mehr.

Beichthaus.com Beichte #00025981 vom 29.03.2009 um 14:58:47 Uhr (15 Kommentare).

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Dienstende bei der Polizei

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Gewalt Drogen Trunksucht Last Night Polizei

Ich komme mir gerade unglaublich dämlich vor. Ich (m/20) habe gerade bei der Polizei in einem kleinen Dorf irgendwo zwischen Harz und Heide meinen Dienst angetreten und das erste, was ich nach der Bestätigung gemacht habe, war eine kleine Party. Es ist meine erste […]
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Beichthaus.com Beichte #00025970 vom 28.03.2009 um 15:43:03 Uhr (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Respekt verloren

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Hochmut Peinlichkeit Studentenleben

Respekt verloren
Ich beichte, dass ich meinen international bekannten und geachteten Professor für europäisches Gemeinschaftsrecht nicht mehr respektieren kann, seit er sich auf der Herrentoilette am Pissoir direkt neben mich gestellt und laut gefurzt hat.

Beichthaus.com Beichte #00025962 vom 27.03.2009 um 02:59:28 Uhr (16 Kommentare).

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Das Geschwindigkeits-Limit

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Waghalsigkeit Essen

Ich wurde in drei Tagen zwei Mal geblitzt. Ich denke, dass ich es nun gelernt habe und mich nun immer schön an die Geschwindigkeitsbegrenzung halte. Es ist sogar ein geiles Gefühl, in einer 50er Zone, die einspurig verläuft, genau 50km/h auf dem Tacho zu fahren und hinter mir eine riesige Schlange zu bilden. Falls die Straße dann doch zweispurig wird und mich jemand überholen will, trete ich extra aufs Gas, aber achte auch darauf, nicht zu schnell zu fahren, damit nicht ich, sondern der Überholende geblitzt wird.

Beichthaus.com Beichte #00025961 vom 27.03.2009 um 01:38:41 Uhr in Essen (12 Kommentare).

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“Beichte

Mein Unfall und die Liebe

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Dummheit Peinlichkeit

Ich (w) war gerade in der Stadt unterwegs, als hinter mir jemand meinen Namen rief. Da ich es eilig hatte und meinen Zug nicht verpassen wollte, drehte ich mich im Gehen um. Vor mir stand ein alter Freund, den ich von der Schule kannte. Ich war mal mit ihm zusammen und vermisste ihn immer noch. Natürlich war ich etwas verdattert, ihn anzutreffen. Rückwärts lief ich also mit ihm im Schlepptau weiter. Dabei übersah ich, dass die Fußgängerampel rot war und da wir beide völlig in unser Gespräch vertieft waren, bemerkte auch er es nicht. Also lief ich geradewegs einem Auto vor die Windschutzscheibe. Wenig später kam ich auf dem Asphalt wieder zu mir und blickte in das Gesicht meines Begleiters. Er umklammerte meine Hand. Um mich herum standen viele Schaulustige und von Weitem hörte ich einen Krankenwagen herannahen. Ich verlor das Bewusstsein und wachte im Krankenhaus wieder auf. Na toll, den Zug hatte ich verpasst. Mein Kollege war natürlich nicht von meiner Seite gewichen und rannte schon fast panisch auf mich zu. Er machte einen kurzen Halt, sah mich an und küsste mich. Ich konnte mich nicht mehr bewegen. Als er dann etwas später zurückwich und mich besorgt musterte, konnte ich ihn nur geschockt anstarren. Bevor ich etwas sagen konnte, trat der Autofahrer, dessen Frontscheibe Müll ist, ins Zimmer. Er fragte mich, ob mit mir alles in Ordnung sei. Völlig außer Atem sagte ich ihm: "Ich liebe dich!" worauf mich dieser natürlich fassungslos anstarrte. Er verließ schleunigst mein Zimmer. Mein neuer Freund und ich brachen in schallendes Gelächter aus und schworen uns ewige Liebe.

Beichthaus.com Beichte #00025959 vom 26.03.2009 um 15:59:50 Uhr (16 Kommentare).

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