Eingesperrt im Keller des betrunkenen Spinners

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Hass Vandalismus Falschheit Arbeit

Ich (m/23) arbeite bei den örtlichen Wasserwerken. Vor etwa sieben Wochen sollte ich für eine Woche den Bereitschaftsdienst übernehmen und erhielt Freitagabend etwa gegen 23.30 Uhr einen Anruf aus der Leitwarte, dass ein älterer Herr sich über sehr niedrigen Wasserdruck […]
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Beichthaus.com Beichte #00034488 vom 03.12.2014 um 18:36:02 Uhr (18 Kommentare).

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Der unqualifizierte Bürgermeister

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Rache Engherzigkeit Arbeit Nauwalde

Ich (w) habe es unserem Bürgermeister so richtig heimgezahlt. Als ich fast 15 Jahre alt war, war ich schon einmal bei diesem Bürgermeister und seiner rechten Hand im Vorstellungsgespräch für den Ausbildungsberuf der Verwaltungsfachangestellten. Damals ging ich auf eine Realschule und war in der neunten Klasse mit einem Durchschnitt von 1,80. Das war mein erstes Vorstellungsgespräch und er wusste um meine Nervosität, aber nach drei Minuten sagte er: "Frau Müller, es gibt wesentlich höher qualifiziertere Bewerber als Sie." Danach war ich völlig fertig und eingeschüchtert. Klar, dass es nichts mit dem Ausbildungsplatz wurde. Vor kurzer Zeit war jedoch wieder die gleiche Stelle ausgeschrieben und ich bewarb mich wieder, jetzt mit meinem Abschlusszeugnis von 1,24. Ich musste meinen Ausweis erneuern und der Azubi übernahm dies, ich fragte ihn, was er für einen Schulabschluss hatte, um diesen Beruf ergreifen zu können. Er antwortete, dass er einen Realschulabschluss habe. Ich fragte auch nach seinem Durchschnitt von damals und er sagte zu mir: "2,56." Dann erklärte er mir mit freundlichem Grinsen, dass sein Vater ihn hineingebracht hatte. Ich konnte dem Kerl nicht böse sein, warum auch? Ich würde auch Vitamin B nutzen, wenn ich es hätte. Mich ärgerte es mehr, was der Bürgermeister zu mir gesagt hatte und dass mein Vorstellungsgespräch nur Schein war.<br /> <br /> <br /> Ich wurde dann zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und saß wieder in diesem Raum. Die gleichen Personen kamen herein und setzte sich. Was die beiden nicht wussten? Ich habe schon bei einem super Unternehmen unterschrieben, ich hatte dort auch einen Monat lang ein Praktikum und sie nahmen mich sofort. Alle sind lieb, freundlich und aufgeschlossen, ich habe 29 Tage Urlaub und verdiene 640 Euro netto. Es ging los mit einem bisschen Small Talk, und ob ich wüsste, wer die Bundeskanzlerin ist und so weiter. Dann kam wieder der Satz: "Frau Müller, es gibt wesentlich höhere qualifizierte Bewerber als Sie." Dann stand ich ganz gelassen auf, zog meine Jacke an, nahm meine Tasche und sagte: "Wissen Sie Herr A. - es gibt wesentlich höher qualifiziertere Bürgermeister als Sie. Ich ziehe meine Bewerbung hiermit zurück. Brauchen Sie das noch schriftlich?" Er war total verdattert: "Äh - ja?" Und ich zog aus meiner Tasche eine Mappe mit einem Schreiben über den Rückzug meiner Bewerbung, mit Unterschrift und allem Drum und Dran und überreichte sie ihm. Und so verließ ich den Raum und sah ihn nie wieder. Ich bitte um Absolution, da ich es nicht einfach ruhen lassen konnte und weil ich mich so in die Sache reingesteigert habe. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00034486 vom 03.12.2014 um 18:11:53 Uhr in 01609 Nauwalde (Mühlweg) (22 Kommentare).

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Skandal bei der Fast-Food-Kette

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Falschheit Engherzigkeit Geiz Ernährung

Bei Fast Food scheiden sich bekanntlich die Geister. Manche pilgern zum Goldenen M, ich hingegen bin ein Jünger des Burger-Königs. Deswegen könnte man annehmen, dass ich mich wegen des "Skandals" gräme. Tatsache ist jedoch, dass ich mich unendlich darüber freue. Warum? 1. Die Läden sind jetzt gähnend leer und die Wartezeit geht gegen null. 2. Alles ist so sauber, wie ich das noch nie erlebt habe. 3. Alle Speisen werden extra frisch zubereitet, so lecker war es noch nie. 4. Promo- und Gutscheinaktionen gibt es verstärkt, es war selten so günstig. Ich beichte hiermit, dass ich mich über die Situation, die für bis zu 3.000 Leute die Arbeitslosigkeit bedeuten könnte, freue wie ein Schnitzel. Andererseits bin ich aber auch einer der wenigen Kunden, die dort überhaupt noch Geld ausgeben. Bei Gesprächen mit Bekannten würde ich übrigens niemals zugeben, dass ich dort hingehe, ich predige eigentlich immer gegen dieses ganze Junkfood-Zeug.

Beichthaus.com Beichte #00034485 vom 03.12.2014 um 10:10:56 Uhr (3 Kommentare).

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Der Herrscher des Studentenheims

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Selbstsucht Hass Waghalsigkeit Nachbarn Studentenleben

Ich bin Student und wohne in einem Studentenheim. Dieses besagte Studentenheim ist recht günstig und somit wohnen dort viele junge Leute aus dem Ausland, unter anderem Pakistanis, Inder, Chinesen, Bulgaren und Vietnamesen. Diese verschiedenen Kulturen können ja ganz […]
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Beichthaus.com Beichte #00034483 vom 02.12.2014 um 23:19:16 Uhr (9 Kommentare).

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Meine Vergangenheit als Messie

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Peinlichkeit Zorn Engherzigkeit Familie Garbsen

Ich (w/29) bin seit 2,5 Jahren mit meinem Freund glücklich. Wir leben zusammen, irgendwann im nächsten Jahr planen wir auch Nachwuchs. Meine Eltern verstehen sich auch sehr gut mit ihm. Ich litt vor 13 Jahren an einer Depression - aufgrund mehrerer Dinge, die in relativ kurzer Zeit geschahen. Meine Depression sorgte auch dafür, dass ich für eine begrenzte Zeit ein Messie war. Durch eine Gesprächstherapie überwand ich sie und heute würde kein Mensch denken, dass ich diese Probleme hatte. Meine Eltern sind Sozialpädagogen und haben mich damals sehr unterstützt. Außer mir, ihnen und meiner großen Schwester, die mir auch viel half, weiß kein Mensch davon. Das Thema ist ja auch gegessen und nicht mehr aktuell. Vor drei Wochen hat meine Mutter dann allerdings alles meinem Freund erzählt - völlig grundlos! Unsere Beziehung ist super, wir stehen beide mit beiden Beinen im Leben. Die Begründung meiner Mutter war, dass er das doch wissen sollte, wir führen schließlich ein gemeinsames Leben und er müsse meine komplette Vergangenheit kennen, auch wenn sie absolut keine Rolle mehr spielt. Sie hat auch die Messie-Geschichte erzählt, dass ich mich einigelte und zeitweise nicht wusch. Mein Freund musste ziemlich schlucken und seither fragt er mich ständig, ob es mir denn gut geht und behandelt mich wie ein rohes Ei, sodass ich es kaum noch aushalte!<br /> <br /> <br /> Meine Beichte? Meine Mutter ist für mich gestorben. Ich werde ihr diese Sache nicht verzeihen. Ich werde mit meiner Schwester und meinem Vater weiterhin den Kontakt pflegen, den wir immer harmonisch führten - aber ohne meine Mutter. Wenn ich sie erblicke, bin ich ab durch die Mitte - ich treffe meine Familie nur dann, wenn sie nicht dabei ist. Mich werden jetzt einige für hartherzig halten, da meine Mutter es auch bitter bereut und sich unbedingt wieder mit mir vertragen möchte, aber für mich ist es das Schlimmste überhaupt, dass mein Freund von dieser Zeit weiß. Unsere Beziehung ist immer noch schön, aber nun kümmert er sich um mich, als wäre ich ein kranker Mensch. Nur weil ich vor mehr als zehn Jahren mal eine Depression hatte und meine Mutter ihren Schnabel nicht halten konnte. Ich möchte nichts mehr mit ihr zu tun haben. Ich hatte sie damals, als ich behandelt wurde, so sehr gebeten, das außerhalb der "Kernfamlie" niemandem zu sagen und sie versprachen es. Wenn meine Mutter alt und gebrechlich ist und mich braucht - es tut mir leid. Wenn es ihr rausgerutscht wäre - aber sie hat es ja bewusst erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00034482 vom 03.12.2014 um 00:07:26 Uhr in Garbsen (18 Kommentare).

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