Es ist nur ein Job!

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Lügen Falschheit Engherzigkeit Arbeit

Ich (m/32) arbeite auf einer ziemlich modernen Intensivstation in einem sehr großen Krankenhaus. Oft sterben bei uns Patienten, da sie einfach austherapiert sind, manchmal auch unter recht unmenschlichen Umständen (Medizinethik ungleich Ethik) und ich werde oft von den Angehörigen dieser Patienten gefragt, wie man mit so viel Leid und Elend zurechtkommt. Meistens erzähle ich irgendwas weichgespültes, um die Leute nicht vor den Kopf zu stoßen, in Wahrheit ist es mir aber einfach scheißegal, weil es nur ein Job ist.

Beichthaus.com Beichte #00036919 vom 26.10.2015 um 00:02:01 Uhr (16 Kommentare).

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Ein perfektes Praktikumszeugnis

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Faulheit Trägheit Arbeit

Ich (w) beichte, dass ich ein exzellentes Praktikumszeugnis bekommen habe, und nichts dagegen sagen werde. Klingt nach einem Luxusproblem, aber: ich habe während des Praktikums so gut wie nichts getan. Zugegeben, währenddessen habe ich ein kleineres Projekt betreut, aber wenn ich ehrlich sein soll, hätte ich das auch problemlos in der Hälfte der Zeit fertigstellen können, wenn überhaupt. Den Rest der Zeit habe ich damit verbracht, auf meinem Handy zu surfen oder dergleichen. Die Kollegen waren auch unglaublich nett, auch der Chef, alles wunderbar - nur eben ich saß in einem kleinen Büro, ganz für mich allein, und der Chef hat mich auch schon einmal eine halbe Woche lang gar nicht besucht, und auch auf mehrfache Nachfrage meinerseits hat er einfach nie nachgesehen, was ich getan habe. Ihm zwischendrin mein Projekt zeigen? Das habe ich mehrfach angeboten, und andauernd kam nur, dass er sich das bald ansehen würde. Hat er nie. Und jetzt ist das Praktikum vorbei, ich kriege ein wirklich tolles Praktikumszeugnis fürs Nichtstun. Ich versuche, mich damit zu trösten, dass ich nicht so viel Schaden zugefügt habe, weil ich für das Praktikum kein Geld gekriegt habe und ich mir nie etwas zuschulden kommen ließ. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036916 vom 25.10.2015 um 14:25:12 Uhr (11 Kommentare).

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“Folge

Wie ein pinker Stein für Mobbing sorgt

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Verzweiflung Engherzigkeit Kollegen Arbeit

Ich (w/20) möchte beichten, dass ich vorletzten Freitag eine eigentlich gute Absicht hatte, die eine riesige Misere verursachte. Ich arbeite in einem Büro und insgesamt sind wir dort acht Leute. Bei der letzten Besprechung wurde ein Platzwechsel bzw. Zimmertausch von zwei Kolleginnen beschlossen. Beide schienen auch kein Problem damit zu haben. Wann dieser Wechsel allerdings stattfinden sollte, stand noch in den Sternen. Vorletzte Woche nahm sich eine der Kolleginnen drei Tage Urlaub. In dieser Zeit stellte die Büroleitung bereits die Telefone der Plätze um und richtete die PCs neu ein. Ein anderer Kollege stellte eine Falt-Maschine auf den ursprünglichen Platz der Kollegin, von dem sie bald weg sollte, da sie vor Kurzem meinte, diese laute Maschine wolle sie nicht im neuen Zimmer haben. Eine andere Kollegin plädierte dafür, das Arbeitszeug noch nicht zu verschieben, damit es besagte Kollegin selbst macht, wenn sie aus dem Urlaub zurück ist.


Ich habe jedoch den pinken Stein, mit dem sie ihre Merkzettel fixiert, von ihrem alten Platz auf den besagten neuen Platz gestellt, da ich ihr eine wichtige Kundeninfo damit hinterlegte. Zudem legte ich Brief auf den neuen Platz, damit sie ihn gleich sieht. Andere meinten zu mir, dass seie eigentlich auch sinnvoll. Als die Kollegin dienstags dann wiederkam, war sie stinkwütend, dass man ihr nichts gesagt hatte, rastete vor den Chefs aus und ließ sich vorerst wegen Mobbing krankschreiben. Es war das Chaos, das sie wütend machte. Hätte da nichts auf ihrem neuen Platz gelegen, wäre sie nicht so wütend geworden. Da bin ich mir auch absolut sicher! Ich habe es ihr erklärt, aber sie meinte, mit mir hätte das nichts zu tun. Aber wenn da nichts gelegen hätte, wäre sie ruhiger gewesen, als sie in das andere Büro ging. Das Chaos hat eine Kettenreaktion ausgelöst und jetzt ist meine Unachtsamkeit daran schuld, dass eine liebenswerte, zu mir immer freundliche Person nach acht Jahren vermutlich kündigt oder gekündigt wird. Ich fühle mich so schrecklich und wünschte, ich könnte die Zeit auf vorletzten Freitag zurückdrehen.

Beichthaus.com Beichte #00036911 vom 24.10.2015 um 20:05:50 Uhr (21 Kommentare).

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Ritual zwischen Arbeitskollegen

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Fremdgehen Selbstsucht Kollegen Arbeit

Ich habe meinen Freund betrogen und es tut mir nicht einmal leid. Wir waren auf einem Team Building mit der Firma, kurz vor einem verlängerten Wochenende. Wir wurden in Zweier-Teams eingeteilt, mit Abteilungen, mit denen wir in Zukunft enger zusammenarbeiten werden. Ich wurde mit einem Kollegen eingeteilt, den ich wirklich gut finde und einfach nur sexy. Und wie es so gekommen ist, waren da hin und wieder ein paar Berührungen, die etwas zu lange gedauert haben und ein paar Blicke. Es war Mittwochabend, der letzte Abend des Team Buildings und nach der großen Feier sind wir uns auf dem Flur begegnet. Er hat mich gefragt, ob ich ihm nicht Gesellschaft leisten und mit ihn noch ein Glas Wein trinken möchte. Wir sind dann zu ihm ins Zimmer gegangen und haben ein Glas Wein getrunken - unser erstes Glas, keiner war betrunken. Dann haben wir uns geküsst und es ist zu mehr gekommen.


Am nächsten Morgen haben wir ausgecheckt wie alle anderen auch, sind aber dann noch in ein anderes Hotel gefahren - für das ganze Wochenende. Und dasselbe haben wir dann ein Jahr später wiederholt, zwischendurch haben wir nie darüber gesprochen, aber das Team Building ist so eine Art Ritual zwischen uns geworden. Es fühlt sich so richtig gut an und daher habe ich auch keine Gewissensbisse.

Beichthaus.com Beichte #00036910 vom 24.10.2015 um 19:53:52 Uhr (29 Kommentare).

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“Beichte

Arbeiten mit der besten Freundin

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Begehrlichkeit Selbstsucht Schamlosigkeit Arbeit

Ich (m/23) habe eine tolle Arbeitskollegin und sie ist gleichzeitig meine beste Freundin. Als ich dort die Ausbildung angefangen habe, hätte ich nie gedacht, dass wir mal so gute Freunde werden. Wer sie zum ersten Mal sieht, denkt meistens, sie sei arrogant und eingebildet, was sie aber nicht ist. Seit fast drei Jahren habe ich nun mit ihr zu tun und habe mir die Freundschaft wirklich hart erarbeitet, was ich auch sehr gut finde, denn so sieht man, dass sie sich nicht jedem x-beliebigem öffnet. Viele männliche Freunde hat sie nicht mehr, da ihr Freund einer der Marke eifersüchtig ist. Ich kann sie nicht mal abholen, ohne dass es riesigen Stress gibt. Mittlerweile haben wir angefangen, privat immer mehr zu unternehmen und wir beide wissen eigentlich alles voneinander, darunter sind auch Dinge, die noch nie jemand zuvor wusste. Wir beide sind auch schon ins Thema "Lass mal Spaß haben" abgerutscht.


Nun kommen wir zur meiner Beichte: Ich habe das dumpfe Gefühl, dass ich sie nächstes Mal wegbügeln werde, bis der Arzt kommt. Die ganzen Gespräche, die wir geführt haben, waren auch nicht ohne. Ich hatte auch schon zwei Mal die Chance, ihr die Klamotten vom Leib zu reißen, habe es aber nicht getan, da ich ehrlicherweise ihre Beziehung nicht zerstören wollte und auch im betrunkenen Zustand noch Anstand besitze. Nun habe ich aber das Gefühl, dass dies nicht mehr lange so bleiben wird und wir beide im Bett landen. Ich wäre nicht abgeneigt, aber irgendwo denke ich auch an mein Gewissen. Und daran, was ich bzw. wir damit anrichten.

Beichthaus.com Beichte #00036909 vom 24.10.2015 um 17:15:03 Uhr (18 Kommentare).

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