Angewidert vom Leben

54

Gewalt Ehebruch Verzweiflung

Angewidert vom Leben
Ich beichte, dass ich das Leben echt langsam scheiße finde! Und zwar sehr scheiße! Als ich elf war, hat mein Vater Selbstmord begangen. Kurz darauf schenkte ich mein ganzes Herz einem süßen Kätzchen. Dieses wurde dann zerquetscht und ich musste es natürlich finden […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00026593 vom 30.06.2009 um 11:10:42 Uhr (54 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meister Giftzwerg

60

anhören

Rache Boshaftigkeit Chef Arbeit Kempten

Meister Giftzwerg
Vor circa 4 Jahren war ich noch in der Lehre als KFZ- Mechaniker. Wir hatten einen richtigen kleinen Giftzwerg als Meister bei dem alles zu langsam ging und alles war zu dreckig war. Die Leute hatten sogar Angst vor ihm, denn wenn ihm etwas nicht gepasst hat, konnte er manchmal wirklich ausflippen. Dann schmiss er die Arbeitsmappen, Schlüssel und sogar Schraubenzieher quer durch die Werkstatt. Bevor wir Lehrlinge gehen durften, musste ich, als Oberlehrling, immer schauen das auch alle Werkzeuge sauber, Boden sauber und der Müll gelehrt ist. Erst dann ging ich zum Meister, um zu fragen, ob wir gehen dürfen. Das lief jeden Tag so ab. Eines Tages liegt dann so ein mittelgroßer Karton mitten auf dem Boden und er sah es, lief schon rot vor Wut an, sagte aber noch nix, lief daran vorbei und wir (17) Lehrlinge natürlich auch. Als wir dann fertig waren mit unserem Kontrollgang lief er zu dem Karton, nimmt Anlauf wie bei einem Freistoß und schlug auf den Karton ein der dann durch die halbe Werkstatt flog. Der Karton war noch nicht richtig in der Luft, da brüllte der Giftzwerg mich an was mir einfällt. Ich konnte die Nacht kaum schlafen, da ich so eine Wut auf diesen 1,60-Meter-Mann hatte. Ich habe mir die halbe Nacht einen Racheplan ausgedacht.

Am nächsten Tag wieder das Gleiche: arbeiten & putzen. Doch diesmal habe ich, als wir fertig waren, einen Karton mit Absicht wieder an die gleiche Stelle gelegt. Alle, sogar die Gesellen wussten bescheid und blieben nur deswegen länger, obwohl sie schon heimgehen hätten können. Ich ging also zum Meister ins Büro, ob wir nun gehen dürften, es wäre alles blitzblank. Das wollte er natürlich selber nochmal kontrollieren, wir liefen also unsere Runde, er sah den Karton schon von Anfang an, wurde da schon immer rötlicher im Gesicht, sagte aber wieder nix. Ich bin schon halb zusammen gebrochen vor Lachen, denn unter dem Karton hatte ich eine große Autobatterie versteckt! Als wir mit unser Runde fertig waren, lief er wieder auf den Karton zu, nahm Anlauf noch mehr als am Tag zuvor, denn die Wut in seinem Bauch war doppelt so groß. Er schlug also so fest er konnte mit seinen Sandalen auf den Karton ein und die Autobatterie die darunter versteckt war flog durch die Luft. Ich brach fast zusammen vor Lachen, aber er lag am Boden und schrie vor Schmerzen. Die folge war eine Abmahnung und drei gebrochene Zehen. Jetzt tut es mir leid, aber irgendwie würde ich es wieder machen, nur das Lachen verkneifen.

Beichthaus.com Beichte #00026573 vom 26.06.2009 um 12:07:21 Uhr in Kempten (60 Kommentare).

Gebeichtet von Ax
In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Zerstörung wegen Darmdruck

37

anhören

Peinlichkeit Vandalismus Ekel Trunksucht Last Night

Zerstörung wegen Darmdruck
Es passierte in einer warmen Sommernacht und ich (m/35) war mit meiner Fahrgemeinschaft von der Spätschicht auf dem Weg nach Hause. Der Wagen, mit dem wir unterwegs waren, hatte keine Klimaanlage und wir hatten auf einmal einen tierischen Brand auf eiskaltes Bier. Also fix an die Tanke ran, Bier aus dem Kühlschrank geholt und nach dem bezahlen eine Flasche fast auf Ex getrunken. Es hatte gefühlte -20°C. Die restlichen Flaschen haben wir dann in der Garage meines Arbeitskollegen getrunken. Und dann kam, was kommen musste. Ein Grollen in der Magengegend kündigte das Unheil an. Es wurde von Minute zu Minute stärker und ich wusste, ich muss jetzt schnell handeln. Erste Option, ich frage meinen Kollegen, wo sein Klo ist, wecke vielleicht seine Frau mit meiner Geräuschkulisse, hinterlasse als Bonus einen üblen Gestank und die Story verbreitet sich wie ein Lauffeuer in der Firma. Ich entschied mich für Option zwei. Schnell, aber ganz schnell nach Hause fahren. Das letzte Bier habe ich stehen gelassen, rein ins Auto und Gummi.

Option Zwei war Mist, wie sich bald herausstellte. Ich bekam Bauchschmerzen, Hitzewallungen, Schweißausbrüche, quasi das volle Programm. Ich war immer noch im Ort und gute 15 Kilometer von zu Hause entfernt. Ich fuhr wie ein Henker aber es half alles nix. Ich musste sofort raus aus dem Auto und scheißen. Also volles Brett in die Eisen, raus aus dem Auto und ab in einen gepflegten Vorgarten mit schicken Blumen. Es schoss mit lautem Knattern aus mir heraus und ich hatte das Gefühl, vor Erleichterung zu schweben. Als ich dann Blumen aus der Erde riss, um mir damit meinen Arsch abzuwischen ging ungefähr zwei Meter neben mir das Licht im Haus an und ich konnte deutlich erkennen, dass es sich um ein Schlafzimmer mit einem weit offenen Fenster handelte. Ich fragte mich noch kurz, warum die Leute wach geworden sind. Ob es vielleicht nur das Quietschen der Reifen, durch das starken Bremsen war, oder doch das laute Knattergeräusch. Egal, schoss es mir durch den Kopf. Es musste jetzt nur wieder ganz schnell gehen. Also, Reifen quietschen und weg.

Am nächsten Vormittag, als ich meine Fahrgemeinschaft abholen wollte, kam ich wieder dort vorbei. Vor dem Haus standen drei oder vier Rentner, die damit beschäftigt waren, einen Zaun um den Vorgarten zu bauen. Zuerst grinste ich noch innerlich. Aber als einer von ihnen in meine Richtung zeigte und wild zu schimpfen anfing, war das nur noch peinlich. Scheinbar hatte er sich doch noch schnell das Auto oder das Kennzeichen merken können. Nur blöd, dass in diesem Dorf meine Fahrgemeinschaft wohnt und ich fast täglich damit rechnen muss, doch noch als Rabattenkacker entlarvt zu werden. Ich verspreche hiermit, kein eiskaltes Bier mehr nach der Spätschicht zu trinken und sorry wegen der Blumen.

Beichthaus.com Beichte #00026459 vom 07.06.2009 um 01:51:25 Uhr (37 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich verprügele gerne meinen Mann!

34

Gewalt Manie Fetisch Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich möchte beichten, dass ich immer öfter Spaß daran habe, meinen Mann zu schlagen. Am Anfang unserer Beziehung haben wir uns oft über alte Erziehungsmethoden unterhalten und wir haben darüber geredet, dass wir beide in unserer Kindheit nie geschlagen wurden. Ich […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00026385 vom 28.05.2009 um 12:00:34 Uhr (34 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Operieren lassen, um frei zu haben

23

Lügen Waghalsigkeit Faulheit Drogen Gesundheit Bad Neuenahr

Drittes Lehrjahr Hotelfachmann. Anno 1998. Morgens bei einem Kollegen Kaffee getrunken und eine gute Pfeife geraucht. Vielleicht ein wenig zu gut. Auf dem Weg von ihm zur Arbeit kam mir der Gedanke, dass man 1.) den Blinddarm nicht braucht und 2.) nach dessen Entfernung […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00026341 vom 26.05.2009 um 04:19:48 Uhr in Bad Neuenahr (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge