Probleme mit dem Internet

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Maßlosigkeit Aggression Engherzigkeit Games Internet

Ich beichte, die Ursache für die Internetprobleme bei mir zu Hause zu sein! Mein Bruder ist ein typischer Gamer, der sehr gerne Onlinespiele zockt. Eines Abends, als er wieder mal am Werk war, einen Boss in seine Einzelteile zu zerlegen oder Gegnern die Köpfe wegzuballern, habe ich mich dazu entschlossen, ihm die Tour zu vermasseln. Als ich den Router ausgesteckt habe, ertönte ein fluchender Schrei, durch unsere ganze Nachbarschaft. Mein Bruder ist leicht reizbar und temperamentvoll, was die Sache noch spaßiger und interessanter gestaltet. Nach einwöchiger Unterbrechung, die zwei Mal am Tag stattfand, bat er meine Mutter, den Anbieter zu wechseln. Er war sogar bereit, die Unkosten zu tragen, um dem ein Ende zu setzen. Gesagt, getan. Ein anderer Anbieter. Natürlich hat es mir so Spaß gemacht, dass es zu einer Sucht wurde.


Es kam sogar so weit, dass es zu einem regelrechten Stimmungsaufheller meiner Freunde und mir geworden war. Türen wurden zugeknallt, Beleidigungen laut durchs Haus geschrien, Tassen gegen Wände geworfen und Schranktüren zertrümmert. Was mich leider nicht davon abgehalten hat, weiterzumachen. Wenn ich mit meinen Freunden unterwegs war, habe ich die Stimmung gehoben, indem ich meinem Bruder geschrieben habe, was er gerade macht. Die Antwort ergibt sich. Durch Onlinezugriff auf den Router habe ich es wieder und wieder getan - und seine Reaktionen waren einfach der Brüller! Nach einem solcher Abende kam ich nach Hause, meine Mutter samt meinem Bruder waren verschwunden. Als ich sie telefonisch erreichte, hat sich herausgestellt, dass mein Bruder sich das Handgelenk gebrochen hat, weil er auf seinen Schreibtisch gehauen hat. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00037178 vom 07.12.2015 um 19:04:57 Uhr (28 Kommentare).

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Eine Männerrunde auf dem einsamen Bauernhof

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Missbrauch Verzweiflung Engherzigkeit

Ich (m/48) gestehe heute, dass ich gerne Lieferjungen und Lieferfirmen verarsche. Nein, ich bestelle sie nicht an falsche Adressen, sie kommen schön brav zu mir. Doch mache ich in 95 Prozent der Fälle eben einfach nicht auf. Gerne bestelle ich zu Unzeiten. So ab drei Uhr morgens über die bekannten Apps. Warum? Ich weiß, das ist jetzt krank, aber ich hatte selber das Vergnügen mit 19 Jahren so einen Nebenjob zu haben. Eines Abends wurde ich zu einer "Männerrunde" auf einen einsamen Bauernhof gerufen, um dort Döner, Pizza und Bier abzugeben. Nur blieb es leider nicht dabei. Die "Herrenrunde" wusste wohl, dass, damals wie heute, das Essen von jungen Kerlen geliefert wird. Kurz gesagt - ich wurde damals drei Stunden lang extremst vergewaltigt, ernsthaft verletzt, lag eine Woche im Krankenhaus und stand am Ende alleine da. Sogar mein damaliger Arbeitgeber entließ mich und die Polizei lachte mich schon bei der Aufnahme der Anzeige aus.


Welcher "echte Kerl" ließe sich denn ficken und so weiter?? Ich sagte dem einen Bullen, er solle sich mal vorstellen, dass ihn zwei Riesen festhalten, während der dritte, vierte und fünfte den Ausgang zum Eingang machen. Ob er dann immer noch so dumm lachte, wollte ich wissen. Das brachte mir die Frage ein, ob ich ihn das ohne Uniform noch einmal fragen wolle. Typisch 1985 halt. Naja, wenigstens diesen Kampf gewann ich, den Bullen ohne Uniform und Waffe konnte ich in fünf Minuten ungespitzt in den Boden hämmern. Zu einem Prozess kam es nie. Ich will denen, die ich umsonst herbestelle, einfach nur ihren Job madig machen. Nicht, dass es ihnen ebenso ergeht wie mir.

Beichthaus.com Beichte #00037168 vom 06.12.2015 um 04:58:58 Uhr (18 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Der Kacke-Gott hat zugeschlagen

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Peinlichkeit Ekel Verzweiflung Sport

Früher bin ich regelmäßig Laufen gegangen und hatte vor längeren Dauerläufen (15 bis 20 km) immer das Problem, möglicherweise unterwegs Kacken zu müssen. Nun ist es aber so, dass beim Laufen, wenn sich da Druck entwickelt, in der Regel kein akzeptables Klo in der Nähe ist. Aus dem Grund hatte ich fast immer eine Notration Klopapier dabei. Durch das Rütteln, Schütteln und den angeregten Stoffwechsel über mehrere Minuten hinweg läuft das Ganze dann dummerweise immer auf letzteren Fall hinaus: es wird zusehends flüssiger. Das ist mit Klopapier schon echt ätzend, wenn man unterwegs ist. Aber ohne? Undenkbar. Ein Effekt, den ich erwähnen muss, um folgende Begebenheit besser nachvollziehen zu können:


Ich kann mich nicht erinnern, ob ich einfach vergessen habe, Klopapier einzustecken oder ob ich vorm Laufen dachte, ich müsse schon nicht kacken müssen. Spielt auch keine Rolle, jedenfalls bin ich während eines Dauerlaufs gerade 15 Minuten unterwegs, betrete sozusagen gerade die Schwelle zum Grunewald, als ich den mir so bekannten und beim Laufen verhassten Druck verspüre. Scheiße, denke ich, aber vielleicht geht der Druck ja wieder weg. Eine dumme Annahme und eigentlich weiß ich das auch. Auf Umkehren, jetzt wo ich gerade im Grunewald angekommen war, hatte ich aber keine Lust und irgendwie würde es schon gehen. Ich laufe also weiter im vollen Bewusstsein, dass ich kein Klopapier dabei habe. Egal, ich bin schließlich Optimist. Anfangs, auf den Hauptwegen, begegnen mir noch einige Leute, die den schönen Herbsttag genießen wollten und sehr entspannt wirkten. Ich wirkte wohl zusehends verkrampft. Der Druck verstärkte sich, jetzt hätte ich einiges für ein Dixi gegeben.


Langsam bereute ich meine Entscheidung, nicht umgekehrt zu sein. Fünf weitere Minuten später, ich befand mich mittlerweile auf einem etwas entlegeneren Pfad, auf welchem mir kaum Leute begegnen, begannen die Druckwellen: die Wellentäler sind schon ganz schön hart, aber die Wellenberge! Wenn solch ein Wellenberg aufbrandet, muss ich meinen Laufstil aufs Extremste anpassen - sieht wahrscheinlich aus, wie eine watschelnde Ente, da ich die Arschbacken versuche zusammenzukneifen. Nein, nein, nein, so eine Kacke, dachte ich. Mir ist klar, dass durch die anhaltende Bewegung mein Darminhalt mittlerweile ein schön flüssiger Schokoshake ist, ein sauberer Kack ist also absolut unmöglich. Vielmehr würde es eine Riesensauerei werden. Die ganze Schmiere würde sich auf dem Heimweg in die Unterhose reiben, durch die Reibung würden sich Kackekrümel bilden, es würde ziemlich stinken und zu allem Überfluss würde sich der Hintern auch noch wund scheuern.


In mir reift die Vorstellung einer offenen Wunde, in welche sich die Kackekrümel bohren. Igitt, das muss ich verhindern. Also weiterkämpfen! Aber es ist zwecklos. Vielleicht ginge es noch drei Minuten, aber wozu? Nach Hause sind es 30 Minuten. Verzweifelt und über alle Maßen unglücklich, entschied ich mich, aufzugeben. Schnell habe ich mich umgesehen, ob jemand in der Nähe ist. Nein, wenigstens da hatte ich Glück. Schnell 30 Meter rechts in den Wald rein, einen geeigneten Baum gesucht, dahinter gehechtet und in aller Hektik im letzten Moment die Hosen runtergerissen. Die Dämme brachen, es kam zur Explosion. Und wie ich da so explodiere, blicke ich rechts vor mir auf den Boden und was sehe ich? Eine ungeöffnete Packung Tempotaschentücher! Ich traue meinen Augen nicht. Ungelogen, ich fange an hysterisch zu lachen. Das gibt es doch nicht!


Ich befand mich 30 Meter vom Trampelpfad entfernt an einem x-beliebigen Baum im Grunewald und finde eine ungeöffnete Taschentuchpackung. Wäre ich nur 5 Meter weiter gelaufen, ich hätte die Packung nicht entdeckt. So viel Zufall, das gibt es nicht. Das muss ein Wunder gewesen sein. Der Kacke-Gott hat zugeschlagen. Überglücklich säubere ich meinen Hintern. Den ganzen Rückweg nach Hause und noch den ganzen Tag hatte ich ein seliges Lächeln auf den Lippen und auch heute noch, wenn ich mich daran erinnere, kommt dieses unsagbare Glücksgefühl hoch, welches ich damals empfunden habe, als mir dieses Wunder widerfuhr.

Beichthaus.com Beichte #00037145 vom 01.12.2015 um 19:34:08 Uhr (18 Kommentare).

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Meine braunen Zaubertüten

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Rache Ekel Unreinlichkeit Zorn

Ich bin seit meiner Kindheit mit einem Typen aus meiner Nachbarschaft befreundet, nennen wir ihn Sven. Wir gingen gemeinsam in die Grund- und Realschule, ich später noch aufs Gymnasium, während er eine Ausbildung machte. Trotzdem haben wir uns nie aus den Augen verloren, sondern regelmäßig Zeit miteinander verbracht. Allerdings ist unsere Freundschaft vor zwei Jahren, zumindest auf meiner Seite, zerbrochen. Er fing etwas mit meiner Freundin an - wir waren zwar getrennt, aber gerade einmal ein halbes Jahr, sodass ich es einfach nur absolut asozial finden musste. Für ihn und meine Ex war es jedoch offenkundig kein Problem, sie beide suchten noch regelmäßig den Kontakt zu mir.


Nun ja, nach dem letzten Wochenende wird damit wohl Schluss sein, denn ich habe endlich eine von mir über Wochen vorbereitete Aktion durchgeführt. Sie soll deshalb hier gebeichtet werden. Ich muss jedoch noch ein wenig weiter ausholen: Die Familie eines Kumpels von mir hat einen Kleingarten, in dem wir uns (auch Sven) regelmäßig getroffen und die Abende verbracht haben. Es gab allerdings keine Toilette, sondern nur einen 12-Liter-Eimer, der unsere Exkremente, und was noch so nach stundenlangen Saufgelagen unseren Körper verließ, auffangen musste. Als wenn das nicht schlimm genug wäre, stand dieser Eimer über JAHRE, wirklich über JAHRE in diesem Garten und wurde, so weit ich mich erinnern kann, nur ein oder zwei Mal ausgeleert.


Als ich vor zwei Wochen via Facebook zum Geburtstag von Sven eingeladen wurde, kam mir eine Idee. Ich fuhr noch in derselben Nacht zum Garten meines Kumpels und holte den Eimer ab. Obwohl ich mit offenen Fenstern gefahren bin und das Ganze mit Frischhaltefolie abgedeckt hatte, war ich schon die gesamte Fahrt über kurz vorm Kotzen. Zu Hause angekommen, ging es aber erst so richtig los: Die braune Pampe musste, um mein Vorhaben zu verwirklichen, in herkömmliche Tiefkühlbeutel umgefüllt werden. Ich habe das auch (mit Suppenkelle, Gummihandschuhen und Mundschutz) hinbekommen. Der gesamte Inhalt passte zwar leider nicht in die Tüten, aber kein Problem. Das braune Gold kam dann in den Tiefkühler, wo es eine Woche eiskalten Schlaf hielt.


Letzte Woche war es dann endlich so weit. Die Party begann um 21 Uhr, ich kam allerdings extra ein paar Stunden später, weil ich wusste, dass da die meisten schon ziemlich einen im Tee haben würden. Das kalte Wetter spielte mir in die Hände, so konnte ich meine Zaubertüten im Auto lassen, ohne dass sie direkt auftauten. Ich ging dann erst mal hinein, trank und feierte ein wenig mit den anwesenden Gästen, wobei ich sagen muss, dass Svens Wohnung wirklich unfassbar riesig und kostspielig ausgestattet ist. Als es sich alle auf den Sofas gemütlich gemacht hatten und Sven begann, mit den anderen Videos zu schauen, war meine Zeit gekommen. Ich verließ die Wohnung und holte die Tüten aus dem Auto.


Danach begann ein minutenlanger Streifzug durch die Wohnung, während dem der gefrorene Inhalt meiner Tüten verteilt wurde: Es wanderte ein Brocken in den Spülkasten, die Taschen all seiner Anzüge und Mäntel im Schlafzimmer erhielten ebenfalls eine Ladung - ebenso seine Schuhe und das Computergehäuse. Seine kostbare Briefmarkensammlung und die Hängelampen blieben auch nicht verschont. Zum krönenden Abschluss veredelte ich auch das Kopfkissen und den Schlüsselkasten - und noch ein paar andere Sachen.


Alles in allem ein voller Erfolg, der seine volle Pracht erst am nächsten Morgen entfalten sollte. Noch heute stelle ich mir vor, wie er morgens in seinem kacke-besudelten Bett aufwacht, vom eigenen Gestank geweckt und sich dann hektisch ins Klo übergibt, wo die nächste Ladung direkt nachfließt. Mit der Zeit kommen wohl immer mehr meiner braunen Geschenke zu Tage, sodass er sich am Ende wohl gezwungenermaßen fragen muss, welcher Mensch während einer Party in die entlegensten Winkel und Orte seiner Wohnung gekackt haben könnte.

Beichthaus.com Beichte #00037079 vom 21.11.2015 um 17:48:10 Uhr (31 Kommentare).

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“Beichte

Schwarze Männer sind zu aufdringlich!

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Aggression Zorn Vorurteile

Ich (w/24) beichte, dass ich eine Aggression gegen die meisten schwarze Männer habe. Sie sind extrem aufdringlich, nervig und notgeil. Leider werde ich aufgrund meines Aussehens (dunklen Teint, helle Augen, schlank, großer Hintern) oft von Schwarzen angesprochen, obwohl ich keinerlei Interesse an ihnen zeige. Selbst wenn man ihnen direkt sagt, dass man kein Interesse hat, lassen sie nicht locker und werden dabei auch extrem aufdringlich. Manchmal werde ich sogar von ihnen verfolgt, was extrem gruselig ist. Heute war auch wieder so eine Situation, in der ich von einem Schwarzen im Supermarkt angeglotzt und bis zur U-Bahn-Haltestelle verfolgt wurde. Einmal hatte ich sogar eine körperliche Auseinandersetzung mit einem, weil er im Beisein meiner Partnerin (ich bin bisexuell) meinte, uns beiden gleichzeitig an den Arsch zu fassen.


Dadurch, dass ich kickboxe, konnte ich den Typen zu Boden schlagen. Bei jedem anderen hätte ich es auch so getan! Selbst meine Partnerin, die selbst Afroamerikanerin ist, bestätigte mir, dass schwarze Männer oft aufdringlicher sind. Gegen schwarze Frauen habe ich absolut gar nichts, da ich ja auch mit einer zusammen bin. Aber schwarze Männer gehen mir ziemlich auf dem Keks!

Beichthaus.com Beichte #00037077 vom 21.11.2015 um 01:59:39 Uhr (28 Kommentare).

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