Superman und seine Kugeln

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Dummheit Peinlichkeit Last Night

Vor ein paar Jahren war ich (m) mit Freunden in einer Disco und schon ziemlich angetrunken. Es muss um die Faschingszeit gewesen sein, da plötzlich drei große Typen in Superman-Kostümen hereinkamen. Da diese Kostüme solche Muskelkissen an Bauch, Schultern und Armen hatten und die Typen ohnehin wahnsinnig auffällig waren, weil sie groß und im ganzen Laden als Einzige verkleidet waren, hingen sofort alle Leute an ihnen und befummelten ihre künstlichen Muskeln - zur Freude aller Beteiligten. Als mir dann so ein Typ entgegen kam, grinste er mich schon auffordernd an und ich fragte lachend, ob ich auch mal seine Muskeln befühlen dürfe, was er sofort bejahte. Allerdings wollte ich einen kleinen Gag einbauen. Da ich dachte, diese Muskelplatten würden den ganzen Oberkörper abdecken, packte ich ihm voll an die Eier. Allerdings war ab der Gürtellinie Schluss mit Muskeln, und ich konnte durch die dünne blaue Strumpfhose seine Eier schaukeln wie chinesische Qigongkugeln. Da waren wir beide erst einmal baff, und der Typ flippte völlig aus. Dafür, dass er mich nicht zusammenschlug, bin ich noch heute dankbar. Es ist mir aber noch heute unglaublich peinlich, auch wenn ich mich später am Abend noch mal bei ihm entschuldigt habe. Lustig fand er es aber auch dann noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00033370 vom 31.05.2014 um 16:51:40 Uhr (11 Kommentare).

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Kontakt zur richtigen Familie

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Verzweiflung Engherzigkeit Feigheit Familie

Ich (36) bin unehelich geboren. Als ich sieben Jahre alt war, hat meine Mutter einen Mann geheiratet, der mich auch adoptiert hat. Größtenteils, weil sie darauf bestand, er tat es aber auch gern, dieser engelsgute Mensch ist und wird für mich immer mein Vater bleiben, da mein Erzeuger nicht den Dreck unter meinen Sohlen wert ist. Mir hat es nie an etwas gefehlt - im Gegenteil hat mein Vater meinen (ehelich geborenen und von ihm gezeugten) Bruder sogar das eine oder andere Mal ausgebremst, wenn dieser in jungen Jahren auf eine Bevorzugung bestand. Aber wie das so ist, will man trotzdem irgendwann wissen, wo man herkommt. Also bat ich meine Mutter mit 20, doch bitte zu irgendwem aus der Familie des Erzeugers Kontakt aufzunehmen. Als Antwort kam, man würde sich freuen, zu hören, dass ich noch lebe - mein Erzeuger hatte verbreitet, meine Mutter und ich seien nach der Flucht vor ihm bei einem Unfall ums Leben gekommen - und ich wäre jederzeit herzlich willkommen. Natürlich war ich misstrauisch, weil der Erzeuger eben wirklich nicht viel wert ist, aber seine Familie besteht aus herzensguten, braven, fast schon etwas spießigen Menschen, was man ihnen aber absolut nicht vorwerfen darf. Das erste Wochenende dort wurde ich verwöhnt wie selten im Leben und kam mit einer Tasche voller Fotos, Erinnerungsstücke und mehreren Hundert D-Mark in bar - ablehnen war einfach nicht möglich, ich habe es versucht - zurück. Insbesondere meine Großmutter weinte das ganze Wochenende vor Freude. Leider haben meine Lebensumstände bis heute einen zweiten Besuch unmöglich gemacht, und auch telefonisch habe ich mich oft nur gemeldet, wenn es mir nicht gut ging.


Aber auch das habe ich irgendwann eingestellt, weil ich merkte, dass sie zwar helfen wollen, aber nicht wissen, wie. Ich wollte sie einfach nicht belästigen. Jetzt habe ich deshalb echt Probleme, weil ich wusste, dass meine Großmutter einen langsam wachsenden Magenkrebs hatte, und ich habe Angst, dass sie bereits verstorben ist. Ich traue mich einfach nicht, wieder Kontakt aufzunehmen, weil ich mich vor der Frage fürchte, warum ich nie angerufen habe. Auch wenn ich nicht ganz so ein Versager bin, wie mein krimineller und drogenabhängiger Erzeuger, und die Kurve immer, wenn auch oft nur extrem knapp und mit viel Hilfe von anderen, gekriegt habe, war es weder für mich noch für meine Familie leicht. Und ich habe auch Angst, wenn seine Familie das hört, dass sie genauso von mir denken, wie von ihm. Eigentlich würde ich ihnen gerne sagen, dass es mir inzwischen gut geht, ich arbeite und lebe selbstständig, aber ich verschiebe es immer wieder, und meine Großmutter, die übrigens total cool ist, wäre jetzt 87. Ich hätte einfach nur das Gefühl, diese Leute zu belästigen, wie ich es telefonisch teils in der Vergangenheit tat, wenn ich nachts und betrunken bei meiner Tante anrief und mich nicht traute, etwas zu sagen. Sie ist nicht dumm, sie fragte immer, ob es mein Erzeuger oder ich wäre, und flehte darum, etwas zu sagen. Aber ich schäme mich dafür zu sehr und legte auf.

Beichthaus.com Beichte #00033369 vom 31.05.2014 um 16:19:52 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Selfie in Berlin

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Verschwendung Maßlosigkeit Last Night Auto & Co.

Ich beichte, dass ich verschwenderisch bin, was mein Benzin beziehungsweise mein Geld angeht. An einem Abend war ich mit einer Freundin mal wieder mit dem Auto unterwegs, um eine kleine Runde zu drehen. Wir kamen dabei auf das Thema "Selfies". Auf jeden Fall sind wir dann spontan und aus Langeweile 300 Kilometer nach Berlin gefahren, haben ein Selfie gemacht und sind direkt wieder zurückgefahren. Ein teures Foto eigentlich, aber es war eine lustige Aktion und ich kann es verschmerzen.

Beichthaus.com Beichte #00033368 vom 31.05.2014 um 01:35:09 Uhr (15 Kommentare).

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Langfinger am Wäschekorb

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Fetisch Dummheit Peinlichkeit Morallosigkeit Feigheit

Vor einigen Jahren, kurz vor meinem letzten Arbeitstag bei einer Firma, die mir meinen ersten Job ermöglichte, wurde ich zum jährlichen Sommerfest eingeladen. Eine ausgelassene Feier auf der Donau-Insel, mit viel Alkohol und verstecktem Cannabis-Konsum mit einigen […]
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Beichthaus.com Beichte #00033365 vom 30.05.2014 um 16:18:03 Uhr (12 Kommentare).

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Die perfekte Freundin

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Neid Peinlichkeit Begehrlichkeit Selbstsucht

Ich (m/34) beneide meinen besten Freund. Er hat eine tolle Frau an seiner Seite, ist sportlich, lässig, hübsch und auch sympathisch. Sie sind so gut wie verheiratet, weil sie schon so lange zusammen sind. Meine Freundin ist überhaupt nicht sportlich und auch ein wenig asozial, deshalb unternehmen wir fast nichts zusammen, sie trifft sich lieber mit ihren Freundinnen. Ich hingegen freue mich immer, wenn wir Kollegen was zusammen unternehmen, denn wenn mein Freund mitkommt, ist seine Freundin auch immer dabei. Ich witzle dann sehr gern mit ihr, necke sie und wage es auch mal zweideutige Sprüche zu klopfen, habe ihr auch schon des Öfteren kurz einen Arm über die Schultern gelegt. Ich will dann auch, so oft es geht, mit ihr alleine reden oder etwas unternehmen. Das hat auch einmal geklappt, wir haben zusammen eine Radtour gemacht. War sehr cool und ihr hat es auch Spaß gemacht. Manchmal kommt es mir so vor, dass es zwischen uns funkt, sie hat auf jeden Fall nichts dagegen, wenn ich ihr Komplimente mache oder sie mal öfters zufällig anfasse. Mein Freund ahnt schon, dass ich immer meine Freude habe, wenn ich sie sehe. Ist ja auch sehr offensichtlich, so eine Frau würde ich auch gerne haben, aber ich liebe meine Freundin über alles, trotz asozialem und unsportlichem Verhalten. Meine Beichte ist nun, dass ich mich manchmal schuldig fühle, wenn ich vor allen Kumpels wie so ein toller Hund mit dem Schwanz wedle, wenn ich diese Frau sehe. Außerdem denke ich auch manchmal an sie, wenn ich mit meiner Freundin poppe oder wenn ich mir einen runterhole.

Beichthaus.com Beichte #00033363 vom 30.05.2014 um 13:59:44 Uhr (11 Kommentare).

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