Der Albtraum der Bewohner

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Selbstsucht Arbeit 50+

Ich habe vor einigen Jahren als Zeitarbeiter in der Altenpflege gearbeitet. Ich erhielt in einer der Einrichtungen einen sehr langen Auftrag und blieb dort über ein halbes Jahr. Allerdings konnte ich nach drei Monaten nicht mehr, da ich gnadenlos ausgenutzt wurde. Ich hatte zuletzt vier Wochen am Stück gearbeitet, oft auch in der Nachtschicht. Auch an den drei freien Tagen, die im Anschluss kommen sollten, wurde ich aufgrund des Personalmangels wieder zurückbeordert. Die Situation war auch generell sehr angespannt, da ein Führungswechsel stattgefunden hatte, es ging also keinem der Kollegen wirklich besser. Irgendwann reichte es mir und ich holte mir für fünf Tage einen Krankenschein, schichtete den ab und schrieb in den Brief, dass ich ansteckend sei und es einfach nicht anders geht. Es kam nur eine kurze SMS mit "Erhol dich gut, alles klar" zurück, da mein direkter Vorgesetzter, ebenso wie meine Kollegen, wirklich nett waren und nichts für die Situation konnten.

Als ich nach meinem Krankenschein wieder anfing, wurden mir noch zwei andere Patienten zugeteilt, da eine Dame aus meinem Bereich verstorben und eine andere im Krankenhaus gelandet war. Eine andere Patientin äußerte, dass sie sich sehr freuen würde und Gott dafür dankt, dass ich wieder dort sei. Bei der täglichen Besprechung kam dann der Oberhammer: Wegen meiner kurzfristigen Krankmeldung hatte man einen, bis dato unbekannten, Pfleger engagiert, der der Alptraum jedes Bewohners gewesen sein musste. Er konnte nichts, verstand kein Deutsch und war wohl wirklich sehr grob und unfreundlich. Die eine Dame bekam jedenfalls nach vier Tagen einen Herzinfarkt und die andere verweigerte irgendwann die Flüssigkeitszufuhr und wurde zur Sicherheit ins Krankenhaus gebracht, vier Tage nach ihrer Rückkehr verstarb auch sie. Beide waren schwerst dement und konnten nicht richtig sprechen. Auch eine dritte Person machte uns Sorgen, erholte sich aber zum Glück wieder. Niemand machte mir Vorwürfe, und der Pfleger wurde natürlich auch angezeigt, aber ich habe bis heute ein schlechtes Gewissen. Wenn ich die Zeit nur durchgezogen hätte! Auf mir lastet das Gefühl, das ich meine Leutchen im Stich gelassen habe. In der Pflege arbeite ich mittlerweile übrigens nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00031866 vom 08.09.2013 um 19:44:18 Uhr (11 Kommentare).

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Der Bettnässer

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Feigheit Peinlichkeit Trunksucht Last Night Zürich

Ich (m/24) habe nach einer langen Nacht mit ausreichend Alkohol bei einer attraktiven Frau übernachten können. Allerdings war auch mein Kollege dabei und wir schafften es beide nicht, der Dame den Hof zu machen, deshalb wurden wir ins Gästezimmer verwiesen. Mein Kollege und ich schliefen im selben Bett, bis ich aufwachte und mit entsetzen feststellen musste, dass ich ins Bett machte. Kurzerhand entschloss ich mich, meinen tief schlafenden Kollegen auf meine Seite des Bettes zu rollen. Eine Flasche Mineralwasser kam mir auch zugute, indem ich sie über die Hosen meines Kollegen laufen ließ, bis seine Weichteilgegend komplett durchnässt war. Um die letzten Beweise zu vernichten, zog ich noch meine nassen Boxershorts aus, warf sie aus dem Fenster und zog meine Hose an, um dann auf dem Sofa weiterzuschlafen. Den Rest könnt ihr euch sicherlich denken. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00031863 vom 08.09.2013 um 02:34:46 Uhr in Zürich (Hellerstrasse 109) (11 Kommentare).

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Der nackte Nachbar im Wald

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Masturbation Fetisch Nachbarn

Der nackte Nachbar im Wald
Ich (m/43) möchte mein unmoralisches Verhalten beichten. Ich begab mich heute morgen in ein umliegendes Waldgebiet um mich dort selbst zu befriedigen - dies ist Teil einer Prägung von mir. Während des Vorganges wurde ich von einer meiner Nachbarinnen gesehen, die […]
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Beichthaus.com Beichte #00031858 vom 06.09.2013 um 15:38:58 Uhr (31 Kommentare).

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Die Überraschung mit der Wurst

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Betrug Ekel Erlangen

Für meine neue Wohnung kaufte ich letztens einen - vermeintlichen - DVB-T Receiver. Leider musste ich gefühlte zwei Stunden mit dem Sendersuchlauf verbringen, ehe mir auffiel, dass ich einen DVB-C Receiver gekauft hatte. Ich rief umgehend bei dem Elektronikmarkt an und fragte, ob ich den Kauf rückgängig machen könnte, obwohl die Verpackung schon geöffnet wurde. Den Kaufpreis wollte man mir jedoch nicht erstatten, sondern mit dem Kauf eines passenden Gerätes verrechnen, und eine mögliche Differenz zu meinen Gunsten als Gutschein herausgeben. Leider musste ich die Rückgabe jedoch auf den nächsten Tag verschieben. Am Abend bin ich mit meinem Mitbewohner und einigen Bierchen auf einen bizarren Einfall gekommen - den ich auch gleich umsetzte. Das Gehäuse des Receivers ließ sich, wieder Erwarten, ganz einfach öffnen und so legte ich eine Scheibe Wurst hinein, ehe ich das Gerät wieder zuschraubte. Am nächsten Tag wurde es dann, wie versprochen, eingetauscht. Ich möchte beichten, dass ich, trotz der Kulanz des Elektronikmarktes, einen fiesen Streich zu dessen Ungunsten gespielt habe. Allerdings erheitert mich die Vorstellung, dass das Gerät mal einem Servicetechniker in die Hände fallen könnte. So etwas hätte der bestimmt noch nie gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00031844 vom 04.09.2013 um 14:13:23 Uhr in 91058 Erlangen (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der unfreundliche Fahrradfahrer

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Morallosigkeit Unfall

Der unfreundliche Fahrradfahrer
Ich (m/34) bin heute hinter einem Fahrradfahrer gefahren und war schlecht gelaunt. Dieser junge Mann hatte das Handy am Ohr, fuhr Schlangenlinien und ich überholte ihn schließlich. Als ich neben ihm war, konnte ich mir nicht verkneifen, zu hupen. Als Antwort bekam ich den Mittelfinger gezeigt, was mich erst richtig sauer machte, aber ich bewahrte zunächst Contenance. Nachdem ich ihn überholt hatte, sah ich im Rückspiegel, wie der Fahrer aus unerklärlichen Gründen hinfiel - ich empfand es im ersten Moment als stille Genugtuung, aber wie das so ist, fuhr ich zurück, um ihm zu helfen. Es sah so aus, als hätte er eine Platzwunde am Kopf, aber ihm ging es gut genug, um mich nach allen Regeln der Kunst zu beschimpfen. Normalerweise hätte ich ihn vernünftig versorgt, aber so schmiss ich ihm den Verbandskasten vor die Füße, zeigte ihm den Mittelfinger und meinte: "Wer bei der zerbeulten, hässlichen Fresse noch so motzen und fluchen kann, dem geht es noch gut und der kann sich auch selbst versorgen! Guten Tag!" Mit einem entgeisterten Blick seinerseits im Nacken bin ich dann abgedampft. Ob einer der anderen Helfer sich mein Nummerschild notierte, ist mir egal, ich habe ihm möglichst geholfen, lasse mich aber nicht als Hur... oder dergleichen beschimpfen. Was aus ihm geworden ist, werde ich die Tage in der regionalen Zeitung lesen.

Beichthaus.com Beichte #00031827 vom 31.08.2013 um 17:59:00 Uhr (17 Kommentare).

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