Der Betrunkene in ihrem Zimmer

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Trunksucht Waghalsigkeit Fetisch Schamlosigkeit Last Night

Ich bin einmal, als ich als Jugendlicher betrunken in Richtung Heimat unterwegs war, am Haus einer Freundin vorbeigelaufen. Da ich wusste, wo der Notfallschlüssel lag, bin ich ins Haus und habe mich in ihr Zimmer geschlichen. Ich verweilte eine Weile am Fußende ihres Bettes und fasste ihr an die Schenkel. Nach einiger Zeit begann ich, ihre Füße abzulecken und an ihren Zehen zu lutschen. Das erregte mich sehr. Sie wachte von dem Ganzen natürlich auf und war ziemlich erschrocken, mich in ihrem Zimmer vorzufinden. Ich stammelte irgendeine Lüge und ging nach Hause. Ich schäme mich für diese Tat.

Beichthaus.com Beichte #00037973 vom 01.04.2016 um 10:34:13 Uhr (8 Kommentare).

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Wie kauft man Schuhe?

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Feigheit Dummheit Verzweiflung Manie Shopping

Ich bin zu dumm, um mir Schuhe im Laden zu kaufen, und das mit 23 Jahren. Heute bin ich in drei Läden um das gleiche Paar geschlichen - ich hatte aber Angst, dass man die Schuhe nicht anprobieren darf, wenn man nicht beraten wird, weil jeder, der Schuhe getestet hat, immer einen Angestellten dabei hatte. Nachdem ich eine Viertelstunde auf Beratung gewartet hatte, wurde es mir dann immer zu dumm. Und zu schüchtern zum Fragen bin ich auch - dazu kommt eine Sozialphobie. Ich hasse den Kontakt zu Menschen sowieso schon, erst recht wenn sie noch Fremde sind. Total dumm, ich weiß und ich könnte mich selbst dafür ohrfeigen. Am Ende habe ich sie dann einfach im Kaufhaus gekauft, wo man eh alles anprobieren und testen kann. Ich schäme mich so, zumal ich einen Studiengang gewählt habe, der später im Beruf viel Kontakt erfordert, in der Hoffnung, dass das Ungeliebte zu tun einfach die Phobie heilt. Wenn ich doch nur mal heute damit anfangen könnte.

Beichthaus.com Beichte #00037952 vom 29.03.2016 um 17:52:19 Uhr (15 Kommentare).

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Grauer Beton an toten Orten

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Peinlichkeit Verzweiflung Zwang

Ich möchte beichten, dass ich Orte, die tot sind und aus viel Beton bestehen, mag. Ich fühle mich oft sehr schlecht und minderwertig, einsam, ruhelos und niedergeschlagen. Ich gehe dann oft unter Brücken und oder in Hohlräume aus Beton. Ich setze mich hin und lehne mich an den Beton, denn dort fühle ich mich geborgen, obwohl es ja eigentlich ein ziemlich unschöner Ort ist. Ich möchte manchmal mit dem Beton verschmelzen, von der grauen Masse verschlungen werden und mich mit ihm vereinen. Von ihm geschützt werden oder selber grau und kalt sein. Ich küsse ihn auch manchmal. Nicht, weil ich objektophil bin, sondern weil ich möglichst eng mit ihm verbunden sein möchte. Ich presse mich ja schon mit meinem ganzen Körper an ihn und der Kuss ist dann eine noch tiefere Verbindung. Ich schäme mich oft dafür. Wenn mich jemand beispielsweise bei dem Kuss beobachten oder sogar fotografieren oder filmen würde, wäre das eine Katastrophe für mich.


Manchmal stelle ich mir vor, in einen Hohlraum zu kriechen, aus dem ich nicht mehr herauskommen kann und dort einfach zu verdursten. Ich wollte auch schon öfters an diesen Orten schlafen, aber nach einer Stunde wird mir das Ganze dann meistens doch zu ungemütlich und ich gehe wieder. Ich könnte mir auch sehr gut vorstellen, an diesen Orten Sex mit einer - leider nicht vorhandenen - Partnerin zu haben. Diese Orte ziehen mich irgendwie an. Es ist nichts Verbotenes an dem, was ich tue, aber ich habe trotzdem ein schlechtes Gewissen, da ich weiß, dass die Mehrheit der Leute dieses Verhalten seltsam bis abartig finden würden und ich sozialen Konsequenzen ausgesetzt wäre.

Beichthaus.com Beichte #00037936 vom 27.03.2016 um 17:18:30 Uhr (7 Kommentare).

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Vater oder bester Freund?

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Schamlosigkeit Maßlosigkeit Trunksucht Familie

Ich beichte, ein sehr schlechter Vater (32) zu sein. Ich habe zwei Kinder im Alter von 16 Jahren. Damals, als ich selbst so alt war, wurde ich auf hinterlistige Weise ausgenutzt. Meine damalige Ex-Freundin bzw. Ex-Frau wurde von ihrer Mutter gedrängt, wie es sich im Verlauf unserer Beziehung rausgestellt hat, mit mir zu schlafen. Das Kondom war von ihrer Mutter, mit einer Nadel, manipuliert wurden. Die bittere Bilanz waren unsere Zwillinge. Natürlich bin ich heute froh, sie zu haben, aber damals war es ein ziemlicher Schock. Wahrscheinlich dachte ihre Mutter, dass sie von meinen wohlhabenden Eltern profitiert, aber falsch gedacht. Die Zeit verging und vor ein, zwei Jahren kam die Trennung. Meine Kinder haben sich dazu entschieden bei mir zu bleiben, was definitiv ein Fehler war! Ich benehme mich immer noch wie ein Kind. Darüber hinaus bin ich das schlechteste Vorbild für meine Kinder. Ich habe noch nie in meinem Leben gearbeitet, da mich immer meine Eltern finanziert haben und nach der Trennung von meiner Frau haben sie mir ein komplettes Haus hingestellt und mir drei Wohnungen und zwei Lagerhallen übertragen, die vermietet werden.


Ich lebe sehr sehr gut von der Miete und meine Kinder natürlich auch. Mein Sohn ist ein totaler Versager in der Schule geworden, seitdem er nur mit mir und seiner Schwester zusammenlebt. Meine Tochter hat die Mutterolle übernommen. Sie ist sehr zielstrebig und zieht zum Glück ihr Ding durch. Aber mein Sohn und ich verbringen den halben Tag im Fitnessstudio und feiern bis in die Nacht mit hübschen Frauen. Es kam sogar schon zum Drogenkonsum. Ich schäme mich dafür, aber es kommt sogar häufiger vor, im Rausch des Alkohols. Letztes Wochenende, als ich mal wieder eine Party veranstaltet habe, sagte mein Sohn etwas zu mir, was mich sehr zum Nachdenken brachte. Er sagte etwas im Sinne von: "Du bist kein guter Vater, aber dafür mein bester Freund." Was ich davon halten soll, weiß ich auch nicht, aber irgendwie ist mein Sohn, mein bester Freund! Er hat recht.

Beichthaus.com Beichte #00037928 vom 25.03.2016 um 22:52:22 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Hört auf, Kinder anzutatschen!

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Zorn Schamlosigkeit Kinder

Ich (w/28) beichte einerseits, dass ich Menschen nicht ausstehen kann, die Kinder betatschen, wie es ihnen passt - ich meine dabei nicht in sexueller und pädophiler Hinsicht - und andererseits, dass ich meinen Vater in genau so einer Situation vor über 20 Jahren wohl etwas blamiert habe. Ich war damals wohl so sechs oder sieben Jahre alt, als mich mein Vater zu einer seiner Arbeitskolleginnen mitgenommen hat, mit der er irgendwas Berufliches zu besprechen hatte. Diese war an sich eine recht nette Frau, aber wie so viele Leute meinte sie, es sei okay, mich ungefragt zu umarmen, mir über die Haare zu streichen, oder mir die Wange zu tätscheln, weil ich ja so klein und süß war. Nun, die ersten paar Mal ließ ich ihre Liebkosungen zähneknirschend über mich ergehen, aber nachdem sie mich wiederholt angefasst hatte, wurde es mir zu bunt und ich biss ihr volle Kanne in die Hand. Danach war ich natürlich nicht mehr süß und meinen Vater war es sichtbar peinlich.


Ich bereue jedoch nur, dass er sich in diesem Moment meinetwegen geschämt hat, nicht die Sache an sich, denn ich hasse es bis heute, wenn Leute so etwas tun. Kein Erwachsener mag es, wenn man ihm ungefragt ins Gesicht tatscht, also wieso sollen Kinder das akzeptieren müssen? Und da wäre noch der Großvater meines Ehemannes, der bei Familienfeiern oft aus heiterem Himmel hinter mir auftaucht und mir ungefragt über die Wange streichelt. Vielleicht beiße ich den ekelhaften alten Sack auch mal, um der alten Zeiten willen, denn ich habe weiß Gott schon mehrmals höflich darum gebeten, dass er das lassen soll - und wer nicht hören will muss fühlen. Mein Vater lacht heute übrigens über die Sache von damals.

Beichthaus.com Beichte #00037926 vom 25.03.2016 um 09:31:01 Uhr (7 Kommentare).

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