Die Texte in der Englischarbeit

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Betrug Dummheit Schule

Ich war letztes Jahr im Abijahrgang der Grund, warum die letzte Englischarbeit wiederholt werden musste. Das Abitur stand eigentlich schon vor der Tür und wir hatten nur noch eine Englischarbeit zu schreiben. Die letzte Stunde vor der Arbeit schrieb unserer Lehrer einfach Überschriften (Topics) an die Tafel, ohne dazu etwas zu sagen. Ich habe diese Überschriften eins zu eins in meinen Terminkalender übernommen. Zu Hause angekommen habe ich das Ganze dann schön in Google eingegeben. Gestaunt habe ich nicht schlecht, als ich auf Seiten der englischen Presse rausgekommen bin und die Themen zu unserem behandelten Themenkomplex perfekt gepasst haben. Mir schoss der Gedanke durch den Kopf, dass dies ja die Texte für die Arbeit sein könnten. Also packte ich alle Texte in ein Word-Dokument und verschickte sie via Mail an einige Leute aus meiner Klasse. Nun trat der berühmt berüchtigte Schneeballeffekt ein.

Das Worddokument machte seine Runde und abends bekam ich einen Anruf eines Bekannten, der mir mitteilte, dass er gehört hatte, dass ich ja die Texte hätte und ob ich sie ihm schicken könne. Er würde die Texte übersetzen und dann an mich zurückschicken. Sofort war die E-Mail an ihn verschickt und zwei Stunden später kam die Übersetzung zurück. Voller Vorfreude legte ich mich bald schlafen. Am nächsten Tag kam ich erst zu der zweiten Stunde in die Schule. Es kam sofort der Bekannte auf mich zu und meinte, ihn habe der Lehrer erwischt, als er die Übersetzung gerade durchgelesen hatte. Der Lehrer hat die Überschrift gelesen und hat ihm das Blatt sofort abgenommen. Nunja, in der zweiten und dritten Stunde schrieben wir die Arbeit und es kamen die Texte tatsächlich dran.

Ich gab bereits nach der Hälfte der Zeit ab und verließ das Klassenzimmer mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Im Raucherbereich angekommen wurde hitzig von anderen Schülern der Abschlussklassen diskutiert und es hieß sofort, dass die Arbeit wiederholt werden müsse, weil die Texte ja im Umlauf waren. Nunja, ich habe mich dezent zurückgehalten, was dann auch wahrscheinlich mein Glück war. Die Arbeit wurde von der Schulleitung für ungültig erklärt und wurde mit anderen Texten wiederholt. Leider war die Arbeit aber erheblich schwerer als die davor. So viel zu meiner Beichte.

Beichthaus.com Beichte #00023436 vom 28.02.2008 um 04:54:05 Uhr (11 Kommentare).

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Das verstopfte Klo

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Peinlichkeit Verzweiflung Arbeit Korntal-Münchingen

Wenn ich (m/fast 50) auf der Toilette sitze, dann reiße ich die leeren Papphülsen der Toilettenpapier-Rollen in Schnipsel und werfe sie ins Klo - das mache ich schon seit meiner Kindheit. So etwas ist eine schöne entspannende Beschäftigung während des "Geschäfts." Seit vier Jahren werden von mir jedoch nur maximal zwei Hülsen pro Gang geschreddert: Damals kamen mir auf einer Firmentoilette auf einmal insgesamt fünf Papphülsen unter die Finger, welche natürlich alle verarbeitet wurden. Nach dem Geschäft drückte ich auf die Taste der Toilettenspülung und beobachtete entsetzt, wie der Wasserstand im Toilettenbecken immer höher anstieg und genau am Rand stehen blieb. Dank der Oberflächenspannung des Wassers lief glücklicherweise nichts über. Ich dachte nur "Ach du Scheiße, was jetzt?!" Stochern mit der Toilettenbürste oder beherzt "ins Klo greifen" war unmöglich.

Vor dieser einzigen Herrentoilette der Etage (und gegenüber dem vollen Besprechungsraum) rumorten schon lautstark die Wartenden. So stand ich nun damals im feinen Dress in der Kabine, starrte mit der Klobürste in der Hand auf mein Missgeschick, ohne dass mir eine Lösung einfiel und traute mich nicht hinauszugehen. Dann urplötzlich entleerte sich die Schüssel mit einem lauten Geräusch, welches ich seither als sehr angenehm empfinde. Mit Toilette ausputzen und mindestens zehn Mal nachspülen sind noch mal einige Minuten draufgegangen, aber die Wartenden waren mir dann so etwas von egal.

Beichthaus.com Beichte #00023418 vom 16.02.2008 um 01:09:22 Uhr in Korntal-Münchingen (11 Kommentare).

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“Beichte

Die Therapeutin ist immer meiner Meinung!

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Fremdgehen Schamlosigkeit Engherzigkeit

Ich schlafe mit meiner Therapeutin von der Eheberatung - immer genau zwei Stunden vor der Sitzung mit meiner Frau. Das verschafft mir einen Vorteil, da sich die Therapeutin in Streitthemen immer auf meine Seite stellt und es immer wieder schafft, meine Frau einzureden, dass sie Unrecht hat. Wenn ich Glück habe, komme ich wieder mit ihr zusammen und ich kapsele mich von der Therapeutin ab. Sollte es dann wieder kriseln, geht das ganze Spiel von vorne los.

Beichthaus.com Beichte #00023416 vom 15.02.2008 um 22:27:59 Uhr (16 Kommentare).

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Jeder denkt, ich sei ein Kokser

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Drogen Dummheit Falschheit Vorurteile Schule

Ich (m/25 Jahre) möchte mir eine Geschichte von der Seele reden, welche mich nun schon seit Jahren verfolgt. Ich lebe in einer bayerischen Kleinstadt und bin allgemein als drogenabhängig bekannt, obwohl ich, abgesehen von Alkohol und Koffein nie eine berauschende Substanz konsumiert habe. Es begann alles, als ich vor knapp sechs Jahren die Abschlussklasse des hiesigen Gymnasiums besuchte. Dazu muss gesagt werden, dass ich eher schüchtern bin und auch zu dem Zeitpunkt nicht wirklich viele Freunde in der Schule hatte. Gegen Ende des Schuljahres war die Zeit meines Fachreferates gekommen. Ich war, wie vielleicht nachzuvollziehen ist, schon morgens sehr nervös. In der Pause vor meiner großen Stunde konnte ich aber noch mein Frühstück, einen Krapfen mit viel Puderzucker, hineinschlingen. Ich hetzte ins Klassenzimmer, unser Lehrer war bereits da, und konnte sofort mein Referat beginnen. Es war Biologie und das Thema handelte von den Blutgruppen. Aus den ersten Reihen war verhaltenes Gekicher zu hören. Ich stammelte total nervös und mit hämmerndem Puls etwas vor mich hin und ließ blöderweise meinen Handzettel fallen, welcher dummerweise unter das Lehrerpult rutschte.

Bei meinem Versuch, ihn aufzuheben, rammte ich mit der Nase gegen die Ecke des Pultes. Sofort schoss warmes Blut heraus, was ich mit Tempo zu stillen versuchte. Nun gab es wirklich Gelächter. Ich versuchte die Sache zu retten und fuhr im Text fort. Da ich jedoch keim Blut sehen kann und mein Taschentuch bereits voll davon war, wurde mir schwarz vor Augen. Kurz bevor es mir die Lichter vollkommen ausknipste, wollte ich mich setzen und bin dabei offenbar gegen eine Bank in der ersten Reihe gefallen. Da ich schon nach einer halben Minute wieder ansprechbar war, hat der Lehrer keinen Notarzt gerufen. Er hat mich nur vor versammelter Klasse auf das weiße Puder um meine Nasenlöcher angesprochen und ihm und den anderen war natürlich völlig klar, dass ich mir Kokain hereingezogen hätte. Da ich echt am Ende war und nicht mehr denken konnte, habe ich auch nichts dazu gesagt und mir das Gesicht mit kaltem Wasser abgewaschen.

Erst als ich zu Hause war, fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren. Das "weiße Pulver" war der Puderzucker des Krapfens, den ich vorher in Hast verspeist hatte. Seitdem war es der Running-Gag schlechthin, mich in der Schule und auch danach als Junkie zu rufen. Den Spitznamen habe ich bis heute weg, da es von mir nie aufgeklärt wurde. Der Lehrer gab mir in der Woche nach dem Vorfall die Adresse einer Drogenberatungsstelle.

Beichthaus.com Beichte #00023412 vom 15.02.2008 um 21:18:54 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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An Karneval im Herrenklo

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Engherzigkeit Rache Zorn Trunksucht Last Night

Am Karnevalssamstag war ich mal wieder richtig gut feiern. Als ich jedoch zur Toilette musste, habe ich mir fast in die Hose geschissen, weil eine Endlosschlange von Frauen vor der Toilette des Herrenklos war. Keine Ahnung, was die da zu suchen haben, aber das ist ja irgendwie modern geworden. Es war knapp, ist aber so gerade noch mal gut gegangen und ich hatte einen ziemlich dicken Hals - wollte nämlich immer schon mal zwischen gebrauchten Tampons mein Geschäft erledigen. Rosenmontag kam dann meine Rache. Ich habe meinem Kumpel Teile meiner Verkleidung gegeben, mich wieder in die Schlange gestellt, und wie es mein Glück wollte, stand hinter mir auch noch eine fette und total dämliche Tussi, die mich die ganze Zeit vollquatschen wollte.

Als ich dran war, habe ich die gesamte Klobrille mit Sekundenkleber vollgeschmiert, bin raus und habe ich wieder schön verkleidet. Ja, mein Kumpel hat sich dann das Spektakel auf der Toilette angesehen und vor allem angehört. Die Fette muss wohl gejammert und gezetert haben, was das Zeug hält. Mithilfe einer Bekannten ließ sie sich wohl unter großen Schmerzen von der Toilettenbrille befreien. Ich schätze, wenn die länger da gesessen hätte, würde das Teil immer noch festkleben. Ich habe nachts noch köstlich gelacht.

Beichthaus.com Beichte #00023397 vom 14.02.2008 um 23:43:22 Uhr (12 Kommentare).

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