Die Tänzerin und Mr. Superwichtig

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Falschheit Lügen Selbstsucht Arbeit Last Night Hamburg

Vor vielen Jahren waren wir mal für die Einrichtung der Stromversorgung einer bekannten deutschen Techno-Band beauftragt worden. Natürlich waren wir auch am Abend der Veranstaltung vor Ort und hatten auch Backstage Zutritt, da wir wirklich in alle Bereiche kommen mussten, falls etwas ausfallen sollte. Wir hatten auch Handfunkgeräte und Headsets, damit wir uns untereinander und auch mit der Ton- und Lichtregie verständigen konnten. Kurzum sahen wir ziemlich wichtig aus, aber die wenigsten wussten, dass wir eigentlich Elektriker und nur für den Strom zuständig waren und somit eine kleine Nummer. Nichtsdestotrotz lernte ich eine Tänzerin kennen, die sich gerade zwischen zwei Auftritten erholte. Sie sprach nur englisch und erzählte mir, dass sie extra für die Tour aus Australien eingeflogen wurde und öfter mal bei Konzerten dieser Band dabei ist. Da sie ziemlich aufgeschlossen zu sein schien, wollte ich meine Karten nicht verspielen und erzählte ihr, ich sei sehr wichtig für den Ablauf der ganzen Geschichte.

Immer, wenn Funksprüche meiner Kollegen kamen, tat ich auf superwichtig, weil sie ja ohnehin nicht verstand, was gesagt wurde. Ich fragte sie, ob sie nach dem Konzert Zeit hätte, mich zu treffen. Und es kam, wie ich es gehofft hatte: Wir trafen uns nach der Show in einem stillen Winkel und vögelten uns das Hirn raus. Sie war zwar total verschwitzt, weil sie sich bei den Auftritten ziemlich verausgabt hatte und noch nicht duschen war, aber das machte die ganze Sache nur noch um so heißer. Alles in allem dauerte die Nummer fast eine Stunde und ich kann echt sagen: Wir gaben beide unser Bestes. Danach bekam ich ihre Handynummer mit einer wirklich langen Vorwahl und sie sagte, ich solle sie Morgen anrufen, weil sie noch ein paar Tage in Deutschland ist. Unsere Wege trennten sich und ich habe sie natürlich nicht angerufen. Ich habe ein Girl vögeln können, das sonst wahrscheinlich nicht einmal Notiz von mir genommen hätte, weil ich ihr erzählt habe, ich sei Mister Superwichtig. Dafür bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034017 vom 26.09.2014 um 10:48:56 Uhr in 22525 Hamburg (Sylvesterallee) (12 Kommentare).

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Party in Omas Haus

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Vandalismus Dummheit Feigheit Peinlichkeit Last Night

Es war wohl so um meinen 18. Geburtstag herum. Ich war unsterblich verliebt in ein Mädchen aus meinem Jahrgang, habe es ihr aber nie gestanden, da ich pickelig und schüchtern war. Ich saß manchmal im Unterricht neben ihr und sah sie regelmäßig in den Clubs der Stadt, wo ich versuchte, mir Mut anzutrinken. Meine Oma hatte ein Haus mit großem Garten, es war auch Familientreffpunkt und mein Cousin und ich haben da ständig Streiche ausgeheckt. Als Oma mal verreisen wollte, planten wir heimlich eine Party in ihrem Garten. Ich tat es eigentlich nur, weil ich das Mädchen beeindrucken wollte und hoffte, mit ihr zusammenzukommen. Ich war unglaublich naiv. Jedenfalls tat ich das Allerschlimmste. Ich kopierte Einladungen, auf denen Freibier versprochen wurde, und verteilte diese vor der Diskothek und in der Schule! Mein Cousin bekam allerdings kalte Füße und petzte alles seiner Mutter. Am Tag der Party blieb ich zu Hause bei meinen Eltern, die Tante bewachte Omas Haus. Die ganze Nacht hindurch kamen Horden besoffener Jugendlicher und wollten feiern. Meine Tante hat die dann eiskalt zu mir nach Hause geschickt. In der Straße meiner Oma wurden mehrere Laternen umgetreten. Irgendwann stand ein Mob vor meiner Tür und grölte: "Wo ist die Party?" Ich versteckte mich im dritten Stock, meine Mutter ging runter und erzählte etwas von einem kleinen dummen Jungen. Es war alles so unendlich peinlich. Mit meiner Oma habe ich nie darüber gesprochen, obwohl sie es wohl erfahren hat. Das Verhältnis war anschließend aber subtil gestört, ich hatte ein wahnsinnig schlechtes Gewissen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die Party stattgefunden hätte. Die Leute wären ins Haus eingedrungen und hätten alles geplündert und verwüstet, während ich im Koma gelegen hätte. Vor allem schäme ich mich für meine Feigheit.

Beichthaus.com Beichte #00034016 vom 25.09.2014 um 18:21:23 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Waschbecken als perfekte Lösung

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Faulheit Trägheit Unreinlichkeit Falschheit Partnerschaft Elsfleth-Huntorf

Ich pinkele zu Hause immer ins Waschbecken. Meine Freundin wollte nicht, dass ich stehend ins Klo pinkele und früher habe ich mich auch brav hingesetzt. Mein Knie mag das aber nicht, da ich recht häufig pinkeln muss. Irgendwann habe ich angefangen, ins Waschbecken zu machen. Das ist perfekt. Wenn man aus kürzester Distanz pinkelt, spritzt es überhaupt nicht. Es wird auch immer regelmäßig gereinigt, sodass sich nie Urinstein oder Gerüche bilden. Das Klo ist auch immer sauber. Also eigentlich eine perfekte Lösung für alle. Diese Frau hat eh keinen Sinn für Hygiene und macht selber immer viel Dreck mit ihren Tieren. Trotzdem mache ich es heimlich und habe ein mikroskopisch kleines schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00034015 vom 25.09.2014 um 17:21:08 Uhr in Elsfleth-Huntorf (10 Kommentare).

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Rettung vor dem Vergewaltiger

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Peinlichkeit Schamlosigkeit Gewalt

In diesem Juni war ich an einem Wochenende bei meiner Freundin, die eine gute Autostunde von mir entfernt wohnt. Wir können uns unter der Woche nicht immer sehen. Umso glücklicher war ich, den Rest vom Freitag und das Wochenende bei ihr verbringen zu können. Nach […]
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Beichthaus.com Beichte #00034013 vom 25.09.2014 um 16:16:25 Uhr (20 Kommentare).

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Der nackte Mann im Wald

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Boshaftigkeit Rache Fetisch Nachbarn

Ich (w/32) hatte vor zwei Wochen beim Joggen durch einen kleinen Wald hier in der Nähe eine komische Begegnung, und zwar war da ein völlig nackter Typ, der sich selbst befriedigte. Ein paar junge Frauen standen mit Fahrrädern vor ihm, lachten und sprachen mit ihm, […]
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Beichthaus.com Beichte #00034012 vom 25.09.2014 um 15:45:32 Uhr (22 Kommentare).

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