Chauffeur für den Kumpel

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Lügen Engherzigkeit Ehebruch Auto & Co. Leopoldshöhe

Mein Kumpel (21) hat vor Kurzem seinen Führerschein verloren, nachdem er betrunken gefahren ist. Jetzt fragt er mich öfters, ob ich ihn irgendwo hinfahren kann. Manchmal nehme ich mir extra etwas vor, damit ich sagen kann, ich habe keine Zeit - oder ich lüge und sage, dass meine Eltern das Auto brauchen, weil ich keine Lust habe, ihn zu fahren. Er ist eigentlich sehr nett und hat aus seinem Fehler gelernt, aber ich fahre einfach ungern und irgendwie habe ich Angst, dass er mich nur noch öfters fragt, wenn ich ihm das Gefühl gebe, es mache mir nichts aus, ihn zu kutschieren.

Beichthaus.com Beichte #00033853 vom 31.08.2014 um 13:40:11 Uhr in Leopoldshöhe (10 Kommentare).

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Die Spezial-Currywurst

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Ekel Lügen Völlerei Ernährung

Ich (m/55) betreibe seit gut 25 Jahren einen Imbiss. Der geht seit guten zwei Jahren besser als vorher, weil alle meine selbst gemachte Currywurst essen wollen. Am Tag verkaufe ich da schon um die 500 - 600 Würste und kann, für mich alleine gesehen, sehr gut davon leben. Was ich aber beichten möchte, ist, dass in der Wurst nicht nur Schwein oder Rind zu finden sind, sondern auch andere Tierarten. Es kann auch vorkommen, das man darin Katze vorfindet. Den Leuten schmeckt es und ich kann gut leben. Trotzdem tut es mir für alle Nicht-Asiaten leid, dass sie manchmal etwas drin haben, das normalerweise nie in der Wurst ist. Ich selbst esse davon nichts.

Beichthaus.com Beichte #00033849 vom 30.08.2014 um 22:12:53 Uhr (26 Kommentare).

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“Beichte

Verkaufsstrategie mit Bonus

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Fremdgehen Schamlosigkeit Falschheit Arbeit

Nach der Sommerpause muss ich (m/35) wieder auf verschiedene Messen reisen und die Produkte meiner Firma verkaufen. Meine Frau denkt immer, dass ich dort sehr viel Stress habe und dass ich froh bin, wenn die Messezeit wieder vorbei ist und ich wieder bei ihr und den Kindern bin. Im Laufe der Zeit habe ich jedoch gemerkt, dass ich meine Produkte am Besten verkaufen kann, wenn ich mit den jeweiligen Einkäuferinnen ins Bett gehe. Dies ist Teil meiner Verkaufsstrategie und ich bekomme dafür noch einen guten Bonus von meiner Firma. Wegen meiner Verkaufserfolge steht mir bald eine Beförderung bevor - auch als Mann kann man sich hochbumsen. Eigentlich sind dabei alle Gewinner, da meine Familie von dem Geld gut leben kann und ich neben dem Verkauf auch noch viel Spaß habe. Ich habe schon Bettgeschichten erlebt, die mir meine brave Frau daheim niemals bieten könnte und die Frauen sind von mir noch nie enttäuscht gewesen. Ich möchte dennoch beichten, dass meine ganze Strategie irgendwann auffliegen könnte und ich damit dann alles kaputtmache.

Beichthaus.com Beichte #00033847 vom 30.08.2014 um 19:39:47 Uhr (19 Kommentare).

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Rache per Päckchen

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Rache Dummheit Zorn Hass

Ich (m/20) musste damals, in der elften Klasse, ein 10-wöchiges Praktikum absolvieren und wurde einer Dachorganisation von Gewerkschaften zugeteilt. Die damalige Azubine hat ihre Ausbildung zur Bürokauffrau abgebrochen. Man bot mir daraufhin an, sie zu ersetzen. Ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00033846 vom 29.08.2014 um 22:47:33 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Verteufelung des Fremdgehens

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Fremdgehen Ehebruch Vorurteile

Ich möchte beichten, dass sich meine Moralvorstellung bezüglich des Fremdgehens in der letzten Zeit drastisch verändert hat. Vorab weise ich darauf hin, dass es bisher kein Anzeichen gibt, dass sich dies auch auf mein Handeln auswirkt. Ich bin seit vielen Jahren glücklich verheiratet und bin, alles in allem, sehr zufrieden. Ich hatte bisher noch nie das Verlangen außereheliche Abenteuer zu suchen. Generell bin ich eher ein zurückhaltender Mensch und gerate auch so nicht an Versuchungen. Ich hatte auch nie Zweifel an der Treue meiner Frau. Und das ist auch sehr gut so, denn ich habe fremdgehen, betrügen, außerehelichen Sex, oder wie man es nennen will, immer extrem verabscheut und entsprechende Täter verurteilt. Doch jetzt ist ein Ereignis eingetreten, das diese Ansichten ins Wanken bringt. Für meine Partnerschaften war die Ehe meiner Eltern stets ein Vorbild. Die beiden waren ein super Team und führten eine schöne Ehe, bei der beide Partner sich gleichberechtigt um das Wohl der Familie kümmerten. Mein Vater war Ingenieur und arbeitete in einem Ingenieurbüro im Nachbarort, meine Mutter hat für die lokale Zeitung geschrieben. Dieser Tätigkeit konnte sie gut von zu Hause aus nachgehen. Sie war sehr belesen und gebildet und ich habe viel von ihr lernen können. Jedenfalls ist meine Mutter vor einiger Zeit gestorben. Es war nach einer längeren Krankheit und sie ist auch recht alt geworden. Kurz vor ihrem Tod hatte sie mir noch gesagt, dass sie ein erfülltes Leben hatte, nichts bereue und dass es in Ordnung sei, dass sie jetzt stirbt.


Ich war dabei, als mein Vater mit dem Pfarrer ihre Beerdigung vorbereitete und der Pfarrer hat sehr schöne Worte zu ihrer besonderen Partnerschaft und Ehe gefunden, was die Gäste sehr berührte. Die Vorbildrolle dieser Ehe für mich war mir nie so deutlich. Ein paar Monate später wollte mein Vater in eine kleinere Wohnung umziehen und ich habe ihm beim Aussortieren alter Sachen geholfen. Wir sind dabei auf alte Tagebücher meiner Mutter gestoßen und dadurch kam heraus, dass meine Mutter vor über zwanzig Jahren fremdgegangen war. Sie beschreibt, dass sie neugierig war, auf das, was es außer meinem Vater noch gab. Als diese Neugier immer weiter anwuchs, kam es dann dazu. Sie hat sich zwei Mal mit ihm getroffen und war von dem Erlebnis eher ernüchtert. Die Neugier war weg und sie hat das Ganze als eher unbedeutend bewertet, da es nichts mit ihrer eigentlichen Partnerschaft zu tun hatte, die dadurch in keinem Moment gefährdet war oder infrage gestellt wurde. Als mein Vater das gelesen hat, ist er total ausgeflippt und hat sie sogar beschimpft. Für ihn scheint das ein schwerwiegender Verrat zu sein, er möchte sich nicht im selben Grab wie sie beerdigen lassen und hat sogar beim Notar versucht, sich von einer Toten scheiden zu lassen. Vielleicht ist er sauer auf sie, weil er nicht damit gerechnet hat, alleine zurückzubleiben und sie ihn verlassen hat. Das wäre eine ganz normale Phase in der Trauerbewältigung. Aber das geht jetzt schon eine ganze Weile so, ihm scheint es wirklich ernst zu sein.


Das Schlimme für mich ist aber, dass ich ihn überhaupt nicht verstehen kann. Was kann denn diese Einmaligkeit an der Bedeutung von über vierzig Jahren Ehe verändern? Wieso stellt er deswegen alles infrage und verstößt sie derart, obwohl er noch kurz vorher gesagt hat, wie glücklich all die Jahre mit ihr waren und dass er sich kein besseres Leben hätte vorstellen können? Aber mal weitergedacht: Was wäre passiert, wenn er es damals erfahren hätte? Wenn ich darüber nachdenke, bin ich sehr froh, dass meine Mutter es für sich behalten hat. Und was wäre gewesen, wenn es noch ein weiteres Mal vorgekommen wäre? Die Partnerschaft und Familie hätte vermutlich genauso gut funktioniert und ich würde ihr auch das jetzt verzeihen. Vielleicht idealisiere ich meine Mutter nach ihrem Tod jetzt etwas zu sehr, aber ich komme immer deutlicher zu dem Schluss, dass die Bedeutung vom Fremdgehen total überbewertet und viel zu sehr verurteilt wird.

Beichthaus.com Beichte #00033844 vom 29.08.2014 um 16:45:18 Uhr (23 Kommentare).

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