Die Folgen ihres Verschwindens

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Rache Gewalt Ungerechtigkeit

Die Folgen ihres Verschwindens
Bis vor zehn Jahren habe ich (m/29) in einem beschaulichen Dorf gewohnt. Jeder kannte jeden, man half und respektierte sich gegenseitig. Dann kam jedoch der verhängnisvolle Tag im Juni, den ich immer noch verfluche. Auf dem örtlichen Feuerwehrfest ging es im wahrsten […]
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Beichthaus.com Beichte #00031547 vom 02.07.2013 um 11:37:05 Uhr (70 Kommentare).

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Meine Rache als Clown

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Rache Engherzigkeit Fremdgehen Boshaftigkeit Ex

Meine Rache als Clown
Meine Ex-Freundin hat ein jahrelanges Doppelleben geführt. Sie hat mich benutzt, damit ich ihr Pferd finanziere, und ist mir hinter meinem Rücken mit der gefühlten halben Uni fremdgegangen. Durch einen fatalen Organisationsfehler bei ihrer Fremdgeh-Planung hat sie sich jedoch schließlich verraten. Ich war geschockt und am Boden zerstört, als ich das ganze Ausmaß ihrer dahin gehenden Aktivitäten erfahren habe. Sie war zu mir immer sehr liebevoll und eine wahre Traumfrau. Ich hätte nie erwartet, dass sie überhaupt in der Lage wäre, mich dermaßen zu hintergehen. Nun gut, die Fakten waren unumstößlich. Ich litt sehr lange wegen der Trennungsumstände und war schließlich sogar in therapeutischer Behandlung. Kaum dachte ich jedoch, darüber hinweg zu sein, bekam ich Post von einem Anwalt. Anbei eine Forderung über knapp 5.000 Euro von meiner Ex.

Sie wollte das Geld für die Hälfte der Einrichtung unserer Wohnung und die Hälfte des Autos, obwohl das Auto zur Gänze mir gehört, und sie von der Einrichtung nur vielleicht ein knappes Fünftel bezahlt hatte. Argumentation war, dass wir ja jahrelang in einer Ehe ähnlichen Zugewinngemeinschaft gelebt hätten. Natürlich war das, rein rechtlich, vollkommener Schwachsinn, aber man kann es ja mal versuchen, hat sie sich dabei sicherlich gedacht. Dazu kamen dann Drohanrufe ihres Vaters, die Familie würde sich das Geld schon wiederholen. Ich löste das Problem, indem ich einen der Anrufe aufzeichnete und dann einfach meinen Anwalt und die Polizei in die Spur schickte, sowie ihm unmissverständlich klar machte, dass ich auch sehr gerne gewillt wäre, das Problem auf sehr persönliche Art ohne das Eingreifen Dritter zu regeln, und zwar so, dass er sich für immer gewisse Anstandsregeln einprägt.

Dennoch war meine Geduld am Ende, diese Frau hatte mich psychisch fast ruiniert, und wollte dafür am Ende auch noch bezahlt werden, obwohl ich ihr ja schon jahrelang die Kohle für den Gaul in den hübschen Hintern geschoben hatte. Ich überlegte hin und her, wie ich ihr einen Denkzettel verpassen konnte, an den sie sich auch noch in mehreren Jahren erinnern würde, und der vor allem nicht strafbar war. In einer Runde mit meinen Kumpels kamen wir auf die Idee, sie einfach zu stalken, und zwar auf lustige Art und Weise. Wir mieteten uns unterschiedliche Clowns-Kostüme und verfolgten sie immer einzeln durch die Stadt. Jedes Mal, wenn sie uns bemerkte, starrten wir sie nur eine Weile wortlos an und verschwanden dann in der Menge. Manchmal verschenkten wir auch einfach Luftballons an Kinder in ihrer Nähe und sahen dabei trotzdem unentwegt sie an. Bald begann sie regelrecht halb panisch vor uns zu flüchten, und das war auch gut so, denn das ganze Theater kostete eine Menge Zeit. Alleine das Schminken dauerte fast eine halbe Stunde. Wir setzten dem Ganzen die Krone auf, als wir schließlich nachts um halb drei an ihrer Wohnungstür klingelten, einer von uns sich mit einem einzelnen Luftballon unter eine Straßenlaterne stellte und mit einer hässlich geschminkten Fratze einfach nur zu ihrem Fenster hochsah. Den Schrei konnte man sogar durch das Glas hören. Danach hörten wir auf, und schickten ihr nur immer mal Postkarten mit Clown-Kostümen. Mittlerweile ist das Ganze vier Jahre her, und ich finde es, retrospektiv betrachtet, ziemlich kindisch und unreif, dennoch hat es mich auch irgendwie von einer Art inneren Last befreit. Momentan bin ich glücklich vergeben, aber immer ein Stück misstrauisch. Das werde ich wohl leider nie mehr ganz ablegen können.

Beichthaus.com Beichte #00031533 vom 28.06.2013 um 11:19:44 Uhr (45 Kommentare).

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“Beichte

Wie Clint Eastwood in Dirty Harry

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Vandalismus Waghalsigkeit Hochmut Schule

Ich (m) möchte beichten, dass ich tatsächlich mal meinen (zu dem Zeitpunkt noch gültigen) Schülerausweis in einen größeren Teich geschmissen habe. Ich wollte mich eben auch mal so cool fühlen wie Clint Eastwood in Dirty Harry. Dass er seinen Polizei-Stern aus Frustration über den Staat weggeschmissen hatte, passte auch zu mir, weil ich damals auch arge Probleme mit der Schule hatte. Den Ausweis habe ich eh nicht vermisst, ich habe ihn eigentlich nie gebraucht.

Beichthaus.com Beichte #00031479 vom 20.06.2013 um 20:20:26 Uhr (13 Kommentare).

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Bei der Polizei verraten

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Rache Eifersucht Verrat Ex

Ich möchte beichten, dass ich die neue Freundin meines Ex bei der Polizei verraten habe, da diese nämlich gesucht wurde. Sie war erst 15 und von zu Hause abgehauen. Ich erzählte denn netten Polizisten etwas von Nächstenliebe und dass ich nicht will, dass sich das Mädchen seine Zukunft verbaut. In Wahrheit finde ich diese Art der Rache einfach viel besser als ihn zu verletzen und mir eine Anzeige einzufangen. Die Kleine war mir egal. Er war nicht einmal Manns genug, um mit mir Schluss zu machen. Er hat mich einfach in allen sozialen Netzwerken auf die Igno-Liste gesetzt.

Beichthaus.com Beichte #00031357 vom 05.06.2013 um 18:58:23 Uhr (17 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Bundestrojaner eingefangen

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Dummheit Betrug Peinlichkeit Internet

Bundestrojaner eingefangen
Ich (m/20) habe mir gestern den sogenannten Bundestrojaner beim Pornos gucken eingefangen. Dieser behauptet auf recht fiese Weise man hätte Kinderpornografie und dergleichen unterstützt und das ein Strafverfahren eingeleitet wird sofern man nicht innerhalb von 72 Stunden 100 Euro per PaySafe überweist. Da diese "Ihr Computer ist gesperrt"-Meldung immer sofort nach dem Start meines Computers kam, ohne das Windows überhaupt richtig gestartet wurde, hielt ich die Meldung der "Bundespolizei" für echt, bin sofort zur nächsten Tankstelle und habe die 100 Euro besorgt und den Code da eingegeben. Ich bin halt etwas in Panik geraten und wollte nicht in blöde Schwierigkeiten kommen, sowas ist in meinem Alter schließlich extrem ungünstig. Natürlich habe ich nicht daran gedacht mich vorher genau zu erkundigen was im Nachhinein echt bescheuert war.
Zum Glück kann ich den Verlust des Geldes verschmerzen, auch wenn es natürlich weh tut. Als ich das letzte Mal getäuscht wurde war ich 13. Ich habe also nicht wirklich Erfahrung damit weil so ein Scheiß bei mir nie versucht wurde. Dennoch schäme ich mich unheimlich dafür und hoffe das das nie jemand erfährt. Ich gelte in meinem Umfeld nämlich als der Klügste und als jemand der alles weiß.

Beichthaus.com Beichte #00031329 vom 02.06.2013 um 02:28:30 Uhr (33 Kommentare).

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