Hass auf gesundheitsunbewusste Menschen

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Hass Neid Ungerechtigkeit Zorn Gesundheit Leipzig

Ich (m/18) sitze seit einem Unfall im Rollstuhl. Ich gehe damit recht locker um, wenn mich jemand fragt, dann bin ich nicht zu schüchtern ihm zu sagen, warum ich nur noch auf Achse bin. Gegen leute, die ihre Bewunderung ausdrücken, wie ich damit umgehen kann, habe ich nichts. Manchmal entwickelt sich dann z.b. ein nettes Gespräch daraus. Was ich absolut nicht leiden kann, ist wenn Leute dann anfangen solche Statements abzulassen wie: "Ich könnte damit nicht umgehen", "in deiner lage hätte ich mich umgebracht!", "Ist schon Scheiße wa?". Die Leute, die sowas rausblasen, ich würde diesen Leuten das wünschen, was mir wiederfahren ist. Den schlimmen Verkehrsunfall, Monatelange krankenhaus und Rehaaufenthalte. Es muss ja nicht permanent sein. So ein kleiner Abriss daraus würde schon genügen. Niemand weiß, wie er sich nach so einem Unfall verhalten würde. Aber die Leute gehen echt zu weit. Ausserdem muss ich sagen, dass ich mich langsam zum Misanthropen entwickle. Das soll nicht heißen, dass ich ungern unter Menschen bin, nein, ich mag es sogar mit meinen Freunden unterwegs zu sein, Kneipen, Konzerte, Festivals etc, aber ich entwickle gerade eine Abscheu gegenüber den Typus Mensch, der sich seiner Gesundheit nicht bewusst ist, einfach nur in den Tag lebt und allgemein nichts aus seinem Leben machen will.

Beichthaus.com Beichte #00027907 vom 15.06.2010 um 03:45:55 Uhr in Leipzig (48 Kommentare).

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Vernachlässigtes Nachbarskind

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Verrat Ungerechtigkeit Nachbarn Kinder Leipzig

Vernachlässigtes Nachbarskind
Die meisten von Euch werden es sicher nicht verstehen, warum ich ein schlechtes Gewissen habe. Aber es ist nun mal da und es quält mich schon seit einigen Jahren obwohl jeder andere in meiner Situation sicher genauso gehandelt hätte, weil mein Handeln einfach richtig war.

Vor einigen Jahren lebte eine Etage über mir eine junge Frau mit ihrem kleinen Jungen (circa 4-5). Sie schienen ansich ein gutes Verhältnis zu einander zu haben und sahen beide auch immer gepflegt und völlig normal aus. Irgendwann bekam ich mit wie sie sich nachts immer auf den Weg irgendwo hin machte. Sicher kam der Verdacht schon auf, dass sie ihr Kind vielleicht allein lässt. Aber wie es so ist, man denkt sich immer, dass man so etwas nur aus dem TV oder durch Erzählungen kennt und sowas keiner wirklich tun würde. Ich habe selbst einen Sohn der mittlerweile 5 (damals war er circa 1 Jahr) ist und ich würde ihn niemals allein lassen. Dann sah man mit der neuen Nachbarin auch andere neue Leute die sicher zu ihrem Bekanntenkreis gehörten und man dachte sich, dass dann sicher auch jemand bei ihrem Kind ist.

Eines Tages kam ich vom Einkaufen und hörte Geräusche ein Stockwerk über uns, als ich die Treppe hoch kam. Ich ging hoch um zu sehen was dort los ist da es sich nach einem Kind anhörte. Ich sah den Jungen mit nichts außer einem verdreckten Pullover bekleidet, wie er versuchte wieder in die Wohnung hineinzukommen - er hatte sich ausgesperrt. Ich hab mich erstmal auf die Treppe gesetzt und ihn nach dem Namen gefragt und was denn los sei. Er meinte er habe sich ausgesperrt und als ich fragte wo denn seine Mama sein meinte er, dass sie "übermorgen" wiederkommt. Als ich fragte seit wann sie denn weg ist, meinte er "seit gestern früh".
Ich habe dann die Wohnungstür aufgebrochen, damit er sich wenigstens was anziehen konnte und um in die Wohnung zu sehen ob nicht vielleicht was anderes passiert ist. Als ich die Tür aufgebrochen hatte, traf mich allerdings der nächste Schlag - die Wohnung war total verwüstet so daß ich die Tür gerademal soweit aufbekam um den Kleinen durch den Spalt durchschlüpfen zu lassen um sich Klamotten zu holen. Nach mehreren Versuchen gab ich es auf, ihn saubere Sachen suchen zu lassen - alles war verdreckt und stank schrecklich.
Meine damalige Freundin und ich riefen dann sofort die Polizei an als ich mit dem Kleinen in unsere Wohnung kam.
Die Polizisten hatten es dann doch irgendwie geschafft die Tür richtig zu öffnen. Es sah echt übel aus. Überall lagen Sachen herum und man sah den Fußboden nicht mehr wegen all dem Zeug.
Wenig später kam dann auch eine Frau vom Jugendamt und war echt sauer auf mich, weil wir eben die Polizei geholt hatten. Als der Polizist sie fragte ob das Jugendamt eine Anzeige macht, verneinte sie es mit der Begründung es sich mit der Mutter nicht "verscherzen" zu wollen. Daraufhin meinte der Polizist, daß er dann eine Anzeige schreibt - notfalls auch als Privatperson. Er war ebenfalls sehr schockiert über diese ganze Sache.
Das letzte was ich von dem Jungen gesehen hatte war, wie er im Polizeiwagen saß und weggefahren ist.

Seither habe ich ein wahnsinnig schlechtes Gewissen ihm und auch seiner Mutter gegenüber. Ich weiß, dass mein Handeln richtig war, aber für ihn war dieser Zustand "normal" und ich bin mir sicher, dass er seine Mutter geliebt hat. Ich bin mir ebenfalls sicher, dass seine Mutter auch ihn geliebt hat, aber mit der Situation überfordert war. Ich habe Bilder im Kopf, wo ich den Jungen in dieser verwüsteten Wohnung sehe - allein - weder TV oder Radio - völlig allein - vor sich hin vegetierend.
Diese Bilder kommen immer öfter da jetzt mein Sohn etwa im Alter dieses Jungen von damals ist. Es macht mich fertig und es tut mir für beide wahnsinnig Leid. Trotzdem würde ich immer wieder so handeln!

Beichthaus.com Beichte #00027901 vom 11.06.2010 um 23:22:08 Uhr in Leipzig (58 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine sexuelle Orientierung

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Begehrlichkeit Feigheit Dummheit Leipzig

Meine Geschichte beginnt vor ungefähr 20 Jahren, als ich (m/32) am Anfang der Pubertät stand. Ich hatte bis dahin an Mädchen kein größeres Interesse. Eines Tages begann zwischen meinem Cousin und mir während einer Rangelei eine Fummelei, die sich in den darauf folgenden Jahren bis zum gegenseitigen w***sen ausdehnte. Ich dachte mir nichts dabei und habe es eigentlich jedes Mal genossen. Im Laufe der Jahre habe ich mir immer wieder die Frage gestellt, ob ich vielleicht schwul sei. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich auch Mädchen toll fand und einige Freundinnen hatte. Die Erfahrungen mit Jungen beschränkten sich jedoch nur auf meinen Cousin. Mit 18 lernte ich dann meine langjährige Freundin kennen, mit der ich auch zwei Kinder bekam. In all den Jahren kreisten meine Gedanken immer wieder um das Thema sexuelle Orientierung. Im Hinblick auf meine Kinder habe ich jedoch immer wieder alle aufkeimenden Wünsche nach Berührungen durch einen Mann verdrängt und mir meine Welt zurecht gebogen. Kurzum, nach fast 13 Jahren zerbrach die Beziehung. Die Kinder sind regelmäßig für einen längeren Zeitraum bei mir und wir drei genießen einfach das Zusammensein. Mit meiner Exfreundin habe ich heute ein sehr entspanntes, um nicht zu sagen freundschaftliches Verhältnis.
Nach dem Scheitern der Beziehung habe ich auch relativ schnell eine neue Frau kennen gelernt, bei der auch die körperliche Befriedigung endlich wieder Spaß machte. Doch leider zerbrach auch diese Verbindung.

Und jetzt nach 20 Jahren bin ich eigentlich das erste Mal soweit, dass ich mir eine Beziehung zu einem Mann vorstellen kann. Da ich in den letzten Jahren gelernt habe, die Dinge selber in die Hand zu nehmen, war ich in den letzten Tagen schon recht aktiv gewesen. Bei einer Weiterbildung mit anschließender Werksführung lernte ich einen Mann kennen, etwas jünger als ich. Wir haben aus nicht erklärbaren Gründen während der Werksführung immer relativ oft Augenkontakt gehalten und unsere Nähe gesucht, ohne dass jemand davon etwas mitbekommen hat. Es gab keine Berührungen und auch keine Konversation. Einfach nur einen unbeschreiblichen Genuss der Nähe. Ich wollte ihm dann noch meine Telefonnummer geben, habe mich jedoch leider nicht getraut. Nach Beendigung der Weiterbildung habe ich mich dermaßen über mich selber geärgert, dass ich mir am liebsten selber in den Hintern getreten hätte. Warum konnte ich in so einem wichtigen Moment nicht bis zum Ende meinen Mut behalten?
Jetzt sitze ich hier, denke an den Typen und mal mir in Gedanken aus, was wir am Wochenende alles hätten so machen können. Naja, vielleicht gibt das Leben uns noch eine zweite Chance.
An dieser Stelle möchte ich jedoch nochmals deutlich sagen, dass ich ein stolzer Papa bin und meine Kinder über alles Liebe. In meiner Brust schlagen jedoch zwei Herzen. Eines für Frauen und eines für Männer. Ich möchte jetzt auch nicht einfach alles mitnehmen, was sich mir so in den Weg legt. Ich habe jedoch jetzt begriffen, dass ich mir selber eingestehen und mir persönlich beichten muss, dass ich bisexuell bin. Ich bin gespannt, was das Leben für mich noch bereit hält.

Beichthaus.com Beichte #00027187 vom 06.11.2009 um 19:02:37 Uhr in 04277 Leipzig (24 Kommentare).

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Katzenstreu

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Peinlichkeit Ignoranz Shopping Leipzig

Unsere damalige Maule brauchte neue Streu, und die geeignetste gab es in diesem riesigen Drogeriemarkt in der Innenstadt. Meine Mitbewohnerin und ich standen also an der Kasse, die 10kg-Papiertüte mit der Streu stand als letztes auf dem Band, hinter uns eine ziemlich lange Freitag-Abend-Schlange.
Ich wollte der Kassiererin etwas die Arbeit erleichtern und es ihr nicht zumuten, aus ihrer Sitzposition diesen Packen über den Scanner zu hieven (oder war es ein Handscanner?), sei es drum, die Tüte stand noch etwas weiter hinten, also griff Ich Sie an der Tragetasche und wuchtete Sie direkt dorthin aufs Band wo die Kassiererin saß. Tja, leider war ich da wohl an irgendeinem Plastikteil hängengeblieben mit der Tüte. Ergebnis war ein langer Riss an der Seite und durch die Wucht der Bewegung flog natürlich eine ganze Menge der Streu dort raus, und zwar mitten über die Kassiererin, ins Gesicht, in den Ausschnitt, in den ganzen Bereich wo sie da saß in ihrem Kabuff. Auweia! Sie hielt kurz inne, blieb aber ganz ruhig und meinte, dass das kein Problem sei. Natürlich entschuldigte ich mich, aber da meine Mitbewohnerin sich kaum das Lachen verkneifen konnte, und mich das ablenkte, entschuldigte ich mich wohl nicht ganz mit allem Nachdruck. Die arme Kassiererin saß dann bestimmt noch bis zum Ladenschluss mit Katzenstreu in ihrer Wäsche. Bitte nochmals ausdrücklichst um Verzeihung!

Beichthaus.com Beichte #00026779 vom 31.07.2009 um 20:14:32 Uhr in Leipzig (21 Kommentare).

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Ich hoffe, er wird glücklich!

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Engherzigkeit Ungerechtigkeit Hochmut Ex Leipzig

Ich (w/26) habe meinen jetzigen Ex-Freund behandelt wie ein Stück Scheiße. Ich habe selbst die Beziehung beendet. Ich weiß nicht warum, aber auch wenn ich ihn geliebt habe, machte ich mir einen Spaß daraus ihn seelisch leiden zu sehen. Der Mann hat echt alles für mich getan und mich sehr geliebt, was er immer noch tut. Selbst bei kleinsten Fehlern seinerseits, habe ich ihn total fertiggemacht, ihn angeschrien und ihm gesagt, dass es so nicht mehr weitergehen könne. Daraufhin war er immer sehr geknickt, hat auch geweint, wenn meine Wutausbrüche besonders schlimm waren, da er Angst hatte mich zu verlieren.

Irgendwie hat mich seine Heulerei weiter dazu veranlasst, ihm noch mehr weh zu tun, da es mir das Gefühl von Überlegenheit und das Gefühl wirklich geliebt zu werden vermittelte. Außerdem habe ich ihn finanziell ausgenutzt, habe mir alles von ihm schenken lassen, selbst wenn das Geschenk seine finanziellen Mittel weit überstieg. Zu allem Überfluss machte ich dann auch wirklich Schluss mit ihm, wegen einer Kleinigkeit. Er hatte vergessen sich bei mir zu melden. Heute tut es mir leid, ihn so sehr leiden gelassen zu haben. Er war der tollste Mann, den ich je hatte und manchmal wünsche ich mir, ich hätte ihm das nie angetan. Ich hoffe, dass er glücklich wird in seinem Leben und mir verzeiht.

Beichthaus.com Beichte #00026608 vom 04.07.2009 um 00:27:25 Uhr in Leipzig (58 Kommentare).

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