Ich bin die wichtigste Person!

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Ignoranz Hochmut Unglaube Selbstsucht

Ich (m/27) beichte, dass es nur eine einzige Person auf der ganzen Welt gibt, die mir wirklich etwas bedeutet - und das bin ich selbst. Andere Leute und ihre Gefühle interessieren mich einen Scheißdreck, Hauptsache ich komme auf meine Kosten. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie Zuneigung oder Mitleid empfunden, außer zu mir. Deswegen muss ich auch oft vor dem Spiegel stehen und mich bewundern. Meine Mitmenschen sind alle nur Ochsen vor meinem Karren und interessieren mich nur insofern, als dass meine Karren gefälligst zu fahren hat. Bei größeren Katastrophen sitze ich regelmäßig lachend vor dem Fernseher und fühle mich nur umso behaglicher auf meinem bequemen Sofa, wenn ich mir das Leid und Ungemach der Betroffenen ausmale. Man sollte jetzt meinen, dass mir all dies zum Nachteil gereicht, doch das Gegenteil ist der Fall. Ich kann bei Bedarf adäquates Sozialverhalten und Empathie hervorragend simulieren und die generelle Manipulierbarkeit meiner Mitmenschen gepaart mit ihrer naiven Dummheit im Kontrast zu meiner Intelligenz und meinem Ehrgeiz führen dazu, dass mein Leben läuft wie geschmiert. Ich bin der beste Beweis dafür, dass die Welt nicht gerecht ist und es auch keinen Gott gibt.

Beichthaus.com Beichte #00024564 vom 25.08.2008 um 06:21:25 Uhr (40 Kommentare).

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Was der Tod mit Menschen macht...

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Gewalt Verzweiflung

Mein Vater ist vor sechs Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Von da an habe ich mich verändert. Ich wurde sehr still und habe mit exzessivem Alkoholkonsum begonnen. Mein einziger Halt war meine Mutter, die mir Kraft gegeben hat und mich vom Totalabsturz bewahrt hat. Die Zeit verging und ich lernte, mich an die Situation zu gewöhnen. Meine Schulnoten verbesserten sich, ich beendete den Alkoholkonsum und habe mir sogar eine Freundin zugelegt. Vor einer Woche ist meine Mutter gestorben. Anders wie damals, als mein Vater gestorben ist, verspüre ich jetzt nur noch Wut. Ich habe nichts mehr zu verlieren und kümmere mich jetzt um die Dinge, die mich schon immer verstört haben und einen absoluten Hass in mir hervorgerufen haben. Gestern bin ich z.B. durch die Fußgängerzone gelaufen, als ich unbewusst irgendwelche Ausländer-Gangster-Playboy-Jugendliche falsch angeguckt habe. Solche Parasiten sind mir schon immer auf die Eier gegangen, aber unternommen habr ich nie etwas.

Gestern haben sie mich dann natürlich wieder einmal angepöbelt. Ich bin weitergelaufen und habe nichts gesagt. Plötzlich kam meine gesamte, angestaute Wut und meine Frustration in mir hoch. Ich drehte mich um, rannte auf die Jugendlichen zu und habe sie so fest verdroschen, dass zwei weinend davon liefen. Eher aus Schock, denn eigentlich habr ich nur einen verprügelt, den Ältesten. Sie sahen, wie ich in einer Art "Hass Trance" auf ihm lag und die Scheiße aus ihm rausprügelte. Er lag blutüberströmt und beinahe regungslos auf dem Boden, da stand ich auf und erwachte aus meinem Wutanfall. Ich realisierte, was ich getan habe und rannte weinend nach Hause. Am Todestag meiner Mutter zog ich schon zu meiner Tante. Sie war nicht zu Hause. Meine Hand schmerzte sehr fest, da bin ich zum Arzt und der hat eine Boxerfraktur und zwei gebrochene Finger diagnostiziert. Er gab mir Novalgin um die Schmerzen zu lindern. Heute morgen sind meine Schmerzen schlimmer geworden, auch meine seelischen.

Da meine Tante freiwillig für eine Heroin Prävention arbeitet, haben wir Methanol im Haus. Es hat meine Schmerzen gelindert. Jetzt sitze ich hier am PC, verbittert und alleine gelassen, ohne große Perspektive auf schönere Zeiten, und beichte. Ich hoffe das Hilft, obwohl es mir während des Schreibens nur dreckiger geht. Was hat das alles noch für einen Sinn? Mindestens werde ich mit dem Methanol schmerzfrei zu meinem Vater und zu meiner Mutter zurückkehren.

Beichthaus.com Beichte #00024554 vom 21.08.2008 um 00:01:20 Uhr (29 Kommentare).

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“Beichte

Mein Leben ohne Emotionenr

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Trägheit Verzweiflung Gewalt Selbstverletzung

Ich (m) war ein dickes, fettes Kind. Meine gesamte Kindheit und Jugend erfuhr ich von wildfremden Menschen, die mir auf der Straße begegneten, Bekannten aus der Schule, Verwandten und Mitgliedern der direkten Familie nur Ablehnung und Herabsetzung. Hinzu kamen die diversen Persönlichkeitsstörungen des Vaters, die er an der Familie auslebte. Seit frühster Kindheit habe ich mich daher emotional derart abgeschottet und von den Menschen entfremdet, dass ich heute (mit 25), wo ich schlank, sportlich und wahrscheinlich nicht völlig unansehnlich bin, derart entseelt bin, dass ich mit Menschen nichts anfangen kann. Also nicht die geringste emotionale Bindung zu ihnen aufbauen kann, was aber die Grundlage für all ihr Treiben zu sein scheint. So gering meine Emotionsfähigkeit ist, so ausgeprägt ist dagegen meine Empathiefähigkeit, was einerseits Überlebensstrategie ist, andererseits aber ein Problem darstellt. Da ich selbst keine echten Gefühle erfahren kann, ist meine Wahrnehmung der Empfindungen der Menschen, mit denen ich zu tun habe, so sehr ausgeprägt, dass ich ihre Befindlichkeiten adaptieren kann und Emotionalität vorgaukele, um meine völlige innere Leere nicht zu offenbaren. Jedoch ist diese Maskerade enorm anstrengend. Umso mehr Menschen, desto stressiger ist es. Dieser Druck führte während meiner gesamten Schulzeit, angefangen bei der ersten Klasse, dazu, dass ich selbstverletztendes Verhalten an den Tag legte, was ich aber entweder gut versteckte und/oder keinen interessierte (mein Vater spöttelte darüber, als er zufällig eine tiefe Fleischwunde sah), so dass es erst mit Beendigung der Schulzeit und meinem völligen Rückzug von den Menschen und sozialen Verpflichtungen aufhörte. Im Grunde erstrebe ich keine Änderung an diesem Zustand, ich leide nicht darunter, ich kann kein persönliches Leid empfinden. Ich warte nur noch, da sein oder nicht sein in meinem Fall keine Rolle spielt. Ich bin kein Selbstmordkandidat. Ich habe keine Todessehnsucht, aber am Leben hänge ich auch nicht. Es ist schlicht egal.

Beichthaus.com Beichte #00024549 vom 20.08.2008 um 22:01:54 Uhr (20 Kommentare).

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Mit Waffen gegen rücksichtslose Hundebesitzer

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Gewalt Rache Tiere

Ich spiele Airsoft in einem professionellen Team und möchte den vorsätzlichen Missbrauch meiner Waffe beichten. Ich bin Scharfschütze in meinem Team, meine Waffe ist eine Tanaka Works L96, schön getunt mit knapp 3,2 Joule Mündungsenergie. Ich habe mir selbst zur Auflage gemacht, Ziele, die näher als 35 m sind, meinem Spotter zu überlassen, weil ansonsten der Schmerz des Treffers auch durch Kleidung zu groß ist. Zur Geschichte: Seit einigen Wochen liegt vor der Einfahrt zum Grundstück meiner Freundin so gut wie jeden Tag ein riesiger Hundehaufen. Viel zu regelmäßig und viel zu sehr "mitten im Weg", als dass es ein Zufall sein könnte. Es war klar, dass irgendjemand seinen Köter mit Absicht dorthin kacken lässt. Nach kurzem Tagen Beobachten der Einfahrt vom Dachfenster aus war der Übeltäter festgestellt. Ein Nachbar, der einige Häuser weiter wohnt mit seinem Rottweiler-Dobermann-Mischling (bin nicht ganz sicher, auf jeden Fall ist der Köter hässlich wie die Nacht). Mit genau dem stehen die Eltern meiner Freundin seit ungefähr einem Monat in einer recht kindischen Nachbarschaftsfehde. Es geht wohl um einen Parkplatz, den der feine Herr für sich beansprucht, Details kenne ich keine.

Meine Freundin meinte, ich solle dem Köter doch mal eine Kugel aus meinem Gewehr verpassen, damit er seine Lektion lernt. Zwei Tage später liege ich also in meinem und sie im Ghilliesuit meines Spotters im ziemlich verwilderten Gemüsegarten und warten auf Hund und Herrchen. Die lassen nicht lang auf sich warten. Wie die Tage davor bleibt der Mann mit seinem Hund mitten in der Einfahrt stehen und lässt ihn sein Geschäft verrichten. Ich nehme den Hund ins Visier, knapp 18 Meter, die Entfernung habe ich vorher noch schnell abgeschritten, meine Freundin schaut durch ein Fernglas zu. Da kommt mir der Gedanke, dass der Hund im Grunde ja nichts für sein idiotisches Herrchen kann und deswegen auch nicht bestraft werden darf. Mein Fadenkreuz schwenkt also vom Hund zum Herrchen. Ich ziele auf seinen Oberschenkel, der nur in einer ziemlich eng sitzenden abgeschnittenen Jeans steckt und drücke ab. Keine Sekunde später zerreißt ein so lauter Schmerzensschrei die Luft, dass der Hund vor Schreck wegläuft. Herr Nachbar stürzt und hält sich, immer noch schreiend, sein Bein. Mission accomplished, target eliminated. Die nächsten Tage humpelt Herrchen mit seinem Hund Gassi und macht einen großen Bogen um die Einfahrt. Im Dorf geht seitdem das Gerücht von extrem angriffslustigen und gefährlichen Hornissen um. Ich beichte hiermit also, dass ich meinen Kodex gebrochen und meine Waffe zweckentfremdet habe. Dadurch habe ich meinem ohnehin schon recht verrufenen Sport noch mehr geschadet. Trotzdem war es für einen guten Zweck und ich würde es wahrscheinlich wieder tun. Ich hasse diese rücksichtslosen Hundebesitzer, die ihren Köter überallhin scheißen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00024546 vom 20.08.2008 um 21:10:46 Uhr (54 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Selbstbefriedigung gegen Denkblockaden

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Masturbation Schule

Wenn mir (w) in einer Klausur nichts Gescheites einfallen will, melde ich mich immer unter dem Vorwand, mal pissen zu müssen und verschwinde auf die Toilette. In Wirklichkeit bin ich dann aber nicht pissen, sondern masturbiere heftigst. Danach geht es mir meistens besser und ich habe wieder neue Ideen! Meinen Mitschülern habe ich noch nichts von dieser wirklich genialen Methode erzählt. Will ja nicht, dass die auch einen Geistesblitz bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00024542 vom 20.08.2008 um 20:08:32 Uhr (31 Kommentare).

Gebeichtet von Gollum09
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