Wie ich wegen meiner Affäre beinahe mein Kind verlor

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Ehebruch Fremdgehen Lügen Verzweiflung Ehebruch

Ich (w) bin seit zehn Jahren verheiratet und habe eine Tochter (6). Seit fast zwei Jahren habe ich nun ein Affäre. Zwar sehe ich den anderen Mann sehr selten (in diesem Jahr vielleicht 2-3 Mal) weil er in einer anderen Stadt lebt und ich auch Angst habe erwischt zu werden, aber wir telefonieren fast jeden Tag miteinander. Ich weiß nicht, ob ich ihn liebe, aber ich kann es nicht beenden weil er mir so viel gibt - in seiner Gegenwart fühle ich mich einfach liebens- und begehrenswert. Wenn ich mit meinem Mann zusammen bin, habe ich das Gefühl, dass ich ihm einfach nur auf die Nerven gehe. Einerseits weiß ich, dass meine Ehe am Ende ist, ich mag meinen Mann, aber ich liebe ihn nicht mehr. Ich habe keinen Job und habe große Angst vor der Trennung. Wir haben ein Haus und damit verbunden einen Berg Schulden. Vor 1,5 Jahren hat er von der Affäre erfahren. Er ist ausgerastet. Da hat er mir meinen Hausschlüssel, Handy, Autoschlüssel und mein Portemonnaie mit der EC-Karte weggenommen, das Online-Banking gesperrt und wollte unser Kind wegbringen.

Ich habe geweint und ihn angefleht, mir mein Kind nicht wegzunehmen! Das war echt der schlimmste Tag in meinem Leben. Es hat mich gezwungen die Affaire zu beenden. Er hat mir bis heute verständlicherweise nicht 100-prozentig verziehen. Schlimm ist, dass ich trotzdem weitergemacht habe, obwohl ich ihm versprochen hatte, es zu beenden. Ich fühle mich so schuldig meinem Mann gegenüber! Und ich habe Panik, dass das Theater noch mal passiert. Ich weiß nicht mehr aus noch ein. Mein Kind braucht doch auch seinen Vater und ich habe Angst, durch eine Trennung in die Armut abzurutschen! Andererseits beraube ich mich und meinen Mann um die Möglichkeit, noch mal eine glückliche Partnerschaft zu finden.

Beichthaus.com Beichte #00024620 vom 29.08.2008 um 17:07:04 Uhr (30 Kommentare).

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Mathelehrer unter dem Bett

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Feigheit

Ich schaue vor dem Schlafengehen immer unter mein Bett, weil ich Angst habe, dass meine alte Mathelehrerin darunter liegt.

Beichthaus.com Beichte #00024614 vom 29.08.2008 um 15:38:28 Uhr (43 Kommentare).

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Ein guter Tag zum Sterben

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Verzweiflung Seyda

Heute ist ein wunderschöner Tag zum Sterben! Nicht!? Manchmal wünsche ich mir einfach nur, eine andere Person zu sein. Und dann gibt es Tage, da bin ich wirklich, wirklich gerne ich selbst und dann gibt es Tage wie heute. Ich weiß, dass ich kein allzu schlechter Mensch bin und dass es eigentlich gar keinen Grund dafür gibt, sich selbst zu bemitleiden! Ich habe mein Abi, meine Mum und meine Schwester, auf die ich mich immer verlassen kann, aber ich bin einfach traurig und wütend. Seit mein Vater gestorben ist, ist nichts mehr, wie es war! Klar, war ich auch davor mal schlecht drauf und eifersüchtig und alles, aber damals hatte ich keinen Grund dafür. Aber jetzt habe ich wirklich niemanden mehr, zumindest eben keine besten Freunde mehr, die man tagtäglich sehen kann, die einfach alles von einem wissen.

Ich habe nur noch zu einer einzigen Person von früher Kontakt, die sich als "beste Freundin" bezeichnet, dabei sind wir das nicht, nicht wenn ich Freundschaft definieren soll. Anstatt mir helfen zu wollen, will sie mich zur Therapie schicken, sie hat Angst davor, zu hören, wie es mir geht! Sie will um alles in der Welt beliebt sein und lässt mich daher oft linksliegen, ich vertraue ihr schon lange nicht mehr! Ich gebe wirklich mein Bestes, positiv in diese Welt zu gehen und jedem ein Lächeln und meine Hilfe zu schenken, aber es ist so verdammt hart, wenn man weiß, wie scheiße das doch eigentlich alles ist! Wie an Kleinigkeiten Freundschaften zerbrechen können, wie jemand, den man liebt, einen einfach verlässt, nur weil man sich verändert hat. Ich darf nicht trauern, obwohl ich nichts mehr bräuchte! Ich hasse solche Tage. Ich hasse diese Menschen. Ich hasse diese Erfahrungen und ich hasse es, weil ich weiß, dass ich immer weitermachen werde, weil ich es muss.

Beichthaus.com Beichte #00024613 vom 29.08.2008 um 15:28:13 Uhr in Seyda (12 Kommentare).

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Ein Schluck aus dem Kanal

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Dummheit Ekel Neugier

Nun ja, in meinen jungen Jahren war ich einmal in einem Kanalsystem. Dort schwamm halt alles, was die Menschen so in die Toilette spülten. In meiner jugendlichen Dummheit habe ich mal ein Schluck dieser Flüssigkeit probiert, was mit einem Brechanfall und kurzem Aufenthalt im Krankenhaus endete.

Beichthaus.com Beichte #00024602 vom 27.08.2008 um 16:45:15 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Unser Kinderwunsch zerstörte die Beziehung

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Fremdgehen Lügen Verzweiflung Ex Schwangerschaft

Ich bin lesbisch und lebte in einer glücklichen Beziehung mit einer wundervollen Frau. Da bei uns der Wunsch nach Kindern sehr groß war, haben wir beide uns entschlossen, dass meine Partnerin schwanger werden soll. Ich bin selber nicht in der Lage schwanger zu werden. Also schlief sie mit einem befreundeten Mann (guter Freund von uns) und wollte nur dessen Samen. Wir hatten ihn vorher eingeweiht. Er sollte Patenonkel werden, aber ansonsten keinerlei finanzielle Verpflichtungen für das Kind haben. Nach einiger Bedenkzeit stimmte er zu. Aus Gründen der Diskretion schliefen sie miteinander, wenn ich nicht zu Hause war oder sie trafen sich in seinem Wochenendhaus. So manches Mal habe ich sie auch dort hingefahren und sie einige Stunden später wieder abgeholt. Es war eine schöne, aufregende Zeit. Und sie erzählte mir immer, wie es war. Meistens schliefen wir dann auch noch miteinander. Alles war gut. Es dauerte ungefähr fünf Monate, dann wurde sie auch tatsächlich schwanger von ihm. Zuerst haben wir beide uns richtig gefreut und Pläne geschmiedet.

Vor einigen Wochen habe ich jedoch von einer Freundin erfahren, dass sich meine Partnerin immer noch mit diesem Mann, unserem gemeinsamen Freund, trifft. Darauf angesprochen sagte sie, dass die Schwangerschaft eine große emotionale Veränderung in ihr hervorgerufen habe und sie das alles am Besten mit dem Mann besprechen könne. Schließlich sei er ja auch der Vater des Kindes. Das konnte ich noch grade so verkraften. Aber als ich sie eines Nachmittags überraschen wollte, war sie nicht in unserer Wohnung. Ich folgte meinem Gefühl und fuhr zum Wochenendhaus unseres Freundes. Beide Autos standen davor. Ich war geschockt und hatte eine böse Vorahnung. Voller Wut schlich ich ums Haus und sah durch das Wohnzimmerfenster, wie die beiden sich liebten. Ja, meine Freundin schlief mit diesem Mann. Ich wurde grade vor meinen Augen betrogen und war live dabei. Aber, es war ein gänzlich anderer Sex als den, den wir beide sonst hatten. Ihre Bewegungen waren viel weicher und liebevoller. Sie versprühten Lust und Genuss.

Ich war kurz davor, wütend gegen die Scheibe zu klopfen. Aber je länger ich zuschaute, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass die beiden sich wirklich begehren, sich lieben. Es war mehr als purer Sex. Ich war sehr gekränkt. Am Abend haben wir darüber gesprochen. Sie sagte, dass sie beide sich sehr lieben würden und durch die Schwangerschaft eine tiefe Verbindung zueinander gewonnen hätten. Er sei der Partner ihrer Träume und sie würden auch zukünftig gemeinsam durch das Leben gehen müssen. Einfach deshalb, weil es sich für beide richtig anfühlen würde. Sie hätten beide das Gefühl, das Richtige zu tun. Mein Platz könne an ihrer Seite sein, aber sie möchte nicht ohne diesen Mann in Zukunft leben. Ich habe natürlich abgelehnt. Am Wochenende ist meine Partnerin zu ihm gezogen. Sie hat sich von mir getrennt.

In einem sehr langen Abschiedsbrief hat sie mir die Verwandlung erklärt, ich konnte das auch alles nachempfinden. Dennoch bin ich unsagbar gekränkt und habe keinen Boden mehr unter meinen Füßen. Ihren Wunsch, dass ich die Patenschaft für das Kind übernehmen solle, empfinde ich zynisch und als blanken Hohn. Der Mann könne ihr all das geben, was sie sich unter einer Familie und unter einer Partnerschaft vorgestellt habe. Ja, das sehe ich ein. Ich fühle mich wie ausgenutzt und weggeworfen. Ich beichte, dass ich ihr eine Fehlgeburt wünsche, damit sie wieder zu mir zurückkommt. Denn ich liebe sie sehr und wünsche mir nichts sehnlicher, als von ihr geliebt zu werden und mein Leben mit ihr zu teilen. Um allen Pseudo-Therapeuten zuvor zu kommen: Ja, ich bin deswegen schon in therapeutischer Behandlung.

Beichthaus.com Beichte #00024590 vom 27.08.2008 um 14:20:22 Uhr (50 Kommentare).

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