Es lohnt sich nicht, nett zu sein!

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Ignoranz Hass Hochmut Gesellschaft

Ich hasse die Menschen. Alle Menschen, aber das war nicht immer so. Bis ich 19 wurde, versuchte ich zu allen nett zu sein, die mir nichts getan hatten. Das gelang mir auch, ich wurde als freundlich beschrieben und galt als hilfsbereit und fleißig. Ich habe gemerkt, […]
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Beichthaus.com Beichte #00035724 vom 16.05.2015 um 22:37:10 Uhr (24 Kommentare).

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Die Wahrheit über die Schweizer

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Zorn Vorurteile Hochmut Dummheit Gesellschaft

Ich (m/26) muss beichten, dass ich mich für meine Mitbürger schäme. Es ist so etwas von fraglich, wie dumm meine Mitbürger geworden sind. Nach außen haben viele den Eindruck, wir Schweizer seien weltoffen, neutral und liebevoll zu anderen. Doch je länger ich hier lebe, umso mehr entsteht der Eindruck, dass wir wohl die größten Rassisten in ganz Europa sind. Speziell der Hass mancher meiner Eidgenossen gegenüber Deutschen kotzt mich so etwas von an! Diese verdammte Scheinheiligkeit ist unglaublich. Man flucht über Grenzgänger, kommt mit ultranationalistischen Parolen à la: "Die nehmen uns die Jobs, Frauen und Wohnungen weg." Gleichzeitig wird aber deutsches TV konsumiert, es werden deutsche Autos gefahren und bei deutschen Firmen gearbeitet. Nach außen ist aber immer die Fassade vom lieben, mitfühlenden Schweizer - aber kaum ist der Ausländer weg, zerreißen sie sich den Mund.


Teilweise habe ich das Gefühl, einer der wenigen Eidgenossen zu sein, welcher die Notwendigkeit der Ausländer sieht. Wir Schweizer haben definitiv das Gefühl, etwas Besseres zu sein. Wir machen keine Drecksarbeit, nein, alle wollen in einem hübschen Büro sitzen und 10.000 CHF und aufwärts verdienen, aber was dafür bieten? Nein, wieso auch, bin doch hier geboren. Das Beste war damals mit den Steuerdaten-CDs. Was wurde in den Online-Medien in den Kommentaren für ein Müll gelabert: Das ist illegal, man sollte alle Deutschen aussperren etc. Dass die Schweizer Banken jedoch aktiv die Steuerhinterziehung gepusht haben, das will keiner wahrhaben. Und dass sich die anderen Länder nur ihr Steuergeld zurückholen wollen, wird komplett ausgeblendet. Ich könnte manchmal vor Scham im Boden versinken, ob all dieser Gleichgültigkeit und Verblendung. Auch diese extreme Obrigkeitsgehörigkeit ist einfach tragisch. Wollen wir die Superreichen mehr besteuern? Nein! Wollen wir mehr Ferien? Nein! Sollen Erbschaften ab zwei Millionen CHF mit 20 Prozent besteuert werden? Nein! Und das, obwohl die meisten nie davon betroffen wären.


Wir Schweizer sind ein Volk von konfliktscheuen, obrigkeitshörigen Rassisten - die es doch immer wieder schaffen, dies nicht offen nach außen zu zeigen. Ich liebe mein Land, ich liebe die Geografie meines Landes, die Optik, die Stabilität und vieles mehr - aber ich hasse meine Mitmenschen mit jedem Tag mehr. Teilweise wünsche ich mir, dass die EU aufwacht, eine Mauer um die Schweiz baut und sämtlichen Import und Export in die Schweiz verbietet - auch wenn ich selber darunter leiden müsste. Einfach nur, um all diesen verblödeten Nullcheckern die krassen Folgen ihrer "Wir brauchen die andere nicht"-Mentalität zu zeigen. Falls es hier Deutsche gibt, welche in der Schweiz diese Nachteile bzw. Vorurteile unberechtigt gespürt haben, möchte ich mich für das bornierte Handeln meiner Mitbürger ausdrücklich entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00035699 vom 13.05.2015 um 09:45:47 Uhr (18 Kommentare).

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Menschenrechte und Meinungsfreiheit?

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Zorn Engherzigkeit Politik Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass mir diese öffentlich und politisch aufgezwungene bedingungslose Israelverbundenheit gehörig auf die Nerven geht. Die Vergangenheit wird wahrscheinlich in keinem anderen Land der Welt so stark aufgearbeitet, wie in Deutschland - zu Recht. Aber wenn man beachtet, dass wir uns stets bemühen, Menschenrechte, Meinungsfreiheit und Demokratie zu verbreiten und international einzufordern, warum dann nicht auch von Israel? Die wenigsten Deutschen haben etwas mit den Gräueltaten von damals zu tun und verabscheuen diese zum Glück auch, zumindest die, die ich kenne. Was ist mit Menschenrechten und dem ganzen Blabla für Palästinenser? Israel wählt seit Jahren rechte Regierungen und ist offensichtlich vor den Augen der Weltöffentlichkeit der Hauptaggressor in dieser Region. Warum dürfen wir nicht zwischen Antisemitismus und Antizionismus unterscheiden und Letzteres klar verurteilen? Komischerweise habe ich auch nie vernommen, dass die jüdische Gemeinde in Deutschland zu mehr Integration und Offenheit aufgefordert wurde - zumeist verkehren deren Mitglieder auch nur unter sich. Es wird jeder öffentliche Versuch, mal eine Diskussion zu führen, mit der Anti-Semitismus-Keule totgeschlagen. Menschen, die es wagen, mal einen israelkritischen Ton von sich zu geben, werden öffentlich gebrandmarkt und deren Ruf zerstört.


Dass es sich aber sachlich betrachtet um einen künstlichen Staat, einen Besatzungsstaat handelt, wird aus der Geschichte mehr und mehr verbannt. Die Fehler der Alliierten von damals kann man nicht rückgängig machen, aber die Diskussion muss doch ehrlich erlaubt sein. Ich zähle mich zu einem aufgeklärten Menschen, der sehr wohl weiß, dass unser Lebensstandard nicht von ungefähr kommt. Mehr und mehr distanziere ich mich innerlich aber von der ganzen Illusion der Menschenrechte und Meinungsfreiheit, vor allem wegen der Scheinheiligkeit in dieser Debatte. Dies ist keine gerechte Welt, sondern eine Welt der Mächtigen. Schwarz-Weiß-Malerei und Opium für das gesamte, oder Prügel für das hinterfragende Volk.

Beichthaus.com Beichte #00035692 vom 12.05.2015 um 16:35:53 Uhr (23 Kommentare).

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Dumme Menschen

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Dummheit Vorurteile Hass Gesellschaft Rheine

Ich möchte beichten, dass ich dumme Menschen hasse. Ich hasse Menschen, die am laufenden Band nur Rechtschreibfehler machen, sich nicht vernünftig ausdrücken können, und absolut kein Allgemeinwissen haben. Ich gebe zu, dass ich deswegen wohl ein sehr schwieriger […]
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Beichthaus.com Beichte #00035680 vom 10.05.2015 um 14:23:25 Uhr in Rheine (Grüner Weg) (39 Kommentare).

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Kein Geld für Bettler

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Zorn Engherzigkeit Gesellschaft

Ich gebe Bettlern grundsätzlich nie etwas, ich finde sie nur noch nervig und penetrant. Mitleid habe ich auch keins, wenn ich sie sehe. Sie stehen an jeder Ecke mit ihren Schildern, auf denen in falschem Deutsch steht, dass sie Hunger haben. Bietet man dann etwas zu essen an, werden sie aggressiv, weil sie nur das Geld wollen. Wenn ich so etwas sehe, bin ich mal wieder für scharfe Grenz- und Einwandererkontrollen und für temporäres Asyl. Nur weil man obdachlos ist, muss man immerhin nicht gleich Alki werden. Auch die Bettelmafia ist ein Grund, nichts zu geben, aber die Alkoholsucht eher. Die Caritas ist keine fünf Minuten von der Fußgängerzone weg, sie bietet sogar Mahlzeiten an. Ich verachte Menschen, die um Hilfe bitten und dann noch wählerisch und dreist sind, oder zu faul, um sich mit einem Gang zu einer Einrichtung zumindest für den Tag selbst zu helfen.

Beichthaus.com Beichte #00035673 vom 09.05.2015 um 11:45:54 Uhr (7 Kommentare).

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