Ich werde meine verheiratete Nachbarin verführen

26

anhören

Selbstsucht Engherzigkeit Fremdgehen Vorurteile Nachbarn

Ich (m/39) bekomme am Wochenende Besuch von einer verheirateten Frau mit einem kleinen Kind. Sie wird zu Hause kaum noch beachtet, ist nur zum Putzen, kochen, aufs Kind aufpassen und zwei Mal die Woche brav die Beine breit machen gut. Sie war schon einmal hier, zum Kaffee, und da haben wir schon beide gemerkt, der Funke ist da. Sie sagt selbst, sie will eigentlich nur mal wieder raus, reden, vielleicht Film schauen und dieses Mal maximal kuscheln und hat mir nach langem Überreden ein total süßes Oben-Ohne-Bild geschickt. Ich bin jedoch sehr sicher, dass ich meinen Kampfbolzen, auf den sie ja laut eigener Aussage schon mal neugierig wäre, erfolgreich in ihr versenken werde. Sie meinte, sehen würde sie ihn gerne. Okay, Darling, was ausgepackt wird, wird auch reingesteckt. Die Bereitschaft bei ihr ist da, nur das übliche Geziere halt auch. Aber verführen kann ich.

Meine Beichte? Sollte sie sich ernsthaft verlieben oder daran denken, ihren Mann zu verlassen, werde ich sie fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Erstens wurde ich so oft beschissen und betrogen - von Frauen aus allen Bildungs- und Bevölkerungschichten - dass es auf keine Kuhhaut mehr geht, da ist es mir inzwischen piepegal, wenn ich mal die Affäre bin. Ich habe keinen Bock mehr auf Beziehungen und den damit verbunden pseudo-romantischen Kram. In den nunmehr 25 Jahren seit meiner ersten Freundin waren mir genau zwei dieser verdammten, aufmerksamkeitsgeilen Mistviecher mit Titten treu. Eine war in der Uni ein Jahr mit mir zusammen, hat mich zwar nicht betrogen, aber dafür wegen einem anderen Schluss gemacht. Die Zweite wollte unbedingt heiraten und hat mich - aber richtig! - emotional erpresst und nach vier Jahren damit eine Seite an sich gezeigt, die ich einfach nur gruselig fand, also bin ich gegangen. Ich dagegen bin in meinem ganzen Leben nicht einmal fremdgegangen, nicht ein einziges Mal. Genau einen Kuss außerhalb meiner Beziehung gab es in meinem Leben.

Und zweitens, was will ich mit einem Kleinkind, das nicht von mir ist? Ich mag Kinder, und wollte immer eigene haben, aber der Zug ist wohl abgefahren. Ich weiß, dass ich hier wie ein herzloses Arschloch rüberkomme, und ein ganzes Stück weit bin ich das mittlerweile wahrscheinlich sogar. Aber der nette Kerl, der ich eigentlich war, wurde Stück für Stück von Weibern kaputtgemacht, und jetzt nehme ich mir was ich will und gebe nicht einen Fick mehr auf die Gefühle anderer. Die Welt ist böse und verdorben, also bin ich es auch, so fährt man besser. Ob mir dafür jemand Absolution geben will und kann, ich weiß es nicht...

Beichthaus.com Beichte #00040535 vom 26.10.2017 um 04:22:31 Uhr (26 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich hasse mein Medizinstudium

16

anhören

Stolz Ungerechtigkeit Verzweiflung Studentenleben

Ich habe motiviert aus eigenem Willen mein Medizinstudium angefangen und studiere das jetzt im vierten Jahr erfolgreich. Der einzige Grund, warum ich es allerdings jetzt nicht abbreche, ist der, dass man mit dem Physikum allein nichts anfangen kann und ich dann mit 23 mit nichts dastehe. Seit einem halben Jahr ist mir erst so richtig schmerzlich bewusst, dass weder das Studium noch der Beruf mir im Entferntesten liegen oder mich interessieren.

Mit 19 hatte ich unterbewusst Angst davor, die Dinge zu machen, die mich interessierten und in denen ich gut war. Ich hatte enorme MInderwertigkeitsgefühle und die Überzeugung, darin dann genial sein zu müssen, was ich dann ja höchstwahrscheinlich nicht sein würde. Vor Medizin hatte ich keine Angst, ich wusste, dass es nicht meins ist und dachte, durch den unangehmen Teil davon muss man ja eh durch. Das wurde ja dazu auch immer so gesagt. Ich bin mit meinem eher mittel- bis geringgradigen Interesse für Naturwissenschaften o. Ä. in diesem Studium nicht allein. Viele interessiert nicht der Stoff, auch nicht in höheren, klinischen Semestern. Diese Entscheidung war damals eher unbewusst, ich habe mir dann tatsächlich richtig viel Motivation eingeredet für dieses Studium. Ich will aber eigentlich auch keinen "Menschen helfen", ich hasse es, Therapien aufzustellen und bin darin unbegabt. Ich habe noch nicht mal ein gutes Gedächtnis, ein visueller Typ bin ich eigentlich generell überhaupt nicht, mag Sprachen und Worte, Musik, also das Einzige, was man in diesem Studium nicht braucht. Wie man sich verarschen kann. Dann hatte ich eine Depression, habe alles gehasst.

Seit Kurzem hat sich das aber alles gelöst und mir geht es psychisch richtig gut. So gut ging es mir noch nie. Ich habe verstanden, dass man auch liebenswert sein kann, wenn man einfach nur Dinge gerne tut und kein Genie ist. Und ich merke zum ersten Mal, wie sich Respekt vor sich selbst anfühlt. Und ich sehe erst jetzt so richtig deutlich: Seit Jahren laufe ich in die Irre. Ich glaube, das ist auch allen die ganze Zeit schon klar, die mich besser kennen. Es ist absurd. Ich bin kein Arzt, keine einzige der Fachrichtungen interessiert mich. Ich will auch nicht in die Forschung, Verwaltung, Lehre, auch nicht Journalismus oder sonst etwas, ich will mich einfach null mit der Thematik Medizin beschäftigen. Ich liebe Menschen, aber ich will keine Labor- oder sonstwelche Werte zusammentragen und ihnen Therapien geben. Der menschliche Körper geht mir eigentlich in seiner Gesamtheit am Allerwertesten vorbei. In der Medizin werde ich immer irgendwie nicht richtig sein und das wird man merken. Es liegt null im Zentrum meiner Interessen und Fähigkeiten. Ich bin überhaupt kein analytischer Typ und auch kein Machertyp, ich bin scheiße im Organisieren und ich hasse auch Chirurgie, nicht wegen Ekel, sondern weil ich überhaupt nichts verstehe. Ich würde niemals wieder Medizin anfangen! Aber jetzt wäre es einfach unvernünftig, diese drei Jahre, die mir noch fehlen, nicht durchzuziehen. Könnte dann mit Sicherheit irgendwas arbeiten, im ärgsten Fall irgendetwas in der Verwaltung oder anderweitig, nichts Klinisches, und hätte ein zumindest finanziell ausgesorgt. Dann könnte ich ja eigentlich machen, was ich will.

Ich beichte, dass ich mich selbst verarsche - und das seit Jahren. Und ich beichte, dass ich diesen Studienplatz, den jemand anders so viel mehr verdient hätte, besetzt habe, weil ich nach der Schule zu depressiv und unkreativ war, mich mit meinen Interessen und mit Berufsbildern und generell mit meinem Leben auseinanderzusetzen. Ich beichte nicht, dass ich hier in Deutschland auf Staatskosten einen teuren Studienplatz verschwende, weil der Staat keine vernünftigen Auswahlverfahren hat für dieses Studium und Leute wie mich reinnimmt. Und ich beichte, dass ich selber mir so einen Scheiß angetan habe, der unnötig ist. Wahrscheinlich werde ich eh doch abbrechen. Es tut mir leid, ich wusste es damals wirklich nicht besser und ich war ja auch echt noch jung, wenn man es genau betrachtet.

Beichthaus.com Beichte #00040534 vom 26.10.2017 um 00:57:50 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Ein Freund zur eigenen Unterhaltung

16

anhören

Selbstsucht Boshaftigkeit Engherzigkeit Fremdgehen

Ich habe meinen Ex nur ausgenutzt. Ich habe ihn mehrfach betrogen und war nur aus Eigennutz mit ihm zusammen, das habe ich ihm am Ende auch gesagt - aber nicht, dass ich ihn nur ausgenutzt habe. Während unserer Beziehung habe ich ihn betrogen wo ich nur konnte, er war mir scheißegal. Er denkt aber wirklich er hätte eine Ahnung über mich, dabei weiß er nicht mal richtig wo ich wohne, weil ich stets aufpasste dass er nichts Richtiges mitbekommt. Sein Charakter und seine Art waren aber einfach nur unglaublich lästig und er widerte mich nur an. Ich bin sehr erleichtert, jetzt wo ich ihn in den Wind geschossen habe, aber er scheint es nicht richtig zu verkraften und spamt mich überall zu. Ich habe es aber unterbunden und bin froh, dass ich nun meine Ruhe vor ihm habe.

Es war alles in allem sehr unterhaltsam, weil ich mich runterhalten und ablenken konnte und er auch wirklich unterhaltend dumm war. Trotz allem weiß ich, dass es gemein war, weil ich ihm für seine Verhältnisse so viel Geld aus der Tasche gezogen habe und er wirklich dachte, dass ich ihn liebe. Er war nicht bettelarm, aber reich war er auch absolut nicht. Ich bereue jedoch gar nichts, außer dass ich mir so einen Schlucker nehme, da hätte ich wirklich auch einen besser aussehenden Kerl nehmen können, der nicht so widerlich ist, aber mir war einfach wirklich nach Unterhaltung und ich fand es witzig, wie dämlich er war. Er denkt bis jetzt, dass ich ihn als Ablenkung wollte, dabei weiß er echt nicht wie ich ihn wirklich verarschte. Ich hatte versucht ihn noch irgendwo zu bessern, weil er mir so leidtat und er so nie Eine abbekommen wird, die was im Kopf hat. Er wurde auch immer verlassen, das hat ihm einen ziemlichen Knacks verpasst. Arme Sau. Aber wer so ist.... Ich beichte, dass ich mich wie ein Miststück verhalten habe und dass das nicht gerade sozial war.

Beichthaus.com Beichte #00040521 vom 23.10.2017 um 17:01:32 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Frau ignorieren hilft

25

anhören

Begehrlichkeit Engherzigkeit Vorurteile

Ich hatte eine wirklich für mich perfekte Freundin. In der Zeit, in der wir zusammen waren, habe ich mich sehr um sie gekümmert und viel unternommen. Wir haben eine gemeinsame Wohnung bezogen, die Welt bereist und später eine Immobilie gekauft. Irgendwann fing sie immer mehr an, alles kontrollieren zu wollen, Sex gab es auch nicht mehr. Ich dachte mir irgendwann, okay das machst du nicht mit, lieber jetzt als später. Somit habe ich mich getrennt, alles Reden im Vorfeld war umsonst. Sie fühlte sich sicher, dachte ich würde es nicht tun, aufgrund der Verbindlichkeiten etc. Zum Glück waren wir nicht verheiratet. Im Zuge der Trennung hat sie mich immer wieder erpresst, da ich die gemeinsame Immobilie halten wollte. Später stellte ich fest, dass sie mich bereits im Vorfeld um Geld betrogen hatte und sich von ihrem Chef hat bumsen lassen.

Zu meiner Beichte: Ich habe seitdem einen regelrechten Hass auf Frauen. Ich behandele Frauen seitdem wie Nutten, zumindest im Bett. Auspeitschen, Atemkontrolle, Schlagen, ich mache was mir gefällt. Teilweise erkenne ich mich selbst nicht wieder. Ich beichte, dass ich meinen Hass an Frauen auslebe, die nichts dafür können. Das Kuriose, den Frauen gefällt das durch die Bank, so gut wie Jede meldet sich irgendwann wieder. Ich laufe keiner mehr Frau hinterher. Keine Ahnung, wie das auf Dauer weitergeht, denn eigentlich hätte ich gerne einfach eine Bilderbuchbeziehung.

Beichthaus.com Beichte #00040509 vom 21.10.2017 um 18:21:07 Uhr (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Prügelei mit einem Türken

14

anhören

Peinlichkeit Zwietracht Rache Berlin

Ich (m/23) war vor zwei Jahren mit ein paar Freunden im Kino. In diesem Kino wird ab 22:00 Uhr Alkohol verkauft, wir setzen uns also nach dem Film an einen Tisch und gönnten uns noch recht viel. Irgendwann tauchten plötzlich fünf Türken auf, die sich an den Tisch neben uns setzten und ebenfalls ordentlich Alkohol tranken. Ein Kumpel, der schon nicht mehr aufrecht stehen konnte, zeigte auf die Türken und feixte: "Ey, guckt euch diese Schwulen da vorne an, diese Homos!", wir lachten. Die Türken fanden das allerdings weniger lustig, sie kamen zu uns und sahen meinen Kumpel feindselig an, dann fragte einer: "Eh, willst du aufs Maul? Was ist? Willst du?" Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist, aber ich war plötzlich ziemlich wütend. Ich stand auf und bezeichnete einen als den Sohn einer Frau, welche im horizontalen Gewerbe erfolgreich ist. Zusätzlich meinte ich, dass ich die Dienste der Dame gerne in Anspruch nahm. Meine Freunde jubelten mir zu, was mich in meinem Vorhaben bestätigte, zu provozieren.

Der Türke, dessen Mutter ich als Prostituierte bezeichnet hatte, war sichtlich angefressen und behauptete, dass er schon mit meiner Mutter geschlafen hätte, als ich noch in die Windeln gemacht hätte. Obwohl er etwa in meinem Alter war! Wir beleidigten und provozierten uns gegenseitig, es wurde immer hitziger, im Eifer des Gefechts rief ich: "Lass uns prügeln, Arschloch!". Die anderen Türken und meine Freunde waren von meiner Idee begeistert und feuerten den jeweils anderen an. Mein Feind meinte, dass wir beide vor die Tür gehen würden, schließlich hätte eine Prügelei im Kino Konsequenzen, das Personal hatte nämlich schon mehrfach mit einem Rauswurf gedroht. Während wir beide das Kino verließen, blieben die anderen zurück. Ich hörte noch, wie die Türken und meine Freunde darüber diskutierten, wer den Gegenüber platt machen würde.

Draußen angekommen standen wir uns eine Weile gegenüber, niemand wusste, wie es denn jetzt weitergehen sollte. Kleinlaut sagte ich, dass ich eigentlich gar nicht prügeln möchte, der Türke stimmte mir zu und erzählte, dass seine Freunde nur so taten, als wären sie gewalttätig. Wir unterhielten uns plötzlich über Gewalt, dass sie keine Lösung wäre und man über Probleme reden sollte. Wir entschieden uns dafür, uns zu vertragen, doch wir wollten nicht als Feiglinge vor unseren Freunden dastehen, als wir zurück im Kino waren, logen wir über die Auseinandersetzung und behaupteten, die Polizei hätte uns aufgehalten, bevor wir uns prügeln konnten. Dann hätten wir den Polizisten verhauen und er wäre sofort geflüchtet. Unglaubwürdiger hätte es nicht sein können, aber durch den Alkohol glaubten sie uns und für den Rest des Abends wurde nur von unserer gewagten Aktion geredet, alle waren schockiert über unser Verhalten und fragten uns aus. Irgendwie verstanden wir uns auf einmal alle und es stellte sich heraus, dass die Türken ebenfalls an unserer Uni studieren. Seitdem sind wir alle gute Freunde geworden und treffen uns sogar regelmäßig. Wir schämen uns noch heute für dieses asoziale und kindische Verhalten, im Freundeskreis will man immer der harte Kerl sein, mittlerweile haben wir diese Einstellung geändert.

Beichthaus.com Beichte #00040503 vom 20.10.2017 um 16:40:24 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000