Meine Mutter hat Brustkrebs

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Trägheit Ignoranz Familie Frankfurt

Meine Mutter ist gesundheitlich sehr angeschlagen. Ihr macht der Brustkrebs sehr zu schaffen. Seit ihrem 48. Lebensjahr wirkt sie wie eine sehr alte Frau. Sie war schon immer ausgesprochen schlank. Inzwischen wiegt sie bei einer Größe von ca. 1,67 m jedoch knappe 38 kg. Ihr Kopf wackelt und sie kann keine 40 Meter mehr gehen. Das macht mich fertig. Wenn ich meine Beichte zusammenfassen müsste, würde ich sagen, dass ich sicher teilnahmslos rüberkomme, als wäre es mir egal. Meine Mutter wirkte immer wesentlich jünger, war cool, mitfühlend und liebenswert. Letzteres ist sie noch heute. Nur haben wir uns nicht mehr wirklich was zu sagen. Wenn sie mich anruft, erzählt sie mir von ihrem Tag, also was sie gekocht hat, ob sie Buntwäsche oder Helles gewaschen hat und dergleichen. Ich höre zu und rede nicht wirklich viel. Außerdem habe ich den Eindruck, monoton zu klingen. Diese Gespräche ziehen sich wie Kaugummi und ich weiß nicht genau, wann unser inneres Band gerissen ist. Meine Mutter hat mein komplettes Mitgefühl.

Allerdings bin ich seit Jahren psychisch angeschlagen, kraftlos und erschöpft. Im Alltag muss ich darauf achten, dass ich anderen nicht ohne Mimik begegne. Wenn ich lächle, ist es gespielt. Ich möchte mich aber nicht so erstarrt zeigen, wie ich mich fühle. Immerhin können andere nichts dafür und ich versuche ihnen möglichst offen zu begegnen. Zeitweise wird dieses taube Seelengefühl durch heftige Heulkrämpfe und einer unbeschreiblichen Verzweiflung durchbrochen. Ich weine oft, wenn ich an meine Mutter denke. Das Leben hat ihr ständig ordentlich eingeschenkt, leider nichts Gutes. Mir gelingt es nicht im geringsten für sie da zu sein. Es ist, als laufe ich durch zähen Matsch. Keine Therapie hilft. Ich mache alles, was mir empfohlenen wird. Es ist zäh. Ich weiß einfach nicht, warum ich meiner eigenen Mutter nicht zeigen kann, dass sie mir wichtig ist, obwohl ich es versuche. Das kann ich mir nie verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00041818 vom 24.04.2019 um 14:48:37 Uhr in Frankfurt (18 Kommentare).

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Geld fürs Muttertags-Geschenk

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Habgier Lügen Familie

Ich habe meine Schwester gefragt, ob wir nicht das Geld zusammenlegen und etwas Gemeinsames zum Muttertag kaufen wollen. Ich erfand eine Kaufsumme von 30 Euro und sie gab mir die Hälfte zu. Was sie nicht weiß, das Geschenk kostet nur 10 Euro. So hat sie alles bezahlt und ich hab sogar noch ein wenig Geld mehr bekommen. Das Ganze ziehe ich übrigens schon seit 3 Jahren ab. Die Rechnungen schreibe ich einfach selber, falls sie welche sehen möchte. Ich gebe mein Geld lieber für mich selber aus.

Beichthaus.com Beichte #00041817 vom 08.05.2019 um 16:34:53 Uhr (11 Kommentare).

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4 Freundinnen gleichzeitig

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Fremdgehen Maßlosigkeit

Als ich 19 war, hatte ich vier Freundinnen gleichzeitig. Ich habe alle im Internet kennengelernt und sie mit romantischen SMS oder gelegentlichen Telefonaten bei der Stange gehalten. Alle waren noch unberührt und ich habe mit ihnen als Erster geschlafen. Manchmal habe ich innerhalb einer Woche mit allen geschlafen, auch wenn es schwierig war diese Rundfahrt zu organisieren. Irgendwann habe ich dann mit allen von heute auf morgen Schluss gemacht. Einfach, weil ich keine Lust mehr hatte durch das halbe Land zu reisen, nur um mit ihnen zu schlafen. Eine von ihnen hatte noch drei Jahre später versucht mich zurückzugewinnen. Mitleid hatte ich nicht, ich war sogar noch stolz darauf, dass keine der Mädels meine Vierfach-Beziehung bemerkte. Heute tut mir alles total leid. Ich war ein Arsch.

Beichthaus.com Beichte #00041816 vom 17.04.2019 um 14:58:58 Uhr (14 Kommentare).

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Ein Leben im Hamsterrad

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Feigheit Familie Deutschland

Ich habe meine schwangere Ehefrau und meine Tochter (6 Monate alt) vor einigen Wochen verlassen. Ich war feige es meiner Frau persönlich zu sagen und habe nur einen langen Abschiedsbrief hinterlassen, in dem ich meine Gründe erkläre! Finanziell geht es meiner Frau auch ohne mich relativ gut und ihre Familie wird ihr auch sehr helfen. Aber ich konnte dieses Leben im Hamsterrad nicht mehr leben. Ich funktionierte nur noch und fühlte nichts mehr. Ich schäme mich dafür und mache mir viele Gedanken was meine Kinder mal denken werden. Sicher ist es meine eigene Schuld, aber ich lebe jetzt ganz einfach von Tag zu Tag ohne feste Bleibe oder Job. Ich bin glücklich und wandere viel. Ich muss nur noch auf mich selbst aufpassen und will am liebsten für immer alleine bleiben (ohne Partner). Meine Kinder will und kann ich nicht verleugnen, aber ich bin nicht gut für sie. Ich möchte hiermit beichten, dass ich feige, egoistisch und moralisch falsch gehandelt habe, um selbst wieder ein Leben zu führen, dass mich nicht kaputt macht. Die Frage aller Fragen ist: Kann und darf ich jemals wieder glücklich sein?

Beichthaus.com Beichte #00041814 vom 16.04.2019 um 12:21:08 Uhr in Deutschland (20 Kommentare).

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Die beste Freundin meiner Freundin ist eine Fremdgeherin

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Verrat Fremdgehen

Ich hasse die beste Freundin meiner Freundin. Sie ist ein verlogenes Miststück, weil sie ihren Kerl schon mit mindestens 5 Typen betrogen hat. Und weil sie zu doof zum Verhüten ist, hat sie schon zwei Kinder abgetrieben. Ihren Ex davor hat sie auch schon betrogen. Meine Beichte ist, dass ich dem armen Freund alles erzählen werde, obwohl ich meiner Freundin versprochen habe, es nicht zu tun. Er will dieses Stück Scheiße heiraten und er tut mir leid. Diese Kinder tötende Hure hat nichts Gutes verdient. Sie darf niemals glücklich werden. Ich hasse sie! Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00041813 vom 15.04.2019 um 14:04:14 Uhr (10 Kommentare).

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