Zivilstreife

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Falschheit Lügen Polizei Last Night

Zivilstreife
Ich muss jetzt auch mal etwas loswerden, was mich immer wieder beschäftigt. Vor ein paar Jahren waren ein Freund und ich am Wochenende unterwegs und wollten zur Abschlussfeier der Realschule meines Bruders. Diese fand am örtlichen Sportplatz statt. Nebenan befindet sich ein Freibad mit einem großen Parkplatz, wo man sein Auto ruhig mal eine Nacht stehen lassen kann. Also haben wir dort geparkt. Als wir am Freibad vorbeiliefen, hörten wir drinnen Stimmen und Gekicher. Nichts Besonderes, da dort nachts andauernd irgendwelche Leute einsteigen und ihren Spaß haben. Ich finde das auch nicht schlimm, habe das auch schon zwei-drei Mal gemacht. Nunja, wir waren guter Stimmung und dachten uns, wir machen uns einen Spaß daraus, den Leuten da drin einen Schrecken einzujagen. Ich kramte meinen alten Zivi-Ausweis aus dem Geldbeutel, polterte ans Tor vom Schwimmbad, gab mich als Zivilstreife aus und befahl den Leuten forsch, zu mir zu kommen. Das taten die tatsächlich und unglaublicherweise hat der viel zu alberne Trick mit dem Ausweis auch noch geklappt.

Man muss dazu sagen, dass es sehr junge Leute waren, wahrscheinlich von der Abschlussfeier und schon etwas betrunken. Zwei Mädels und zwei Jungs. Ich wies sie darauf hin, dass sie sich gerade des Hausfriedensbruchs strafbar gemacht hätten, und verlangte ihre Ausweise. Da alle minderjährig waren, meinte ich zu meinem Kumpel: "Da müssen wir wohl die Eltern anrufen". Kaum fiel dieser Satz hat eins der Mädels bitterlich angefangen zu heulen und uns angebettelt, das nicht zu tun. Sie würde riesigen Ärger bekommen und ihre Eltern seien so streng. Ich lenkte ein und meinte, wir könnten es bei einer mündlichen Verwarnung belassen, wenn sie jetzt sofort rauskommen. Das Mädel war total fertig mit den Nerven und ihre Freunde waren auch etwas geschockt. Lachend zogen wir beide weiter und machten uns noch lustig drüber, dass diese Trottel uns das tatsächlich abgenommen hatten.

Die Rechnung bekam ich etwa eine Stunde später. Ich saß mit meinen Leuten und einem Bier am Tisch und hatte eine gute Zeit, als mir plötzlich ein halber Liter Rotwein-Cola-Gemisch über den Kopf gekippt wurde. Ich drehte mich um und da stand das Mädel mit ihren Kumpels und einem leeren Krug in der Hand. Anfangs waren wir beide noch sauer aufeinander, aber haben bald zusammen über die Geschichte gelacht. Hiermit beichte ich, dass ich mich als Bulle ausgegeben habe und dass ich einem unbedarften Menschen, der nur Spaß hatte, zumindest einen Teil des Abends versaut habe.

Beichthaus.com Beichte #00028471 vom 04.01.2011 um 15:50:17 Uhr (20 Kommentare).

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Bettler beklaut

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Diebstahl Schamlosigkeit Morallosigkeit Wien

Auf einer der größeren Einkaufsstraßen Wiens (Mariahilfer Straße) finden sich beinahe täglich Bettler, meistens im Rollstuhl oder auf Krücken. Jedenfalls bin ich mal an so einem Typen im Rollstuhl mit einem Trinkbecher von McDonalds vor sich stehend, zum Münzen sammeln, vorbeigegangen. Er hatte vom Knie abwärts keine Unterschenkel mehr. Jedenfalls, ich weiß nicht was mich dazu geritten hat, habe ich nach dem Becher mit den Münzen gegriffen und bin gerannt. Auf einmal springt der Typ aus seinem Rollstuhl auf und läuft mir wie eine Gazelle hinterher. Offenbar hatte er nur sehr dünne Beine und kniete einfach im Rollstuhl. Durch die vielen Jacken sah das aber täuschend echt aus. Einerseits tut es mir Leid das getan zu haben, andererseits finde ich diese organisierte Bettelei und das Mitleid erregen anderer Leute mit Behinderungen, die man gar nicht hat, echt scheiße.

Beichthaus.com Beichte #00028470 vom 04.01.2011 um 14:04:06 Uhr in Wien (Mariahilfer Straße) (36 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Omas rosa Laken

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Masturbation Peinlichkeit Unreinlichkeit Lügen 50+

Ich (w/22) studiere im Ausland und habe über die Feiertage meine Großeltern in Deutschland besucht. In der ersten Nacht hatte ich plötzlich irrsinnig Lust auf mich selbst. Ich will das jetzt hier nicht weiter erläutern, aber ich war plötzlich ziemlich erregt und bevor ich mich versah kam ich auch schon im Gästebett. Was ich jedoch nicht bemerkte war, dass ich ziemlich unsauber agierte, weshalb ich sehr verdächtige weiße Flecken auf dem rosa Laken hinterlassen habe. Meine gute Seele von Oma fand diese natürlich am nächsten Morgen als ich aus dem Bad kam und fing direkt an sich zu entschuldigen, wie Leid es ihr täte und sie schwöre, dass sie das Laken gewaschen hat und und und.. Es war ihr so peinlich und unangenehm, sie ist wirklich eine herzensgute Seele und häuslich und eine perfekte Hausfrau. Ich schäme mich zuzugeben, dass ich ihr nicht gesagt hab, dass ich das war, sondern meinte, dass ich auch ein wenig irritiert war als ich die Flecken gestern Abend sah aber keine Umstände machen wollte. Oma, es tut mir Leid, dass ich dir nicht ins Gesicht sagen konnte, was ich in deinem Bett getan habe und stattdessen dir die Schuld gegeben habe. Ich schäme mich, dass du dich jetzt so schlecht fühlst und dich immer noch entschuldigst, obwohl du absolut nichts falsch gemacht hast. Es tut mir ehrlich Leid, und passiert mir nie wieder. Die nächsten Tage hab ich immer ein Handtuch drunter gelegt.

Beichthaus.com Beichte #00028465 vom 03.01.2011 um 18:07:46 Uhr (29 Kommentare).

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Firlefanz samstags gratis

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Faulheit Betrug Arbeit Shopping Haidmühle

Während meines Studiums habe ich eine Weile bei einem großen skandinavischen Möbelhaus aushilfsweise an der Kasse gearbeitet. Wenn an einer Ware kein Schildchen klebt, und man den Namen nicht auswendig weiß, muss man in der Abteilung anrufen, den Artikel beschreiben und die Artikelnummer herausfinden lassen. Aber gerade samstags ist meist niemand in der Abteilung, oder geht einfach nicht ans Telefon, und man braucht fünf Minuten und x-Anrufe, bis jemand Namen und damit Nummer liefern kann. Währenddessen die Kunden bereits eine halbe Stunde lang an der Kasse anstehen, Kleinkinder schreien und die Kunden Schaum vorm Mund kriegen. Ich beichte, zur Rushhour bei kleinem Firlefanz (so bis 2,50 Euro) wenn das Schild fehlte, das eine Teil meist einfach kostenlos durchgeschoben zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00028464 vom 03.01.2011 um 15:11:30 Uhr in Haidmühle (10 Kommentare).

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Stempelbettler

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Verrat Missbrauch Betrug Ungerechtigkeit Arbeit Oettingen

Stempelbettler
Ich bin Mitarbeiter eines Großhandelsbetriebes für Baustoffe. Zu uns kamen immer in regelmäßigen Abständen Arbeitslose und Hartz IV Empfänger die uns immer nach Stempeln gefragt haben. Zur Information diese Stempel haben sie benötigt, quasi als Nachweis das sie sich bei uns vorgestellt haben, wir aber "leider" keine Stelle für sie haben. Die Dreistigkeit dieser Menschen uferte schon ins bodenlose. Meistens waren sie immer in einer Gruppe unterwegs. Einer kam rein und fragte ob er denn einen Stempel haben könnte und wenn er den bekommen hatte, dann stand auf einmal der Rest im Büro und wollte auch einen. Was ich nur nie nachvollziehen konnte war, dass mein Chef bereitwillig schön brav einen Stempel nach dem anderen verteilte. Ich hasste diese Bagage von Monat zu Monat mehr und stellte meinen Chef zur Rede, ob er es denn richtig findet das wir täglich mindestens 8 Stunden arbeiten und diese verdammten Schmarotzer jeden Monat unsere Verkaufstheke belagern, nur weil sie keine Lust zum arbeiten haben. Daraufhin hat er das dann eingestellt und denen nur immer gesagt: "Schicken sie eine richtige Bewerbung an unsere Personalabteilung und dann können Sie einen haben." oder "Ja, schicken Sie eine Bewerbung wir haben gerade ganz viele unterschiedliche Stellen frei!". Danach haben wir sie nie wieder gesehen.

Nun zu meiner Beichte ich habe diese Menschen dann immer an das (damals noch) Arbeitsamt gemeldet und als "Stempel-Bettler" denunziert, weil ich es verdammt nochmal nicht einsah und auch heute noch nicht einsehe das alle anderen jeden Tag hart und aufs neue ihrer Arbeit nach gehen und diese elenden Schmarotzer auf unsere Kosten Leben. Einer wollte sogar einmal Kohlen bei uns kaufen. Dafür hatte er einen Bezugsschein. Jetzt war der Gute nur so schlau und hat uns gefragt ob wir denn nicht einen Barbeleg über den kompletten Betrag machen könnten und ihm aber nur die Hälfte Kohlen geben könnten, die andere Hälfte die nimmt er dann in Bar. Unter dem Vorwand das ganze erst bei uns prüfen zu müssen, haben wir den Schein kopiert einen Anruf beim Arbeitsamt gemacht und den Guten bei seinem Sachbearbeiter gemeldet. Ob ich mich gut dabei gefühlt habe? Ja, und ich würde es heute ohne mit der Wimper zu zucken wieder tun! Sollen sie doch arbeiten wie alle anderen auch, dann haben sie das Problem nicht.

Beichthaus.com Beichte #00028459 vom 02.01.2011 um 11:12:10 Uhr in Oettingen (97 Kommentare).

Gebeichtet von CBR77 aus Stuttgart
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