Großfeldsiedlung

39

anhören

Hass Boshaftigkeit Verrat Nachbarn Wien

Ich wohne in der Großfeldsiedlung, das schlimmste und dümmste Ghetto in Wien. Schlimmer noch als der 10. Bezirk! Leider binden mich finanzielle Gestricke an diese Gegend. Die Wohnung ist auf meine Großmutter gemeldet, daher zahle ich für 60 Quadratmeter nur 210 Euro kalt. Wenn ich fertig mit meinem Studium bin, haue ich sowieso ab. Jedenfalls wohnt unter mir eine verdammt asoziale Familie. Ein 60-Jähriger Kerl, der seit 40 Jahren arbeitslos ist. Eine 26-Jährige Frau, die man getrost als Gehsteigpanzer beschreiben kann, Frisöse gelernt und seitdem auch ohne Job. Seine drei Kinder aus erster Ehe im Alter zwischen 25 und 30 sind auch alle arbeitslos. Zudem ist dieser Gehsteigpanzer dauernd schwanger. Keine Ahnung, wie viel da schon unten in der 90 Quadratmeter Wohnung wohnen. Ich schätze zwischen 7 und 10 Leuten. Es wird nur gebrüllt und geschrien, meistens fängt das schon um 9 Uhr Sonntag morgens an! Sie stinken und horten Einkaufswagen am Gang.


Hin und wieder rufe ich beim Jugendamt an, die dann auch wirklich mal vorbeigekommen sind. Hin und wieder nehme ich die Einkaufswagen und blockiere ihre Tür. Ich rufe bei der Polizei an, wenn sie da unten Geburtstag feiern. Jeden Tag nehme ich ein großes dickes Buch und knalle es mit Karacho gegen den Boden, was hin und wieder mit Grunzen von unten belohnt wird. Es ist dann meist 6 Uhr früh, bevor ich zur Arbeit gehe. Einmal habe ich gegen die Türe gepinkelt, zweimal gekotzt.
Oh Gott, ist mir das peinlich, wenn ich mir das so durchlese. Was ist nur aus mir geworden?

Beichthaus.com Beichte #00030229 vom 30.08.2012 um 10:23:26 Uhr in Wien (Großfeldsiedlung) (39 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Campingurlaub in Kroatien

18

anhören

Zorn Engherzigkeit Nachbarn Urlaub Kroatien

Bei meinem Campingurlaub in Kroatien machte auf dem Stellplatz direkt neben mir eine holländische Familie Urlaub. Ich kann gut damit leben, mein Zelt neben einem Zelt mit Holländern zu haben. Aber diese Holländer pflegten es, warum auch immer, auch im Urlaub meist schon vor 8 Uhr, aufzustehen und vor ihrem Zelt alle zusammen zu frühstücken. Dabei haben sie sich so laut auf holländisch unterhalten, dass mich das wirklich richtig aggressiv machte. Drei Tage habe ich das ausgehalten. Dann habe ich mir sehr gute Ohrstöpsel gekauft, bin bereits um 6 Uhr aufgestanden und habe meinen Pfeifkessel bis oben hin mit Wasser befüllt und ihn auf den Gaskocher im Vorzelt gestellt. Dann bin ich mit den Ohrstöpseln wieder schlafen gegangen. Das Pfeifen muss die Holländer wohl schon kurze Zeit später aus dem Schlaf gerissen haben. Ich selbst bin dann nach 2 weiteren Stunden erholsamen Schlafes wirklich sehr ausgeschlafen und mit einer Tasse Kaffee, die ich wieder mithilfe des Pfeifkessels gekocht habe, aus dem Vorzelt gegangen und habe den Holländern freundlich zugeprostet. Am nächsten Tag waren sie wohl wirklich etwas leiser, aber das weiß ich ja aufgrund meiner Ohrenstöpsel nicht. Im Nachhinein tut es mir Leid, sie so früh aufgeweckt zu haben. Ich hätte sie auch einfach bitten können, morgens leiser zu sein. Oder ich hätte einfach direkt die Ohrenstöpsel verwenden sollen.

Beichthaus.com Beichte #00030212 vom 27.08.2012 um 15:13:40 Uhr in Kroatien (Zaton) (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Das Gasthaus nebenan

23

anhören

Zwietracht Hass Verrat Rache Restaurant Nachbarn

Ich (m/34) lebe seit 16 Jahren neben einem Gasthaus. In der Zeit hat der Pächter etwa 10 Mal gewechselt, entweder weil die Pächter bankrott gingen oder weil sie den Fehler machten, sich mit uns Nachbarn anzulegen. Bei mindestens vier Wechseln waren wir direkt beteiligt, weil die Wirte ihre Gäste nicht im Griff hatten oder sich nicht an ihre Sperrzeiten gehalten haben.


Klar weiß man, was man auf sich nimmt, wenn man neben eine Wirtschaft zieht und klar, auch ein Wirt will leben. Aber beides funktioniert nur, wenn man miteinander redet und sich an Abmachungen hält. Der aktuelle Wirt tat zu Anfang beides. Jetzt, nach circa vier Monaten tun sie, obwohl von uns nichts kam (oder deswegen?) genau das Gegenteil. Sie sind übel laut, es stinkt nach ranzigem Fett, das Personal hat nix zu tun und hockt ständig draußen. Statt normal zu reden, muss man aber primitiv brüllen. Eine von denen hat eine widerliche Hexenlache, dass einem alles vergeht, wenn man dieses "Hähähähähähähäää" nur hört. Außerdem müssten sie laut Ordnungsamt den Biergarten um 22.00 Uhr geschlossen haben. Das bedeutet um 22.01 Uhr sollte dort keine Lampe mehr brennen, kein Glas mehr auf dem Tisch und kein Gast anwesend sein. Derzeit wird aber mit extrem laut grölenden Gästen, die uns dann auch noch besoffen fast in den Zaun fahren, bis weit nach 1.00 Uhr nachts überzogen, und das ohne Genehmigung.


Bisher haben wir still gehalten, aber ab jetzt fahren wir Vollprogramm: Laute Musik unsererseits (Death Metal), Polizei bei jedem Pups, Beschwerden per Telefon und über den Zaun. Zufällig wurde anderen Wirten mit ähnlichen Problemen die Kühlung nachts abgeschaltet und als das Ordnungsamt am nächsten Tag auch zufällig kam, waren alle Lebensmittel, wie Fischwaren, verdorben. Widerlich, oder? Auch das könnte ja versehentlich wieder passieren, oder dass Autos, die quer in unserer Einfahrt stehen, ohne Zettel abgeschleppt werden. Wir haben schon viele Wirte überlebt, die schaffen wir auch noch. Mir tut nur der Vorgänger Leid, der mit gutbürgerlicher Küche leider pleite ging. Aber die jetzigen sind eine Pest.

Beichthaus.com Beichte #00030190 vom 21.08.2012 um 17:20:31 Uhr (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine 70-jährige Vermieterin

13

anhören

Hass Diebstahl Nachbarn Studentenleben

Ich bin letztes Jahr im September, nach Beendigung einer mehrjährigen Beziehung, in den Süden von NRW gezogen um zu studieren. Da das Ende der Beziehung eher nicht so super war, habe ich versucht schnell eine neue Bude zu finden, damit ich ihre Visage nicht mehr sehen musste. Ich muss sagen, dass wir eine wirklich tolle Wohnung hatten. Da ich natürlich in der Zeit umziehen musste, wo tausende neue Erstsemesterler auch eine neue Wohnung suchen, habe ich nach circa 25 angesehenen Wohnungen, das erste Loch genommen, wo ich eine Zusage bekommen habe. 18 qm Wohnraum, Teppich von Anno 1700, Bad außerhalb der Wohnung, die nebenbei das letzte mal irgendwann in den 60ern renoviert wurde. Dazu kommt die völlig wahnsinnige 70-Jährige Vermieterin, die mir wirklich Angst macht! Da ich ja gezwungenermaßen die Wohnung verlassen, muss um das Resultat meiner Verdauung loszuwerden, Zähne zu putzen oder zu duschen, muss ich an ihrer Tür vorbei. Da die irre Alte jeden Schritt hört, den ich hier tätige, weiß sie wann ich rein oder raus gehe. Sobald ich die Pforten zu meinem ganz privaten Schloss öffne, höre ich sie, wie sie schnellstmöglich zur Tür rennt, diese aufreißt um mir ihren Anblick zu präsentieren. Diesen mag ich gerade auch kurz umschreiben: meist eine schnell hochgezogene, offene Hose, Barfuß und Unterhemd. Dann guckt sie mich an, grinst, flüstert etwas und knallt die Tür wieder zu. Letztens war ich duschen und hatte irgendwie nur noch eine alte Boxershorts von kik im Bad liegen. Mit nem großen Loch an der rechten Arschbacke. Also einzige Option: Spießruten-Schleichlauf in meine Bude. Ich habe die Badezimmertür so leise aufgeschlossen, dass nicht mal ich es gehört habe, trete aus dem Bad. Und Zack! Tür wird aufgerissen und sie sagt: "sie haben da ein Loch". Tür wieder zu.

Nun ist es so, dass ich ihr wirklich immer nett und höflich entgegen trete. Aber, nun die Beichte: da die Wohnumstände wirklich unangenehm bis verrückt sind, ich in einer antipremium Wohnung, in einem Haus das energetisch auf dem Stand einer Mittelalterlichen Ruine ist, lebe. Und trotz zwei Standventilatoren die 24 Stunden durchlaufen hier in meinem eigenen Saft auf meiner mit Handtüchern ausgekleideten Couch, bei 33 Grad schön gegart werde, klaue ich seit meinem Einzug jedes mal, wenn benötigt, eine Rolle Klopapier aus dem Haushaltsschrank aus dem Flur. Sie hat es noch nie bemerkt, da ich das nur Nachts mache oder wenn sie durch die Stadt irrt. Hoffe das ist jetzt nicht so eine Sache wofür ich durchs Fegefeuer muss. Es kommt mir teilweise echt komisch vor, wenn ich hastig die Verpackung des guten 4-lagigen Klopapiers aufreiße und dabei die Mission Impossible Melodie in meinem Kopf summe. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00030186 vom 19.08.2012 um 22:59:10 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Meine Nachbarin als Vorgesetzte

16

anhören

Hass Boshaftigkeit Arbeit Kollegen Nachbarn

Gestern war mein erster Arbeitstag, ich bin in der Lehre. So ist es auch nicht verwunderlich dass ich der Bimbo für alle bin. Das wusste ich vorher und hatte auch kein Problem damit. Allerdings arbeitet im selben Unternehmen auch meine Nachbarin, die regelmäßig in der Nachbarschaft erzählt, dass mein Sennenmischling ihre reinrassige Bolonka Zwetna Hündin gebissen hat. Und wir die Hausgemeinschaft stören, weil wir ständig lauten Besuch haben. Außerdem seien wir seltsam so wie wir rumlaufen. Naja, ich denke mal so einen Nachbarn kennt jeder, aber wer hat schon das Glück genau so einen als Vorgesetzten zu haben? Tja, das Glück habe ich und da ich ja der Lehrling bin, darf ich auch mal Suppen von A nach B schleppen, nur um sie dann wieder nach A zu schleppen, wo sie anschließend weggeworfen werden, weil die Dosen eingequetscht sind. Das hat allerdings ihr Vorgesetzter gesehen und da das Zeitverschwendung ist, was sie mich da machen lässt, hat sie eine Verwarnung bekommen. Irgendwie ist ihr was in die Tasche gefallen, als ich Dienstschluss hatte. Soweit wie ich weiß, ist das ein Grund zur fristlosen Kündigung.

Beichthaus.com Beichte #00030180 vom 18.08.2012 um 11:46:30 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000