Bin ich wirklich schwul?

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Begehrlichkeit Verzweiflung Last Night WG

Ich (27/Student) bin schwul und lebe in einer WG mit drei Mädels, zwei Deutsche und eine Türkin. Alle sind Anfang bis Mitte 20 und sehen hübsch aus - was mich natürlich nicht interessiert. Dachte ich. Die Mädels laufen öfters in Unterwäsche rum, selten auch oben ohne, da sie genau von mir wissen, dass mich so etwas überhaupt nicht juckt. Letzten Freitag kam ich gegen ein Uhr aus einer Bar nach Hause und war leicht angeheitert. Die beiden Deutschen waren übers Wochenende weg zu ihren Eltern, die Türkin war in ihrem Zimmer. Ich hörte ein leises Weinen, ging besorgt zu ihr und fragte gleich, was los ist. Sie brach in Tränen aus, erzählte mir, wie frustriert und deprimiert sie wegen ihrer konservativen Eltern und der Macho-Art mancher südländischer Männer ist. Ich setzte mich neben sie und nahm sie in den Arm, streichelte ihre Haare und spendete ihr Trost. Sie erwiderte das Ganze mit einem Kuss auf meine Wange und einer innigen Umarmung. Plötzlich stellte ich völlig schockiert fest, dass ich eine Latte bekomme.

Sie bemerkte dies auch und war kurz geschockt, aber irgendwie kochte sie wohl auch, den sie gab mir einen heißen Kuss und wir fingen an, uns auszuziehen. Kurz zusammengefasst, es kam zum Sex, zu richtig wilden Sex, in allen möglichen Stellungen. Ich beichte, dass ich nun völlig verwirrt bin, denn ich glaubte und wusste schon immer, dass ich schwul bin und das war erst das zweite Mal, dass ich etwas mit einer Frau hatte. Das erste Mal war ich 14 und das war noch kindisches Rummachen. Männer haben mich allerdings immer scharfgemacht. Ich weiß mit meiner Sexualität nicht weiter und zweifele an mir.

Beichthaus.com Beichte #00034648 vom 19.12.2014 um 19:14:00 Uhr (24 Kommentare).

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Die heimliche Mitbewohnerin

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Lügen Morallosigkeit Falschheit Geld

Meine Mutter starb durch einen Unfall, als ich 14 Jahre alt war. Mein Vater blieb mit mir ein Jahr lang alleine, dann ging er wieder aktiv auf Brautschau und zog sich bald, da er selbst noch relativ jung geblieben und attraktiv war, eine ziemlich unsympathische Mittzwanzigerin an Land. Wir hatten von Beginn an heftige Differenzen, da sie mich nur als ein lästiges Anhängsel betrachtete. Für sie war ich nichts weiter als ein nerviger, pubertierender Jüngling, mit dem sie weder etwas anfangen konnte, noch wollte. Sie bemühte sich auch nicht wirklich um ein gutes Auskommen mit mir, da ihr mein Vater aus der Hand fraß und sie sich aufführen konnte, wie sie wollte, solange es regelmäßigen Sex gab. Da sie nach eigenen Angaben ein extra Arbeitszimmer brauchte, wurde ich mehr oder weniger dazu verdonnert, in den Keller zu ziehen - in einen Raum, der winzig und als Abstellkammer konzipiert war, aber immerhin einen eigenen Eingang über die Kellertür hatte.


Ich benutzte diese Tatsache zunächst nur, um die festgesetzten Zeiten, wann ich spätestens zu Hause sein musste, zu umgehen. Insgesamt arrangierte ich mich ganz gut mit der Situation. Ich ging der herrischen, fordernden Zicke einfach aus dem Weg und ignorierte, wie sich mein Vater von ihr manipulieren ließ. Nachdem die Beiden ein Jahr zusammen waren, lernte ich langsam ihre Familie kennen. Ihr Vater war ob der Liaison seiner Tochter recht skeptisch, aber sonst machte er einen recht netten Eindruck. Ihre Mutter war allerdings genauso herrisch wie sie und behandelte grundsätzlich alle Menschen von oben herab. Die Freundin meines Vaters hatte auch eine jüngere Schwester, die genau so alt war wie ich. Sie versuchte mit allen Mitteln, den Kontakt zwischen uns einzuschränken, beispielsweise erzählte sie mir Schauergeschichten darüber, dass ihre kleine Schwester Drogen konsumierte und immer mal Geschlechtskrankheiten hatte.


Die jüngere Schwester selbst würdigte mich sowieso keines Blickes und da ich ihre pinken Haare und unzähligen Gesichtspiercings damals auch nicht so besonders attraktiv fand, ließ ich sie ebenfalls in Ruhe. Ihre Freunde waren meistens zehn Jahre ältere tätowierte Schränke und diese Beziehungen hielten eigentlich nie lange. Eines Tages kam es jedoch, wie es kommen musste: Mein Vater heiratete mit Ende vierzig seine mittlerweile Endzwanzigerin, was mich nur am Rande störte, denn ich hatte mich mit meiner Kellerbutze ausgesöhnt. Ich konnte laut Gitarre spielen und Musik hören, kommen und gehen, wann und wie es mir passte, und auch ab und an mal ein Mädchen anbringen, ohne dass es gleich jemand mitbekam, außerdem kam so gut wie nie jemand zu mir in den Keller.


Ein halbes Jahr nach der Hochzeit bekam ich durch Zufall mit, wie sich die neue Frau meines Vaters und ihre Schwester lautstark stritten. Die Schwester war wohl zu Hause rausgeflogen, weil ihre Abiturnote eher suboptimal geraten war. Sie hatte meine Stiefmutter mehr oder weniger um Asyl gebeten, bis sie ihr Studium beginnen konnte, aber das wurde ihr verweigert. Als ich nachher selbst los wollte, zum Training, saß die Schwester auf einem Zaun in unserer Wohnsiedlung, rauchend und weinend. Ich fragte sie, was los war, und nach kurzem Zögern erzählte sie mir das mit dem Rauswurf. Mir kam eine Idee. Ich schlug ihr vor, dass sie ja heimlich mit in meiner Kellerbutze wohnen könnte, allerdings müssten wir wegen der Badbenutzung aufpassen. Es gab zwar zwei Bäder, aber keines davon im Keller. Sie willigte ein, wir versuchten es, und es ging unglaublicherweise zwei Monate gut, ohne dass jemand etwas mitbekam. Wir verstanden uns prächtig. Nur der Lebensmittelverbrauch stieg leicht an, was mein Vater bald monierte. Die Schwester und ich kamen uns in dieser Zeit logischerweise sehr nahe, aber wir schliefen nicht miteinander. Kuscheln war das Höchste der Gefühle.


Schließlich zog sie zum Studienbeginn wieder aus, in eine eigene kleine Wohnung, was mich etwas traurig stimmte, aber ich konnte sie ja jederzeit besuchen. Bald darauf eröffnete mein Vater mir, dass seine neue Frau schwanger war und dass sie den Platz im Keller eventuell brauchen würden. Nach einigem Hin und Her sicherte er mir zu, die Miete für eine kleine Wohnung zu übernehmen. Ich hatte jedoch andere Pläne. Ich fälschte einen Mietvertrag, den ich meinem Vater vorlegte, ließ mir monatlich das Geld überweisen, und zog direkt zu meiner Stieftante, wie ich sie heute noch ab und an im Spaß nenne. Ich fand recht schnell nach dem Einzug heraus, dass sie noch an anderen interessanteren Stellen außerhalb des Gesichts gepierct und ihre Figur ein absoluter Traum ist. Im Januar sind wir fünf Jahre zusammen. Ihre Schwester hatte einen halben Tobsuchtsanfall, als wir ihr und meinem Vater die Beziehung schließlich gestanden. Meinem Vater habe ich die komplette Story schließlich mal im Vertrauen erzählt, auch das mit dem Geld, aber er hat nur abgewunken und gegrinst.

Beichthaus.com Beichte #00034633 vom 18.12.2014 um 13:13:32 Uhr (2 Kommentare).

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“Folge

Die Freundin in der Mittelaltersekte

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Engherzigkeit Zorn Boshaftigkeit Rochlitz

Ich möchte beichten. Vor einigen Jahren zerbrach eine Freundschaft - wir waren beste Freundinnen, aber offenbar nicht für die Dauer. Wir gingen nicht im Guten auseinander und ich habe ihr nicht gerade gute Sachen gewünscht. Durch eine gemeinsame Bekannte habe ich nun erfahren, dass sie in einer Art mittelalterlichen Sekte gelandet ist und sie sieht (ich habe ein Foto gesehen) echt scheiße aus. Ihr Gesicht sieht völlig aufgequollen aus, wie bei einem Trinker, ihre Haut hat scheinbar die Akne nicht überwunden, die Haare sind fettig und eklig und zugenommen hat sie auch.


Da das Bild ein offizielleres Foto war und kein Freizeitfoto, wo man eben mal erwischt worden ist, als man weniger vorzeigbar war, schätze ich, dass sie sich ganz schön hat gehen lassen. Ihr Freund ist viel älter als sie und sieht auch ziemlich asozial aus. Und als ich dieses Bild nun erblickte, lästerte ich ziemlich hemmungslos über sie. Wahrscheinlich hat fast jeder mal über jemanden gelästert, den er nicht leiden kann, aber da ich Lästern nicht in Ordnung finde und es sehr oberflächlich von mir war, bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034612 vom 16.12.2014 um 17:17:00 Uhr in 09306 Rochlitz (3 Kommentare).

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Traumberuf: Visagistin

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Neid Falschheit Eifersucht Stolz Kempten

Ich (w/18) möchte beichten, dass ich allen alten Freunden von mir aus dem Weg gehe, die das geschafft haben, was ich noch schaffen will. Ich möchte nämlich unbedingt Visagistin werden, und eine Ausbildung als Friseurin absolvieren. Insgesamt haben fünf Freundinnen vor einem Jahr eine Ausbildung zur Friseurin angefangen und haben scheinbar das gleiche Ziel wie ich. Ich habe genau in diesem Zeitraum den Kontakt abgebrochen, anfangs weil ich mich geschämt habe, dass ich keine Ausbildung gefunden habe - jetzt einfach nur, weil ich neidisch bin und ich dieses Gefühl nicht besonders mag, weil es mich eher depressiv und antriebslos macht. Gestern habe ich eine alte Freundin von mir gesehen - sie hat gerade mit ihrem Auto geparkt und mich direkt angeschaut. Ich stand sogar vor ihr.

Sie sah viel hübscher aus als früher und war wirklich sehr stark geschminkt, gestylt und hatte die Haare wunderschön. Ich dagegen war ungeschminkt, hässlich angezogen und meine Haare waren verwuschelt, ich hatte fette Augenringe und war mit meinem Hund spazieren. Als unsere Blicke sich trafen, habe ich mich erschrocken und habe bedauernswert nach rechts geschaut, während meine Haare mein Gesicht verdeckten und ich schnell mit meinem süßen Hund abgedampft bin. Ich wollte einem Gespräch aus dem Weg gehen, das eventuell mit "Hey, was machst du jetzt so, und hast du jetzt auch einen Führerschein und ein Auto?" beginnt, so wie es schon oft vorgekommen war. Ich wollte mir diese Erniedrigung allerdings nicht geben und deshalb bin ich einfach gegangen. Eine kleine Beichte kommt wohl jetzt dazu - immer wenn mich jemand fragt, was ich mache, sage ich einfach, dass ich eine Gesangsausbildung mache, Gesangslehrerin werde und eine eigene Gesangsschule plane. Dafür müsste ich dann auch ganz weit wegziehen.

Im Grunde genommen ist es nur eine kleine Lüge, denn ich nehme ja Gesangsunterricht, singe schon, seit ich ein kleines Kind bin und kann die Techniken schon recht gut ausführen und weiß viel - aber dazu muss man eigentlich studieren. Jedenfalls wenn man eine richtige Gesangslehrerin werden will, alles andere wäre stümperhaft und nicht gut für die Schüler. Naja, ich will einfach nicht, dass andere sehen, dass ich ein Loser bin, der bis heute keine Ausbildung gefunden hat. Ich hoffe, das wird sich bald ändern, denn der Neid frisst mich auf. Ich weiß nicht, ob mich jemand verstehen kann - wahrscheinlich eher nicht, aber das ist eine ziemlich aufreibende Sache für mich und es tut mir wirklich sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00034594 vom 13.12.2014 um 18:48:42 Uhr in 87439 Kempten (17 Kommentare).

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“Beichte

Mit Bart beim Vorstellungsgespräch

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Engherzigkeit Falschheit Boshaftigkeit Arbeit

Ich bin Human Resources Manager in einem großen Unternehmen mit fast 1.000 Mitarbeitern. Dort habe ich in meiner Abteilung mit allem zu tun, was die Verwaltung sämtlicher Mitarbeiter betrifft und als Leiter führe ich unter anderem auch die Vorstellungsgespräche. Bei uns läuft es so ab, dass ich vom Leiter der jeweiligen Abteilung in der eine Stelle besetzt werden soll, kontaktiert werde und erfahre, welche Qualifikationen der Bewerber mitbringen soll. Der erste Kontakt bzw. das erste persönliche Gespräch erfolgt mit mir, und erst wenn ich mein Okay gebe, kommt es zu einem weiteren Termin, bei dem der Bewerber dann den Leiter der Abteilung kennenlernt, in welcher eine Stelle besetzt werden soll.


Nun scheint es schon seit einem Jahr oder mehr sehr in Mode zu sein, sich einen ordentlichen Bart wachsen lassen und massig Gel in die Haare zu schmieren. Immer wieder kommen junge Leute in mein Büro, die aussehen, als ob sie erst vom Holz machen aus dem Wald gekommen sind, oder ob sie noch nie von der Erfindung eines Rasierers gehört hätten. Und noch dazu sieben Kilo Gel in den Haaren und eine Frisur, als ob starker Seitenwind sie erwischt hätte. Allerdings geht es hier nicht um Stellen in einem Callcenter, welche besetzt werden sollen, sondern meist um gut bezahlte Posten, wo hohe Schulabschlüsse erforderlich sind und ein Bart absolut fehl am Platz ist - sei dieser noch so gepflegt. Aber auch wenn die Personen sehr qualifiziert sein können, sage ich ihnen unmissverständlich, dass sie mit dem Urwald im Gesicht und der Frisur keine Chance haben, an mir vorbeizukommen.


Ich habe bis jetzt noch jedem die Chance gegeben, sich einen neuen Termin mit mir zu machen, bei dem er rasiert und mit einer ordentlichen Frisur erscheint. Was nicht heißt, dass er dann automatisch eine Runde weiter ist. Aber zumindest hat derjenige dann sein Äußeres auf Vordermann gebracht. Ich möchte hiermit beichten, dass ich viele der Kandidaten noch einmal rasiert antanzen lasse, obwohl ich von vornherein weiß, dass sie an mir nicht vorbeikommen werden. Aber mir geht dieser Einheitslook der jungen Leute, wo alle einen Vollbart und gegeelte Haare haben müssen, am Arsch vorbei. Wenn einer dieser gesichtslosen Mitläufer dann ein zweites Mal bei mir im Büro sitzt, ohne seinen mühevoll über Monate gewachsenen Bart und einer Frisur ohne Gel, bei welcher ein Friseur sicher gutes Geld verdient hat, gibt es mir irgendwie ein Gefühl der Genugtuung, wenn ich demjenigen dann gleich nach der Begrüßung sagen kann, dass es leider nichts werden wird. Ich bitte um Absolution für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00034586 vom 12.12.2014 um 22:04:44 Uhr (42 Kommentare).

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