Eigene Eltern beim Jugendamt verpetzt

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Verrat Gewalt Familie

Hiermit beichte ich, dass ich meinen eigenen Eltern mal das Jugendamt auf den Hals gehetzt habe. Ich war ungefähr 12 Jahre alt und ging in die fünfte Klasse. Morgens war ich immer bockig, wollte nicht aufstehen und bin deshalb regelmäßig zu spät zur Schule gekommen. Eines Morgens, meine Mutter war wieder heillos überfordert, da sie mich nicht aus dem Bett bekam, schickte sie meinen Vater, der ausnahmsweise erst später zur Arbeit musste. Nach langer Diskussion, Decke wegziehen, kaltem Waschlappen und Androhung von Fernsehverbot, stand ich widerwillig auf. Den ersten Bus hätte ich sowieso nicht mehr bekommen und im Bad ließ ich mir so viel Zeit, dass ich auch den Zweiten nicht mehr erwischen würde. Als ich dann in aller Ruhe noch anfing die Schulsachen zusammenzusuchen, die ich schon am Abend vorher hätte packen sollen, platzte meinem Vater der Kragen und er schrie mich an, was mit mir nicht stimmen würde, dass ich mich so asozial verhalte (sinngemäß, die genauen Worte weiß ich nicht mehr). Dabei schubste er mich einmal mit Schwung, sodass ich durchs Zimmer flog und auf einem in der Ecke abgestellten Cityroller landete. Danach beruhigte er sich wieder ein bisschen, fuhr zur Arbeit und meine Mutter fuhr mich ausnahmsweise mit dem Auto zur Schule, damit ich zumindest noch rechtzeitig zur zweiten Stunde kam.<br /> <br /> In der Schule tat mir von der unglücklichen Landung am Morgen immer noch der Rücken weh und stinksauer auf meinen Vater war ich noch dazu. Irgendwann konnte ich nicht mehr an mich halten und brach mitten in der Klasse in Tränen aus. Meine Lehrerin ging mit mir vor die Tür und ich erzählte ihr, was am Morgen passiert war, obwohl mir klar war, was dann passieren würde und dass meine beiden Schwestern und ich im allerschlimmsten Fall in einem Heim oder einer Pflegefamilie landen könnten. Es war auch nicht das erste Mal, das mein Vater handgreiflich geworden war. Meist passierte das nach tagelanger Provokation durch mich oder eine meiner beiden Schwestern. Die Lehrerin brachte mich ins Büro der Schulsozialarbeiterin und zitierte meine Eltern zu einem Gespräch in die Schule. Mein Vater war überraschend einsichtig, gab sogar zu, dass ihm die Hand ausgerutscht ist (ich hasse diesen Ausdruck) und entschuldigte sich sogar dafür.<br /> <br /> In den folgenden Monaten stand immer mal wieder eine Dame vom Jugendamt bei uns vor der Tür, um zu kontrollieren, ob alles in Ordnung ist, aber weitere Maßnahmen blieben (zum Glück) aus. Auch haben mir weder meine Eltern noch meine Schwestern je Vorwürfe wegen dieser Aktion gemacht. Im Gegenteil, es war das letzte Mal, dass mein Vater eine von uns Drei geschlagen hat. Obwohl alles gut ausgegangen ist, komme ich mir wegen dieser Geschichte noch heute ein bisschen wie eine Verräterin vor. War es wirklich der richtige Weg? Was wäre noch passiert, wenn ich es nicht getan hätte?

Beichthaus.com Beichte #00035292 vom 21.03.2015 um 14:31:33 Uhr (22 Kommentare).

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Das Luxusleben unserer Nachbarn

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Neid Vandalismus Nachbarn Kipfenberg

Ich (m/36) wohne mit meiner vierköpfigen Familie jetzt seit fünf Jahren auf dem Dorf. Vier Jahre nachdem wir in unser Haus eingezogen waren, kam es auf dem Nachbarsgrundstück zum Baubeginn. Dieses Grundstück ist riesig und hat bereits groß gewachsene Obstbäume. Diese sind auch erhalten worden, die Leute haben somit einen großen Garten und pflegen ihn sehr. Er ist Arzt und sie ist Lehrerin. Als ich das gehört habe, haben mir bereits die Haare zu Berge gestanden, denn so etwas wünsche ich wirklich niemandem. Die Grundstücke liegen so, dass man sich immer über den Weg laufen muss, es lässt sich gar nicht vermeiden.<br /> <br /> Was ich befürchtet habe, ist eingetroffen. Die Nachbarin erzählt meiner Frau immer am Zaun, wie schön sie es doch haben, denn die letzte Schiffsreise sei toll gewesen und im Herbst will man nach Dubai und lauter solche Dinge. Er stellt jeden Samstag seine Harley vor sein Haus und poliert sie, dann steht sie dort, bis er sie am Abend wieder reinschiebt. Wenn er sich mit mir unterhält, dann achtet er immer darauf, dass ich auch seine sündhaft teure Uhr sehe und erzählt von seinen Markenklamotten. Als ich ihm einmal gesagt habe, dass ich von solchen Angebereien rein gar nichts halte, meinte er, dass ich mal zwei Wochen warten solle, mal sehen, was ich dann sage. Letztens waren die zwei Wochen vorbei und er hat extra geklingelt, um mir sein neues Jaguar-Cabrio zu zeigen. Als es die letzten Tage so schön war, sind wir draußen gesessen und haben die Nachbarn gefragt, ob sie nicht auf ein Bier rüberkommen wollen. Es wollten beide schon kommen, aber sie würden ihren eigenen Rotwein mitbringen, so hieß es. Diese Pulle wurde dann natürlich vor dem Öffnen bis zum Abwinken gewürdigt. Selbst der Pfeifentabak des Nachbars wäre von außerordentlich hochwertiger Qualität und wird natürlich direkt bei einer Manufaktur bestellt. Als wir dann sagten, dass wir im Sommer gelegentlich grillen, meinte der Nachbar, dass sie ihr Grillfleisch anliefern lassen und dabei darauf achten, dass es nur höchste Qualität gibt. Als seine Frau dann meinte, dass man bei ihnen drüben kein Grillfest machen könnte, denn es würde ja den Rasen zu stark belasten, ist mir der Kragen geplatzt. Ich habe mich verabschiedet und kurz darauf kam auch meine Frau, der die Angebereien auch auf den Keks gegangen sind. Meine Frau hatte gesagt, dass wir kein Wert auf Luxus legen würden und auch so glücklich sind. Da musste sie sich tatsächlich fragen lassen, wie man sich den in einem solchen Minigarten wohlfühlen könne. <br /> <br /> Ich habe jetzt unter der Woche mehrere sehr lange kupferne Nägel besorgt und diese gestern Abend, als die beiden im Theater waren, in alle Bäume geklopft. In ein paar Jahren werden die Bäume abgestorben sein, denn das sollen anscheinend die kupfernen Nägel bewirken. Jetzt muss ich allerdings im Nachhinein sagen, dass es mir um die Bäume doch wirklich sehr leidtut, denn diese können absolut nichts für ihre Besitzer. Ich bereue es und bitte um Absolution, aber die Nägel bleiben drin.

Beichthaus.com Beichte #00035291 vom 21.03.2015 um 14:23:57 Uhr in Kipfenberg (19 Kommentare).

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Würziger Latte Macchiato

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Ekel Rache Chef K&ouml;ln

Jeden Mittag, wenn mich meine Freundin auf der Arbeit besucht, um mir meine tägliche Salzbrezel vorbeizubringen, flirtet mein 30 Jahre älterer Chef sie schamlos von der Seite an. Ich liebe es, mir jeden Morgen auf der Arbeit meine Popel aus der Nase und das Ohrenschmalz aus meinen Gehörgängen zu ziehen. Was für ein glücklicher Zufall! Mittlerweile scheint er sich an die würzige Note meiner täglichen Ration Ohrenschmalz und Popel in seinem Latte Macchiato gewöhnt zu haben. Leider ergötze ich mich viel zu sehr bei dem Gedanken daran, um damit aufzuhören.

Beichthaus.com Beichte #00035288 vom 20.03.2015 um 19:54:41 Uhr in 50829 Köln (Hugo-Eckener-Straße) (10 Kommentare).

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Analsex mit der Ex

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Fremdgehen Falschheit Zorn Rache Ex

Ich habe vor Kurzem rausgefunden, dass meine jetzige Ex mich das ganze Jahr 2014 betrogen hat, also neben mir noch einen Zweitfreund hatte und sonstige diverse One-Night-Stands. Auch die Anzahl ihrer Sexualpartner hat sie runtergeschraubt. Als ich das alles rausfand, stellte ich sie zur Rede, aber natürlich hat sie rumgelogen bis zum Abwinken. Also habe ich einfach mitgespielt und so getan, als hätte ich ihr geglaubt und es kam nach der "Aussprache" zum Sex - auch zum Analsex. Da mein Herz gebrochen wurde, habe ich während des Analverkehrs mit voller Wucht und ruckartig tief in sie reingestoßen. In dem Moment waren ihre Schmerzen für mich purer Genuss. Das Ganze habe ich dann ein paar Stunden später wiederholt. Ich tat so, als würde es mir leidtun, aber mein Grinsen konnte ich nicht ganz unterdrücken. Auch hat sie sich später eingekackt, weil ihr Schließmuskel wohl überstrapaziert und angerissen war. Diesen Vorfall habe ich dann ihren Freundinnen erzählt und ein paar anderen Leuten auch. Ich bereue, dass ich mich auf so ein Niveau runterließ, nur weil mein Stolz und mein Herz angeknackst waren - ich habe der dunklen Seite nachgegeben und konnte der Befriedigung nicht widerstehen. Ich weiß bis heute nicht, ob sich die Sache rumgesprochen hat, oder ob sie sich nicht noch irgendwie rausgeredet hat.

Beichthaus.com Beichte #00035286 vom 20.03.2015 um 19:37:01 Uhr (36 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Geld für meinen Arsch

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Prostitution Verzweiflung Geld Gernsheim

Ich (m/23) habe angefangen mich zu prostituieren. Wir hatten in der Familie schon immer recht wenig Geld zur Verfügung, allerdings sind wir derzeit wirklich sehr arm dran. Ich bin noch in Ausbildung und wohne bei meiner Mutter, die kein eigenes Einkommen hat - bis auf Hartz IV und das Geld, das mein Vater nach knapp 30 Jahren Ehe abdrücken muss. Dies zahlt er aber nur sehr unregelmäßig und daher müssen wir jeden Pfennig mehrmals umdrehen.<br /> <br /> <br /> Wegen ihrer Gesundheit kann sie leider auch nicht arbeiten gehen. Vor ein paar Monaten habe ich dann angefangen, zu versuchen, an Geld zu kommen, was mit ein wenig Schwarzarbeit klappte, uns aber nicht viel weiterbrachte. Irgendwie rutschte ich dann per Zufall in ein gewisses Forum, wo mir recht schnell recht viel Geld für meinen Arsch geboten wurde - um es mal auf gut Deutsch auszudrücken. Erst zögerte ich natürlich und lehnte ab, doch der Bieter erhöhte nur die Summe und mit etwas Alkohol stimmte ich zu, es zu versuchen. Der eigentliche Akt war schnell vorbei und darauf will ich hier auch nicht eingehen, doch ich verdiente sehr schnell gutes Geld. Es sollte etwas Einmaliges bleiben, schwor ich mir, doch die Geldnot trieb mich doch wieder in die Fänge anderer Männer. Natürlich kann ich niemandem erzählen, woher ich das Geld habe, daher verschweige ich das Geld auch völlig und nutze es nur, um über den Alltag zu kommen und hier und da mal für etwas Kleines, was niemandem auffällt. Ich schäme mich wirklich für mein Verhalten aber unsere Lage ist wirklich beschissen und ich bitte daher um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00035285 vom 20.03.2015 um 19:23:39 Uhr in Gernsheim (13 Kommentare).

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