Ich habe ein unmoralisches Miststück!

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Selbstsucht Fremdgehen Trunksucht Ekel

Ich muss beichten, dass ich in den letzten paar Tagen (so etwa vier) meine Freundin betrogen habe (so etwa zehn Mal). Desweiteren plane ich sie heute, morgen und am Sonntag auch zu betrügen. Zu ihr bin ich allerdings immer ganz nett, schenke ihr Schnickschmack, schmuse mit ihr, nenne sie eine ganz tolle Frau. Zu der anderen bin ich gar nicht nett, nenne sie zum Beispiel "unmoralisches Miststück" (als ich das sagte, griff sie mir zwischen die Beine und lachte), sage manchmal "lass uns sofort hier abhauen, ich will dich fi**en. Du willst ja sowieso immer..." (stimmt) und derlei derbe Dinge. Sie ist wirklich eine notgeile (wenn die Moderation so will: lüsterne) Schlampe und gibt das auch zu. Mir ist es egal/ich find's gut, ich mag Sex und der ist gut mit ihr. Meine Freundin ist zwar auch rattenscharf, aber sie ist mir langweilig geworden. Immer nur Standard-S** ist auf die Dauer nichts. Da ist noch etwas: Die Frau, mit der ich fremdgehe, tut so, als ob ich für sie eine weitere Affäre wäre, aber das gibt sie nur vor. Ich kann es spüren und sie verfängt sich gelegentlich. Zum Beispiel taten wir etwas ziemlich Außergewöhnliches zusammen im Freien, woraufhin sie kurz danach behauptete, dies noch nie gatan zu haben. Einige Tage später behauptete sie allerdings, dieses schon sehr oft getan zu haben.

Ich wünschte, sie nicht so zu durchschauen. Ich merke, dass sie eigentlich will, dass ich mich von meiner Freundin trenne, aber da ich das nicht tun werde, weil ich meine Freundin liebe, überspielt sie ihre Neigungen. Sie weiß, dass ich keine Liebesgefühle ihr gegenüber habe. Das weiß ich ganz bestimmt, weil ich, wenn ich mit ihr schlafe, an eine andere denke (eine Dritte). Oh Gott, das ist ja schlimm. So viel Schmerz ist in mir.

Nun muss ich aber noch etwas anderes beichten: Ich pinkle seit vier Jahren in Waschbecken. Kollektiv! Ja. Es fing damit an, dass ich bemerkte, dass meine Zielfähigkeit in umgekehrtem Verhältnis zu der von mir konsumierten Alkoholmenge steht, also zog ich es vor ins Waschbecken zu urinieren. Man will ja nicht anderen eine dreckige Toilette ueberlassen, und die Putzlust... Mit zunehmender Menge konsumierten Alkohols sinkt allerdings auch das Verlangen die Badezimmertür zu schließen, also tat ich es nicht. Ein Freund betrat das Bad und urinierte auch ins Waschbecken. Wir sprachen nicht darüber, aber von dem Tag an stehe ich zu (bzw. bei) Waschbecken (wenn ich pinkeln muss). Die wenigsten meines Bekanntenkreises haben ein Problem mit Waschbeckenpinkeln und -pinklern. Wenn eine Frau damit ein Problem hat, kann man das schlagkräftigste Argument überhaupt bringen: "Du bist ja nur neidisch, weil ich hier mal locker lässig ins Waschbecken urinieren kann, du aber in die Badewanne/Dusche/Kabine (wie die Frau aus einer vorherigen Beichte bestätigt) gehen müsstest." Wenn die Frau darauf irgendwelche Einwände hat, einfach ein paar Mal "Penisneid" husten, dann hat sich die Sache. Ich zitiere an dieser Stelle mal einen anderen Freund: "Es ist nur ein bisschen Urin.".

Ich bin ein ganz schön manipulativer Charakter, mein Glück ist nur durch das Unglück Anderer möglich. Leider, versteht mich nicht falsch! Das Unglück Anderer macht mich nicht fröhlich, aber wenn ich fröhlich bin, mache ich Andere unglücklich, und ich bin glücklich, also im Zuge, Andere unglücklich zu machen. Je weniger man über mich weiß und man mich mag, desto weniger unglücklich ist man. Es tut mir leid, dass ich mich nicht zügeln kann, und ich versuche so wenig von mir preiszugeben wie möglich.

Nun meine letzte Beichte: Meine Arbeit kotzt mich total an. Meistens habe ich irgendeine behinderte Aufgabe, die ich vor mir herschiebe, jetzt gerade zum Beispiel ist noch etwas passiert, ich könnte an die Decke gehen. Es ist Freiteg, ich hab meinen Chef gefragt, ob ich evtl. mit ihm um 12:00 Uhr gehen könnte, weil er irgendwohin muss. Er weiß, dass ich im Moment keine Aufgaben habe und nur auf eine warte. Er antwortete nicht, sondern sagte, dass er schauen würde, was es noch zu tun gäbe. Das heißt, dass ich heute erst später nach Hause gehen kann als sonst und er. Er ist so ein Arsch. Argh, es gibt noch mehr Gründe, warum diese Aktion sehr schwachsinnig von ihm ist, aber um meine Anonymität zu wahren gebe ich sie nicht preis, sondern ärgere mich jetzt im Stillen weiter.

Beichthaus.com Beichte #00008192 vom 21.04.2006 um 15:08:37 Uhr (2 Kommentare).

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Heile Welt

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Falschheit Verzweiflung

Also mein Leben ist im Moment echt mies - ich habe so etwas über 1.000 Euro Schulden, wurde gerade aus meiner Wohnung geschmissen, vor zwei Wochen verlassen, mein Vater sitzt im Knast wegen Todschlags und demnächst habe Prüfungen und kann nichts. Man könnte sagen, es kann nur besser werden. Aber von all den Sachen weiß niemand was, ich spiele nach außen immer heile Welt. Danke, dass ich das mal loswerden konnte.

Beichthaus.com Beichte #00008136 vom 20.04.2006 um 20:42:39 Uhr (3 Kommentare).

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“Beichte

Mein Mitbewohner, der Dummkopf

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Hass Rache WG Internet Hürth

Ich (m/22) bin Chinese und wurde von einem Mitbewohner mehrere Semester lang durchgehend gemobbt. Als ich noch deutsch lernte und oft "r" mit "l" vertauschte, hatte er mich ausgelacht. Er fragte mich ständig, ob ich jeden Tag Reis esse, warum ich so gelb bin, ob ich mit meinen "Schlitzaugen" überhaupt was sehen könne und welche Hunderasse denn am Schmackhaftesten ist. Jeden Tag musste ich mir dämliche Sprüche über meine Augen, meine Hautfarbe und Hunde anhören. Manchmal sang er "drei Chinesen mit dem Kontrabass" und andere dämliche Lieder. Ich konnte aber aus der WG nicht ausziehen, weil ich nicht genug Geld hatte. Er hat mir wirklich das Leben zur Hölle gemacht.

Irgendwann legte sich das und der Mitbewohner ließ mich in Ruhe. Vor ein paar Wochen kam er dann zu mir und wollte, dass ich ihm ein paar chinesische Schriftzeichen aufschreibe, weil er sich unbedingt Dao ("der Weg") stechen lassen wollte. Ich schrieb ihm daraufhin Tao ("Dummkopf/Holzkopf") aufs Papier. Seit gestern trägt er dieses Wort stolz auf seinem Oberarm, ohne die Bedeutung zu wissen. Ich beichte, dass ich mich mit dieser billigen Rache auf sein Niveau begeben habe.

Beichthaus.com Beichte #00008044 vom 18.04.2006 um 08:52:57 Uhr in Hürth (3 Kommentare).

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Scheißerei nach einer durchzechten Nacht

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit

Ich bin heute morgen total lattenstramm von einer Privatparty zur Bahnhaltestelle getorkelt und hatte wirklich Mühe, mich auf meinen Riemchensandaletten zu halten. Plötzlich hat es mich furchtbar im Gedärm gerissen und ich bin hinter einen Müllcontainer gehechtet, habe so gerade eben noch meinen Rock hoch und meine Unterbuchse runterbekommen und dann dem Ganzen seinen freien Lauf gelassen. Im gegenüberliegenden Haus wurde ich offenbar aus einem der oben gelegenen Fenster beobachtet, sodass ich noch einen herzlichen Gruß mit dem Stinkefinger andeutete, während ich so kackte - umsonst glotzen, das gibts bei mir nicht.

Danach bekam ich so grade eben noch die Bahn mit. Als ich mich genüsslich in die Sitze gelümmelt und meine Füße auf die gegenüberliegenden gelegt hatte, bemerkte ich zu meiner Schande, dass ich mit den offenen Schuhen ordentlich durch die eigene Kacke gestampft bin und schmierte schnell so viel wie möglich an den Sitzen ab. Ja, ich habe es wieder doll getrieben an dem Abend, denn schon auf der Party zuvor gab ich mich dem Suff und dem Drogenkonsum hin und ließ einen attraktiven jungen Mann, dessen dumme Perle sich im Nebenzimmer hingelegt hatte, ordentlich an mir rumfingern. Ich bitte untertänigst um Verzeihung und hoffe, dass ich möglichst schnell wieder solch einen gelungenen Abend erleben darf.

Beichthaus.com Beichte #00008041 vom 18.04.2006 um 06:10:24 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Sohn ist ein furchtbares Kind!

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Gewalt Engherzigkeit Zorn Mord Familie Thimmendorf

Damals habe ich meinen Sohn mit Zigaretten verbrannt, weil er so ein furchtbares Kind war. Ich bin nicht stolz darauf, aber er hat es verdient. Er hat seinen Hamster in den Mixer geschmissen. Ich hab vom Nebenzimmer nur noch dieses entsetzliche Fiepen gehört. Ich war in diesem Moment so sprachlos und überfordert. Ich wollte, dass er lernt, anderen keinen Schmerz zu zufügen, in dem er selber merkt, wie das ist. Danach bin ich in Tränen ausgebrochen. Ich war ein Monster. Meinen Sohn habe ich danach in Behandlung gegeben, wo auch eine soziopathische Ader analysiert worden ist. Er wurde dann in eine Einrichtung gebracht, wo er besser betreut worden konnte als von mir. Ich mache mir solche Vorwürfe. Bis dahin gab es nie Gewalt in unserer Familie und ich habe ihn auch nie zu fest angepackt. Der Tod dieses kleinen Tierchens, das ich übrigens auch sehr lieb hatte, hat mich in einen Zustand versetzt, den ich nur noch als Zuschauer wahrnahm. Es tut mir so leid. Ich bin eine schlechte Mutter. Mein Sohn ist heute 16 Jahre alt und ich habe ihn so oft besucht, wie es geht. Aber ich habe Angst vor ihm. Diese Augen, da ist einfach nichts in ihm. Was habe ich nur falsch gemacht, dass er so ein Mensch geworden ist?

Beichthaus.com Beichte #00008035 vom 18.04.2006 um 02:19:32 Uhr in Thimmendorf (1 Kommentare).

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