Unfreundliche Kassierer

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Betrug Falschheit Lügen Shopping

Als ich vor zwei Jahren einen USB-Stick noch vor Schulbeginn kaufen musste, hatte ich es mal wieder ziemlich eilig. Der Kassierer dieser Elektronikkette, die in der Schweiz sehr bekannt ist, hat sich locker mit dem anderen Personal und anderen Kunden unterhalten. Nach fünf Minuten Anstehen an der Kasse bediente er mich endlich - leider ziemlich unfreundlich und ich durfte mich beeilen, noch pünktlich zum Unterricht zu kommen. Aus Wut - und weil es nicht das erste Mal war, schwärzte ich den Typen an. Ich habe noch Dinge erfunden, zum Beispiel aß er noch etwas und ich kam viel zu spät in die Schule. Ich habe vom Kettenchef einen Tag später einen 50 Euro Gutschein erhalten und er bot mir sogar noch ein Entschuldigungsgespräch an. Der Typ hat wohl eine Zurechtweisung bekommen, aber er arbeitet immer noch dort. Allerdings ist er nun ziemlich kundenfreundlich. Den Gutschein habe ich übrigens gegen Bargeld eingetauscht und auf mein Sparkonto eingezahlt. Deshalb bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034617 vom 16.12.2014 um 23:57:08 Uhr (7 Kommentare).

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Das gefälschte Führungszeugnis

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Betrug Falschheit Lügen Morallosigkeit Arbeit Hersbruck

Ich (m/26) stand schon mehrmals wegen kleinerer Delikte vor dem Richter. Als Vorbestrafter hat man, trotz großer Mühe durch den Bewährungshelfer, wenig Möglichkeiten um an einen gut bezahlten Job zu kommen. Aus Geldmangel bin ich eben immer wieder straffällig geworden. Jetzt habe ich mich auf Verdacht bei einem größeren mittelständischen Unternehmen vorgestellt und hatte wohl Glück, dass der Schichtleiter der Wachmannschaft gekündigt hatte. Der Stellvertreter hat den Posten übernommen, benötigte allerdings durch den Weggang seines Chefs dringend einen weiteren Mitarbeiter für den Werksschutz. Ich habe mir von meiner Freundin einen blitzsauberen Lebenslauf schreiben lassen, aber sehr wichtige Faktoren weggelassen. Kurzum, ich habe den Job Knall auf Fall erhalten und bin glücklich, eine so verantwortungsvolle Position zu begleiten.


Ich engagiere mich und zeige vollen Einsatz. Nachdem sich jetzt die Hektik mit dem Weggang des Schichtleiters und meiner Einstellung etwas gelegt hat, wurde mir von der Personalabteilung gesagt, dass ich auf der IHK den Schein zur Schutz- und Sicherheitskraft ablegen soll - das Unternehmen bezahlt diesen. Dazu benötige ich allerdings ein polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag. Genau das ist mein Problem, ich habe Einträge. Von einem Kumpel habe ich mir jetzt ein solches Zeugnis fälschen lassen. Ich habe aber wirklich Sorgen, dass dies auf der IHK als Fälschung erkannt wird. Auch wenn sie es nicht erkennen, habe ich Angst, dass es irgendwann herauskommt. Ich bin verzweifelt. Meine Beichte: Nur durch Lug und Trug habe ich jetzt einen tollen Job, wie lange noch, kann ich leider nicht sagen.

Beichthaus.com Beichte #00034616 vom 16.12.2014 um 23:50:01 Uhr in Hersbruck (5 Kommentare).

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10 Prozent: Der intelligente Teil der Frauen

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Vorurteile Hass Dummheit Gesellschaft

10 Prozent: Der intelligente Teil der Frauen
Ich (m/35) muss beichten, dass ich geschätzte 90 Prozent der Frauen im Alter von 16 bis 35 zutiefst verachte. Jene 90 Prozent haben wenig bis keine Allgemeinbildung, definieren ihr Leben durch materielle Gegenstände, geben sich wie eine Bordsteinschwalbe und haben außerhalb von Smartphone, Klamotten, Schminke und Co keine Ahnung von der Welt. Man kann mit diesen 90 Prozent keine niveauvollen Gespräche bzw. ordentliche Diskussionen führen. Vor allem besitzen diese Frauen keine eigene Meinung - alles wird nachgeplappert, ohne zu hinterfragen. Des Weiteren kann ich nach 17 Jahren Berufstätigkeit nicht mehr mit ihnen zusammenarbeiten. Es wird nur Stress gemacht, getratscht, gelästert und ausgespielt. Eine ordentliche Zusammenarbeit ist für mich noch nie möglich gewesen.

Ich bin froh, dass es diese 10 Prozent noch gibt, wobei ich befürchte, dass diese Zahl zunehmend sinken wird. Hiermit gestehe ich, dass ich keinen Funken Respekt vor solchen Individuen habe und den Teufel tun werde, mich privat mit solchen biologischen Mutationen abzugeben. Nein, ich bin kein genereller Frauenhasser, denn es gibt da eben - wie meine Frau - noch diese 10 Prozent. An die Leserinnen aus der 10-Prozent-Gruppe: Bleibt, wie ihr seid! Ihr habt wahren und echten Charakter, habt noch Wertvorstellungen und besitzt einen ordentlichen IQ. Mein Respekt und Dank gilt euch! Euch, den 10 Prozent da draußen, die tapfer die Fahne hochhalten.

Beichthaus.com Beichte #00034614 vom 16.12.2014 um 18:26:31 Uhr (23 Kommentare).

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Verängstigte Putzfrauen

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Engherzigkeit Schamlosigkeit Peinlichkeit Arbeit

Als ich (w/20) 16 war, habe ich meine Ausbildung bei der Stadt angefangen. Es gab damals eine Putzkolonne von vier muslimischen Putzfrauen. Sie kamen immer zwischen 16:00 und 16:30 Uhr ins Büro, leerten die Mülleimer aus, saugten, wischten über die Tische etc. Wir Mädels, also die anderen beiden Azubinen und ich, haben bald angefangen, uns über die Putzfrauen lustig zu machen, weil die so komisch waren. Sie kamen immer zu zweit oder zu dritt ins Büro, klopften und kamen dann total langsam und verschüchtert rein. Sie sagten ganz leise und piepsig "Hallo", schauten sich ständig um und schienen richtig ängstlich zu sein. Sie sprachen quasi auch kein Deutsch. Es war für uns auch sehr lustig, sie dabei zu beobachten, wie sie arbeiteten. Das war total umständlich. Sie wechselten beispielsweise die Mülltüten - und wenn eine von uns Mädels gerade an einem Regal stand, quetschten sie sich vorbei, anstatt an den ganzen Tischen vorbeizugehen. Am Lustigsten war es aber für uns, zu sehen, wie verschüchtert sie immer reinkamen.


Sie sprachen natürlich schon miteinander, aber nur in ihrer Landessprache. Wenn sie uns etwas fragten, dann wusste man oft gar nicht, was sie von einem wollten, so schlecht war ihr Deutsch. Dann fingen wir an, die Putzfrauen, wenn wir sie im oder außerhalb des Büros sahen, nachzumachen. Wir quetschten uns ganz eng an ihnen vorbei, guckten uns ständig ängstlich um, gingen ganz langsam und sprachen miteinander so ein "Kauderwelsch", das sich so anhörte, als würden kleine Kinder versuchen, englisch zu sprechen. Wir grüßten sie, sagten das "Hallo" aber total leise, piepsig und mit gesenktem Kopf, so wie sie. Heute finde ich das arg peinlich und kindisch. Über unsere ängstlichen Putzfrauen, die mittlerweile andere sind, aber immer noch muslimisch und total verschüchtert, amüsieren wir uns immer noch, aber dann im Stillen.

Beichthaus.com Beichte #00034613 vom 16.12.2014 um 18:03:54 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Drogennacht vor der Musterung

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Drogen Waghalsigkeit Zivi & Bund Ehingen an der Donau

Ich habe damals, in der Nacht vor meiner Musterung, mit drei Freunden etwa 20 Gramm Gras weggekifft, mir ungefähr 10 Bier reingezogen und, um das Ganze zu überstehen, mir morgens noch jeweils eine kleine Line Koks, eine Line Speed und eine halbe Tablette XTC reingepfiffen, weil ich dachte, ich mache halt durch und gehe danach schlafen. Ich rechnete zwar mit der genitalen Untersuchung, die aber nur wenige Sekunden in Anspruch nahm und weit weniger traumatisch war als gedacht - ein Arzt sieht sich die besten Teile an, ja und? Was danach kam, war mir dann schon etwas mulmiger, nämlich die Aufforderung, in einen Becher zu pinkeln zwecks Drogentest - und davon wusste ich vorher absolut nichts. Man sagte mir auf meine Verweigerung schriftlich zu, dass diese Ergebnisse nicht an die Behörden weitergegeben werden.

Ich pinkelte dann in den Becher. Nun, nach der vorläufigen Auswertung sagte der Arzt mir danach nur ziemlich sarkastisch, dass man mit dieser Urinprobe das ganze KWA dichtmachen könne und noch genug übrig wäre, um damit das Trinkwasser einer Kleinstadt zu verseuchen, und das wörtlich. Er meinte dann, ich sei eigentlich T2, aber da ich die Erklärung zu Absicht, den Wehrdienst zu verweigern, schon vor Ort unterschrieben hatte, würde ich vom Zivildienstamt hören. Ich hörte jedenfalls nie etwas von diesem Amt, hörte aber aufgrund eines Ereignisses im Freundeskreis sehr bald damit auf, Drogen zu nehmen und bin heutzutage, mit Mitte dreißig, vielleicht zwei Mal im Jahr besoffen. Ich hätte ja nichts dagegen gehabt, Ersatzdienst in einem Altenheim oder so abzuleisten, da ich eh später einen Pflegeberuf ergriffen habe, aber ich habe mich wohl ungewollt, wenn auch nicht ganz unwillkommen, als völlig untauglich für den Staat erwiesen, und zahle trotzdem seit 18 Jahren brav meine Steuern. Kürzlich habe ich mich über Bekannte mal umgehört, ob es wohl einschlägige Berichte über mich gäbe, aber diese sollen wohl nach 15 Jahren sowieso und mit der Abschaffung der Wehrpflicht allesamt vernichtet worden sein.

Beichthaus.com Beichte #00034611 vom 16.12.2014 um 16:18:09 Uhr in Ehingen an der Donau (5 Kommentare).

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