Rote Ampeln sind Zeitverschwendung!

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Waghalsigkeit Zwang Dummheit

Ich möchte gerne beichten, dass es mir unmöglich erscheint, an einer roten Ampel stehen zu bleiben. Natürlich schaue ich mich jedes Mal akribisch um, man will sich ja nicht umbringen oder ein Bußgeld kassieren. Da ich aber meist mit dem Fahrrad unterwegs bin, fahre ich immer richtig langsam und genüsslich über die rote Ampel. Manchmal drehe ich sogar eine kleine Runde auf der Straße, um zu zeigen, wie viel Zeit man hat und das nur, weil ich mich jedes Mal darüber freue, wenn es mir jemand nachmacht. Es will mir einfach nicht in den Kopf, wie man an einer Ampel stehen bleiben kann, wenn wirklich nicht die geringste Spur von einem Auto zu sehen ist, als wäre man ein abgerichteter Hund, der zu viel Zeit hat. Ich begehe also gerne kleine Bagatellen und verleite meine Mitmenschen absichtlich dazu, es mir gleich zu tun und freue mich darüber.

Beichthaus.com Beichte #00038627 vom 14.08.2016 um 08:15:34 Uhr (11 Kommentare).

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Joggen im Wald

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Schamlosigkeit Fremdgehen Begehrlichkeit Urlaub

Derzeit bin ich mit meiner Freundin und ihrer Familie im Sommerurlaub in einem osteuropäischen Land. Jeden Morgen gehe ich mit der Schwester meiner Freundin im Wald laufen. Ärgerlich ist, dass die alten Frauen hier im Dorf uns jedes Mal beide in den Wald hinein und etwa eine Stunde später wieder hinauslaufen sehen - was zu Tuscheleien über eventuelle Spielchen führt. Ich beichte, dass die alten Schachteln recht haben und ich jeden Morgen im Wald Sex mit der Schwester meiner Freundin habe.

Beichthaus.com Beichte #00038626 vom 13.08.2016 um 22:09:21 Uhr (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Ruf als Partyschlampe

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Maßlosigkeit Begehrlichkeit Vorurteile Last Night

Ich (w/20) beichte, dass ich eine Partyschlampe bin. Ich gehe jedes Wochenende feiern und habe wirklich fast jedes Mal Sex - sogar die Türsteher bringen schon dumme Sprüche: "Na Kleine, wer darf heute?", oder "Wie, du gehst alleine nach Hause?!" Ich witzele immer mit, aber irgendwie ist es mir auch peinlich, dermaßen als Schlampe abgestempelt zu werden. Aber ich liebe Sex und das Geflirte im Vorfeld, ehe man den Schritt macht, mit dem Kerl mitzugehen. Wenn ich in die Disco gehe, gibt es kaum noch Männer, mit denen ich noch nichts hatte. Ich bin inzwischen bei einer hohen zweistelligen Zahl angekommen - 60 oder 70 Männer waren es bestimmt schon. Ich liebe, was ich tue - aber ich hasse es, danach den Ruf als Schlampe zu haben. Ich beichte also, dass ich wohl süchtig bin und diese Sucht nicht unter Kontrolle habe, wofür ich mich selbst irgendwie hasse.

Beichthaus.com Beichte #00038625 vom 13.08.2016 um 17:18:33 Uhr (44 Kommentare).

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Hilfe, ich mache immer noch alles für meine Ex

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Fremdgehen Lügen Verzweiflung Ex

Ich hatte eine Freundin - wir waren fast 13 Jahre zusammen und haben einen Sohn. Er ist heute fast acht Jahre alt, doch mit der Geburt meines Sohnes hat sich viel zwischen uns verändert. Sie wurde immer phlegmatischer und bekam nichts mehr auf die Reihe. Selbst als Elternteil war alles viel zu stressig - dabei hat unser Kleiner fast nur geschlafen, wirklich! Wenn ich dann nach fast zehn Stunden Arbeit nach Hause kam, hat sie mir unseren Sohn in die Arme gedrückt und gesagt, dass ich jetzt dran sei. Ich habe dann gewickelt, gefüttert, gekuschelt und gespielt. Es war super. Es gab wirklich nichts Besseres für mich - aber mit der Zeit blieb von uns halt nur noch wenig übrig.

Dadurch, dass weder Oma noch Opa in der Nähe wohnten, war es fast unmöglich, mal Zeit zu zweit zu haben. Und als sie dann wieder arbeiten ging, wurde es noch schwieriger - wir machten aber das Beste daraus. Wir zogen in ein Haus zur Miete - mit Garten und dem ganzen Quatsch. Eines Tages fing sie an, dass sie mehr Zeit für sich bräuchte und sie hätte daher entschieden, dass sie mittwochs nicht mehr direkt nach Hause kommt und auch den Zwerg nicht aus der Kita holt. Sie meinte, sie möchte sich dann noch mit einer Kollegin treffen und etwas trinken. Ich wurde natürlich misstrauisch, aber wie will man da etwas herausfinden? Ich musste mich nach der Arbeit ja um Kind und Haushalt kümmern. Sie kam dann irgendwann in der Nacht nach Hause und ging ins Bett. Ich muss dazu sagen, dass wir schon seit Jahren getrennt schlafen, weil ich heftig schnarche. Ich habe sie also immer erst am nächsten Morgen gesehen.

Das ging einige Zeit lang so, und unsere Beziehung wurde immer schwieriger. Partys am Wochenende, ihr Handy bekam einen Code, sie nahm ab, verschuldete sich für neue Klamotten - und immer mehr Stress zwischen uns. Dann kam es, dass meine damaligen Schwiegereltern für ein paar Tage nach Sylt wollten, weil meine Schwiegermutter (am gleichen Tag wie mein Vater) 60 Jahre alt wurde. Ich wollte allerdings nicht. Die Beziehung hing am seidenen Faden und mein Vater war mir wichtiger, trotzdem ließ ich mich breitschlafen und bin mitgefahren. Ich dachte, wir würden die Zeit für uns nutzen, aber stattdessen war ich der Fahrer für alle und durfte auf unseren Sohn aufpassen, während die anderen shoppen gingen. Als wir wieder daheim waren, bin ich für eine Woche ausgezogen. Ich wollte schauen, ob es etwas bringt - dem war nicht so. Fünf Wochen später bin ich ganz ausgezogen und habe mir ein eigenes Zuhause aufgebaut.

Irgendwann rief sie dann mitten in der Nacht an - sie wusste ja, dass ich rangehen würde, wenn sie anruft. Und dann kam, was ich schon immer geahnt hatte. Sie gab zu, mich schon seit über einem halben Jahr mit so einem hässlichen Kerl von der Arbeit zu betrügen. Ein Typ mit einer ekligen Hautkrankheit - und wirklich hässlich wie die Nacht, aber das nur am Rande. Es traf mich wie ein Bus. Man ahnt etwas, aber wenn man dann Gewissheit hat, ist es etwas anderes. Ich fiel noch viel tiefer in mein Loch. Nicht schlimm genug, durch einige Entscheidungen Heim und Kind zurückzulassen, nein, dann würgt einem so eine Schlampe einem auch noch so etwas rein. Ich brauchte lange, um damit klarzukommen. Heute, drei Jahre später, geht es aber ganz gut. Was ich jetzt beichten will? Selbst heute noch, wenn sie anruft und ein Problem hat, versuche ich, ihr zu helfen. Durch Zuhören und durch Taten. Ich bin inzwischen verheiratet und habe mir ein neues Leben aufgebaut, aber trotzdem bin ich noch für diese Schlampe da. Und meine Frau bekommt davon gar nichts mit. Ich fand bisher immer einen Weg. Ich weiß nicht, wie das enden wird, aber sicher nicht gut. Ich will meine Frau nicht anlügen, aber die vielen Jahre hängen mir immer noch nach und machen es nicht leichter.

Beichthaus.com Beichte #00038624 vom 12.08.2016 um 19:45:43 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Kulturelle Aneignung

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Hass Zorn Maßlosigkeit Gesellschaft

Kulturelle Aneignung
Ich (m) arbeite in einem Büro einer Organisation, die im sozialen Bereich tätig ist. Im Großen und Ganzen macht mir mein Job auch viel Spaß, wären da nicht die miese Bezahlung und diese ewige Philosophie, die quasi bei jedem Wort betrieben wird. Bei regelmäßig […]
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Beichthaus.com Beichte #00038623 vom 12.08.2016 um 15:55:21 Uhr (48 Kommentare).

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