Böller in der Kloschüssel

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Vandalismus Dummheit Lügen Silvester Kinder

Böller in der Kloschüssel
Als ich neun Jahre alt war und meine Eltern gerade nicht zu Hause waren, wollte ich mit meinem jüngeren Bruder ausprobieren, was passiert, wenn man einen Böller in eine Kloschüssel wirft und gleichzeitig runterspült. Ich zündete den Böller an und warf ihn in die Kloschüssel - mein Bruder spülte und prompt gab es einen lauten Knall, der schon Unheil verlauten ließ. Wir schauten nach und mussten bedauerlicherweise feststellen, dass die Kloschüssel in der unteren Hälfte quasi weg war - es klaffte nun ein großes Loch, wodurch sich die Fäkalien durch das gesamte Bad ausbreiteten. Wir bekamen Panik. Was macht man als neunjähriger in einer solchen Situation? Wir organisierten schnell eine Einkaufstüte eines bekannten Discounters und klebten diese über das klaffende Loch, damit die Eltern nicht merkten, wo der unangenehme Geruch herkam.

Etwa eine halbe Stunde später trafen dann auch die Eltern zu Hause ein und nahmen den üblen Gestank war, der aus dem Bad kam. Sie entfernten die Tüte und sahen, dass da nicht nur ein Loch war, sondern quasi nur noch ein Trümmerhaufen von Scheißhaus übrig war. Nach etwa 30 Sekunden des Aufregens erfolgte der Anschiss und so erklärten wir unseren Eltern, dass ein Nachbarsjunge unten auf der Straße vorbeigegangen ist und den Böller durch das Fenster direkt in die Kloschüssel geworfen hat. In nicht einmal zwei Minuten stand unser Vater vor dem Nachbarhaus und schimpfte auf den Nachbarsjungen ein, was der sich wohl erlaubt hätte. Dabei war er es doch gar nicht.

Beichthaus.com Beichte #00026464 vom 08.06.2009 um 01:25:00 Uhr (34 Kommentare).

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Seit, Seid und gute Laune im Regen

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Aggression Hass Zorn

Ich hasse Leute, die immer gut drauf sind. Egal was passiert. Wenn ich nach der Arbeit auf den beschissenen Bus warte und der Verspätung hat, werde ich schon so sauer. Wenn ich aber dann sehe, wie die umstehenden Leute einfach ignorieren, dass der Bus Verspätung hat, […]
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Beichthaus.com Beichte #00026460 vom 07.06.2009 um 11:54:27 Uhr (48 Kommentare).

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Zerstörung wegen Darmdruck

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Peinlichkeit Vandalismus Ekel Trunksucht Last Night

Zerstörung wegen Darmdruck
Es passierte in einer warmen Sommernacht und ich (m/35) war mit meiner Fahrgemeinschaft von der Spätschicht auf dem Weg nach Hause. Der Wagen, mit dem wir unterwegs waren, hatte keine Klimaanlage und wir hatten auf einmal einen tierischen Brand auf eiskaltes Bier. Also fix an die Tanke ran, Bier aus dem Kühlschrank geholt und nach dem bezahlen eine Flasche fast auf Ex getrunken. Es hatte gefühlte -20°C. Die restlichen Flaschen haben wir dann in der Garage meines Arbeitskollegen getrunken. Und dann kam, was kommen musste. Ein Grollen in der Magengegend kündigte das Unheil an. Es wurde von Minute zu Minute stärker und ich wusste, ich muss jetzt schnell handeln. Erste Option, ich frage meinen Kollegen, wo sein Klo ist, wecke vielleicht seine Frau mit meiner Geräuschkulisse, hinterlasse als Bonus einen üblen Gestank und die Story verbreitet sich wie ein Lauffeuer in der Firma. Ich entschied mich für Option zwei. Schnell, aber ganz schnell nach Hause fahren. Das letzte Bier habe ich stehen gelassen, rein ins Auto und Gummi.

Option Zwei war Mist, wie sich bald herausstellte. Ich bekam Bauchschmerzen, Hitzewallungen, Schweißausbrüche, quasi das volle Programm. Ich war immer noch im Ort und gute 15 Kilometer von zu Hause entfernt. Ich fuhr wie ein Henker aber es half alles nix. Ich musste sofort raus aus dem Auto und scheißen. Also volles Brett in die Eisen, raus aus dem Auto und ab in einen gepflegten Vorgarten mit schicken Blumen. Es schoss mit lautem Knattern aus mir heraus und ich hatte das Gefühl, vor Erleichterung zu schweben. Als ich dann Blumen aus der Erde riss, um mir damit meinen Arsch abzuwischen ging ungefähr zwei Meter neben mir das Licht im Haus an und ich konnte deutlich erkennen, dass es sich um ein Schlafzimmer mit einem weit offenen Fenster handelte. Ich fragte mich noch kurz, warum die Leute wach geworden sind. Ob es vielleicht nur das Quietschen der Reifen, durch das starken Bremsen war, oder doch das laute Knattergeräusch. Egal, schoss es mir durch den Kopf. Es musste jetzt nur wieder ganz schnell gehen. Also, Reifen quietschen und weg.

Am nächsten Vormittag, als ich meine Fahrgemeinschaft abholen wollte, kam ich wieder dort vorbei. Vor dem Haus standen drei oder vier Rentner, die damit beschäftigt waren, einen Zaun um den Vorgarten zu bauen. Zuerst grinste ich noch innerlich. Aber als einer von ihnen in meine Richtung zeigte und wild zu schimpfen anfing, war das nur noch peinlich. Scheinbar hatte er sich doch noch schnell das Auto oder das Kennzeichen merken können. Nur blöd, dass in diesem Dorf meine Fahrgemeinschaft wohnt und ich fast täglich damit rechnen muss, doch noch als Rabattenkacker entlarvt zu werden. Ich verspreche hiermit, kein eiskaltes Bier mehr nach der Spätschicht zu trinken und sorry wegen der Blumen.

Beichthaus.com Beichte #00026459 vom 07.06.2009 um 01:51:25 Uhr (37 Kommentare).

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Peinlicher Katzenstreit

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Aggression Peinlichkeit Tiere

Peinlicher Katzenstreit
Ich saß alleine zu Hause. Zumindest dachte ich das. Denn meine Eltern hatten sich vor kurzer Zeit von mir verabschiedet. Sie fuhren einkaufen. Ich wollte gerade runter gehen und mir etwas zu Essen holen. Als ich dann aber beim vorbeigehen ins Zimmer meiner Schwester schaute, sah ich unsere dicke Katze auf ihrem Bett liegen. Sie schaute mir tief in die Augen, ich in ihre. Ich hab Angefangen mit ihr zu reden, sie zu beleidigen, weil sie doch so fett sei. Ich sagte Sachen wie: Du fetter Pelzball willst auch nicht mehr abnehmen. Und anderen Schwachsinn. Da ich dachte, ich wär allein zu Haus, wurde ich immer lauter, habe ihr gedroht sie zu töten oder sie direkt zu essen (ich hab ihr natürlich nichts getan). Beim Höhepunkt hab ich dann durchs ganze Haus geschrien, dass ich sie gleich aus dem Fenster werfen werde, wenn sie mir nicht auf der Stelle antwortet. Als ich dann leise gelacht hab, da mich meine Katze ahnungslos und verwirrt angeguckt hat bin ich kurz zu ihr hingegangen und hab sie gestreichelt um ihr zu zeigen, dass alles in Ordnung ist. Da ich ja aber Hunger hatte, bin ich dann endlich runtergegangen um mir was zu essen zu holen. Als ich am Heizungsraum vorbeigegangen bin, bemerkte ich den Mann, der unsere Heizungen schon seit einer Stunde hat versucht zu reparieren. Den hatte ich völlig vergessen!

Beichthaus.com Beichte #00026447 vom 04.06.2009 um 16:33:07 Uhr (72 Kommentare).

Gebeichtet von Radtke84
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Popeln im Bad

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Ekel Arbeit Braunschweig

Ich schäme mich ein bisschen dafür und eigentlich ist es auch ziemlich ekelhaft, aber ich popel mit dem größten Vergnügen. Immer wenn ich mich unbeobachtet fühle, flutscht der Finger in meine Nase. So auch letzte Woche auf der Arbeit. Man muss dazu sagen, dass ich gerade auf Toilette saß. Also saß ich da und bohrte in der Nase. Als ich dann das ans Tageslicht beförderte Nasenprodukt betrachtete, hatte ich nichts anderes zu tun, als dieses an die Wand der Toilettenkabine zu schmieren. So machte ich das ein paar Mal. Irgendwann fand ich auch einen gewissen Gefallen daran. Einige Tage später ging ich wieder in die besagte Toilettenkabine. Zu meiner Überraschung hing dort ein Zettel mit der Aufschrift "Bitte keine Popel an die Wand schmieren, man kann ja auch Klopapier benutzen und es runterspülen!" Das war mir extrem peinlich, dass ich ertappt worden war. Seitdem gehe ich nicht mehr in diese Kabine. Aber ich werfe jeder Frau, die aus dieser Kabine kommt, einen vernichtenden Blick zu und schüttele mit dem Kopf. Denn ich fühle mich besser, wenn ich so tue, als wäre es eine dieser Damen gewesen, die die Wand beschmiert hat. Bis heute weiß niemand, dass ich das eigentlich war, die die Wand mit Popeln beschmiert hat. Übrigens habe ich das Popeln nicht aufgegeben. Ich werde immer weiter machen und die Schuld dann anderen in die Schuhe schieben.

Beichthaus.com Beichte #00026435 vom 03.06.2009 um 09:06:04 Uhr in Braunschweig (22 Kommentare).

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