Vom Arbeitstier zum Faulenzer

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Faulheit Trägheit Verzweiflung

Bisher war ich (m/32) immer auf der Sonnseite des Lebens. Ich bin voll und ganz in meinem Beruf aufgegangen. Die Folge waren Beförderungen und mehrere Umzüge. Ich entfernte mich so immer mehr von Familie und Freundeskreis. Nach acht gemeinsamen Jahren hatte meine Freundin die Nase voll und zog nicht mehr mit, was dann letztendlich auch die Beziehung zum Scheitern brachte. Nach dem Trennungsschmerz stellte ich dann fest, dass ich außer meinem Job nichts mehr hatte. Ich überlegte lange hin und her, was ich dagegen tun könnte. Aber irgendwie fehlten mir immer die Ideen und auch die Motivation mit meiner knappen Freizeit was Sinnvolles anzufangen. Die Lösung schien mir einfach und ich kündigte meinen Job. Mein Chef bot mir daraufhin eine saftige Gehaltserhöhung. Dieses Angebot nahm ich zunächst an, jedoch in den folgenden drei Monaten kam ich auch keinen Schritt weiter und kündigte wieder. Jetzt sitze ich bereits seit etwas mehr als einem Monat untätig zu Hause.

Ich glotze Fernsehen, höre Musik, surfe im Internet und lebe so in den Tag hinein. Statt mich um Angelegenheiten wie Krankenversicherung zu kümmern, rechne ich lieber, wie lange ich mit meinen Ersparnissen durchkommen kann und was der Verkauf des Autos einbringen würde. Ich beichte nun, dass ich mich innerhalb kürzester Zeit vom Arbeitstier zum trägen Faulenzer verwandelt habe. Aber irgendwie bin jetzt auch nicht glücklich. Irgendwie hatte ich mir das ganz anders vorgestellt. Es war wahrscheinlich sehr dumm von mir, meinen guten Job für dieses Schnapsidee aufzugeben und jetzt kann ich nicht mal mehr den Job für meine Unzufriedenheit verantwortlich machen. Ein Teufelskreis!

Beichthaus.com Beichte #00024699 vom 09.09.2008 um 22:02:25 Uhr (13 Kommentare).

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Robin Hood und das Steak im Auspuff

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Dummheit Vandalismus Stolz Trunksucht Berlin

Ich habe mal mit zwei Kumpels in Berlin ein wenig Randale gemacht. Angefangen hat es mit einem lustigen Grillabend, ohne viel Alkohol oder so. Naja, jedenfalls kamen wir dann auf unserem Verdauungsspaziergang auf die eine oder andere "lustige" Idee: Zuerst haben wir so ein alten Nissan angepinkelt, schön an die Türgriffe. Im Auspuff desselben Wagens habe ich ein Würstchen platziert, und kurz danach haben wir erst einem Corsa, dann einem gepimpten 3er BMW den Auspuff mit Nackensteak verstopft, sowie großzügig Marinade über Scheiben (-Wischer) verteilt.

Später haben wir noch Busfahrpläne geklaut und in Briefkästen gestopft, bzw unter Scheibenwischer geklemmt. Leider habe ich keine Reaktionen mitbekommen, aber wegen der letzten geschilderten Aktion fühle ich mich ein bisschen wie Robin Hood.

Beichthaus.com Beichte #00024689 vom 08.09.2008 um 17:15:22 Uhr in Berlin (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mein Freund liebt es, mich zu mästen!

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Eitelkeit Maßlosigkeit Völlerei Partnerschaft

Ein Jahr, nachdem mein Freund in eine andere Stadt gezogen ist zum Studieren, bin ich ihm gefolgt. Wir nahmen uns eine gemeinsame Wohnung und führen eigentlich eine glückliche Beziehung. Jetzt zu meiner Beichte: Ich habe aufgrund der ganzen Umstellung in den letzten 1,5 Jahren gute 30 Kilo zugenommen (zurzeit 123kg). Ich war eh schon immer pummelig (90kg, 1,63m). Ich bin jetzt aber richtig fett geworden. Ich ernähre mich schlecht und fresse alles in mich hinein. Mein Freund selbst ist die absolute Sportskanone mit einem Top-Body. Hinzu kommt noch, dass mich mein Freund immer füttert. Er findet es geil, mich mit kalorienhaltigen Sachen regelrecht zu mästen und ich finde es geil, mich von ihm mästen zu lassen. Alle 2-3 Abende machen wir eine richtige Fress-Session, wo er für mich kocht und er mir alles reinstopft, was er sich für diesen Abend für mich ausgedacht hat. Er füttert mich ganz liebvoll, aber konsequent.

Dabei ist er nie gereizt, oder so. Wenn ich mal nicht sofort alles aufessen kann, lässt er mir die Zeit, bis es wieder geht. Er behandelt mich wie eine Prinzessin und ich genieße es so sehr. Nun sind wir beide ja nicht dumm. Wir wissen, dass wir einen gefährlichen Fetisch haben. Können und wollen aber damit nicht aufhören. Ich liebe es, für ihn Pfund um Pfund draufzulegen und er liebt jede Rundung an mir. Und er findet mich wunderschön. Wenn er mit dem Studium fertig ist, will er mich heiraten. Zuerst wollen wir aber noch die 150kg Marke erreichen. Wenn ich das geschafft habe, darf ich wieder abnehmen. Nun zu meiner Beichte: Ich habe Angst, dass wenn ich wieder dünn bin, dass er mich dann nicht mehr liebt und mich verlässt. Ich selbst finde mich inzwischen hässlich und unansehnlich. Nur er findet mich schön. Und das gibt mir Kraft.

Beichthaus.com Beichte #00024685 vom 08.09.2008 um 15:03:50 Uhr (70 Kommentare).

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Meine Frau ist eine sexfreie Zone

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Feigheit Verzweiflung Sex

Ich beichte, dass ich nicht mehr mit meiner Frau schlafen kann, seitdem ich bei der Entbindung unseres Sohnes dabei war. Es gab das volle Programm zu sehen, inkl. Reißen und Dammschnitt und einer Menge Blut. So muss es auf einem Schlachthof zugehen. Unser Sohn ist […]
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Beichthaus.com Beichte #00024683 vom 08.09.2008 um 12:09:35 Uhr (45 Kommentare).

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“Beichte

Das Verhältnis, das mein Leben zerstörte

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Waghalsigkeit Schule

Ich möchte hiermit beichten, dass ich ein Verhältnis mit meinem Lehrer hatte, der 27 Jahre alt ist. Irgendwann hatte ich mich in den vielen Mathestunden verliebt, und er sich auch anscheinend in mich. Wir haben es dann in einer Freistunde getan, danach fühlte ich mich schrecklich schlampig, da ich erst 17 bin. Ich möchte allen Schülern den Rat geben, nicht immer auf Gefühle einzugehen, da es meistens in Stress endet. Meine Eltern gucken mich nicht mehr richtig an, seitdem ich ihnen das erzählt habe. Sie haben mich von der Schule abgemeldet, jetzt mache ich eine Ausbildung. Es ist das Schlimmste, was mir je passiert ist, da mein ganzes Leben seitdem zerstört ist.

Beichthaus.com Beichte #00024669 vom 05.09.2008 um 12:23:41 Uhr (32 Kommentare).

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