Betrug bei der Versicherung

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Betrug Stolz Arbeit

Ich (m/27) bin Angestellter bei einer großen, deutschen bekannten Versicherung für Schadensregulierung und Ausgleich. Ich hasse meinen Arbeitgeber und deshalb bescheiße ich ihn des Öfteren. Zum Beispiel haben sich ein paar Freunde bei meiner Versicherung angemeldet, die eigentlich viel zu hohe Beiträge hat. Ab und zu meldet sich einer meiner Freunde, dass ihm irgendetwas kaputtgegangen sein (was natürlich nicht stimmt). Ich setzte mich dann dafür ein, dass ich den Fall übernehmen kann und habe diese bis jetzt auch immer anstandslos zugewiesen bekommen.

Also fahre ich zu unserem "Kunden" um den "Schaden" zu begutachten. Wir trinken dann meist 2-3 Bier und lachen über meinen Arbeitgeber, wie dumm diese sind. Dann veranlasse ich dass dem Kunden der Schaden bezahlt wird und dabei bin ich nicht allzu kleinlich. Das Geld teilen wir dann immer auf und somit habe ich einen netten Nebenverdienst, der mir im Monat zwischen 100 und 1.000 Euro bringt. Und bei hübschen Frauen gebe ich auch gerne zu viel. Tja lieber Arbeitgeber, selber Schuld wenn ihr so scheiße Bezahlt und unfreundlich zu uns Angestellten seid.

Beichthaus.com Beichte #00024565 vom 25.08.2008 um 07:05:23 Uhr (10 Kommentare).

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Unsere Bananenrepublik

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Aggression Hass Ungerechtigkeit

Ich hasse unser Deutschland! Sorry, ich bin 28 Jahre alt und arbeite seitdem ich 16 bin. Ich habe mehrere Tausend Euronen in meine Fortbildungen reingesteckt und so manche Nächte gelernt um wirklichen Erfolg haben zu können. Nun gehöre ich zu dem Viertel der Einkommensgruppe, die Dreiviertel der Steuerlast aufbringen und ich fühle mich nur noch verarscht. Es ist nur noch lachhaft, das was ich brutto mehr verdiene schlägt sich im Netto kaum nieder. Die Weiterbildungen hätte ich mir sowieso sparen können, mit Arsch kriechen oder Beine breitmachen kommt man eher weiter. Was mir aber letztendlich die Augen geöffnet hat, ist das Verhalten des Finanzamtes. Sie wollen mir einwandfreie Werbungskosten streichen. Auf einen Einspruch von mir kam die Nachfrage ob ich nicht diesen Einspruch freiwillig zurücknehmen würde da aus deren Sicht keinerlei Erfolg bestehen würde. Dabei zitieren die einen Gesetzestext und nehmen darauf Bezug. Leider haben sie den Text falsch zitiert, d.h. relevante Stellen entfernt und noch dazu etwas anderes dazugedichtet.
In was für eine Bananenrepublik leben wir eigentlich? Meinen die, daß ich keine Gesetzestexte lesen kann? Naja, eine Klage hat kaum Aussicht auf Erfolg. Und unsere höchsten Gerichte bestätigen auch, dass diese Sesselpupser im Finanzamt vordringlich Steuer einnehmen müssen und sich nicht unbedingt an das Gesetz halten müssen ("das ist nicht die vordringlichste Aufgabe"). Das ist zum Kotzen! Ich sehe das nicht mehr ein. Jeder Sachbearbeiter, der das Recht beugen will wird ab sofort dafür bezahlen müssen! Jedem halbwegs produktiven Mitglied unserer Gesellschaft wünsche ich nur alles Gute und ich hoffe die verstehen meine Beichte. Aber jetzt ist Schluß mit dem Rumgelabere und den politischen Kompromissen.

Beichthaus.com Beichte #00024557 vom 21.08.2008 um 03:00:43 Uhr (30 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Was der Tod mit Menschen macht...

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Gewalt Verzweiflung

Mein Vater ist vor sechs Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Von da an habe ich mich verändert. Ich wurde sehr still und habe mit exzessivem Alkoholkonsum begonnen. Mein einziger Halt war meine Mutter, die mir Kraft gegeben hat und mich vom Totalabsturz bewahrt hat. Die Zeit verging und ich lernte, mich an die Situation zu gewöhnen. Meine Schulnoten verbesserten sich, ich beendete den Alkoholkonsum und habe mir sogar eine Freundin zugelegt. Vor einer Woche ist meine Mutter gestorben. Anders wie damals, als mein Vater gestorben ist, verspüre ich jetzt nur noch Wut. Ich habe nichts mehr zu verlieren und kümmere mich jetzt um die Dinge, die mich schon immer verstört haben und einen absoluten Hass in mir hervorgerufen haben. Gestern bin ich z.B. durch die Fußgängerzone gelaufen, als ich unbewusst irgendwelche Ausländer-Gangster-Playboy-Jugendliche falsch angeguckt habe. Solche Parasiten sind mir schon immer auf die Eier gegangen, aber unternommen habr ich nie etwas.

Gestern haben sie mich dann natürlich wieder einmal angepöbelt. Ich bin weitergelaufen und habe nichts gesagt. Plötzlich kam meine gesamte, angestaute Wut und meine Frustration in mir hoch. Ich drehte mich um, rannte auf die Jugendlichen zu und habe sie so fest verdroschen, dass zwei weinend davon liefen. Eher aus Schock, denn eigentlich habr ich nur einen verprügelt, den Ältesten. Sie sahen, wie ich in einer Art "Hass Trance" auf ihm lag und die Scheiße aus ihm rausprügelte. Er lag blutüberströmt und beinahe regungslos auf dem Boden, da stand ich auf und erwachte aus meinem Wutanfall. Ich realisierte, was ich getan habe und rannte weinend nach Hause. Am Todestag meiner Mutter zog ich schon zu meiner Tante. Sie war nicht zu Hause. Meine Hand schmerzte sehr fest, da bin ich zum Arzt und der hat eine Boxerfraktur und zwei gebrochene Finger diagnostiziert. Er gab mir Novalgin um die Schmerzen zu lindern. Heute morgen sind meine Schmerzen schlimmer geworden, auch meine seelischen.

Da meine Tante freiwillig für eine Heroin Prävention arbeitet, haben wir Methanol im Haus. Es hat meine Schmerzen gelindert. Jetzt sitze ich hier am PC, verbittert und alleine gelassen, ohne große Perspektive auf schönere Zeiten, und beichte. Ich hoffe das Hilft, obwohl es mir während des Schreibens nur dreckiger geht. Was hat das alles noch für einen Sinn? Mindestens werde ich mit dem Methanol schmerzfrei zu meinem Vater und zu meiner Mutter zurückkehren.

Beichthaus.com Beichte #00024554 vom 21.08.2008 um 00:01:20 Uhr (29 Kommentare).

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Mein Leben ohne Emotionenr

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Trägheit Verzweiflung Gewalt Selbstverletzung

Ich (m) war ein dickes, fettes Kind. Meine gesamte Kindheit und Jugend erfuhr ich von wildfremden Menschen, die mir auf der Straße begegneten, Bekannten aus der Schule, Verwandten und Mitgliedern der direkten Familie nur Ablehnung und Herabsetzung. Hinzu kamen die diversen Persönlichkeitsstörungen des Vaters, die er an der Familie auslebte. Seit frühster Kindheit habe ich mich daher emotional derart abgeschottet und von den Menschen entfremdet, dass ich heute (mit 25), wo ich schlank, sportlich und wahrscheinlich nicht völlig unansehnlich bin, derart entseelt bin, dass ich mit Menschen nichts anfangen kann. Also nicht die geringste emotionale Bindung zu ihnen aufbauen kann, was aber die Grundlage für all ihr Treiben zu sein scheint. So gering meine Emotionsfähigkeit ist, so ausgeprägt ist dagegen meine Empathiefähigkeit, was einerseits Überlebensstrategie ist, andererseits aber ein Problem darstellt. Da ich selbst keine echten Gefühle erfahren kann, ist meine Wahrnehmung der Empfindungen der Menschen, mit denen ich zu tun habe, so sehr ausgeprägt, dass ich ihre Befindlichkeiten adaptieren kann und Emotionalität vorgaukele, um meine völlige innere Leere nicht zu offenbaren. Jedoch ist diese Maskerade enorm anstrengend. Umso mehr Menschen, desto stressiger ist es. Dieser Druck führte während meiner gesamten Schulzeit, angefangen bei der ersten Klasse, dazu, dass ich selbstverletztendes Verhalten an den Tag legte, was ich aber entweder gut versteckte und/oder keinen interessierte (mein Vater spöttelte darüber, als er zufällig eine tiefe Fleischwunde sah), so dass es erst mit Beendigung der Schulzeit und meinem völligen Rückzug von den Menschen und sozialen Verpflichtungen aufhörte. Im Grunde erstrebe ich keine Änderung an diesem Zustand, ich leide nicht darunter, ich kann kein persönliches Leid empfinden. Ich warte nur noch, da sein oder nicht sein in meinem Fall keine Rolle spielt. Ich bin kein Selbstmordkandidat. Ich habe keine Todessehnsucht, aber am Leben hänge ich auch nicht. Es ist schlicht egal.

Beichthaus.com Beichte #00024549 vom 20.08.2008 um 22:01:54 Uhr (20 Kommentare).

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“Beichte

Blitzer in der Schweiz

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Ignoranz Hochmut Maßlosigkeit

Ich wurde vor Kurzem in der Schweiz geblitzt und wurde ungefähr 200 Meter später von der Rennleitung rausgewunken. War 36km/h zu schnell. 30km/h abzgl. Toleranz. Zuerst wollte der Polizist direkt 550 Euro von mir. Ich hatte ihm auch schon meine Kreditkarte gegeben, welche er mir aber kurze Zeit später zurückgab. Dabei laberte er irgendwas von Punkten und Führerscheinentzug, weil das Ganze jetzt an die deutschen Behörden weitergeleitet wird und ich hier in Deutschland dafür belangt werden soll. Sobald der Strafzettel hier in Deutschland ankommt, werde ich ihn zerreißen und wegwerfen. Schließlich hat die Schweiz kein Vollstreckungsabkommen mit Deutschland. Ich sollte mich dann nur wegen der Verjährungsfrist etwa drei Jahre nicht mehr bei denen blicken lassen.

Beichthaus.com Beichte #00024544 vom 20.08.2008 um 20:42:16 Uhr (20 Kommentare).

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