Sie war doch die Richtige!

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Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich lernte vor Jahren ein Mädchen kennen. Sie war bildhübsch, klug, witzig und hatte ein Herz so groß wie sonst niemand, den ich je kennenlernen durfte, sie war eigentlich einfach perfekt! Wir verliebten uns und es ging einige Zeit hin und her, doch kamen wir aufgrund von Unfähigkeit beider Seiten nicht zusammen. Wir verloren uns für einige Jahre aus den Augen. Dann sahen wir uns durch Zufall wieder, ein einziges Mal, und obwohl wir beide sofort wussten, dass wir beide noch genauso füreinander empfanden, haben wir unsere Chance vertan und ich ließ sie wieder aus meinem Leben gehen. Heute, weitere Jahre sind vergangen und ich denke immer noch täglich an sie, habe ich erkannt, dass sie die Richtige ist und immer war. Doch jetzt ist es zu spät. Ich kann nur hoffen, dass uns das Schicksal irgendwann wieder zusammenführt. Ich beichte also, dass ich die Liebe meines Lebens einfach habe gehen lassen, weil ich zu feige und zu blind war, um das zu erkennen.

Beichthaus.com Beichte #00037351 vom 07.01.2016 um 01:36:36 Uhr (14 Kommentare).

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Sex zu Hamlet

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Waghalsigkeit Schamlosigkeit Begehrlichkeit

Ich (w/27) habe mir letztes Jahr die großartige Inszenierung von Hamlet im Burgtheater in Wien angeschaut. Ich hatte mir allerdings nur einen billigen Logenplatz gegönnt. Ich war von diesen Logen dann aber begeistert. Vorn, am Bühnenrand, sind sie mit drei Sitzplätzen nur sehr klein, aufgrund der Sichteinschränkung sehr günstig und es gibt trotzdem einen kleinen Garderoben-Vorraum. Der ist aber nicht abschließbar. Der Vorraum ist nur mit einem Stoffvorhang zum Saal getrennt. Auch die Nachbarloge ist nur durch einen dickeren Stoffvorhang abgetrennt.


Nunja, ich war in einer wilden Affäre und wir wollten mal was Neues ausprobieren. Also haben wir von einer dieser billigen Logen alle drei Plätze reserviert, sodass wir wussten, dass wir für uns sind, und haben uns Hamlet gemeinsam angeschaut. Das Stück ging über vier Stunden, man hatte also genügend Zeit. Während einer Pause kamen wir uns in dem Garderobenvorraum näher, es kam auch zum Geschlechtsverkehr, da lief das Stück aber schon weiter. Ich fand die Vorstellung absolut lustig, dass wir keine 20 Meter von der Bühne entfernt Sex hatten, während sich August Diehl als Hamlet vorn auf der Bühne die Seele aus dem Leib brüllt.


Gekommen ist mein Partner aber nicht, das Theaterstück versprüht absolut keine erotische Stimmung, außerdem war er zu aufgeregt, dass jemand reinkommt, weil er sich zum Beispiel in der Logennummer geirrt hat, oder dass die Leute in der besetzten Nachbarloge etwas hören könnten. So ganz still geht Sex dann auch nicht. Ich kam aber auf meine Kosten und nach einer halben Stunde haben wir uns wieder angezogen und uns zurück auf unsere billigen Plätze gesetzt. Seitdem gehe ich öfter ins Theater und denke gerne an diese Aktion, wenn ich mir die Logen direkt neben der Bühne anschaue. Aber ich glaube nicht, dass ich so etwas Respektloses der Kunst und der Schauspieler gegenüber noch einmal machen würde. Und vor allem nicht zu Hamlet, das Stück lässt eigentlich keinerlei sexuelle Gefühle zu.

Beichthaus.com Beichte #00037309 vom 30.12.2015 um 02:57:03 Uhr (5 Kommentare).

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Ein Drogendealer packt aus

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Drogen Habgier Waghalsigkeit Gewalt

Ich (m/50) möchte heute beichten, dass ich Mitte der 80er eine ganze Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern fast alleine mit Cannabis versorgt habe, beinahe umgebracht wurde und auch ins Gefängnis ging. Es fing alles an, weil ein Freund von mir, mit dem ich ab und zu […]
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Beichthaus.com Beichte #00037308 vom 30.12.2015 um 01:27:48 Uhr (38 Kommentare).

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Reichtum lockt Frauen an

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Lügen Falschheit Schamlosigkeit Selbstsucht

Ich (m/46) bin Single und muss beichten. Ein Freund von mir stammt aus einem sehr reichen Elternhaus und hat ein regelrechtes Anwesen, das schon lange im Familienbesitz ist. Äußerlich hat es ein wenig was von einem kleinen antiken Schloss - von Innen ist es supermodern. Dieser Freund ist vor zwei Jahren beruflich ins Ausland gegangen und wird erst in zwei Jahren zurückkommen. Seine Familie begleitet ihn. Deshalb bewohne ich nun dieses Anwesen, schaue nach dem Rechten und pflege den Garten. Er wollte halt nicht, dass es leer steht. Wenn er zurückkehrt, werde ich wieder ausziehen. Nun gehört zu diesem Anwesen auch kleines Appartment, in dem früher der Großvater des Freundes bis zu seinem Tod lebte. Mein Freund sagte, ich könne das Appartment gerne vermieten, sollte aber darauf achten, dass es nur an vernünftige Leute vermietet wird.


Nun zu meiner Beichte: Ich vermiete ausschließlich an Studentinnen, denen gegenüber ich mich als Hausherr ausgebe. Da sich das Haus in einer Studentenstadt befindet, ist der Andrang und die Auswahl entsprechend groß. Ich erzähle dann immer, dass es nur für ein halbes Jahr gemietet werden kann, weil dann meine Tochter aus dem Ausland zurückkommt. Meine Frau - so erzähle ich - ist bereits vor vielen Jahren verstorben. Diese Story beschert mir ein wunderbares Sexualleben, ohne dass ich groß die Initiative ergreifen muss. Ich biete großzügig an, dass die Sonnenterrasse, der Pool und die Sauna genutzt werden können und ich bin überrascht, wie offenherzig dies angenommen wird. Anfangs war da nur die vage Hoffnung, dass ich vielleicht mit meinem vermeintlichen Reichtum leichteres Spiel hatte, aber bereits die erste Mieterin lag nach zwei Tagen oben ohne auf meiner Terrasse und bat mich, ihr den Rücken einzucremen.


In der Sauna oder im Pool bin ich oft auch nicht lange alleine. Selbst eine der Damen, die ich anfangs für etwas zugeknöpft hielt, stand nach kurzer Zeit vor meiner Tür und fragte, ob ich nicht auf ein Weinchen zu ihr kommen wollte. Schnell kamen wir auf das Singleleben zu sprechen und sie erzählte unumwunden, dass das Singleleben an sich schön sei, sie aber nicht lange ohne Sex sein könnte. Wir vertieften das Thema und sie beklagte, dass die meisten Männer in ihrem Alter beim Analverkehr nicht lange durchhalten würden, weil es eben so eng sei. Wie der Abend endete, könnt ihr euch sicher denken. Eine andere erzählte mir, dass sie, seit sie ein Intimpiercing hätte, beim Sex immer extrem feucht würde. Ich bin selber erstaunt, dass ich mich quasi nur noch zurücklehnen muss und die Frauen von ganz alleine ankommen. Ich sehe zwar nicht schlecht aus und mache auch viel Sport, dachte aber bis vor Kurzem, dass mit Mitte 40 die besten Jahre vorbei wären.


Mittlerweile treibe ich dieses Spiel seit zwei Jahren, hatte seitdem fünf Mieterinnen und mit jeder davon eine wilde Affäre. Zwei Jahre Zeit habe ich noch und bin optimistisch, dass es so weitergehen wird. Natürlich achte ich auf Verhütung. Mein Freund weiß von alledem nichts. Mein schlechtes Gewissen gilt weniger den Frauen, die ja offensichtlich nur auf mich aus sind, weil ich vermeintlich sehr reich bin. Trotzdem denke ich manchmal, dass ich die Naivität dieser Damen nicht so ausnutzen dürfte. Ich könnte schließlich auch ihr Vater sein.


Das schlechte Gewissen habe ich vielmehr meinem Freund gegenüber, der es sicher nicht schön fände, wenn er wüsste, dass es kaum einen Fleck in seinem Haus gibt, an dem ich noch keinen Sex hatte. Außerdem muss ich vor seiner Rückkehr an seinen beiden Oldtimern die Tachos zurückdrehen, weil ich diese Autos für Ausflüge mit den Frauen unerlaubt genutzt habe. Einmal hat mich danach ein Arbeitskollege angesprochen, ob ich einen Oldtimer besitzen würde. Er glaubte, mich gesehen zu haben. Seitdem bin ich vorsichtiger. Manchmal habe ich Angst, dass mir das Ganze irgendwann um die Ohren fliegt.

Beichthaus.com Beichte #00037262 vom 21.12.2015 um 10:47:42 Uhr (30 Kommentare).

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Das geschieht ihm recht!

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Neid Falschheit Ungerechtigkeit Geld

Ich (m) musste mir schon immer alles selbst erarbeiten. Meine zwei Geschwister und ich bekamen als Kinder je 10 Euro Taschengeld monatlich von Oma, zusätzlich zum Geld von den Eltern (einen Euro wöchentlich). Und schon damals musste ich alles selbst bezahlen. Wenn ich zum Beispiel eine neue Winterjacke brauchte, musste ich entweder die 10 Euro monatlich dafür sparen, oder warten, bis es an Weihnachten, Ostern oder am Geburtstag Extrageld von Oma gab. Und das, obwohl meine Eltern beide arbeiten gingen. Ich ging auch Zeitungen austragen, was mir sicher nicht geschadet hat, aber dann ist mir auch immer von meinem Vater gesagt worden: "Warum willst du Geld von mir, du hast doch selbst welches. Kaufe dir das mal schön selbst, du musst nicht denken, dass ich das alles bezahle und du dein Geld verprassen kannst." Und kaum fing ich die Ausbildung an, musste ich zu Hause Geld abdrücken, und das nicht zu knappp.


Mein bester Freund aber bekam alles bezahlt, Markenklamotten, Hobbys, Führerschein, Auto, und er brauchte nie etwas daheim abzugeben. Seine Eltern sparten von Geburt an das Kindergeld und noch zusätzlich etwas für ihn, auch noch, als er daheim auszog. Ich war oft richtig neidisch. Als mein Freund früh heiratete, konnte er sich von dem Geld eine schöne große Eigentumswohnung leisten. Die Ehe ging allerdings in die Brüche und die Wohnung war weg. Ich habe mich irgendwie darüber gefreut und dachte, es geschieht ihm recht. Gesagt habe ich das nie, ich habe ihn stattdessen auf ein Bierchen eingeladen und ihm gesagt, wie leid mir das alles tut. Weil er trotz meiner Schadenfreude noch mein bester Freund ist.

Beichthaus.com Beichte #00037248 vom 18.12.2015 um 20:20:21 Uhr (16 Kommentare).

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