Mein Bruder ist der Mittelpunkt der Welt!

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Hass Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Verzweiflung Familie

Ich hasse meinen Bruder. Er ist 8 Jahre jünger als ich (15) und wohnt natürlich noch zu Hause. Ich liebe meine Mutter und auch sonst jeden in meiner Familie, aber immer wenn ich meine Mutter für mehrere Tage besuchen fahre, dann muss ich ihn sehen. Ich hasse ihn so sehr, dass ich es nicht einmal im selben Raum mit ihm aushalten kann. Ich möchte vor Hass schreien, wenn ich ihn sehe. Ich möchte ihn einfach nur schlagen, wenn er irgendwas sagt! Ich finde, dass er keine einzige gute Eigenschaft hat! Er ist verwöhnt und eingebildet. Sein einziges Hobby ist Fressen und Internet. Alles, was er sagt, ist voller Arroganz, Besserwisserei und Selbstverliebtheit. So war er schon immer! Er hat sich schon als Kind wie ein Arsch aufgeführt und immer hat sich alles nur um ihn gedreht. Dabei hat er nie etwas getan, das Aufmerksamkeit verdient. Er hat einfach immer nur alles kaputtgemacht oder sich wie ein Arsch aufgeführt, damit sich alles, um ihn dreht. Mittlerweile ist er zwar etwas ruhiger geworden, aber es muss sich trotzdem noch alles um ihn drehen. Er nimmt sich, was er braucht, macht nur, was er will und hat nie ein freundliches Wort für niemanden! Nie ist irgendetwas gut genug für ihn! Ich kann mich an keine einzige Sekunde meines Lebens erinnern, in der ich ihn mir nicht von ganzen Herzen weg gewünscht hätte! <br /> <br /> <br /> Ich gebe mir so viel Mühe, eine gute Tochter zu sein. Ich habe eine gute Ausbildung, versuche neben dem Studium zu arbeiten, wie ich es auch schon in der Schulzeit getan habe, damit ich meine Mutter finanziell entlasten kann. Daran würde er nicht einmal denken. Ich verschweige ihr sogar, dass ich homosexuell bin, damit ich ihr keine Probleme mache. Und er macht nur Probleme und es ist ihm scheißegal! Er lebt da mit seinem fettigen Gesicht, seinen fettigen Haaren und seinem fetten Körper und tut so, als wäre er der Mittelpunkt der Erde. Und alle Menschen, um ihn herum sind nur dazu da, damit sein Leben so perfekt wie möglich ist. Er ist so ein Ekel. Und trotzdem liebt meine Mutter ihn. Obwohl nicht eine einzige liebenswerte Eigenschaft an ihn ist, obwohl er sich wie der letzte Wichser benimmt, liebt sie ihn genauso wie mich, obwohl ich mich so bemühe! Und obwohl er so ein widerlicher Mensch ist, darf er gesund sein und ich habe einen Herzfehler, MS, Grünen Star, Diabetes und wahrscheinlich noch mehr. Ich hasse ihn so sehr. Und er hat keine Ahnung. Meine Mutter auch nicht. Ich benehme mich wie eine normale Schwester, wenn ich hier bin. Aber immer, wenn ich mit ihm rede, sehe ich vor meinen Augen, wie ich ihn schlage oder würge, damit er endlich nicht mehr da ist! Bitte vergib mir meinen Hass.

Beichthaus.com Beichte #00035682 vom 10.05.2015 um 18:06:41 Uhr (16 Kommentare).

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Am Sonntagnachmittag nackt im Bett

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Drogen Faulheit Trägheit Musik

Ich (m/22) und meine Freundin (23) sind leidenschaftliche Fans der Hard Rock- und Heavy Metal-Musik. Seit wir zusammen sind, knapp fünf Jahre, und seit wir auch ab und zu mal ein kleines Tütchen Gras miteinander vernichten, hat es sich bei uns schon fast zu einer Art Ritual entwickelt, den Sonntagnachmittag gemeinsam nackt im Bett zu verbringen und bekifft zu diversen Rock- und Metal-Klassikern wie z.B. AC/DCs "Back in Black", Metallicas "Master of Puppets" oder Blind Guardians "Imaginations From the Other Side" mehrere Stunden lang rumknutschen und Sex haben. Nun meine Beichte: Meine Freundin ist von gestern bis heute bei ihrer besten Freundin in Berlin und das liegt knapp 450 Kilometer von uns entfernt. Ich konnte nicht mit, da ich gestern Bereitschaft in meiner Firma hatte. Nun sitze ich hier alleine in unserer Wohnung, habe kein Gras und weiß nicht, was ich mit dem Tag noch anfangen soll. Ich bitte um Absolution dafür, dass mich unsere Kifferei heute vollkommen in der Hand hat, ich völlig antriebslos in meinem Schreibtischstuhl sitze und schon seit mehreren Stunden hier Beichten durchlese. Vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00035681 vom 10.05.2015 um 16:20:40 Uhr (12 Kommentare).

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Dumme Menschen

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Dummheit Vorurteile Hass Gesellschaft Rheine

Ich möchte beichten, dass ich dumme Menschen hasse. Ich hasse Menschen, die am laufenden Band nur Rechtschreibfehler machen, sich nicht vernünftig ausdrücken können, und absolut kein Allgemeinwissen haben. Ich gebe zu, dass ich deswegen wohl ein sehr schwieriger Mensch bin und ich war schon damals in der Schule immer diejenige, neben der man entweder auf "gar keinen Fall" oder auf "jeden Fall" sitzen wollte, denn ich habe meine Mitschüler ständig korrigiert und so Sprüche wie "Was? Wie kannst du das denn nicht wissen?" gebracht. Ich hasse Dummheit einfach. <br /> <br /> Ich denke mal, dass das auch ein Grund für mein Single-Dasein ist, aber ehrlich gesagt bin ich lieber alleine und glücklich als an einen ungebildeteren Menschen vergeben und unglücklich dadurch. Auf Online-Partnerbörsen gebe ich immer an, ich wäre nicht interessiert an Gesprächen mit Menschen, deren IQ unter 50 liegt. Ich will meine Zeit einfach nicht an solche Personen verschwenden. Es tut mir ja schon irgendwie leid, dass ich manchen Menschen damit auf die Füße trete und von mir aus kann ja auch jeder machen, was er möchte, aber ich weiß auch, dass sich viele Menschen durch mich beleidigt fühlen. Und insgeheim hoffe ich immer noch, dass ich zufällig dem Mann meiner Träume über den Weg laufe und mit ihm zusammen über die Dummheit von einigen unserer Mitmenschen lästern kann.

Beichthaus.com Beichte #00035680 vom 10.05.2015 um 14:23:25 Uhr in Rheine (Grüner Weg) (39 Kommentare).

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Die Tritte meiner Mutter

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Gewalt Trunksucht Familie

Ich (w/23) möchte etwas beichten, was ich mir bis heute nie verzeihen konnte. Zur Vorgeschichte sollte man wissen, dass meine Mutter seit meinem dritten Lebensjahr alkoholkrank war. Dabei musste ich als Kind regelmäßig Schläge und Tritte sowie wüste Beschimpfungen über mich ergehen lassen und wurde auch das eine oder andere Mal in mein Zimmer eingesperrt. Da ich in einem kleinen Dorf aufwuchs, wurde viel Wert darauf gelegt, dass die Fassade der glücklichen Familie nach außen hin aufrechterhalten wurde. Dafür sorgte mein Vater. Auf der anderen Seite konnte meine Mutter aber auch sehr liebevoll sein, obwohl sie eigentlich permanent angetrunken war. Jedoch konnte die Stimmung binnen Minuten umschlagen. Beispielsweise konnte ich, als ich nachmittags Hausaufgaben für die Grundschule machte, eine Matheaufgabe nicht gleich lösen. Meine Mutter redete erst auf mich ein, dass diese Aufgabe doch nicht so schwer sein könne. Da ich die Aufgabe warum auch immer einfach nicht lösen konnte, rastete sie plötzlich aus und fing an, wie von Sinnen auf mich einzuschlagen. Schluss war erst, als ich gekrümmt auf dem Boden lag und furchtbar weinte. Mein Vater war zu der Zeit noch auf der Arbeit und ich traute mich auch im Nachhinein nicht, es ihm zu verraten. <br /> <br /> Das eigentliche Ereignis, um welches es geht, fand aber erst ein paar Jahre später statt. Ich war etwa 13 Jahre alt und hatte inzwischen begonnen, Klarinette zu spielen und besaß daher auch einen Notenständer. Dieser musste dieses Mal herhalten, als meine Mutter ausflippte und zuschlug. In dem Moment war es, als legte sich bei mir ein Schalter um, also habe ich ihr den Notenständer aus der Hand gerissen und einmal zurückgeschlagen. Dafür hasse ich mich bis heute. Sie fing direkt an zu schreien und zu weinen wie ein kleines Kind, was mich so schockierte, dass ich in mein Zimmer rannte und mich dort einschloss. Im Laufe der Jahre wurden die Schläge weniger, bis sie irgendwann ganz aufhörten, da meine Mutter aufgrund des immensen Alkoholkonsums immer schwächer wurde. Es blieben dann nur Beschimpfungen. <br /> <br /> Bis heute tut es mir leid, dass ich mich nicht entschuldigt habe. Als ich 17 Jahre alt war, starb sie dann an multiplem Organversagen aufgrund einer Leberzirrhose. Sie klagte einige Tage vorher über Bauchschmerzen und erbrach schließlich Blut. Als sie ins Krankenhaus kam, fiel sie aufgrund des Blutverlusts in ein Koma, aus dem sie nie wieder erwachte. In den Moment, als sie starb, war ich nicht an ihrer Seite, weil ich kurz die Intensivstation verlassen hatte, weil ich es in dem Zimmer nicht mehr aushielt. Mittlerweile habe ich einige Therapien hinter mir und kann mit dem Geschehenen recht gut umgehen. Da ich vor 3 Jahren weit weggezogen bin, konnte ich Abstand zu allem gewinnen. Dennoch bereue ich meine Reaktion und bitte daher um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035679 vom 10.05.2015 um 12:50:31 Uhr (18 Kommentare).

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Sex-Verzicht für meine Freundin

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Trägheit Partnerschaft Lengede

Ich habe ein Problem mit meiner Freundin. Ich bin selbst Mitte 30 sie ist 10 Jahre älter, was für mich kein Problem ist. In den letzten Jahren hatte sie beruflich viel Stress und dadurch zugenommen. Teilweise wird sie sogar gefragt, ob sie schwanger ist. Mittlerweile ist es so, dass ich keinen Sex mehr mit ihr haben will/kann. Da ich sie aber liebe und denke, dass wir sonst sehr gut zusammenpassen, verzichte ich einfach auf den Sex. Das war anfangs nicht einfach. Aber daran habe ich mich gewöhnt. Ich habe ihr auch gesagt, dass sie für mich sexuell nicht mehr anziehend ist. Sie sagt aber, dass sie das Essen braucht, damit sie den Stress verarbeiten kann. Sie versucht zwar weniger zu essen, nimmt aber weiter zu.<br /> <br /> Das eigentliche Problem ist, dass sie Sex möchte. Ich aber absolut keine Lust habe. Es ist schon so weit, dass ich das Thema Sex für mich schon so gut wie abgehakt habe. Da ich ihr nicht fremdgehe, ist es die einzige logische Lösung, ganz zu verzichten. Ich fühle mich total mies, weil ich ihr nicht gerecht werden kann. Kann mich aber auch nicht überwinden, oder gar zwingen.

Beichthaus.com Beichte #00035678 vom 10.05.2015 um 11:54:33 Uhr in Lengede (15 Kommentare).

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