Das dämliche Hobby meines Freundes

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Diebstahl Zwietracht Ignoranz Zorn Ex

Ich habe meinen Freund dazu gebracht, dass er mich sang- und klanglos verlassen und aus seinem Haus geschmissen hat. Und ich habe mein Leben völlig zerstört. Er ist einer von diesen Kindsköpfen, die sich auf Conventions rumtreiben, eine komplette, weiße Rüstung von einem der bösen Soldaten aus Star Trek oder so und ein ganzes Zimmer voll mit Büchern, Comics, Filmen und wasweißich noch alles hat. Ganze Alben von diesen Magickarten, alle möglichen Figuren von irgendwelchen japanischen Zeichentrickserien, die er noch nicht mal ausgepackt hat, hunderte von komischen kleinen Plastikmännlein und Fahrzeugen. Es hat nur Platz weggenommen und ist eingestaubt.

Wenn ich ihn bat, das Zeug doch mal langsam auszusortieren, wurde er bockig und meinte, er werde sich niemals davon trennen, dass es ein Hobby von ihm sei und ich das Zeug nicht anzufassen hätte. Er hatte beruflich viel zu tun und hat seinem dämlichen Hobby nicht mehr so viel gefrönt. Also habe ich es eines Tages zusammengepackt und habe es zum örtlichen Bauhof gebracht. Auch dort hat man mir gesagt, dass das alles kaum was wert sei und die Leute dort haben es mir persönlich aus dem Auto geladen. Als mein Freund ein paar Tage später von der Montage kam, hat er sein Zimmer betreten und statt seines ganzen Mülls einen ordentlichen Schrank für Mietverträge, finanzielle Unterlagen, etc. gefunden. Er hat mich gefragt, wo sein Zeug sei und ich habe ihm gesagt, dass er doch schon viel zu alt für den ganzen Kinderkram sei, ich es zum Recyclinghof gebracht hätte und dass wir so viel mehr Platz hätten. Er sah mich erst nur an, packte mich dann am Arm, öffnete die Tür und warf mich aus der Wohnung.

Minuten später flogen meine Klamotten, Bücher und restlichen Sachen vom Balkon. Ich war völlig fertig, ich schrie, tobte und brüllte und hämmerte gegen die Tür, wollte ihm alles erklären, aber er drohte mir mit Polizei und sagte in einer Ruhe, die mir furchtbare Angst einjagte, dass seine Sammlung viele Tausend Euro wert gewesen sei und dass er mir jeden Cent einzeln aus dem Leib prügeln würde, wenn ich ihm sein Zeug nicht schnurstracks zurückholen würde. Aber da war bereits alles weg, geschreddert oder zerquetscht. Ich traute mich nicht wieder zurück und kroch bei einer Freundin unter. Einmal noch rief er an und fragte, ob ich etwas von seinem Kram gefunden hätte, was ich natürlich nicht hatte. Daraufhin legte er auf. Da er wusste, wo ich untergekommen war, flatterte mir ein Schreiben der Staatsanwaltschaft und seines Anwalts ins Haus, in dem er mich wegen Diebstahls auf Schadenersatz verklagte.

Er konnte vor Gericht den Besitz von wirklich jedem einzelnen Teil belegen, er hatte von wirklich JEDEM Scheißteil die Quittung und konnte auch noch Listen vorlegen, die den aktuellen Wert der einzelnen Teile belegten. Die Leute vom Bauhof wurden als Zeugen geladen und sagten gegen mich aus, einen Vergleich lehnte er ab. Ich musste ihm eine gewaltige Summe Schadenersatz bezahlen. Geld, dass ich nicht hatte. Jetzt habe ich den Mann verloren, von dem ich mir Kinder gewünscht habe, das Erbe meiner Uroma muss ich verkaufen, um die Schulden begleichen zu können und viele unserer gemeinsamen Freunde haben sich von mir abgewandt. Wenn ich ihm nur ein wenig besser zugehört hätte, dann hätte ich gewusst, wie viel es ihm bedeutet. Ich wünschte, ich könnte es ungeschehen machen.

Beichthaus.com Beichte #00038723 vom 15.09.2016 um 09:31:42 Uhr (76 Kommentare).

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Was habe ich in dieser Nacht getan?

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Trunksucht Maßlosigkeit Peinlichkeit Last Night

Ich (m) habe wohl einiges zu beichten, doch ich beschränke mich mal auf das wohl wichtigste Ereignis. Vorneweg, ich lebe in einer eher ländlichen Gegend, von der man aber auch schnell in die Stadt kommt. Eines Samstagabends war ich mal wieder mit ein paar Freunden feiern, wobei wir unsere Adern ordentlich mit Ethanol füllten. Ich erinnere mich nur daran, dass meine Freunde und ich abends noch in eine Disco gegangen sind. Auch, wenn ich ab da einen absoluten Filmriss habe, den Morgen danach werde ich nie vergessen. Ich erwachte und starrte eine mir unbekannte Zimmerdecke an. Mein Kopf brummte wie ein eigenes Konzert und ich brauchte etwas, bis ich bemerkte, dass ich in einem Bett lag. Nackt!

Neben mir lag eine schön anzusehende, junge Frau, die ich, bei Gott, noch nie gesehen hatte. Noch dazu stellte ich fest, dass mein Schritt ungemein in Flammen stand. Trotz der Tatsache, dass ich kaum einen Gedanken fassen konnte, sah ich aus dem Fenster, nur um festzustellen, dass ich das Dorf draußen nicht wiedererkannte. Nach einigen, scheinbar endlosen, Minuten des Stöhnens vor Kopfschmerzen erwachte die junge Dame. Sie hieß Nadja, wie ich bald erfuhr und ich war mir komplett sicher: Die hatte ich noch nie gesehen. Ohne Orientierung, Würde und Klamotten versuchte ich also herauszufinden, was passiert war. Wie es sich herausstellte, lag das Dorf, in dem ich mich befand, nicht allzu weit von zu Hause entfernt, doch es war ein absolutes Kaff und nicht einmal der Name kam mir bekannt vor. Nach Wiedererlangung meiner Kleider und ein paar Gesprächen mit Kaffee und Kopfschmerztabletten war ich dann wieder einigermaßen lebendig.

Heute ist Nadja meine Freundin und wir verstehen uns super. Wenn wir uns auch beide nur an diesen Morgen erinnern konnten. Jedoch ist die Geschichte bis heute immer wieder für einen Lacher gut. Seither habe ich keinen Alkohol mehr getrunken, da so ein Erlebnis dann doch ein Einzelfall bleiben sollte. Ich beichte also einen übermäßigen Alkoholkonsum, den ich nur dank Glück wohl behalten überstanden habe. Allerdings kann ich niemandem auch nur im Ansatz dazu raten, es auch darauf anzulegen.

Beichthaus.com Beichte #00038722 vom 14.09.2016 um 23:10:38 Uhr (19 Kommentare).

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Ich habe den Penis meines Mannes abgeschnitten

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Gewalt Fremdgehen Eifersucht Ehebruch Gesundheit Berlin

Ich habe den Penis meines Mannes abgeschnitten
Ich (w/34) habe vor drei Jahren etwas getan, worauf ich nicht stolz bin. Heute ist der Jahrestag des Ereignisses - ein Tag, den ich nie vergessen werde. Mein Mann stand über Wochen in Verdacht fremdzugehen. Er arbeitete immer öfter ungewöhnlich lange. Im Bett lief […]
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Beichthaus.com Beichte #00038721 vom 14.09.2016 um 20:36:56 Uhr in Berlin (Dahlem) (45 Kommentare).

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Der sexistische Besserwisser

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Aggression Ungerechtigkeit Vorurteile Kollegen

Ich (w) hasse meinen Kollegen. Er ist absolut frauenfeindlich, somit sucht er immer Fehler bei meiner Arbeit und meint, mich vor allen anderen blöd anzumachen. Bei Kleinigkeiten, die ich anders mache als er, wo es absolut egal ist, wie man es macht, fragt er mich dann noch so blöd und aggressiv: "Warum machst du das so?" Eigentlich sind das Banalitäten, doch er will immer eine Antwort.

Dann steht er auch noch oftmals direkt neben mir und schaut zu wie ich arbeite, natürlich findet er immer einen Fehler. Mal arbeite ich ihm zu schnell, dann mal wieder zu langsam. Gegen eine andere Kollegin hat er natürlich auch etwas, schließlich ist sie ja eine Frau. Er meint immer, dass er recht hat. Bei einer Argumentation (ich wollte ihm erklären, warum ich vegan lebe, weil er es wissen wollte) meinte er angenervt: "Du hast keine Argumente." Seine blöde Raucherei stört mich auch wahnsinnig.

Beichthaus.com Beichte #00038720 vom 13.09.2016 um 21:16:38 Uhr (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schrei-Wettbewerb auf dem Spielplatz

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Hass Zorn Nachbarn Kinder

Schrei-Wettbewerb auf dem Spielplatz
Ich wohne seit einiger Zeit in einer Wohnung in der Stadt. Es sind Neubauten mit eigener Grünanlage und Spielplätzen. Obwohl es ganz praktisch ist, mit den Öffis bequem in die Arbeit fahren zu können, nervt mich der Lärm. Ich habe keine Lust, mich zum Beispiel […]
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Beichthaus.com Beichte #00038719 vom 13.09.2016 um 21:04:24 Uhr (33 Kommentare).

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