Wenn man jemanden zurücklassen muss...

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Selbstsucht Ignoranz Stolz

Ich (w) habe mein gesamtes bisheriges Berufsleben in ein und demselben Betrieb verbracht. Ich liebe meinen Beruf, ich mchte nichts anderes machen, aber ich hasse meine Firma. Es macht dort einfach keinen Spa. Ich suche schon seit dem Ende meiner Ausbildung eine neue Stelle, aber der Beruf wird in meiner Region kaum gesucht, sodass ich keinen Erfolg hatte. Das Einzige, was meine Arbeit halbwegs erträglich macht, ist meine beste Freundin. Sie ist vor zwei Jahren in unseren Betrieb gekommen und wir haben uns auf Anhieb richtig gut verstanden, unternehmen viel und können über alles reden.r /> /> /> Nun ist es aber so, dass ich endlich eine neue Anstellung gefunden habe und zusammen mit meinem Freund die Stadt verlasse. Meine neue Stelle ist in unserer Heimat. Wir haben eine richtig scne Wohnung gefunden, mein neuer Chef und das Team sind echt klasse und ich freue mich schon unendlich auf unseren Umzug und die Zeit danach. Meine Freundin ist traurig, dass ich sie zurcklasse, und hier ist meine Beichte: Es tut mir nicht leid. Narlich ist es schade für sie, aber ich habe es immer allen recht machen wollen und wollte von allen gemocht werden - und jetzt mache ich mein eigenes Ding, ich mache das, was mir gut tut, und es hlt sich richtig toll an. Aerdem bleiben wir ja Freundinnen und wir sehen uns auch weiterhin. Mein neuer Wohnort ist nur eine Stunde mit dem Auto entfernt. Ich glaube, ich bin eine schlechte Freundin, weil ich auf ihre Gefühle keine cksicht nehme und sie nichts dafr kann. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037497 vom 29.01.2016 um 22:20:45 Uhr (8 Kommentare).

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Brain!

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Vorurteile Dummheit Kinder Dating

Ich (w/26) habe letztens einen sehr sympathischen, gut aussehenden Mann kennengelernt, mit dem ich dann ein Date hatte. Dort erfuhr ich, dass er einen kleinen Sohn hat. Okay, dachte ich, kleiner Schock, aber ich mag ja eigentlich Kinder und man will ja auch Leuten mit Kindern eine Chance geben. Dann erfuhr ich, dass sein Sohn Brian het. Okay ein englischer Name bei Deutschen ist jetzt sowieso schon ziemlich assi und dann auch noch "Brian", wie der Trottel in Monty Pythons Film, naja... Aber es kann ja sein, dass die Mutter ihm den Namen aufgezwungen hat. Vielleicht war das ja der Grund r die Trennung. Dann jedoch erfuhr ich ein paar Dates spter nebenbei, dass sein Sohn "Brain" geschrieben wird. Da war fr mich definitiv Schluss! Ich kann keinen Typen ernst nehmen, der seinen Sohn "BRAIN" nennt. Das tte er ja wirklich verhindern sollen, wenn das die Idee der Mutter war. Wenn er imstande ist, seinem eigenen Sohn solch einen Namen zu verpassen, wer weiß, wozu er dann noch alles fhig ist?!

Beichthaus.com Beichte #00037490 vom 28.01.2016 um 13:25:23 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein geheimer Auslands-Urlaub

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Lügen Falschheit Verzweiflung Urlaub Familie

Ich bin eine Woche ins Ausland gefahren, obwohl ich meinen Eltern gesagt habe, dass ich mit einer Freundin ganz in der Nähe sein wrde. Nachdem meine Mutter in meinem Koffer herumgeschffelt hat, fand sie aber heraus, dass ich im Ausland war. Was sie aber nicht weiß, ist, dass ich das bereits zum dritten Mal getan habe. Sie sind ziemlich wtend, und enttäuscht, dass ich sie angelogen habe. Dabei wäre es mindestens genauso zum Streit gekommen, tte ich von Anfang an die Wahrheit gesagt. Sie lügen mich brigens auch andauernd an und erhlen mir nur die halbe Wahrheit, beleidigen mich oder spielen Psycho-Spielchen mit mir...

Beichthaus.com Beichte #00037469 vom 24.01.2016 um 17:55:53 Uhr (11 Kommentare).

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Wenn Sex zur Qual wird

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Masturbation Sex Maßlosigkeit Peinlichkeit

Es hat alles ziemlich früh angefangen und ich (m/26) konnte auch meinen Sp an meiner Sexualit kaum verstecken. Ich interessiere mich sehr fr Sex, für Praktiken, r Neues, r Wissenswertes, für Perverses - fr alles ums Thema Sex. Ich hatte nie Probleme []
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Beichthaus.com Beichte #00037441 vom 20.01.2016 um 10:59:16 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Alles uft falsch...

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Verzweiflung Trägheit Dummheit Gesundheit Schule

Ich, eine Frau von 23 Jahren, habe in meinem Leben bisher beeindruckend wenig auf die Beine gestellt. Ich habe einen mittelßigen Realschulabschluss, eine mittelmäige Ausbildung an einer mittelmßigen Schule mit mittelmßigem Ruf mittelßig abgeschlossen und seitdem keinerlei Ziele mehr erreicht. Keine Firma stellte mich ein, weder um dort zu arbeiten, noch um mich dort neu ausbilden zu lassen - nur kostenlose Praktikanten waren willkommen. So lebte ich nach meiner Ausbildung drei Jahre lang bei meinen Eltern, meine Begeisterung, Bewerbungen zu schreiben, nahm zusehends ab, bis ich irgendwann gar nichts mehr machte, so wie schon immer. Schon in der Schule machte ich nichts, oder zumindest weit weniger als ich tte tun müssen und können. Ich wurde gehänselt, nicht extrem, aber mehr als ausreichend, um mich regelßig krank zu stellen und mich nachmittags lieber in virtuellen Welten und chern zu verlieren als in der realen zu leben. Das hat sich nie geändert.<br /> /> Vor ein paar Jahren lernte ich einen Mann kennen, der sein Leben ebenfalls etwas holprig begonnen hatte und nun gerade dabei war, es wieder aufzubauen, indem er sein Abitur nachholte. Er empfahl mir, das Gleiche zu tun, um meine Chancen zu verbessern und ich fand Gefallen an der Idee. Mein Leben änderte sich schlagartig. Meine Eltern waren dagegen, dass ich das tat. Sie meinten, dass die drei Jahre Schule, die dar nötig ren, pure Zeitverschwendung seien. Also musste ich mich zum ersten Mal völlig alleine um alles mmern - die Schule, die Wohnung, das BAG - und ich habe es geschafft. Mittlerweile lebe ich seit eineinhalb Jahren in dieser Wohnung, aber so viel mehr hat sich dann doch nicht gendert. Nach knapp zweieinhalb Monaten stellte sich bei mir erneut die mich immer begleitende Lustlosigkeit, Trägheit, digkeit, Prokrastination und das Desinteresse an den meisten Dingen, die mich umgeben, ein. Obendrein reagierte mein rper darauf, dass ich dennoch versuchte, mich in die Schule zu schleppen, und nagelte mich morgens an die Toilette - Durchfall, immer dann, wenn ich gerade los gehen wollte. Anfänglich ging ich hinterher immer noch zum Arzt, um ein Attest zu holen, und lie mich auch untersuchen, nur um herauszufinden, dass alles okay ist, doch irgendwann hrte ich auch damit auf, fehlte unentschuldigt und schottete mich noch mehr ab. <br /> /> Ich machte regelrechte Groeinkufe von Getnken, Dosennahrung und Unmengen an Sükram, um die Wohnung nicht allzu hufig verlassen zu mssen, die sich nach und nach in eine Müllhalde verwandelte. Als dann Briefe von der Schule und vom Amt von Ausbildungsrderung folgten, wurde mir klar, dass ich etwas tun musste. Ich ging zur Schulleitung, um meine Situation zu erklren, um Entschuldigung zu bitten, mich fr das laufende Schuljahr ab- und fr das kommende neu anzumelden und um zu erklären, dass ich vorhatte, die Zeit dazwischen zu nutzen, um meine Probleme in den Griff zu bekommen, so wie ich es auch dem Amt für Ausbildungsrderung schrieb. Ich wollte zu einem Psychologen und ihm all das erzhlen, konnte mich aber nie dazu aufraffen. Doch irgendwie regelte sich alles in der Zeit von selbst, oder jedenfalls fhlte ich mich besser und begann alles in den Griff zu bekommen. Ich begann, mich regelrecht auf das neue Schuljahr zu freuen, auf die neuen Menschen, die neue Chance, die ich dieses Mal ganz bestimmt nicht vergeigen wollte. /> /> Und doch tat ich es, erneut und schneller als zuvor. Die Menschen, mit denen ich zusammen war, waren fabelhaft, vor allem die in der Klasse, die ich derzeit besuchen sollte, die Lehrer waren ebenso. Alles war gut, sogar das BAfG wurde mir noch einmal genehmigt. Und doch überfiel mich nach kurzer Zeit wieder diese Welle an Ungefhlen, die mich an meine Wohnung fesselten, bis ich irgendwann wieder unentschuldigt zu Hause blieb. Zwischenzeitlich konnte ich mich an einem besseren Tag einmal dazu aufraffen, endlich etwas zu tun. Ich ging zum Arzt, erklrte meine Situation, li mir endlich eine Überweisung zum Psychologen schreiben und einen Krankenschein ausstellen, den ich gleich in der Schule abgeben wollte. Die Sekrerin verlor das Verstndnis allerdings langsam, was mich betraf. Als ich ihr den Krankenschein gab, fragte sie mich, wo denn die anderen seien. Die hatte ich natrlich nicht, und so sagte sie mir, dass das so nicht mehr lange weitergehen könne. Aus Frust kaufte ich eine ganze Menge Zeug, das ich mir eigentlich nicht leisten konnte.<br /> /> Ich habe seitdem nicht mehr mit der Schule kommuniziert, habe nicht auf die Kontaktversuche reagiert. Derzeit dcke ich mich davor, mich schriftlich abzumelden, obwohl das unabdingbar ist, um Arbeitslosengeld II zu beziehen, da ich seit Beginn des Jahres aus nachvollziehbaren Grnden erneut kein BAföG mehr bekomme. Ich brauche Hilfe, das wei ich. Im Internet meinte jemand, ich hätte Depressionen. Innerlich zeigte ich ihm einen Vogel. Wie kommt ein Fremder auf die Idee, mir Depressionen zu unterstellen? Aus Interesse habe ich allerdings einmal die Symptome gegoogelt und erkannte dabei unheimlich viele Parallelen. Definitionen und mehrere Tests halfen mir, mich in diesem Gedanken zu bestrken, was gut war, da ich nun etwas Handfestes hatte, das ich dem Psychologen erhlen könnte, wenn ich um einen Termin bitten wrde.<br /> /> Mittlerweile hatte ich auch einen ersten Termin. Der Psychologe gab mir weitere Tests mit, deren Auswertung aufllig war, woraufhin mir ein Schein für einen Bluttest mitgegeben wurde, um eine Unterfunktion der Schilddrse auszuschließen. Der Termin wäre im Dezember letzten Jahres gewesen. Ich tte schon lange einen neuen Test machen mssen, aber wie auch jetzt, da ich lieber einen ellenlangen Text ins Internet stelle. Warum wei ich nicht. Ich will Klarheit, ich will wissen, was mit mir los ist, und ich will etwas dagegen tun, bevor es mein Leben vollends kaputt macht. Vor allem aber will ich dem Psychologen ein Ergebnis vorlegen nnen, denn solange er nicht we, dass mit meiner Schilddrse alles in Ordnung ist, kann es gut sein, dass wir völlig umsonst miteinander reden. Aber bis dahin wird noch eine gewisse Zeit vergehen, denn so wie es aussieht, wird er die nchsten zwei Monate keine Zeit fr mich haben. Noch bin ich ja kein fester Patient mit festen Zeiten. /> /> Was beichte ich nun? Ich beichte all das. Dass ich mein Leben verkorkse, es nicht mal schaffe, das auf Kosten des Steuerzahlers zu tun, sondern derzeit von dem Geld lebe, das es zu Weihnachten gab. Vor allem aber, dass niemand in meinem Familien- Freundes- oder Bekanntenkreis etwas davon we, aer ein paar Fremden aus dem Internet, denen ich mich mehr oder weniger vollstndig anvertraut habe, weil es dann kein Bild von mir gibt, das ich zersren kann und ich mir keine Gedanken darum machen muss, was nun aus der zwischenmenschlichen Beziehung wird. Menschen, die danach noch eine wollen, kennen mich dann schon so, wie ich wirklich bin. Ich beichte, dass ich fremde Menschen und eine Plattform wie diese einem offenen Gespräch mit meinen Liebsten vorziehe, dass ich meine Eltern belüge, die außer dem Verdacht auf eine Depression nichts von all dem wissen, und durch eine wachsende Distanz in dem, was ich noch immer Beziehung nennen will, selbst zu dem Mann, den ich liebe, das Vertrauen nicht gro genug ist, um zu wissen, dass ich ihm all das ruhigen Gewissens erzählen kann.

Beichthaus.com Beichte #00037381 vom 12.01.2016 um 09:34:38 Uhr (24 Kommentare).

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