Undankbare Straßenmusiker

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Aggression Zorn Engherzigkeit Ludwigsburg

Ich (m/35) bin durchaus ein umgänglicher und sozialer Mensch. Allerdings bin ich niemand, der Faulenzertum und Schmarotzertum unterstützt. Dementsprechend gebe ich den Straßenmusikern und Bettlern seit Neuestem kein Bargeld mehr, sondern werfe bei Gelegenheit ein oder zwei Pfandflaschen in ihren Spendenkorb. Die Flaschen können sie schließlich auch gegen Bares eintauschen. Letzte Woche bin ich jedoch auf ein ganz undankbares Exemplar dieser Gattung gestoßen: Als ich eine Pfandflasche in das Spendenkästlein des schon ziemlich verlotterten Akkordeonspielers gab, schrie er mich an, ob sein Korb denn ein Mülleimer sei oder was. Ich war über seine Undankbarkeit so erbost, dass ich seine Spendenkiste umkickte, sodass das Geld sich quer über den Bürgersteig verteilte. Ich bitte um Absolution, denn meine Reaktion war wohl doch etwas zu hart.

Beichthaus.com Beichte #00031997 vom 04.10.2013 um 22:18:29 Uhr in 71638 Ludwigsburg (Myliusstraße 5) (31 Kommentare).

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Die militanten Fleischesser

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Zorn Aggression Hass Ernährung

Ich beichte, dass ich jedes Mal einen riesigen Hass bekomme, wenn mal wieder jemand mit seinem Halbwissen gegen Vegetarier wettert. Jedes Mal muss man sich verzogene Gesichter und abfällige Kommentare anhören und anschauen, nur weil man irgendwo erwähnt, dass man […]
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Beichthaus.com Beichte #00031996 vom 04.10.2013 um 15:55:02 Uhr (31 Kommentare).

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Warum man Frauen hassen muss

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Falschheit Engherzigkeit Verzweiflung Zorn Gesellschaft

Hiermit oute ich mich selbst als Frauenhasser. Ich war nicht immer so, denn ich bin ein Mann, der für seine Frau oder Freundin alles tun würde. Allerdings habe ich mich damit wohl selbst ins Aus geschossen. Inzwischen bin ich knapp dreißig Jahre alt und habe genug Erfahrung gesammelt, um mir über das weibliche Geschlecht ein ausgiebiges Urteil bilden zu können. Sobald eine Frau merkt, dass ein Mann sich um sie sorgen möchte, begegnet sie ihm mit Ignoranz. Normalerweise sollte das Idealbild einer Beziehung doch so sein, dass man viel gibt, aber auch viel zurückbekommt. Bei Männerfreundschaften funktioniert das auch echt gut, aber bei einer Frau gerät man in die Opferrolle, wenn man sich für sie aufopfert. Ein Großteil der Frauen steht einfach auf Männer, die sie von vorne bis hinten belügen, betrügen und sie wie Dreck behandeln. Den Männern, die am asozialsten mit ihnen umgehen, rennen sie am ehesten hinterher. Ich allerdings kann niemanden schlecht behandeln, den ich in mein Herz geschlossen habe, und bin deshalb wohl der Depp, was Beziehungen mit Frauen angeht. Im Endeffekt kann man Frauen also nur hassen, damit man die Chance auf eine lange und glückliche Beziehung haben kann. Das klingt zwar paradox, aber leider entspricht es der Wahrheit.

Beichthaus.com Beichte #00031995 vom 03.10.2013 um 21:18:22 Uhr (38 Kommentare).

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Die perversen Nachrichten meiner Eltern

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Neugier Peinlichkeit Familie Telefon

Die perversen Nachrichten meiner Eltern
Ich (w/20) möchte beichten, dass ich kürzlich die Privatsphäre meiner Eltern missachtet und ihre SMS-Konversationen gelesen habe. So habe ich erfahren, dass meine Mutter, an ihren sexfreudigen Tagen, gerne Milchreis zubereitet und dies eine symbolische Geste für ein abendliches Verwöhnprogramm ist. An die versauteren und expliziten Nachrichten mag ich gar nicht denken und verzichte deshalb auf eine Schilderung. Das Ausmaß der Perversität solcher Nachrichten sollte jedem bekannt sein, der seinem Partner per Textnachricht verdeutlichen möchte, wie scharf er sei und was er gerade am liebsten anstellen würde. Ich habe meine Eltern immer als asexuelle Wesen betrachtet, und bin zutiefst geschockt darüber, wie dreckig sie im Grunde genommen sind. Zumal Sex bei uns zu Hause immer noch ein absolutes Tabuthema ist. Wenn zum Beispiel eine Sexszene in einem Film vorkommt, wird dieser entweder weggedrückt oder vorgespult. Dennoch möchte ich mich für meine Neugier entschuldigen und wünschte, ich hätte diese Nachrichten niemals gelesen. Ich kann meinen Eltern kaum noch ins Gesicht schauen, ohne dass in meinem Kopf ein versauter Film abläuft. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031994 vom 03.10.2013 um 16:56:13 Uhr (42 Kommentare).

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Betrug mit einem Gutschein

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Geiz Betrug Lügen Falschheit Shopping Borken

Ich (w/19) habe vor knapp fünf Jahren einen Gutschein im Wert von 15 Euro bekommen. Diesen habe ich dann irgendwann auch genutzt und mir davon etwas gekauft. Das Produkt hat allerdings nicht genau 15 Euro gekostet, weshalb noch ein Restbetrag von vielleicht zwei oder drei Euro auf dem Gutschein war. Nach einiger Zeit ging ich wieder in das Geschäft und benutzte den Gutschein mit dem restlichen Geld. Der Artikel, den ich gekauft habe, war eindeutig teurer als das Guthaben auf dem Gutschein, aber trotzdem musste ich nichts dazuzahlen. Offensichtlich hatte die Verkäuferin den Fehler gemacht, nicht nur den Restbetrag abzuziehen, sondern die kompletten 15 Euro gutzuschreiben. Das war mein Glückstag, denn ich habe die Verkäuferin nicht darauf hingewiesen und meinen Einkauf somit umsonst bekommen. Inzwischen tut es mir leid, dass ich nichts gesagt habe, da sie den Betrag wahrscheinlich aus eigener Tasche bezahlen musste. Allerdings kann ich ja auch nichts dafür, dass die Verkäuferin offenbar nur Stroh im Kopf hatte. Trotzdem tut es mir leid und ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031990 vom 03.10.2013 um 17:09:59 Uhr in 46325 Borken (14 Kommentare).

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