Der Fischteich

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Vandalismus Mord Tiere

In einer Siedlung ist ein kleiner Teich. Ich und ein Freund mögen diesen Teich nicht besonders. Wir gingen zu einem Geräteschuppen des Hausmeisters und haben dort eine alte Glasflasche gefunden die wir am Boden mit einem Stein zerschlagen haben und damit den großen Salzsack, der gegen das Ausrutschen auf den gefrorenen Böden ist, aufgeschnitten. Dann haben wir circa 10 kg Salz in den Teich geworfen. Danach waren dort 2-3 Monate lang keine Fische zu sehen. Obwohl es dort sonst nur so von Fischen wimmelt.

Beichthaus.com Beichte #00027129 vom 21.10.2009 um 14:53:12 Uhr (53 Kommentare).

Gebeichtet von whinny
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Autodurchsuchung

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Drogen Waghalsigkeit Niederlande

Es war im Jahr 2006 und ich war frisch operiert am Knie. Also dachten ich und meine Kumpels das mir ein Trip nach Holland zwecks Schmerzbehandlung (zwinker zwinker) gut tun würde. Gesagt getan, wir sind losgefahren guten Mutes und haben erstmal im Auto auf der Hinfahrt gepflegt einen weggedampft inklusive Fahrer. Drüben angekommen haben wir uns dann elegant eingedeckt mit dem grünen Gold. Ein Bekannter hat sich noch zusätzlich 3 fertig gedrehte Johnny's gekauft, aber dazu später. Alles in allem hatten wir so ca. 20 Gramm feinstes Dope im Gepäck und besagte 3 Joints. Faul und dreist wie wir waren haben wir die Packs unter den hinteren Aschenbecher des Autos gepackt und sind losgefahren. Nur anders wie als bei der Hinfahrt standen da plötzlich ca. 100 Meter nach der Deutschen Grenze die Herren in Grün. So eine Scheiße! Aber gute Miene zum bösen Spiel gemacht. Alle im Auto haben sich gut unter Kontrolle gehabt während der gesamten Aktion - das hat uns letztlich gerettet.



Unser Fahrer durfte als nächstes die Fensterscheibe runterkurbeln und dem netten älteren Herren vom deutschen Zoll Guten Tag sagen. Der erwiderte nur mit einem kleinen wissenden Grinsen ob es nicht "süsslich riechen würde" in unserem Auto. Wir alle in einem Ton nur - "Nö, das kann eigentlich nicht sein". "Na dann haben sie ja keine Probleme damit wenn wir bei Ihnen (dem Fahrer) einen Drogentest und bei Ihnen anderen eine Leibesvisitation durchführen werden. Jetzt war sowieso alles egal dachten wir uns wohl alle und spielten dieses Spiel mit einer erstaunlichen Gelassenheit mit. Unser Fahrer wurde also zu einem Speicheltest gebeten und der Rest von uns durfte sich von fast allem entledigen inklusive den Schuhen und das bei nur 10 Grad Außentemparatur. Nach dieser Aktion machten sich die Kollegen in Grün daran das Auto in Augenschein zu nehmen.

Ach ja, hatte ich erzählt das während der ganzen Zeit ein Kamerateam vom WDR am filmen war? Als wir dann endlich entlassen waren, warteten wir bis unser Kollege, der Fahrer vom Speicheltest zurückkam. Während wir ihn dann leicht grinsend zu uns kommen sahen, fiel der erste Stein des Tages von unseren Herzen. So nach zehn Minuten waren die Kollegen die unser Auto in Beschlag genommen hatten immer noch nicht fündig geworden, obwohl ihre Nasen nicht mal zehn Zentimeter über dem hinteren Aschenbecher waren. Irgendwie empfand ich das alles als total surreal und es lief alles nach einem total verplanten imaginären Drehbuch ab. So nach und nach kamen dann die Zollbeamten einzeln zu unserer Gruppe mit dem netten Oberzollmeister der sich anscheinend lieber mit der netten Reporterin vom WDR unterhielt und dem Restgeschehen wenig Aufmerksamkeit widmete. Die Reporterin fragte ihn dann vor laufender Kamera was nun geschehen werde. Er entgegnete ihr das wir weiterfahren dürften sollten keine Drogen im Auto gefunden werden. Gerade in diesem Moment ruft ein Kollege aus Richtung Auto das er was entdeckt hätte - die am Anfang beschriebenen 3 fertig gedrehten Joints. Aber sonst wurde nichts entdeckt. Die drei Joints nahm der Käufer dann auf sich mit sehr übertriebener Reue, aber was solls. Weitere zehn Minuten später konnten wir dann fahren. Keine 100 Meter nachdem wir wieder unterwegs waren mussten wir sowas von laut anfangen zu lachen. Aber zu unserem Glück bemerkten die Beamten das nicht. Wie unser Fahrer das gedeichselt hat, dass sein Drogentest negativ war, bleibt mir wohl für immer ein Rätsel!

Beichthaus.com Beichte #00027040 vom 27.09.2009 um 00:12:02 Uhr in Niederlande (Venlo) (23 Kommentare).

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“Beichte

Darmwürste vor der Tür

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Schamlosigkeit Unreinlichkeit Ekel Nachbarn Dortmund

Darmwürste vor der Tür
Oh Mann! Heute ist es fast passiert! Da ich schon seit vielen Monaten meinen behämmerten Nachbarn heimlich meine Darmwürste vor die Tür presse, wird regelmäßig der fette Bernhardiner des Hartz-4-Rangers, der über mir wohnt, verdächtigt. Ich gieße dann auch noch immer Öl ins Feuer. Von wegen "Der kifft da oben nur rum und ist zu faul nachts mit seinem Mega-Oschi von Vierbeiner zum Kacken vor die Tür zu gehen." Ich habe ihn auch schon angeblich live beobachtet, wie er allein durch das Gebäude läuft. Natürlich betone ich immer wieder, dass auch ich sehr oft Haufen vor meiner Türe erspähe! Das mir da kein Lachflash ausbricht liegt nur daran, dass ich mir eine neue Bude suchen müsste.

Auf jeden Fall ist mein Verlangen mittlerweile so groß, dass ich schon zwei mal am helllichten Tag einen fetten "Uwe" auf die Matten gepresst habe. Was mir heute fast zum Verhängnis wurde. Gerade als mein brauner Kumpel halb aus der Poperze schaute, hörte ich herannahende Geräusche im Wohnungsflur hinter der Tür. Den Buddy schnell abgekniffen, und Treppe hochgejagt! Zum Glück eine Steintreppe, so dass mich die Fluchtgeräusche kaum verraten haben. Während ich an meiner Wohnung angekommen war, öffnete sich auch das Portal des mit meinem halben Jonny Beglückten! Auch wenn ich durch den abrupten Abbruch meines Businesses ein schmieriges Gefühl in den Backen hatte, konnte ich einfach nicht darauf verzichten die Treppe wieder runter zu gehen. Und es lohnte sich! Noch bevor ich die Bescherung bestaunen durfte, hörte ich den widerlichen Herrn S. schon brüllen! Und als ich mit einem verwunderten Gesichtsausdruck einen "Guten Tag!" wünschte, hob er mir schon gleich seinen Fuß entgegen, der soeben meine braune Halbschlange zermatscht hatte! Er war so dermaßen außer sich, dass er nach weiteren wilden Flüchen zum Besitzer des dicken Köters aufbrach. "Jetzt schon am helllichten Tag! Der kann was erleben, dieser *PIEP*".

Voller Vorfreude erwartete ich den Showdown! Doch leider (aber zu dessen Glück) war der Langzeitarbeitslose nicht im Haus. Oder wollte die Tür nicht aufmachen. Wünscht mir die Kraft, dass ich dem Gefloddere am helllichten Tag abschwören kann, und es besser wieder (relativ) gefahrlos nachts tue. Ich hoffe dies liest jetzt hier keiner meiner Mitmieter, aber es musste einfach mal raus! Zudem würde ich gerne wissen, ob es noch andere Menschen wie mich gibt!

Beichthaus.com Beichte #00026997 vom 16.09.2009 um 08:27:50 Uhr in Dortmund (83 Kommentare).

Gebeichtet von dicke_kloeten
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Steine auf der Straßenbahnschiene

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Vandalismus Waghalsigkeit Bahn & Co. Schriesheim

Als ich (w/heute 21) im Grundschulalter war habe ich mit einem Freund zusammen immer 10 Pfennig Stücke auf die Straßenbahnschienen gelegt. Wir haben uns dann darüber gefreut, dass sie so schön platt geworden sind. Irgendwann kamen wir auf die Idee, auch Steine zu nehmen. Wir haben also mit kleinen Steinen angefangen. Als sie überrollt wurden, sind sie regelrecht zu Staub zerborsten. Wir haben dann immer größere Steine genommen. Irgendwann waren wir soweit, dass wir haufenweise etwa faustgroße Steine auf die Schienen legten. Wenn die Straßenbahn darüber rollte, machte es einen ziemlichen Krach. Irgendwann stand das sogar in den Gemeindenachrichten und wurde dort als Versuch die Bahn entgleisen zu lassen gewertet. Da wir auch anderen Klassenkameraden von unseren Aktionen erzählt hatten, die es wiederum ihren Eltern erzählt haben, war es nur eine Frage der Zeit bis auch unsere Eltern bescheid wussten. Obwohl das ganze eigentlich eher meine Idee gewesen ist als die meines Freundes, konnte ich meine Mutter davon überzeugen, dass er mich dazu überredet hatte. Da ich als brav und strebsam galt, er aber als ziemlicher Rabauke, ging das relativ einfach. Während ich mir also nur eine Predigt anhören musste, dass ich mich nicht so leicht von anderen Leuten in irgendetwas reinziehen lassen sollte und das solche Leute kein Umgang für mich wären, bekam er mächtig Ärger und Hausarrest. Danach haben wir nichtmehr miteinander geredet. Ich würde mich eigentlich gerne bei ihm entschuldigen, heute könnten wir bestimmt über die Sache lachen. Leider ist er zwei Jahre später umgezogen und ich habe keinerlei Kontakt mehr mit ihm. Ich werde wohl für immer auf meinen Schuldgefühlen sitzen bleiben. Aber zumindest bin ich im Nachhinein sehr glücklich darüber, dass nicht tatsächlich eine Bahn entgleist ist.

Beichthaus.com Beichte #00026974 vom 10.09.2009 um 09:44:42 Uhr in Schriesheim (16 Kommentare).

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“Beichte

Wildunfall vorgetäuscht

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Betrug Mord Lügen Auto & Co.

Nachdem ich als 18-jähriger vor 2 Jahren meine Führerscheinprüfung bestanden habe, hat mir mein Vater am gleichen Abend sein Auto überlassen, so zur Feier des Tages. Auf dem Weg zu einem Kumpel, der mich auf der Spaßtour begleiten sollte, bin ich frontal gegen einen dicken Stein gefahren. Leider war das Auto nicht Vollkasko-versichert, und da mir mein Vater sicherlich das Geld für die Reparatur abgeknöpft hätte, musste ich mir was neues überlegen. Ich erstmal meinen Freund abgeholt, um ihn nach Rat zu fragen. Gemeinsam kamen wir auf die Idee Wildunfall, was die Teilkasko abdeckte. Wir beide zur Tierhandlung gefahren, danach in den Wald, und weil ich es nicht konnte hat mein Kumpel, mit mächtig viel Spaß, den armen Hasen gegen die Stoßstange gehauen, an der der Schaden des Steins auch war. Beide Handykamera rausgeholt, Fotos gemacht. Mein Vater hat mir die Geschichte eines Wildunfalls geglaubt und die Versicherung hat ohne Zögern den vollen Schaden bezahlt. Ich schäme mich, aber ehrlich gesagt würde ich es wohl wieder tun.

Beichthaus.com Beichte #00026923 vom 30.08.2009 um 18:21:58 Uhr (80 Kommentare).

Gebeichtet von Thorben1602
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