Na, endlich fertig mit Wichsen?!

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Schamlosigkeit Ekel Unreinlichkeit Rache Bahn & Co.

Ich (m) muss mir einen Vorfall von der Seele schreiben. Letztens sa ich im Zug und musste eine ordentliche Runde kacken. Es kndigte sich ein Durchfall unermesslichen Ausmaes an. Mein Magen loderte, also suchte ich blitzschnell eine Toilette auf. Zunchst sa ich da nichts ahnend beim Ausscheiden. Geschlagene 15 Minuten lief es bei mir flssig runter. Ja, ich war vielleicht etwas zu lange im Scheihaus, aber das rechtfertigt nicht das folgende Verhalten einer jungen Dame: Kurz bevor ich abwischen wollte, klopfte es an der Tr. Scheinbar stand die Person schon sehr lange vor dem Klo. Kann ich verstehen. Ich habe mich auch beeilt, bis die Dame schrie: "Bist du endlich fertig mit Wichsen?" Was fllt der ein, mich so anzureden? Urpltzlich war ich verdammt wtend, sodass ich mit etwas Klopapier ganz vorsichtig ein wenig Kacke aus dem Klo holte und auf die Toilettenbrille strich. Ihr httet mal den Gesichtsausdruck dieser verzogenen Gre sehen sollen! Das hatte sie verdient. Zu gerne wrde ich wissen, wie sie ihr Geschft verrichtet hat. Jetzt, im Nachhinein, empfinde ich aber doch etwas Mitleid fr die Putzkrfte, die die Sauerei wieder wegwischen mussten. Andererseits sind gerade die Putzkrfte in Zgen besonders abgehrtet. Vielleicht sehen die so etwas jeden Tag. Ich bitte nun um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039305 vom 03.02.2017 um 18:33:53 Uhr (16 Kommentare).

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Bin ich zu alt zum Schaukeln?

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Peinlichkeit Freizeit

Ich (w/29) mchte hiermit beichten, dass ich in meinem Alter immer noch gerne auf Kinderspielpltze gehe, um dort zu schaukeln. Ich kann beim Schaukeln immer so schn entspannen und meinen Gedanken wunderbar nachhngen, oder mir auch Fantasiegeschichten/-bilder ausdenken, die ich danach aufschreibe, bzw. aufmale. Allerdings ist mir bewusst, dass ich bald 30 Jahre alt werde und eigentlich irgendwie zu alt dafr bin, um mich ohne Aufsicht ber ein Kind, auf Spielpltzen rumzutreiben, die das Benutzen der Spielgerte hchstens bis 12 Jahren erlauben. Jedenfalls ziehe ich so manches Mal die unglubigen Blicke anderer Passanten, die gerade ber den Spielplatz laufen, auf mich. Diese reichen von einem freundlichen Anlcheln (Ich glaube, das sind dann Leute, die selbst gerne mal wieder schaukeln wrden), eindeutigem Auslachen bis hin zu irritiertem Ansehen. <br /> <br /> Natrlich gibt es auch einige Leute, die sich daran gar nicht augenscheinlich stren und einfach weitergehen. Frher hatte mir das nicht sonderlich viel ausgemacht, bzw. so gut wie gar nichts, aber da ich nun doch bald runde, komme ich mir zunehmend etwas dmlich allein auf der Schaukel vor. Zumal ich nicht nur leicht hin und her wippe, sondern richtig hochschaukel. Wie damals als Kind eben. Natrlich mache ich das Ganze nicht, wenn gerade Eltern mit ihren Kindern auf dem Spielplatz sind und wenn ein Kind angerannt kommt und schaukeln mchte, mache ich natrlich selbstverstndlich Platz. Dazu kommt, dass ich trotz festem Beruf im sozialen Bereich, eigenem Haushalt, Partnerschaft und hnlichem ansonsten wohl auch noch recht kindlich bin fr mein Alter und das vielleicht auch zu sehr auslebe. Manchmal frage ich mich, ob ich diese Kindlichkeit wohl jemals werde vollstndig ablegen knnen und endlich in gewissen Bereichen reifer und nicht mehr ganz so naiv sein werde.

Beichthaus.com Beichte #00039304 vom 03.02.2017 um 12:05:48 Uhr (14 Kommentare).

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Auf Diebeszug in der Kaserne

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Diebstahl Vandalismus Freizeit Waldbröl

Ich habe in einer leer stehenden Kaserne alles mgliche geklaut. Es war im Sommer 2009, ich war arbeitslos und wartete schon das halbe Jahr auf den Beginn meiner bereits bewilligten beruflichen Reha. Kurz gesagt: Mir war extrem langweilig. Deshalb fuhr ich - wenn ich das Geld fr Benzin hatte - oft ziellos durch die Gegend. Dabei entdeckte ich eines Tages durch Zufall die leer stehende und zum Abriss vorgesehene Kaserne. Schon bald fand ich ein Loch im Zaun und lief staunend ber das verwilderte Gelnde. Dabei wurde mir schnell klar, dass diese Gebude dort vllig unbewacht herumstanden. Bei meiner ersten Erkundung trug ich noch leichte Sommerkleidung und hatte nur Sandalen an den Fen, deshalb konnte ich mir nur einen oberflchlichen Eindruck verschaffen. Der reichte aber, um bald besser ausgerstet zurckzukommen. Also mit langen Hosen, Sicherheitsschuhen, Taschenlampe und Handschuhen. So konnte ich dann auch die unbeleuchteten Innenrume und Kellergeschosse unter die Lupe nehmen. Dort fand ich die interessantesten Dinge - unter anderem Luftfilter fr Bunkeranlagen, benutzte bungshandgranaten, einen leider leeren Tresor, alte Bundeswehr-Akten, Mbel, Werkzeuge, historische Feuerlscher und noch vieles mehr.<br /> <br /> Anfangs nahm ich nur Kleinigkeiten wie die bungshandgranaten mit. Doch dann zerbrach ich meinen Klodeckel. Ein neuer htte mich ber 60 Euro gekostet, zu dem Zeitpunkt sehr viel Geld viel fr mich! Aber da fiel mir ein, dass ich in der Kaserne auf den Toiletten der Offiziersmesse sehr hochwertige und recht neue Klodeckel gesehen hatte. Also packte ich etwas Werkzeug ein, fuhr zu Kaserne und montierte mir dort einen Gratis-Klodeckel ab. Ein bisschen subern, anschrauben und ich hatte wieder ein vollstndiges Klo! Von da an ging ich regelmig dort auf Raubzug. Manchmal verbrachte ich ganze Tage dort. Ich erkundete die Gebude immer genauer und fand vieles, das ich mir aneignete. Das waren unter anderem zwei Hakenleisten, die Schlsselrosetten des Tresors, viele Warnschilder, eine explosionssichere Lampe aus Gusseisen, den allerletzten Kaffeelffel aus der Messe, eine sehr groe Pinnwand aus Massivholz und Kork, aber auch persnliche Sachen wie ein Plschtier. Anderes lie ich dort, wie etwa einen defekten Kopierer und alte Telefone. Wieder anderes zerstrte ich, um meinen Frust abzubauen, dabei zerschlug ich jedes noch auffindbare Stck Porzellan, trat Tren ein oder zertrmmerte sie mit einer Axt. Mehrere Stunden lang klopfte ich mich nur zum Spa durch die Betonwand einer Garage.<br /> <br /> Irgendwann merkte ich, dass ich dort nicht der Einzige war, der auf Beutezug ging, denn in der Garage lagen jede Menge Gitterzaun-Elemente, die eines Tages komplett weg waren. So entgingen mir leider auch ein paar schne Dinge wie z. B. eine Zapfpistole, die Feuerlscher und die Leitwerk-Flosse einer Pershing-I-Rakete. Ich bereue es nicht, so viele Sachen geklaut oder zerstrt zu haben, denn es wre sowieso alles vernichtet worden. Aus meiner Sicht habe ich die (rettenswerten) Sachen gerettet, um sie weiter zu benutzen. Profit habe ich keinen aus der Sache geschlagen. Eher habe ich noch Zeit in die Sachen investiert um sie zu renovieren, vor allem bei der Hakenleiste, der Lampe und der Pinnwand habe ich mir echt Mhe gegeben. Wrde sich mir eine solche Gelegenheit noch einmal bieten, ich wrde wieder so handeln.

Beichthaus.com Beichte #00039303 vom 03.02.2017 um 00:27:40 Uhr in 51545 Waldbröl (9 Kommentare).

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Spritzbewsserung im Klo

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Neugier Ekel Dummheit Unreinlichkeit Arbeit Saarbrücken

Heute habe ich (m) bei der Arbeit ein Experiment gewagt, das ich nun aber bereue. Und zwar wollte ich schon immer mal wissen, was passiert, wenn man beim Urinieren am Urinal den Bommelmann loslsst. Nun gut, im Nachhinein htte ich mir denken knnen, dass dabei eine unkontrollierte Spritzbewsserung des WC-Raumes in Gang gesetzt wird. Hinterher ist man halt immer schlauer. Jedenfalls kam wenige Sekunden danach unser Abteilungsleiter rein. Ich tat so, als wsste ich von nichts und regte mich knstlich ber diese widerliche Sauerei auf und wer das wohl gewesen sein knnte, whrend die Flssigkeit von der Wand tropfte und auf dem Boden eine gelbe Lache bildete. Ich glaube, er hat keinen Verdacht geschpft und meine nassen Schuhe nicht bemerkt. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00039302 vom 02.02.2017 um 22:57:21 Uhr in Saarbrücken (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Betrunken in Kroatien

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Trunksucht Waghalsigkeit Familie Urlaub Zagreb

Letztes Jahr war ich in Kroatien zu einer kroatischen Hochzeit eingeladen. Ich hatte ein Hotel in der Innenstadt gebucht, die Hochzeit fand aber etwa 30 Kilometer auerhalb statt. An der sehr lustigen Hochzeit selbst trank ich etwa 86 gespritzte Weie und noch mehr Schnaps. Nach wildem Rumgeknutsche mit einer Brautjungfer war es an der Zeit nach Hause zu gehen. Obwohl Busse zurck in die Stadt fuhren, entschied ich mich dafr, selbst zu fahren. Der Aufwand, das Auto am nchsten Tag in der Pampa zu holen, schien mir nicht angemessen - und dank 20 Assistenzsystemen fhlte ich mich auf der sicheren Seite. Also weg vom Gelnde, Navi programmiert und ab auf die Schnellstrae. Zu meiner verwundern hatte ich sehr schnell ein Auto eingeholt - als ich nherkam, stellte ich fest, dass es sich wohl um einen Handwerker handeln musste. Der Gute fuhr an einem Sonntagmorgen um fnf Uhr auerorts 40-60 und definitiv mehr Schlangenlinien als ich. <br /> <br /> Mein Abstandsregler hielt den Abstand gleichmig und mein Spurhalteassistent sorgte dafr, dass ich schn mittig zwischen den zwei Linien blieb. Mal bog der Hand/erker links ab, mal rechts, aber mein Navi sagte das Gleiche. Hier kommt die erste Beichte: Ich bin berzeugt, dass der arme Kerl dachte, dass ihn die Polizei verfolgt und sich hchstwahrscheinlich in die Hose geschissen hat. Irgendwann fuhren wir auf die Stadtautobahn auf und ich berholte ihn. Wenige Minuten spter war ich meinem Hotel. Hier kommt die zweite Beichte: ich fuhr vor das Hotel und der Angestellte kam mir entgegen, um mir den Autoschlssel abzunehmen und mein Auto zu parken. Ich ffnete die Tr, fiel aus dem Auto auf dem Boden, stand auf, stolperte noch einmal in einen groen Blumenkbel und kotzte diesen ganz ordentlich voll. Nachdem ich fertig war, drckte ich dem Mitarbeiter - als ob nichts gewesen wre - meinen Autoschlssel und einen Schein in die Hand und verschwand auf mein Zimmer. Bis 16 Uhr (Check-Out wre um 12 gewesen) weckte mich niemand und beim Check-Out hatten alle ein komisches Grinsen auf dem Gesicht. Seit 14 Jahren war es das erste und einzige Mal, dass ich betrunken gefahren bin und ich verspreche, es kommt nicht wieder vor. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00039301 vom 02.02.2017 um 21:27:52 Uhr in Zagreb (11 Kommentare).

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