Mit den Kollegen auf dem Weihnachtsmarkt

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Verzweiflung Peinlichkeit Ekel Weihnachten

Ich leide an Dranginkontinenz und bin deshalb auch in urologischer Behandlung. Letztes Jahr bin ich mit meiner Abteilung auf den Weihnachtsmarkt gegangen und habe etwas abseits in einer Seitenstraße einen Parkplatz gefunden. Da die Praxis des Urologen direkt an dem Platz ist, wo der Markt war, bin ich vorher noch dorthin und habe mir das Rezept für meine Pillen geholt, weshalb die Kollegen samt Abteilungsleiter gute zehn Minuten auf mich warten mussten. Schon auf dem Weihnachtsmarkt merkte ich, dass ich musste. Aber es war mir zu peinlich, wieder hoch in die Praxis zu gehen, die noch bis sechs geöffnet hatte, um zu fragen, ob ich dort aufs Klo gehen kann.


Als wir Kollegen uns schließlich trennten, bin ich mit fast verknoteten Beinen zurück zum Auto - nein, ich hatte keinen Alkohol getrunken. Auch wenn ich stramm marschierte, da ich hoffte, mal eben hinter dem Auto pinkeln zu können, war irgendwann alles zu spät. Ich bekenne mich schuldig, an der Hauptstraße die Hosen heruntergelassen zu haben, während es schon in meine Buxe lief, und mit hohem Druck auf den Bürgersteig gepieselt zu haben. Irgendein vorbeifahrendes Auto hat gehupt. Mit nasser Hose fuhr ich dann heim.

Beichthaus.com Beichte #00037744 vom 03.03.2016 um 21:48:18 Uhr (10 Kommentare).

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Tampons am Weihnachtsbaum

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Ekel Rache Weihnachten Schwangerschaft Ex

Ich beichte, dass ich benutzte Tampons an den Weihnachtsbaum meines Ex gehängt habe. Die Tampons hatte ich von eingeweihten Freundinnen. Er hat mich verlassen, nachdem ich erfahren habe, dass ich ein Kind von ihm erwarte. Er hatte immer panische Angst Vater zu werden und es ging sogar so weit, dass er meine Tampons kontrolliert hat, um sicherzustellen, dass ich auch brav meine Tage bekomme. Deshalb übrigens auch die Aktion. Aber Kondome wollte er nie benutzen. Ich habe immer auf Verhütung geachtet, aber da ich zu der Zeit Durchfall hatte, muss wohl etwas schief gelaufen sein. Jedenfalls habe ich es ihm sofort gesagt und er nahm wortlos seine Tasche und hat gepackt. Wie man sich vorstellen kann, war ich am Boden zerstört. In der Zwischenzeit hatte er es sich bei meiner damals guten Freundin bequem gemacht, mit der er, wie ich dann erfahren habe, schon länger eine Affäre hatte.


Ich habe dann also mit ein paar echten Freundinnen zusammen ihren Weihnachtsbaum mit dem geschmückt, was meinem Ex am Wichtigsten ist - den Tampons! Und nein, eingebrochen bin ich nicht. Ich hatte noch den Schlüssel meiner Freundin, weil ich regelmäßig in meinen Mittagspausen ihre Katze fütterte. Naja, der Anblick des Baumes war für mich in irgendeiner Weise befreiend, auch wenn es sich seltsam anhört. Den Schlüssel für die Wohnung habe ich auf den Tisch gelegt. Im Nachhinein betrachtet war das absolut kindisch und ekelhaft und ich hoffe, dass ich mein Kind, welches ich mittlerweile über alles liebe, mal zu einem besseren Menschen machen kann, als ich es bin.

Beichthaus.com Beichte #00037721 vom 29.02.2016 um 17:01:59 Uhr (25 Kommentare).

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“Beichte

Weihnachten in Amerika

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Maßlosigkeit Ekel Peinlichkeit Drogen Weihnachten USA

Ich (m/36) bin seit fünf Jahren mit meinem Freund (27) zusammen, einem in Deutschland lebenden Amerikaner. Dieses Jahr verbringen wir zum ersten Mal Weihnachten zusammen bei seiner Familie, bislang haben wir immer in Deutschland oder getrennt gefeiert. Bei bisherigen Besuchen habe ich mich mit seiner Familie eigentlich ganz gut verstanden, und auch dieses Mal sind sie sehr freundlich zu mir. Nichtsdestotrotz gehen sie mir entsetzlich auf die Nerven. Jeden Abend sitzen sie hier im Wohnzimmer vor dem Fernseher rum, trinken Rotwein, kiffen und fressen sich mit Eiscreme voll. Alle. Die Eltern meines Freundes, seine Schwester, deren Mann und mein Freund. Ich selbst kiffe nicht und trinke nur ganz selten Alkohol. Mein Freund kifft zwar so einmal im Jahr und trinkt ab und an Wein, aber so habe ich ihn noch nie erlebt.


Ich bin entsetzt, wie maßlos diese Sippe ist. Mittlerweile ekeln sie mich richtig an, allen voran mein Freund, wie er dümmlich vor sich hinlacht und nonstop Eiscreme in sich reinfrisst. Ich beichte, dass ich nur noch mit Mühe eine freundliche Fassade aufrechterhalten und es gar nicht abwarten kann, bis ich am Sonntag wieder abreise. Die Zügellosigkeit dieser Leute widert mich an, egal, wie freundlich sie zu mir sind. Ich will hier nie wieder herkommen.

Beichthaus.com Beichte #00037310 vom 30.12.2015 um 07:32:32 Uhr in USA (Washington) (18 Kommentare).

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Einsam an Weihnachten

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Trunksucht Verzweiflung Weihnachten

So, jetzt ist wieder Weihnachten. Ich bin wieder alleine und sitze hier mit einer leeren Flasche Rotwein im Arm, die mich leer auch nicht mehr tröstet. Mein Mann feiert schon das dritte Jahr mit seiner neuen Freundin und unserem Sohn, der jetzt acht Jahre alt ist. Mein Ehemann hat mich damals verlassen, weil ich seine Mutter eine miese Mutter nannte, die ihren Sohn zu einem Vollidioten erzogen hat. Seine Mutter hatte mir dann Hausverbot erteilt, was mich noch mehr in Rage brachte, weshalb ich weitere Beleidigungen aussprach. Als mein Schwiegervater kurze Zeit später vorbeikam, um zu schlichten, habe ich ihn beleidigt, indem ich sagte, dass er ein alter versoffener Hurenbock sei. All das war an den Haaren herbeigezogen, nur weil ich ein paar Gläschen oder vielleicht auch Flaschen zu viel hatte. Ich bereue nur, dass ich mich nicht mehr gewehrt habe, als man mir meinen Jungen weggenommen hat weil ich zur Entziehungskur eingeliefert wurde. Das ist meine Beichte.

Beichthaus.com Beichte #00037293 vom 27.12.2015 um 11:53:00 Uhr (17 Kommentare).

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Weihnachten sollte auch den Armen Freude bereiten!

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Ungerechtigkeit Selbstsucht Verschwendung Weihnachten

Ich (w) möchte beichten, dass ich Weihnachten eigentlich nie wirklich leiden konnte. Jedes Jahr macht mich mein schlechtes Gewissen, für das ich eigentlich nichts kann, fertig. Wieso übertreiben es so viele Menschen in den reicheren Ländern mit Geschenken, anstatt den Armen zu spenden? Ich persönlich kaufe auch Jahr für Jahr Geschenke ein, und freue mich auf der einen Seite auf die gemeinsame Zeit mit Familie und Freunden, aber anderseits könnte ich mich schon wieder übergeben, wenn ich an die vielen Menschen denke, die Weihnachten alleine oder unter einer Brücke verbringen. Trotzdem allen hier schöne Weihnachten.

Beichthaus.com Beichte #00037285 vom 23.12.2015 um 22:14:20 Uhr (14 Kommentare).

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