Fremde Leute an der Haustür

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Verzweiflung Ignoranz Dummheit

Ich (w/25) bin einfach megadumm und das fällt mir immer öfter auf. Es gibt ja diverse Online-Flohmärkte, auf denen ich ganz gerne mal herumschaue. Neulich hat eine junge Frau um Bastelkram gebeten, da sie mit Flüchtlingskindern eine Freizeit machen will, aber als Ehrenamtliche bekommt sie viele Materialien nicht bezahlt. Also listete sie Sachen wie Bastelpapier, Leim, Scheren, Farbe und Ähnliches auf. Da ich von diesen Sachen mehr als genug habe, aber nie brauche und ich wirklich gern helfe, habe ich ihr geschrieben, dass sie mal vorbeikommen kommen sollte. Und das ist der springende Punkt: Fremde Leute in meine Wohnung lassen. Nicht, dass ich Angst davor hätte, aber ich weiß nie, was mich erwartet. Was, wenn das ein Mensch ist, der sich total festquatscht? Was, wenn die Person creepy und wortkarg ist und sich mir fünf peinliche Minuten aufdrängen? Womit fang ich am Besten den Small Talk an? <br /> <br /> <br /> Im "realen Leben" bin ich sehr kommunikativ und um kein Wort verlegen. Ich lerne auch schnell Menschen kennen. Aber wenn es um meine eigenen vier Wände geht und ich den Menschen und der Situation nicht entlaufen kann, bekomme ich eine Null-Bock-Stimmung. Das Gleiche gilt auch für Postboten - und die betreten nicht mal meine Tür oder wollen mit einem reden. Ich beichte also, dass ich viel öfter auch Sachen verkaufen oder Pakete rechtzeitig erhalten könnte, wenn ich nicht so ein Problem mit fremden Leuten an meiner Haustür hätte. Eigene Dummheit ist so peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00036123 vom 08.07.2015 um 17:28:46 Uhr (5 Kommentare).

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Das Traumpaar und die Hardcore-Pornos

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Hass Zorn Rache Maßlosigkeit Partnerschaft

Das Traumpaar und die Hardcore-Pornos
Ich (w/28) bin beruflich relativ erfolgreich, attraktiv, gebildet und seit fünf Jahren mit meinem Partner (m/31), selbe Attribute wie bei mir, zusammen. Im Freundeskreis gelten wir als absolutes Traumpaar und bis vor zwei Wochen war ich mir sicher, dass ich ihn liebe und mein Leben mit ihm verbringen möchte, bis wir eines Tages glücklich und alt sterben. Der feine Herr hat immer schön mitgespielt, von Heirat und Kindern gesprochen. Wir haben gemeinsam Häuser und Wohnungen angeschaut, wollten uns zusammen ein eigenes Nest erschaffen. Tja. Bis vor zwei Wochen eben. <br /> Er war im Bad und ich wollte währenddessen schonmal anfangen zu kochen. Also habe ich mir sein iPad geschnappt, den PIN erraten - das Geburtsdatum ist nicht so einfallsreich - und wollte bei einer gewissen Rezeptdatenbank etwas Nettes aussuchen. Ich öffne also Safari, und: 10 Tabs offen mit Pornos, aber nicht irgendwelche Pornos, sondern welche in denen Frauen aufs Übelste geschlagen, misshandelt und gedemütigt werden. Ich war so schockiert, dass ich in der Küche in Tränen ausgebrochen bin. <br /> <br /> Mir gegenüber hat er solche Vorlieben nie auch nur erwähnt. Im Gegenteil, unser Sexualleben ist sehr ausgeglichen, manchmal ist mir der Sex fast etwas zu kuschelig und blümchenmäßig. Ich war so schockiert. Ich habe das iPad dann zurückgelegt, und so getan, als wäre nichts gewesen. Ich hatte wirklich Angst vor ihm, dass er mir sowas eventuell auch antun könnte. Also habe ich einen Racheplan gefasst. Er kam ganz normal nach Hause, und ich tat so, als wäre alles wie immer. Ich hatte das, was ich gefunden hatte, meiner Freundin erzählt, die ihren Ehemann, einen Hobbyboxer und Amateurbodybuilder fragte, ob er meinem Freund nicht eine kleine Abreibung verpassen könnte. Der Typ wartete dann im Schlafzimmer und als mein Freund rüberging, um sich umzuziehen, packte er ihn, fesselte ihn, knebelte ihn, und drohte ihm, ihm dasselbe anzutun, wie den Mädchen in den Pornos. Mein Freund fing an zu heulen wie ein kleines Kind, und als der Knebel wieder aus dem Mund war, versuchte er sich rauszureden, heulte und jammerte und flehte mich an, ihn nicht zu verlassen. Ich schmiss ihn raus und habe seitdem, außer Post von seinem Anwalt, wegen der gemeinsamen Möbel nie wieder etwas von ihm gehört. Weichei! Ich beichte, dass ich mich auf sein Niveau begeben habe.

Beichthaus.com Beichte #00036119 vom 08.07.2015 um 10:43:27 Uhr (112 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kein Geld mehr für Griechenland!

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Ungerechtigkeit Verschwendung Vorurteile Zorn

Jetzt muss ich auch mal etwas beichten. Und zwar geht mir diese Griechenland-Geschichte mittlerweile so auf den Sack, dass ich täglich in Fernseher und PC hauen könnte. Wenn man diese Geschichte auf eine Firma oder eine Privatperson überträgt, wäre schon lange eine Insolvenz die Folge. Des Weiteren finde ich es unglaublich, dass weiter Geld fließen wird, ohne dass sich etwas Grundlegendes ändert. Das alles wäre ja in Ordnung, wenn man Fortschritte sehen würde, oder die Strukturen sich ändern würden. Aber nein! Es wird einfach nur Geld verbrannt. Macht ja nichts - ist ja nicht meins! Und wenn dann gar nichts mehr geht, gibt es immer noch den Schuldenschnitt. Ich könnte kotzen, so viel kann kein Mensch essen. Normalerweise sollten jetzt auch alle anderen Eurostaaten eine Volksbefragung starten: Mit der Frage, ob man weiter Geld verschenken oder verbrennen soll, oder ob man das Geld nicht für andere Sachen gebrauchen könnte. Meine Beichte ist, dass mir die Griechen zwar leidtun, aber ich nicht mehr auch nur einen Euro hergeben würde, wenn sich nicht maßgebliche Sachen ändern.

Beichthaus.com Beichte #00036116 vom 08.07.2015 um 10:09:08 Uhr (11 Kommentare).

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Kinderwunsch

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Neid Begehrlichkeit Verzweiflung Schwangerschaft Drochtersen

Ich (w/23) möchte heute beichten, dass ich anderen ihr Glück nicht gönne. Begonnen hat alles vor etwa zwei Jahren: Mein Freund und ich sind schon seit Jahren zusammen und es läuft sehr gut. Im Laufe eines simplen Was-wäre-wenn-Gespräches beschlossen wir, ein Kind in die Welt zu setzen. So schön, so gut. Nur leider will es einfach nicht funktionieren, aufgrund einiger Faktoren, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte. Nun ist es aber so, dass um uns herum nun alle mehr oder weniger glücklichen und bodenständigen Paare Babys bekommen. Was zunächst meistens ein "Uups" war, stellt sich dann im Laufe mehrerer Gespräche plötzlich als eine vollkommen beabsichtigte Tat heraus. Und es regt mich irrsinnig auf! Sie haben Nichts, sie tun nichts, aber bekommen ihren Segen! Und wir, die uns abrackern, damit alles passt und gut läuft, wir werden wohl so schnell nicht zu unserem Glück kommen.

Beichthaus.com Beichte #00036115 vom 08.07.2015 um 09:24:20 Uhr in Drochtersen (8 Kommentare).

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Mein Hass auf Männer

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Missbrauch Verzweiflung Hass Kirchseeon

Ich habe einen Hass gegen Männer entwickelt. Ich (w/35) muss leider beichten, dass es im Laufe der Zeit so weit gekommen ist, das ich Männer verachte und geradezu hassen gelernt habe. Das erste schlimme Erlebnis war eine sexuelle Belästigung und das Vollziehen sexueller Handlungen an einem Stiefonkel, als ich im Grundschulalter war. Dazu kommt ein cholerischer, schwer einzuschätzender und prügelnder Vater in der Kindheit bis zur frühen Jugend - meine Eltern wissen von dem Missbrauch bis heute nichts. Ich habe dann, als ich im jungen Erwachsenenalter war, versucht die Sache in Therapien zu überwinden, was mir leider nicht gelungen ist, obwohl ich mir das sehr gewünscht und erhofft habe. Mein Leben war schon zu stark beeinträchtigt. Hinzu kommt, dass ich in meinem ganzen Leben als erwachsene Frau niemals die Erfahrung machen durfte, von einem Mann ehrlich und aufrichtig geliebt zu werden. <br /> <br /> Ich habe mir Mühe gegeben, jemanden zu finden, aber es hat nie geklappt. Ich war nicht schön, nicht klug, nicht aufregend, nicht lieb - wer weiß schon was alles nicht genug. Wie auch immer, jetzt ist es mittlerweile so, dass ich Hassgefühle und Verachtung für Männer empfinde. Ich weiß, dass das auf einer Mischung aus meinen Erfahrungen und dem Neid ist, den ich empfinde. Ich kann es nicht ändern. Meine Sexualität habe ich zurückgeschraubt und schränke mich auf Selbstbefriedigung ein, weil ich nicht angefasst werden möchte. Tja und auf Mädels stehe ich nicht. Ich werde wohl für immer alleine bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00036114 vom 08.07.2015 um 03:26:27 Uhr in Kirchseeon (22 Kommentare).

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