Hilfe, er will Erfahrungen sammeln!

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Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich (w/23) habe vor ein paar Wochen mit meinem besten Freund geschlafen. Wir kennen uns seit der zweiten Klasse und vorher ist nie etwas passiert. Ich bin jetzt so durcheinander, er hat gesagt, er will jetzt (noch) keine Beziehung und ist grade auch für ein Jahr im Ausland. Da ich mit der Situation total überfordert war, habe ich ihm gesagt, dass ich das genau so sehe. Dass das mit uns so keinen Sinn ergibt. Und jetzt weiß ich, dass er in der Zwischenzeit mit einer anderen Frau geschlafen hat. Ich tue so, als wäre es mir egal, aber innerlich zerreißt es mich und mein Herz. Er sagt, er hat mich immer geliebt, will aber noch Erfahrungen (in seinem Fall Drogen und Sex) sammeln, bevor er sich festlegt. Das ist so ein Hin und Her, dabei will ich ihn einfach nur bei mir.

Beichthaus.com Beichte #00039052 vom 12.12.2016 um 19:16:49 Uhr (18 Kommentare).

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Refugees welcome

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Vorurteile Engherzigkeit Ekel Rache WG

Ich (m/25/Student) wohne seit ca. 6 Monaten zusammen mit einem Flüchtling, nachdem mein alter Mitbewohner zu seiner Freundin gezogen ist. Anfangs dachte ich noch, es wäre doch eine gute Sache, da ich eine sehr weltoffene Erziehung genossen habe und ich mich schon immer für andere Kulturen interessierte. So könnte ich wenigstens einen kleinen Beitrag zur Integration in Deutschland leisten und ihm beim Lernen der Sprache helfen sowie in meinen Bekannten und Freundeskreis integrieren. Ich war auch schon für ein Semester im Ausland und habe selbst erlebt, wie schnell man sich in Schrift und Wort verbessert, wenn man gezwungen ist, sich täglich mit der Landessprache auseinanderzusetzen, anstatt sich wie gewöhnlich mit den anderen Deutschsprachigen zusammenzurotten. Jedenfalls ist er dann eingezogen. Meine anfängliche Freude hat sich dann zunächst noch gesteigert, als ich von ihm erfahren habe, dass er Christ ist, da ich mich schon auf strenge Speisegebote für die WG vorbereitet hatte.

Anfangs lief auch noch alles super. Wir haben uns gut verstanden und zusammen was unternommen. Leider ist dieser Hype dann aber schnell umgeschlagen in Frustration. Da es nicht meine erste WG ist, bin ich eigentlich dran gewöhnt, dass es Zeiten gibt, in denen es sehr wüst aussieht und mal was in der Küche nicht gespült ist. Auch dass man etwas vergisst oder Fehler macht, ist in Ordnung. Deswegen hat es mich zunächst nicht gestört. Mit der Zeit sind mir dann aber immer mehr Dinge aufgefallen. Plastik im Biomüll, Heizung auf der höchsten Stufe und Fenster auf, Brandflecken auf Tischen von Teelichtern, Herdplatten anlassen und das Haus verlassen. Besonders wegen der Sache mit dem Herd wurde mir mulmig.

Ich es mir jedenfalls dann versucht zu erklären, dass es an den kulturellen Unterschieden liegt und Nachhaltigkeit nicht an erster Stelle steht. Ist ja auch logisch. Wenn in Deutschland oder in unmittelbarer Nähe Krieg wäre, würde mich das auch nicht interessieren. Oder vielleicht hatte er es nach dem vierten Mal erklären wirklich immer noch nicht verstanden, weil ich einfach die Deutschkenntnisse überschätzt habe. Egal. Jedenfalls habe ich dann den Vermieter ins Boot geholt und wir haben ständig alles kontrolliert, da ihm die Heizkosten auch schon aufgefallen sind. Das führte dann zu der oben genannten Frustration. Dauerhaft alles kontrollieren. Den Bio-Müll durchwühlen, auf der Suche nach Plastik. War echt nicht schön. Wenn man mal etwas gefunden hatte, gab es gleich eine Konfrontation. Kann man sich ja vorstellen, dass es für das WG-Leben nicht förderlich war. Allein die Tatsache, dass ich den Vermieter mit ins Boot geholt habe, hat ihn richtig sauer gemacht. Wusste mir aber einfach nicht mehr zu helfen.

Bis zu dem Zeitpunkt hätte mich das auch alles nicht so gestört, wenn eine Besserung für mehr als ein paar Tage eingetreten wäre. Ist es aber nicht. Alles immer wieder auf Anfang. Ich konnte mir das auch nicht mehr erklären. Bin einfach müde geworden, ständig alles zu kontrollieren, zu putzen und diese ganzen sinnlosen Konfrontationen, die mich nur Kraft kosten. Immerhin ist er vier Jahre älter. Ich bin nur Mieter und habe mit meinem Studium mehr als genug zu tun. Meinem Vermieter sage ich seitdem, dass mir nichts aufgefallen ist. Soll er sich doch selbst ein Bild machen. Nun genug von den Umständen, die mich zu meiner Tat gebracht haben. Um alles zu beschreiben, was hier in dieser WG abgeht, bräuchte ich eh mehr Seiten.

Nach dem Sport bin ich gestern nach Hause gekommen und musste echt dringend für große Jungs. Als ich dann die Toilette gesehen habe, bin ich innerlich geplatzt vor Wut. Überall kleine braune Pfützen und Sprinkler auf der Klobrille. Die kommen davon, dass er sich mit einer Plastikflasche voller Wasser den Hintern sauber spült. Ist ja ok, wenn er das macht. Jeder soll sich den Po so saubermachen, wie er Lust hat. Im asiatischem und südöstlichen Raum ist das auch weit verbreitet. Dann soll er aber keine Spuren hinterlassen! Ich habe also sein Handtuch genommen und alles saubergewischt. Habe mich darauf gefreut, wie er sein Gesicht mit einem Handtuch abtrocknet, wo seine eigene Kacke drin ist. Wenn ich mich da reinsetzten soll, kann er sich das auch ins Gesicht schmieren. An dem Tag ist es einfach mit mir durchgegangen. Heute bin ich echt erschrocken, was diese sechs Monate aus mir gemacht haben. Vorher hätte ich über solche Dinge gestanden, da ein Ende abzusehen war.

Warum ich nicht ausgezogen bin? Ich wollte in den letzten Tagen meiner Arbeit nicht auch noch den Stress der Wohnungssuche haben. Vielleicht auch etwas aus Trotz. Ich ziehe jetzt aber aus und wollte die Sache beichten. Ich habe übrigens lange überlegt, ob ich das mit dem Flüchtling überhaupt reinschreibe. Er ist ja ein Arsch und will sich nicht ändern, weil er ein Flüchtling ist, sondern weil er ein Arsch ist. Warum also reinschreiben? Habe es dann aber doch gemacht, weil es wichtig war um meine Gedankengänge nachzuvollziehen. Hoffe das war kein Fehler und Ihr könnt da klar differenzieren. Trotz meiner Erfahrung gilt für mich immer noch: refugees welcome.

Beichthaus.com Beichte #00039040 vom 09.12.2016 um 15:24:49 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Urlaub mit den besten Freundinnen

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Maßlosigkeit Schamlosigkeit Trunksucht Falschheit Feigheit Urlaub

Ich (w/24) möchte beichten, dass ich seit Jahren nur noch aus Tradition und reinem Pflichtbewusstsein mit meinen beiden besten Freundinnen in Urlaub fahre. Spaß macht mir das schon lange nicht mehr. Wir haben damit begonnen, als wir 16 Jahre alt waren. Zunächst fuhren wir nur auf irgendwelche Campingplätze und ließen uns dort eine Woche lang gnadenlos volllaufen. Das war damals für uns neu und cool und wir hielten das Ganze für eine Art von Freiheit. Natürlich gab es auch im Suff den üblichen schlechten Zelt-Sex mit irgendwelchen Typen, die man danach glücklicherweise nie wieder sah. Schon nach dem zweiten Urlaub fand ich das jedoch alles andere als aufregend. Die Typen waren immer mindestens genauso besoffen wie wir, immer notgeil, und immer nur auf ihre eigene Befriedigung bedacht. Sie wollten fast immer ohne Gummi drauf, und waren auch fast immer die Sorte Männer, die man im richtigen Leben nicht einmal mit der Kneifzange angefasst hätte.

Ich fand das recht schnell ziemlich erbärmlich, auch weil meine beiden besten Freundinnen zu Hause die Filetstücke der männlichen Schöpfung prinzipiell abblitzen ließen, weil sie keine Schlampen sein wollten, nur um sich im Urlaub lieber von irgendwelchen drittklassigen Zeltplatz-Honks durchbürsten zu lassen. Als wir dann 18 geworden waren, fingen wir an weiter weg zu fahren. Nach Malle, Lloret, Kreta, aber auch mal nach Fuerte. Eigentlich war es aber vollkommen egal, wo wir genau hinfuhren. Das Ergebnis war sowieso immer dasselbe. Spätestens am zweiten Abend lagen meine beiden besten Freundinnen rotzbesoffen mit irgendwelchen ranzigen Typen in der Kiste. Viel gesehen habe ich von Land und Leuten in diesen Urlauben bis zum heutigen Tag nicht. Ich hatte auch, seit ich 18 war, einen festen Freund und verkniff mir daher den Beischlaf mit alkoholisierten Jünglingen fremder Kulturkreise.

Das heißt leider nicht, dass ich nicht auch an übergriffige Typen geriet, die nicht verstanden, dass ich tatsächlich nicht mit ihnen schlafen wollte. Nicht nur einmal musste ich mich sprichwörtlich mit Händen und Füßen dagegen wehren. Seit etwa vier Jahren sind diese Urlaube die pure Hölle für mich. Mir fehlt meiner besten Freundinnen wegen oft das Geld und die Zeit mit meinem eigenen Freund mal in Urlaub zu fahren, was insgesamt sicher wesentlich erbaulicher wäre, als aufzupassen, dass sich die beiden Weiber nicht vollkommen ins Koma saufen und als Gang-Bang-Opfer enden. Mein Freund findet die Situation mit diesen Urlauben auch schon lange nicht mehr wirklich witzig, seit er weiß, was da so abgeht. Er sagt immer er vertraut zwar mir, aber dem Umfeld eben nicht. Leider weiß ich genau was er meint, und ich habe auch so meine diesbezüglichen Befürchtungen.

Allerdings getraue ich mich nicht so recht, den beiden das mal zu stecken, immerhin sind diese Urlaube eben eine Tradition. Als ich dieses Jahr vorgeschlagen habe, es zur Abwechslung etwas ruhiger angehen zu lassen, erntete ich nur Unverständnis. Zu Hause sind meine beiden besten Freundinnen übrigens lieb, brav, vernünftig und auch immer für mich da, wenn ich ein Problem habe. Nur im Urlaub hakt es dann leider volle Kanne aus. Ich werde das Ganze also wohl noch länger ertragen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00039033 vom 07.12.2016 um 15:55:33 Uhr (20 Kommentare).

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Gras und Ecstasy

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Drogen Vorurteile Gesellschaft

Es dreht sich im Folgenden um den Konsum von Drogen. Bevor ihr denkt, dass ich irgendein dahergelaufener Druppi bin, lasst mich erklären, wer ich überhaupt bin. Ich (m/19) treibe drei Mal die Woche Krafttraining und habe neben meinem Abi noch einen Nebenjob, wo ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00039021 vom 05.12.2016 um 00:58:07 Uhr (18 Kommentare).

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Das Kind mit den dreckigen Patschepfoten

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Aggression Gewalt Kindergarten

Im zarten Alter von fünf Jahren gab es im Kindergarten immer ein Kind, welches permanent mein Essen anfingerte. Egal was es gab, sobald der Teller mit Mittagessen auf meinem Platz stand, patschte er komplett mit der Hand darein und machte dabei ein Gesicht, das einfach […]
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Beichthaus.com Beichte #00039013 vom 03.12.2016 um 08:34:29 Uhr (18 Kommentare).

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