Ekelhaftes Münzgeld

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Zwang Ekel Geld

Ich möchte beichten, dass ich mich vor Geld - vor allem Münzen - extrem ekele. Wenn ich mir vorstelle, wer das schon alles in den Händen hatte, kommt es mir fast hoch. Deswegen bezahle ich eigentlich nur mit Kreditkarte, wobei ich darauf bestehe, die Karte selbst in das Lesegerät zu stecken - der/die Kassierer/in hat ja schließlich ständig Geld in der Hand. Für Notfälle habe ich einen 50-Euro-Schein in meinem Portemonnaie, wobei ich dem/der Kassierer/in dann immer sage er/sie solle das Münzgeld behalten. Wenn meine Freundin mit meinem Geldbeutel einkaufen war, leere ich das Münzgeld immer einfach in den Mülleimer, weil es mich so anwidert.

Beichthaus.com Beichte #00025287 vom 03.12.2008 um 13:49:02 Uhr (44 Kommentare).

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Die Digicam meiner Kollegin

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Neugier Wollust Kollegen Schleswig-Holstein

Ich muss das jetzt einfach loswerden, obwohl ich selbst noch nicht glaube, was mir passiert ist. Eine verdammt heiß aussehende gute Kollegin von mir hat mir ihre Digicam in die Jackentasche gegeben, da sie keinen Platz in ihrer Handtasche hatte. Als ich zu Hause angekommen war, habe ich gemerkt, dass sie die Cam vergessen hatte. Sie hat auch gleich eine SMS geschrieben und gesagt, ich solle ihr doch die Cam am nächsten Tag mitbringen - für mich kein Problem. Aus Langeweile und Neugier hab ich mal die Speicherkarte in den Adapter gesteckt und am PC die Fotos durchgeschaut: praktisch nur Partypics, die ich eh schon kannte. Dann kam mir DIE IDEE. Nach kurzem Suchen mit der überall bekannten Suchmaschine fand ich ein Freeware-Programm, mit dem man versehentlich gelöschte Fotos wiederherstellen konnte. Schnell geladen und die Speicherkarte analysiert - es kamen um die 220 gelöschte Fotos zum Vorschein. Ein Paradies ging für mich auf: Unter verschwommenen Fotos, die absichtlich gelöscht wurden, fanden sich auch sämtliche private: Sehr viele Selbstporträts (für Internetplattformen etc.), die bisschen peinlicheren Partyfotos und - Tittenvergleiche mit einer mir ebenfalls bekannten Kollegin! Ja wirklich, da lagen die beiden doch miteinander im Bett und verglichen ihre Brüste! Ihr könnt euch den späteren Verlauf meines Abends sicher gut vorstellen. Meine Beichte: ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich die gelöschten Fotos wiederhergestellt habe und ich muss mir die beiden Hübschen jedes Mal nackt im Bett vorstellen, wenn ich sie sehe. Ich sehe beide mehrmals pro Tag.

Beichthaus.com Beichte #00025282 vom 02.12.2008 um 20:30:18 Uhr in Schleswig-Holstein (23 Kommentare).

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“Beichte

Der Wecker-Zwang

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Zwang Sucht Manie

Ich stelle abends den Wecker von meiner Uhr tausendmal neu ein, weil ich Angst habe, dass er nicht richtig eingestellt ist.

Beichthaus.com Beichte #00025278 vom 02.12.2008 um 15:33:49 Uhr (24 Kommentare).

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Internet statt Studium

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Trägheit Ignoranz

Ich (m/26) beichte, dass ich, anstatt für mein Studium zu arbeiten, meine Zeit damit verplempere im Internet zu surfen. Mein Studienfach interessiert mich nicht im Geringsten, etwas Öderes könnt ihr euch nicht vorstellen. In den Vorlesungen muss ich mich zurückhalten, um nicht laut "langweilig" zu schreien oder mir ein Kissen mitzubringen. Meine Kommilitonen sind dagegen wesentlich strebsamer und gehen mir damit, und auch sonst, schwer auf den Zeiger.

Mittlerweile sind mir andere Leute komplett egal, was mich aber bei meiner anderen liebsten Beschäftigung zu stören beginnt. Da ich schwul bin und viele der anderen Schwuppen auch nicht besser sind, hält sich der Schaden aber noch in Grenzen - kaum zu fassen. Wahrscheinlich bin ich dabei mich in einen Soziopathen zu verwandeln.

Beichthaus.com Beichte #00025277 vom 02.12.2008 um 14:19:30 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Angst vor der Armut

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Verzweiflung Geld Marburg

Ich habe Angst vor armen Menschen. Und ich habe große Angst davor, arm zu sein. Ich bin zwar nicht reich, aber ich habe eine gute Ausbildung. Dennoch haben mir meine Eltern immer sehr viel Druck gemacht, erfolgreich zu sein, "sonst würden wir alle arm". Seitdem bekomme ich fast Panik, wenn ich an die Zukunft denke, und stelle mir andauernd vor, wenn ich etwas falsch machen würde, würde ich obdachlos und hätte nicht mal die Kraft, Flaschen sammeln zu gehen. Ich bin sehr großzügig zu Bettlern und stelle meine Bierflaschen beim Weggehen immer auf oder vor den Mülleimer. Ein paar Jahre lang habe ich auch in der Obdachlosenhilfe gearbeitet. Aber nachts quälen mich die Gedanken, nie finanzielle Sicherheit zu haben, obwohl ich schon ein paar Tausender zusammengespart habe. Ich traue mich nicht, es irgendjemandem zu erzählen, weil alle mich für verrückt erklären würden.

Beichthaus.com Beichte #00025275 vom 02.12.2008 um 13:54:33 Uhr in Marburg (18 Kommentare).

Gebeichtet von odinweißrat
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