Die Erniedrigungen meines Partners

39

Gewalt Aggression Fremdgehen Partnerschaft

Endlich ein Mann an meiner Seite der mich auf Händen trägt. Ich redete mir ein ihn zu lieben. Er konnte meine Wünsche aus den Augen lesen. Ein Monat verging und ich beschloss zu ihm in die Wohnung zu ziehen. Es schien perfekt. Doch das Blatt wandte sich. Ein EM Spiel […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00028092 vom 25.08.2010 um 18:44:23 Uhr (39 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein selbstmordgefährdeter Kumpel

33

anhören

Selbstverletzung Morallosigkeit Engherzigkeit Ignoranz Viersen

Ein Kumpel von mir befindet sich seit Jahren in psychologischer Behandlung. Er hatte einmal versucht, sich das Leben zu nehmen und kam ins Krankenhaus. Der Arzt, der dort Dienst hatte war sichtlich genervt, und schimpfte mit ihm, dass er es demnächst gefälligst richtig machen sollte, da er so schon genug Unfall-Patienten habe, die im Gegensatz zu ihm leben wollen und wirklich Hilfe benötigen, und er seine Zeit nicht mit solchen Leuten verschwenden möchte, die immer wieder kommen und dem Gesundheitssystem unnötig Geld kosten. Das hat wohl gesessen, seitdem hat er es nicht mehr versucht.
Meine Beichte ist, dass ich total der Meinung des Arztes bin. Entweder ganz oder gar nicht. Ich helfe gerne Leuten, wenn sie Probleme haben, aber wenn ich merke, dass es überhaupt nicht fruchtet und meine Bemühungen umsonst sind, denke ich, dass es für einige echt besser wäre, wenn sie sich umbringen würden, dann ziehen sie wenigstens nicht noch andere mit runter. Ich finde, man sollte Ärzte nicht mehr bestrafen, wenn sie jemanden sterben lassen, wenn er es will. Gibt schon genug (kaputte) Leute auf der Welt.

Beichthaus.com Beichte #00028013 vom 26.07.2010 um 14:32:14 Uhr in Viersen (33 Kommentare).

Gebeichtet von Crashguard303
In WhatsApp teilen
“Folge

Die Liebe meines Lebens

19

anhören

Ignoranz Engherzigkeit Feigheit Verzweiflung Liebe

Ich möchte hiermit beichten, dass ich den wahrscheinlich größten Fehler meines Lebens begangen habe. Vor vielen Jahren hatte ich eine Freundin aus meiner Klasse, die - man kann sagen - meine erste große Liebe war. Wir waren zwar erst 13 oder 14 Jahre alt, aber ich habe mich gleich in sie verliebt. Ihrer Reaktionen und ihrem Verhalten nach zu vernehmen, war sie das wohl auch. Sie war ziemlich krank (Leukämie) und in dieser schweren Zeit habe ich Vollidiot es doch tatsächlich fertig gebracht, sie nicht ein einziges mal zu besuchen - und das bei über einem Jahr Krankenhausaufenthalt. Ich habe mich ihr gegenüber absolut abscheulich verhalten: Sie teilweise ignoriert, mich ihr nicht anvertraut (ich war eigentlich nur oberflächlich zu ihr) und bin fremd gegangen - mehrmals sogar! Schließlich haben wir oder besser sie die Beziehung beendet. Ich habe so getan, als würde mich das überhaupt nicht berühren. Als ich dann abends zu hause alleine im Bett lag, habe ich als erstes meinen Tränen freien Lauf gelassen.

Sie hatte dann später das Gymnasium nach der 10. Klasse beendet, war schwanger geworden von einem Typen usw.
Jedenfalls nahm ihr Lebensweg, soweit ich das von Freunden und Bekannten mitbekommen habe, keinen tollen Verlauf.
Ich habe viele Jahre darüber nachgedacht und philosophiert, an keinem einzigen Tag habe ich sie je vergessen können. Egal, welche Frau in meinem Bett lag oder an meiner Seite stand - sie konnte keine ersetzen, auch wenn wir nie miteinander geschlafen haben. Vor einiger Zeit habe ich Kontakt zu ihr aufgenommen und mich bei ihr entschuldigt. Diese hat sie auch angenommen und das Ganze doch relativ locker gesehen.
Ich habe nur einen einzigen Wunsch: Sie zu sehen, in die Arme zu nehmen und zu küssen. Ich liebe sie einfach immer noch und es tut mir sehr weh. Ich habe sie nie vergessen. Und so lebe ich dahin, unglücklich, unerfüllt und unerhört - bestraft durch meine eigene Dummheit!
Es tut mir Leid, was ich ihr angetan habe und wie ich sie verletzt habe. Ich fühle mich schuldig! Das geht soweit, dass ich (hypothetisch gesehen) sogar für ihr Kind sorgen würde, wenn ich mit ihr zusammen kommen würde.
Es tut mir Leid, für all die Freundinnen, denen ich immer knallhart ins Gesicht gelogen habe. Besonders der letzten Freundin, die meine Entscheidung auch noch begrüßte, mich zu entschuldigen. Es tut mir Leid, dass wenn ich in ihren Armen lag, oft an die andere habe denken müssen.

Beichthaus.com Beichte #00027991 vom 18.07.2010 um 00:26:33 Uhr (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein Versuch die Schallmauer zu durchbrechen

39

anhören

Hochmut Dummheit Selbstverletzung Schule Köln

Ich hab damals als ich 14 war, um den Mädels hinter mir zu imponieren gegen eine Wand geboxt, dass schallte nämlich so schön laut durch den Flur. Umso fester ich gehauen habe, umso lauter der Schall. Das Ende vom Lied war, dass ich wohl die Schallmauer durchbrechen wollte und nochmal volle Pulle dagegen gehauen habe. Hierbei habe ich mir dann die Hand gebrochen und musste meine schmerzverzerrte Fresse mit Lachen verstecken. Die Mädels haben mich ausgelacht und sind gegangen. Im Krankenhaus hat mich der Arzt dann gefragt, wem ich dafür die Nase gebrochen hätte, man wie peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00027976 vom 11.07.2010 um 16:40:18 Uhr in Köln (39 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Schizophrene Psychose

29

anhören

Engherzigkeit Falschheit Ungerechtigkeit Gesundheit Liebe

Ich (m/29) habe etwas getan, was ich sehr bereue. Es ist mittlerweile lange her - 11 Jahre. Ich komme darüber nicht hinweg. Ich kann es zeitweise vergessen, aber es kommt immer wieder hoch. Es war so, dass ich mit meiner großen Liebe zusammen war. Es war wohl für uns beide, etwas wirklich großes, wenn nicht das größte, denn für uns beide war es die erste Beziehung. Das erste mal Sex. Ich habe sie geliebt, als wenn es kein morgen mehr gibt. Ich wusste, und fühlte, dass es Liebe war!

Es war dann so, dass ich im Jahre 2000 in etwas reingerutscht bin. Ich wusste damals nicht, was es ist. Irgendetwas veränderte mich, mein fühlen, mein denken. Erst später habe ich, durch Krankenhausaufenthalte und Therapie mit Medikamenten (Antidepressiva, Antipsychotika), herausgefunden, dass ich eine "schizophrene Psychose" hatte und wohl genetisch dafür empfänglich bin. Das heißt, Mitte/Ende 2000 veränderte sich mein Fühlen und Denken durch die Psychose. Ich dachte, ich liebe sie nicht mehr. Ich dachte, und fühlte, sie liebte mich nicht mehr. Das war aber alles quatsch. Wir waren circa 11 Monate zusammen, es waren die schönsten Monate meines bisherigen Lebens.
Ich machte dann einfach mit ihr Schluss. Per E-Mail. Wie grausam, wie dumm kann man sein. Damals, war es mir egal, ich fühlte mich so stark, so selbstsicher, ich bräuchte sie nicht, ich fühle nichts mehr für sie, ich müsste mich "frei" machen, die Abhängigkeit auflösen. Ich wusste ja nicht, dass die Veränderung in mir selbst liegt. Alle Gefühle waren ausgeblendet und weg. Ihre Reaktion auf meine E-Mail war extrem, was für ein gefühlsloser Arsch ich sei, sie hasste mich, sie war todunglücklich, die nächsten Wochen waren sehr schwer für sie. Ich fühlte nichts. Ich fühlte mich "so stark." Es war falsche Stärke.


Wir trafen uns in der nächsten Zeit noch, sie weinte in meinen Armen, ich fühlte nichts. Die Psychose, die mittlerweile mit Halluzinationen und Denkveränderungen gepaart war, ließ nichts zu meinem Innern durch. Wir hatten noch ein paar mal Sex. Ich fühlte zwar die Lust, aber keinerlei Gefühle mehr zu ihr. Ich orientierte mich neuen Freundinnen entgegen, das war aber mehr ein weglaufen vor mir selbst. Ich konnte immer weniger zur Ruhe kommen, wurde immer hektischer und unsensibler. Wollte mir das natürlich nicht eingestehen. Erst ein halbes Jahr, nachdem ich mit ihr Schluss gemacht hatte, wurde mir bewusst, was ich getan hatte. Nachdem mein gesundheitlicher Zustand auch immer schlechter wurde, ich Depressionen, Wahnvorstellungen, Panikattacken hatte und nicht mehr arbeiten konnte. Ich habe höllische seelische Schmerzen erlebt, weil ich nun FÜHLTE, was ich getan hatte.

Es dauerte 3-4 Jahre, bis ich - mit Medikamenten - wieder auf der Höhe war, und wieder arbeiten konnte. Werde für mein Leben lang Medikamenten nehmen müssen, das ist aber nicht weiter schlimm, vertrage sie sehr gut. Ich habe es bis heute nicht verwunden, dass mich "etwas in mir" seelisch abgetötet hat, ich das aller schönste in meinem bisherigen Leben weggeworfen habe, nichts dabei gefühlt habe, ihr so weh getan habe.


Wie sehr wünschte ich mir, eine zweite Chance zu erhalten, noch einmal die Zeit mit ihr, ohne die Krankheit zu erleben, und wahrhaft frei entscheiden zu können, ohne durch innere "Monster" gezwungen zu werden. Ich war diesbezüglich auch in psychotherapeutischer Behandlung, es half etwas, aber es ist nicht weg. Meine Ärztin sagte, dass ich das nicht verwunden kann, angesichts der Historie der Dinge, sei nur verständlich. Es tut mir Leid. Ich wollte es nicht. Ich weiß, das ganze ist bescheuert, da es so lange zurück liegt. Aber die Zeit mit ihr war "Geborgenheit im Geborgensein", es war Liebe und es war Leben. Ich weiß nicht, wie ich das ganze verwinden soll. Vermute, es wird mir nie gelingen. Ich war diesbezüglich auch schon in psychotherapeutischer Behandlung, meine Ärztin sagte mir, es sei absolut verständlich, dass ich so fühle, angesichts der Abläufe.

Manchmal wünschte ich mir, diese Erinnerungen aus meinem Gehirn reißen zu können. Ich weiß natürlich nicht, ob wir noch zusammen wären. Höchstwahrscheinlich sogar nein. Aber wer weiß es. In jedem Fall wäre der Ablauf der Trennung emotional EHRLICH gewesen. Ich hätte niemals so Schluss gemacht. Ich hätte gleich Schmerzen gefühlt. Ich hätte es verarbeiten können, und es wäre nicht unterdrückt und weg gewesen. Es tut mir so Leid. Ich habe mittlerweile ein neues Leben, aber das alte kriecht hinter mir her und verfolgt mich und tränkt mich in Schmerzen und Reue. Danke für eure Aufmerksamkeit.

Beichthaus.com Beichte #00027918 vom 21.06.2010 um 15:00:10 Uhr (29 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge