Die sozialen Amöben im Zug

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Zorn Hass Bahn & Co. Gesellschaft Miltenberg

Ich fahre jeden Tag mit dem Zug zur Uni und kann beobachten, wie immer mehr Jugendliche nur noch auf ihr Handy schauen. Sogar beim Gehen! Sie schauen nicht nach vorne und rempeln andere Leute deshalb an. Mich kotzt die verblödete Jugend eh total an. Überall hört man nur noch "Ey Alter, fick dich mal Alter!" Es ist unfassbar, wie wenig Hirn die meisten Menschen heutzutage haben. Und wie viele Gelegenheiten es gibt, in denen man das Handy zücken kann, weil man zur sozialen Amöbe mutiert ist. Nicht einmal im Zug kann man sich vernünftig unterhalten oder auf eine höfliche Frage hoffen. Ich beichte hiermit, dass ich mit Absicht in die Leute reinlaufe, die mit dem Handy in der Hand herumrennen. Dadurch sind schon so einige Gegenstände aus unachtsamen Händen gerissen worden. Durch mein Tempo und die Menge an Menschen ist es aber nicht möglich, die Verfolgung aufzunehmen. Ich weiß, dass ich mich falsch verhalte, aber vielleicht bringe ich jemanden dazu, in Zukunft besser aufzupassen.

Beichthaus.com Beichte #00032267 vom 21.11.2013 um 15:00:31 Uhr in Miltenberg (17 Kommentare).

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Erwischt & Schluß gemacht

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Masturbation Dummheit Ex

Erwischt & Schluß gemacht
Es ist zwar schon einige Jahre her, aber trotzdem muss ich meine Dummheit beichten. Meine heutige Ex hat mich damals im Bett erwischt - halb nackt und mit meinem kleinen Freund in der Hand, die Sahne überall verteilt. Nebenbei lief auf meinem Laptop noch meine Best of Porno Liste, die ich mir über die Jahre zusammengestellt hatte. Jeder Film hatte noch einen extra Titel, der die besonderen Merkmale hervorhob. Unter anderem "Doggy" oder "Hammer-Arsch". Das Kuriose ist, dass ich nach meinem Vergnügen einfach eingeschlafen bin - für knapp zwei Stunden, obwohl ich nur kurz die Augen schließen wollte. Wach wurde ich erst, als meine Freundin von der Arbeit kam und ich den Schmerz des Laptops auf meinem besten Stück spürte. Am selben Tag machte sie übrigens Schluss, weil sie so verletzt war. Und ich bin selbst schuld daran - und damit genauso dumm wie die meisten Weiber, die sich in solchen Videos durchnudeln lassen.

Beichthaus.com Beichte #00032265 vom 21.11.2013 um 09:55:45 Uhr (52 Kommentare).

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“Beichte

Liebe aus Lügen

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Lügen Falschheit Ungerechtigkeit Internet

Ich beichte, dass ich (w) mich in meiner Teenagerzeit im Internet als Mann ausgegeben habe. In dieser Zeit hatte ich in meinem realen Leben einen Freund, der davon allerdings nichts wusste, obwohl ich meine Internetkontakte auch häufig in seiner Gegenwart gepflegt habe. In meiner Rolle als Mann habe ich auch eine Frau kennengelernt, mit der ich sehr lange Zeit Kontakt gehalten habe. Da ich mich mit der Zeit in diese Person verliebte, habe ich mich von meinem damaligen Freund getrennt und später sogar meinen "Internet-Freunden" alles gebeichtet. Ich habe mich selbst dafür verachtet, da ich es hasse, wenn jemand einem anderen etwas vormacht. Die falsche Person im Internet ist inzwischen natürlich Vergangenheit, doch ich schäme mich aufrichtig für diese Zeit. Im Übrigen bin ich mit der Frau, die ich damals so angelogen habe, heute zusammen. Wir sind inzwischen sogar zusammengezogen und sehr glücklich miteinander. Ich bin überglücklich, dass diese miese Situation irgendwie ein positives Ende gefunden hat. Es tut mir leid, dass ich überall Lügen erzählt habe - umso glücklicher bin ich, dass es sich doch lohnt, aufrichtig zu sein und zu seinem Mist zu stehen.

Beichthaus.com Beichte #00032257 vom 19.11.2013 um 14:48:54 Uhr (11 Kommentare).

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Die Science-Fiction-Sekte

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Unglaube Boshaftigkeit Internet

Die Science-Fiction-Sekte
Ich habe ein etwas seltsames Hobby: Ich ärgere seit Jahren online eine bekannte Science-Fiction-Sekte. Die Mitglieder sind vor lauter Gehirnwäsche saudämlich, melden sich überall mit demselben Namen an und sind unglaublich leicht zu verfolgen. Mittlerweile hat sich da eine regelrechte Gruppe gefunden, die die Mitglieder auch mit dem Unsinn konfrontiert, den sie anderswo von sich geben. Das Ganze geht von einer Newsseite aus und zieht sich kreuz und quer durch das Internet. Von diesen werden wir nur als fanatische Hasser bezeichnet, der allgemeine Tenor der Sektierer ist aber eher hilflos. Man muss sich mal vorstellen, die niederen Ränge dürfen den Namen einer Figur in deren Story weder aussprechen noch schreiben und müssen die Existenz der Figur leugnen. Wenn man sie damit konfrontiert, ist es, als hätte man Jehova gesagt - für alle, die den Hinweis nicht verstehen, schaut den Film "Das Leben des Brian". Warum ich das tue? Weil einer meiner Freunde von dieser Sekte abgezockt, durchgekaut und - als nichts mehr aus ihm rauszuholen war - ausgespuckt worden war. Es dauerte Jahre, wieder einen Menschen aus ihm zu machen, denn er war der reinste Zombie. Und, weil Sekten, die Menschen manipulieren und deren Hilflosigkeit ausnutzen es nicht anders verdient haben. Mittlerweile scheint der Stern der Sekte eh am Sinken zu sein, was aber eher an den Meldungen und Aussagen von und über Leah Remini usw. liegt, als an meinen Nadelstichen.

Beichthaus.com Beichte #00032175 vom 05.11.2013 um 15:19:57 Uhr (27 Kommentare).

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Meine Karriere als Wirtschaftsspion

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Betrug Morallosigkeit Diebstahl Verrat Arbeit

Meine Karriere als Wirtschaftsspion
Vor fünf Jahren habe ich ein technisches Studium angefangen, weil damals überall gesagt wurde, dass Ingenieure gesucht werden. Und das ist ja heute immer noch so. Ich war dann auch in der Regelstudienzeit und mit guten Noten fertig und habe mich sehr gefreut, jetzt endlich mit der Arbeit anzufangen. Leider wurde mir überall gesagt, dass ich keine Berufserfahrung mitbringen würde, oder das noch zusätzliche Qualifikationen fehlen. Die einzige Chance für mich, damit jetzt nicht alles umsonst war, bestand darin, als Praktikant die besagte Berufserfahrung zu sammeln. Hier war es wirklich nicht schwierig einen Job zu finden, allerdings habe ich dabei dann auch höchstens 400 Euro verdient und musste vom Gehalt meiner Freundin leben. Was mir sehr unangenehm war, da es auch unsere Beziehung belastet hat. Leider hatten die Firmen, wenn es darum ging, mich dann mal zu übernehmen und normal zu bezahlen, wirklich keinerlei Interesse.

Irgendwann habe ich dann angefangen, Dokumente und Software von den Festplatten der Firma zu entnehmen. Als Mitarbeiter hatte ich ja vollen Zugriff. Als ich dann in einer neuen Firma anfing, stellte sich heraus, dass mein neuer Chef einige dieser Dokumente gut gebrauchten konnte. Diese waren von seinem Konkurrenten mit einem Riesenaufwand erstellt worden und sozusagen das perfekte Muster. Mein Chef war natürlich begeistert von den Informationen und ich bin an diesem Tag mit mehreren Hundert Euro Schwarzgeld nach Hause gekommen. Ich habe ihn auch noch mit weiteren Unterlagen versorgt. Lange Rede kurzer Sinn, auch in dieser Firma wurde ich wieder entlassen, als ich dann nicht mehr nützlich war. Allerdings wurde ich nun wenigstens bezahlt. Natürlich habe ich auch wieder jede Menge Unterlagen mitgehen lassen. Heute ziehe ich als Praktikant von Firma zu Firma, bei manchen Unternehmen bin ich nur eine Woche, das reicht aber bereits um den Server leer zu machen. Besonders kleine Firmen freuen sich immer, wenn sie von mir den Festplatteninhalt von den Großen bekommen, mittlerweile habe ich auch schon zwei feste Kunden. Im Auftrag eines Kunden habe ich dann auch gezielt bei einem seiner Konkurrenten gearbeitet.

Ich bin also unfreiwillig zu einem Wirtschaftsspion geworden. Allerdings sehe ich mich auch gerne als eine Art Robin Hood, obwohl es mich traurig macht, dass ich nicht wirklich in meinem studierten Beruf arbeiten kann. Keine Ahnung, was ich in ein paar Jahren als Berufserfahrung vorweisen soll. Dass ich in sechzig verschiedenen Firmen gearbeitet und Festplatten leer geräumt habe?! So wird mich sicherlich niemand einstellen. Aber immerhin muss ich jetzt nicht von Sozialhilfe leben und komme finanziell über die Runden. Für die Firmen tut es mir auch nicht wirklich leid, denn es war noch kein Unternehmen darunter, bei dem ich das Gefühl hatte, dass man mehr sucht, als eine billige Arbeitskraft. Auch das Betriebsklima war oft sehr schlecht oder von einer anstrengenden Scheinheiligkeit geprägt. Aber vielleicht bekomme ich irgendwann ja tatsächlich eine Festanstellung und höre dann damit auf.

Beichthaus.com Beichte #00032071 vom 18.10.2013 um 21:02:38 Uhr (22 Kommentare).

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