Dementer Großvater im Pflegeheim

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Aggression Falschheit Zorn 50+ Familie Dettelbach

Ich (m/20) möchte meine erste Beichte ablegen. Mein Opa ist sehr stark an Demenz erkrankt und ist somit nicht mehr die Person, die er früher war. Meine Oma, welche sich nicht in der Lage sieht, ihn zu pflegen, hat ihn in ein Krankenhaus bringen lassen und ist selbst in Urlaub gefahren. Außerdem denkt sie auch nicht daran, ihn länger als 20 Minuten zu besuchen. Da mein Opa nun im Pflegeheim ist, hat sie nun keine Verpflichtungen mehr. Obwohl, doch hat sie schon: Sie gaukelt irgendwelche Ängste vor, um meine Mutter terrorisieren zu können. Sie ruft täglich an und stresst meine Mutter. Es ist schon so weit gekommen, dass sie bei uns schläft. Ich sehe nur, dass innerhalb der Familie Spannungen entstehen. Ich selbst sehe, dass diese Situation einen negativen Einfluss auf mich hat. Ich fühle mich nicht mehr zu Hause, da ich mich nicht verhalten kann wie sonst auch.


Ich erwische mich selbst immer wieder bei dem Gedanken, ihr so etwas von unverblümt die Meinung um die Ohren zu pfeffern, wie es noch nie jemand getan hat. Ich möchte diese ganze negative Energie endlich in aggressives Verhalten gegenüber dem Erzeuger dieser inneren Spannung loswerden, da deutlich klar wird, dass sie uns alle an der Nase herumführt und ihr äußerst respektloses Verhalten durch Geldgeschenke zu rechtfertigen versucht. Ich möchte einfach mal eskalieren und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036039 vom 29.06.2015 um 02:41:34 Uhr in Dettelbach (12 Kommentare).

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Auseinandersetzung mit Verletzten

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Aggression Gewalt Trunksucht Last Night

Ich (m/31) muss beichten, dass ich vor Jahren mal eine Auseinandersetzung hatte, bei der ich jemanden verletzt habe. Es muss 2005 gewesen sein. Ich war mit Freunden auf einer Party. Es floss entsprechend Alkohol und so verliert man die Hemmung und einem ist alles egal. […]
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Beichthaus.com Beichte #00036026 vom 27.06.2015 um 01:42:44 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hilfe, mein Vater ist gewalttätig!

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Aggression Gewalt Verzweiflung Familie

Ich (w/17) werde regelmäßig von meinem Vater geschlagen. Weil ihm mal wieder irgendetwas nicht passt, oder ich ihm zu frech schaue. Das passiert immer wieder. Ich muss dafür nicht einmal Streit angefangen haben. Meine Mutter macht dagegen jedoch nichts. Manchmal […]
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Beichthaus.com Beichte #00036015 vom 24.06.2015 um 07:17:43 Uhr (21 Kommentare).

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Erkenntnisse eines Türstehers

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Vorurteile Ungerechtigkeit Aggression Arbeit

Ich arbeite als Türsteher in einem ziemlich angesagten Club in einer großen Stadt in Deutschland. Ich selbst bin kein Deutscher, sondern habe osteuropäische Wurzeln. Der Job ist nur ein Nebenjob, der Spaß macht und gut bezahlt wird. Man hat Kontakt zu vielen netten Menschen und es wird nie langweilig. Aber jede Nacht gibt es auch Ärger - mit Leuten, die nicht reinkommen, oder auch Leuten im Club. Die Leute, die Ärger machen sind zu 90 Prozent "Ausländer", und das ist kein Vorurteil, sondern ein Fakt! Vor diesem Job war ich allen Volksgruppen gegenüber gleich eingestellt, aber wenn man jedes Wochenende von Ausländern beschimpft, bespuckt und auch angegriffen wird, entwickelt man eine extreme Abneigung gegen diese Volksgruppen. Auch ihr Verhalten gegenüber Frauen ist so asozial und tierisch, sodass ich innerlich vor Wut koche.


Ich beichte, dass ich mich so radikalisiert habe, dass ich inzwischen einen Hass auf alle Südländer und Schwarze entwickelt habe. Schwarze und Südländer kommen bei mir schon aus Prinzip nicht rein, und sobald es Ärger mit einen oder mehreren von ihnen vor der Tür gibt, freue ich mich darauf ihnen in einer Auseinandersetzung wehzutun und sie zu quälen, bis die Polizei da ist. Natürlich sollte man nicht alle über einen Kamm scheren, meine Erfahrungen haben mich aber zu dieser Einstellung gebracht und bestätigen sich jedes Wochenende erneut.

Beichthaus.com Beichte #00036000 vom 22.06.2015 um 12:06:47 Uhr (13 Kommentare).

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Trauma für die Psychotherapeutin

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Verzweiflung Aggression

Ich bin Ende 40 und habe meiner Psychotherapeutin vermutlich ein Trauma verpasst. Es tut mir sehr leid, denn ich bin eigentlich ein sehr friedfertiger Mensch. Aber von Anfang an. Ich hatte eine glückliche und schöne Kindheit, liebevolle Eltern und keine Sorgen. Mit 21 habe ich die Frau geheiratet, die ich liebte. Sie wurde schwanger und das Glück war perfekt. Das Leben änderte sich aber plötzlich, denn unser Kind starb im siebten Monat im Mutterleib. Es war sehr schwer für mich, aber anscheinend weniger schwer für meine damalige Frau, da sie wenige Monate später fremdging. Sie hat mich ausgenutzt so lange es ging. Irgendwann war ich pleite und kaputt, sie zog dann plötzlich zu ihrem türkischen Lover. Die Scheidung gestaltete sich schwierig, da sie im Trennungsjahr zwei Kinder von ihrem Lover bekam, und teilweise keinen festen Wohnsitz hatte. Okay, irgendwann war ich dann geschieden und habe versucht, die Vergangenheit zu verarbeiten. Ich war ungefähr drei Jahre allein und habe nach einiger Zeit eine neue Frau kennengelernt.

Sie war mein Traum, alles war gut und schön. Dann wurde sie schwanger und das Glück war perfekt. Es kam allerdings die Ernüchterung, denn sie ist ein Borderliner. Insgesamt ein eher mäßiger Verlauf, aber ein normales Leben ist schwer. Wir bekamen noch ein zweites Kind und leben seither als Scheinfamilie zusammen. Es gibt seit ca. 7-8 Jahren keinen emotionalen oder sexuellen Kontakt zwischen mir und meiner Frau, wir spielen unsere Rolle für die Kinder. Und ich habe so viel probiert, weil ich nicht begriffen habe, was ein Borderliner ist. Im Job läuft es auch mehr als schlecht: Ich habe eine gute Ausbildung, aber es gab viel Ärger, schlechte Bezahlung und keine Perspektive. Es geht aber noch besser: In den letzten fünf Jahren sind meine Eltern beide an Krebs erkrankt. Eine kurze Zusammenfassung: Meine Eltern sterben bald, meine Familie ist ein Theaterstück für die Kinder, mein Job bringt mich kurz vor ein Burn-out, ein Sexualleben habe ich seit Jahren nicht und ich verliere die Hoffnung und werde zunehmend depressiv.

Meine Hoffnung war eine Therapie als Hilfe, um das alles zu verdauen: Was sagt die Frau Doktor? "Seien sie positiv", "empfinden sie Verständnis für Ihre Mitmenschen", "Respektieren Sie die Eigenheiten der anderen Menschen", und so ging das jede Therapiestunde. Mir ist dann irgendwann der Kragen geplatzt, ich bin im Affekt aufgesprungen, habe sie gepackt und angeschrien: "Deine Scheiß Ratschläge kannst du dir in den Arsch stecken!" Dieser Gefühlsausbruch tut mir leid, zumal ich 1,97m groß und sehr kräftig bin, und sie dagegen sehr zierlich ist. Ich war nie wieder in der Praxis, meine Probleme haben sich auch nicht gelöst. Ich versuche, meinen beiden Kindern eine glückliche und sorgenfreie Kindheit zu ermöglichen, und werde weiter meine Rolle spielen. Aber irgendwann kommt der Knall.

Beichthaus.com Beichte #00035957 vom 18.06.2015 um 13:51:01 Uhr (13 Kommentare).

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