Ausweis an der Kasse

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Eitelkeit Peinlichkeit Dummheit Shopping Schmölln

Ich (m/18) habe vor Kurzem meine Pfandflaschen weggebracht, die sich nun seit etwa zwei Monaten gestapelt hatten. Vom Rückgeld wollte ich mich dann wieder mit neuen Getränken versorgen. Als ich allerdings mit meinem Bier an der Kasse stand, stellte ich fest, dass ich meinen Personalausweis nicht dabei hatte. Da ich aber noch relativ jung aussehe, durfte ich die Getränke natürlich nicht mitnehmen. Aus Frust bin ich dann nach Hause gegangen, habe mir meinen Personalausweis geschnappt und bin wieder zurück in den Laden gegangen. Dort habe ich mir dann erst einmal mehrere alkoholische Getränke gekauft. Dann habe ich mir die Kasse mit derselben Kassiererin gesucht und habe ihr grinsend meine Einkäufe präsentiert. Natürlich erinnerte sie sich - das konnte man an ihrem skeptischen Blick sehen - und verlangte nach meinem Ausweis. Den habe ich ihr dann unter die Nase gehalten und ich sage euch: Noch nie hat eine Verkäuferin bei mir so lange den Ausweis überprüft! Allerdings machte sie dann einen ziemlich gleichgültigen Blick, was mich total deprimierte. Jedenfalls bin ich dann mit den vier Bierflaschen in der Hand heimgegangen, weil ich vergessen hatte, mir eine Tüte mitzunehmen. Das war mir dann doch etwas peinlich, weil die Leute mich alle anguckten. Und ich muss zugeben: Es sah auch ein wenig asozial aus. Meine Beichte ist also, dass ich mich manchmal immer noch wie ein Kind aufführe.

Beichthaus.com Beichte #00033317 vom 22.05.2014 um 20:54:20 Uhr in 04626 Schmölln (Am Markt) (13 Kommentare).

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Mein stinkender Ehemann

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Ekel Unreinlichkeit Feigheit Hass Partnerschaft Friedberg

Mein stinkender Ehemann
Ich habe Probleme mit meinem Mann und möchte beichten, dass ich mich nicht traue, mit ihm darüber zu reden. Ich denke sogar darüber nach, mich von ihm zu trennen, aber ich kann es ihm nicht sagen. Es ist so, dass ich ihn wirklich süß finde, aber ich kann mit seiner Einstellung zur persönlichen Pflege einfach nicht umgehen. Er wäscht sich morgens nicht, sondern sprüht sich nur schnell mit Deo ein und springt gleich in die Klamotten. Abends wäscht er sich auch nicht, sondern zieht einfach nur die Oberkleidung aus und geht dann gleich ins Bett. Duschen ist bei ihm leider nur alle zehn Tage angesagt. Und leider wechselt er auch nur nach dem Duschen seine Unterhose. Ich finde das ziemlich ekelhaft, aber ich kann doch nicht einfach sagen, dass er sich gefälligst öfter waschen soll! Er riecht leider schon nach ein paar Tagen ungewaschen und nach Schweiß. Er macht sich aber gar nichts daraus. Auch seine Haare sind total fettig, wenn die letzte Dusche wieder länger her ist. Mir ist es manchmal echt peinlich, mit ihm irgendwo hinzugehen. Neulich waren wir zum Beispiel bei meiner Schwester zum Geburtstag eingeladen und seine letzte Dusche war schon wieder knapp eine Woche her. Er hat keine Anstalten gemacht, irgendetwas zu machen, bevor wir weggingen. Ich habe ihn dann gefragt, ob er sich als Erstes fertigmachen möchte, in der Hoffnung, er würde vielleicht schnell duschen oder sich zumindest die fettigen Haare waschen, aber das hat er nicht gemacht. Er ist nur ins Bad gegangen, hat sich sein Hemd in die Hose gesteckt, Deo aufgesprüht und ist kurz mit den Fingern durch die Haare gefahren. Ich konnte doch schlecht sagen, dass er doch lieber duschen soll. Auf der Feier dann habe ich mir die anderen Männer, die dort waren, angeguckt: Alle wirkten gepflegt und frisch. Mein Mann war der Einzige, der fettige Haare hatte und etwas roch. Mir ist das peinlich ohne Ende, aber ich kann doch nicht zu ihm sagen, dass es mir peinlich ist, mit ihm wegzugehen.

Auch beim Sex ekele ich mich teilweise vor ihm, denn er will natürlich mit mir schlafen, unabhängig davon, ob die letzte Dusche einen Tag oder zehn Tage her ist. Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Er versteht es ja auch nicht, wenn ich ihm einen Wink mit dem Zaunpfahl gebe. Wie vorhin, als er von der Arbeit kam. Er hatte Schweißflecken unter den Achseln und ich meinte zu ihm, dass er ja ganz schön geschwitzt hätte, und dass ich sein Shirt am liebsten in die Wäsche stecken würde. Er meine allerdings, dass es noch zwei Tage so gehen müsse, und dass das nicht nötig sei. Auf meine ungläubige Nachfrage antwortete er dann nur: "Klar, auf zwei Tage mehr oder weniger kommt es doch wohl nicht an." Was soll ich denn da noch sagen? Ihm kommt es gar nicht in den Sinn, sich wegen der ansteigenden Temperaturen öfter zu duschen oder ein frisches T-Shirt anzuziehen. Ich denke schon seit ein paar Wochen darüber nach, mich zu trennen, aber ich kann ihm ja schlecht sagen, dass ich mich trenne, weil er sich nicht wäscht. Ich bin unaufrichtig zu ihm und hasse mich dafür, weil es auch egoistisch ist.

Beichthaus.com Beichte #00033313 vom 21.05.2014 um 19:39:41 Uhr in 61169 Friedberg (38 Kommentare).

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Kopfloser Ersthelfer

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Peinlichkeit Dummheit Unfall

Ich (24) halte mich eigentlich für einen Menschen, der in Panik-Situationen weiß, was zu tun ist. Nun ist heute jedoch eine alte Frau gefallen und gegen eine Mauer gestürzt. Sie hat vor Schmerzen geschrien und geblutet. Ich habe die Situation erst mal angesehen und versucht, zu klären, ob es "nur" Schmerzen sind, oder ob sie ernsthaft verletzt ist. Und wie die Verletzung aussieht - also ob sie sich was gebrochen hat oder ob es eine Wunde ist. Dass sie mit dem Kopf an die Mauer geprallt ist, habe ich erst später erfahren. Naja, zumindest habe ich das Naheliegendste, nämlich einen Krankenwagen zu rufen, erst gemacht, als es mir jemand gesagt hat, und nicht sofort, als ich die Schreie gehört habe. Da sie danach von vier Leuten gut versorgt wurde, bin ich an die Hauptstraße um den Krankenwagen heranzuwinken. Ich kam mir selten blöder vor - vier Leute kümmern sich um die Frau und ich tue für eine gefühlte Ewigkeit nichts anderes, als an der Straße zu stehen. Die Frau wurde jetzt ins Krankenhaus gebracht und es scheint nichts zu sein, was man dort nicht hinbekommen würde. Immerhin etwas, auch wenn ich furchtbar unfähig war.

Beichthaus.com Beichte #00033306 vom 21.05.2014 um 12:50:12 Uhr (11 Kommentare).

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Der Masturbations-Teddy

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Masturbation Peinlichkeit Intim Kamp-Bornhofen

Der Masturbations-Teddy
Ich (w/23) möchte beichten, dass ich ab und zu meinen Teddybären dazu benutze, mich selbst zu befriedigen. Es ist einfach viel geiler, als sich nur mit der Hand zu stimulieren. Ich hoffe, dass ich niemals dabei erwischt werde. Außerdem habe ich ein schlechtes Gewissen, weil mein Bruder ihn ab und zu als Kopfkissen verwendet, wenn wir bei mir einen Film schauen. Aber der Teddy wird auch regelmäßig gewaschen.

Beichthaus.com Beichte #00033297 vom 19.05.2014 um 19:41:15 Uhr in Kamp-Bornhofen (17 Kommentare).

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Fremdenhass und Sozialschmarotzer

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Vorurteile Hass Zorn Gesellschaft

Ich (w/22) beichte, dass ich mich langsam aber sicher zur Rassistin entwickle, dabei habe ich selbst eine Migrantengeschichte hinter mir. Zwar bin ich in Österreich geboren und habe auch die österreichische Staatsbürgerschaft, jedoch habe ich meine ersten Lebensjahre in Ungarn verbracht, meine Muttersprache ist daher auch ungarisch. Über viele Umwege bin ich vor 12 Jahren in einer Großstadt in NRW gelandet. Meine Mutter, mit der ich den Weg zwangsläufig gegangen bin, hat sich immer durchgekämpft. Jahrelang haben wir unter dem Existenzminimum gelebt, uns über Wasser gehalten, ohne "Sozialschmarotzer" zu sein. Meine Mutter arbeitet mittlerweile in einer Ganztagsschule im "Ghetto" der Stadt. Und dort findet sich das typische Schema wieder, das alle Vorurteile gegenüber Ausländern bestätigt: Die Kinder verwahrlost, bekommen das Mittagessen an der Schule vom Amt bezahlt, jedoch mit einem iPhone in der Tasche und die Eltern, Hartz-IV-Empfänger, fahren mit einem nagelneuen BMW oder Mercedes vor, um die Kinder von der Schule abzuholen. Im Herbst, wenn die neuen Kinder kommen, müssen alle Klassenräume in den Pausen abgeschlossen werden, weil regelmäßig Sachen aus den Räumen und Taschen der Kinder geklaut werden. Schon 6-Jährige geben vor, auf die Toilette zu müssen, um dann die Klassenräume nach stehlbarem Material zu durchsuchen. Momentan sind es Rumänen, die gehäuft einwandern. Ursprünglich sind das aber größtenteils Sinti und Roma, das kenne ich auch noch aus Ungarn. Ich war immer diejenige - und bin es immer noch, wenn ich dort zu Besuch bin - die versucht, die Leute zu beschwichtigen und ihnen zu erklären, dass Vorurteile nicht immer zutreffen müssen und dass man Menschen unabhängig von ihrer Herkunft offen gegenüberstehen sollte, bis man vom Gegenteil überzeugt wird. Wer die momentane politische Lage in Ungarn kennt, kann erahnen, wie tief der Fremdenhass, speziell gegenüber Sinti und Roma, in der Gesellschaft verankert ist. Leider treffen die Vorurteile dort viel zu häufig zu, es ist ein Teufelskreis.


Mit den Faschos hier in Deutschland hat man es leicht, die rattern ihre auswendig gelernten Texte ohne Sinn und Verstand runter und es steckt nichts dahinter, außer Dummheit, Angst und persönliches Versagen. Hier können sie nicht generalisieren, denn es entsprechen nun einmal nicht alle "Ausländer" ihrem Bild. Es fällt mir leider mit der Zeit immer schwerer, so zu argumentieren, wenn ich es am eigenen Leib anders erfahre. Zahllose Male werde ich in der Stadt angepöbelt und versucht zu beklauen. Erst heute verfolgte mich gezielt ein 10-jähriges Mädchen und versuchte, mir mein Handy aus der Hand zu reißen. Sie war mir vorher schon aufgefallen, ein kleines Zigeunermädchen, das scheinbar von ihren Eltern auf Diebestour geschickt wurde. Und das war leider nicht das erste Mal. Es macht mich wütend, dass die Menschen, die bereits von unseren Steuergeldern leben, sich noch wie selbstverständlich alles nehmen, was nicht niet- und nagelfest ist. Es macht mich wütend, dass so viele das Sozialsystem ausnutzen. Und es macht mich wütend, dass denen, die von irgendeiner Art von Sozialhilfe leben und sich aber wirklich bemühen, da rauszukommen, durch solche Menschen der Weg erschwert wird, denn letzten Endes werden sie mit den Betrügern und Schmarotzern in einen Topf geworfen. Ich selbst habe seit meinem dreizehnten Lebensjahr Nebenjobs und wohne seit meinem achtzehnten Lebensjahr alleine. Mir wurde nichts geschenkt und ich musste mir alles erarbeiten. Zwar würde ich aus den ganzen Gedanken heraus niemals eine rechte Partei wählen, aber ich bekomme diese Wut und Enttäuschung nicht aus meinem Kopf - es haben sich einfach zu viele Vorurteile bestätigt, sodass ich mittlerweile voreilig über Andere urteile und manchen Menschen gleich aus dem Weg gehe. Echt bescheuert, aber ich kann in dem Punkt nicht aus meiner Haut raus.

Beichthaus.com Beichte #00033294 vom 18.05.2014 um 21:23:26 Uhr (24 Kommentare).

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