Ich werde mein Leben und meinen Job hassen!

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Faulheit Habgier Selbstsucht Schamlosigkeit Studentenleben Gesellschaft

Ich (m/23) studiere mittlerweile im siebten Semester einen technischen Studiengang an einer renommierten Universität. Nachdem am Anfang auch alles wunderbar glatt lief (ich kam als ziemlicher Streber von der Schule an die Uni), muss ich gestehen, dass sich meine Motivation ziemlich in den Keller verabschiedet hat und ich meine Studiendauer sogar absichtlich hinauszögere, um das Studentenleben noch etwas länger genießen zu können. Ich habe einfach für mich entdeckt, dass es im Leben mehr als nur Karriere und Arbeiten gibt, zumal man selbst mit gutem Studienabschluss nur ein Sklave der Industrie ist und den Wohlstand anderer Leute sichert, man selbst aber mehr oder weniger auf der Strecke bleibt (gemessen an meinen (eventuell!) unverschämt hohen Anforderungen). Die Punkte, die meine Motivation maßgeblich negativ beeinflussen sind:

- Ich glaube nicht, dass mir das Leben als normaler Angestellter mit geregeltem Arbeitsalltag besser gefällt als mein jetziges Dasein als Student, auch wenn ich dann um einiges mehr Geld habe, aber Geld ist nicht alles im Leben! Vor allem, wenn es wie in meinem Fall zu viel sein wird, um sich beschweren zu können und zu wenig, um wirklich etwas damit anfangen zu können. Außerdem frage ich mich, was aus meinen sozialen Kontakten wird. Ich habe jetzt zum ersten Mal in meinem Leben einen richtig großen Freundes- und Bekanntenkreis, der sich nach dem Studium sicher zerschlagen wird. Dann neue Freunde zu finden wird sicher nicht einfach und es wird einfach nicht mehr dieselbe Leichtigkeit und Lebenslust vorherrschen.

. Wenn ich vermehrt sehe, was Leute nur durch Hingabe an eine Sache und Fleiß erreichen, selbst ohne Hochschulabschluss oder gar Abitur, das wirkt so verdammt lähmend auf meine Motivation was das Studium anbelangt. Ich fühle mich auch belogen und ausgenutzt. Seit ich mich zurückerinnern kann, wurde immer zu mir gesagt: Junge, wenn du mal etwas erreichen willst im Leben, dann mache dein Abitur und studiere etwas Anständiges! So langsam fällt mir aber wie Schuppen von den Augen, dass es nur absolute Einzelfälle sind, die mit ihrem Studium auf dem klassischem Weg etwas erreichen, selbst in einem Karrierestudiengang wie meinem. Von anderen wollen wir gar nicht erst anfangen. Ich kenne etliche Leute, die noch nie einen Hörsaal von innen gesehen haben, (sicher nicht ohne Risiko) ihr Ding durchziehen, keine Drogendealer sind und trotzdem ein 100.000 Euro+-Auto fahren, während die meisten Akademiker mit ihrem 75-PS-Golf jeden Tag schön brav zur Arbeit fahren und ihren Dienst verrichten.

- Ich bin einfach nicht der Typ, der sich gerne unterordnet und Autoritäten akzeptiert, daher liebe ich die Freiheiten in meinem Studium und weiß jetzt schon, dass ich meinen Job nachher nicht lieben werde.

- Ich werde später (den Statistiken nach) so viel verdienen, dass mich der Steuersatz (vor allem als Alleinstehender) mit voller Härte trifft, am Ende aber doch nicht so viel übrg bleibt, um wirklich ein Leben im Wohlstand zu führen - bei dem Gedanken kommt mir auch das Frühstück wieder hoch.

Versteht mich nicht falsch, ich finde mein Studium nicht langweilig, lerne sogar gerne und habe keine Probleme mit den Anforderungen, nur denke ich einfach, dass ich nach dem Studium Job und Leben hassen werde. Es tut mir wirklich Leid für andere Leute, die gerne studieren würden, es aber aus welchen Gründen auch immer nicht können. Ich weiß auch, dass es viele Leute gibt, die für ein geregeltes Arbeitsleben und einen normalen Job so viel geben würden, aber so kann ich einfach nicht denken. Ich bin vielleicht noch 50-60 Jahre auf diesem Planeten und dann geht der Vorhang für immer zu - ich will nicht als Marionette der Wirtschaft meinen Dienst tun und die besten Jahre verplempern, bis mich irgendwann die Rente empfängt. Ich weiß, ich bin undankbar und der Großteil der Angestellten in Deutschland verdient weniger als ich es in meinem Beruf werde, aber ich bin zu habgierig und kann ich mich dennoch einfach nicht motivieren und ziehe mein Studium mit voller Absicht in die Länge.

Beichthaus.com Beichte #00039239 vom 17.01.2017 um 19:02:23 Uhr (24 Kommentare).

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Verhasster Schulsport

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Schule Sport

Ich habe mit viel Freude und aus Überzeugung Sport studiert und mein Leben lang immer gern gemacht. Bis zum Referendariat! Ich bin an einer Schule gelandet, wo der Direktor und seine Frau übertrieben aktiv im Turnverein sind. Deswegen ist bei uns Turnen an Geräten und am Boden absolute Pflicht - und zwar oft und lange (fast die Hälfte des Schuljahres nur Drecksturnen). Generell wird an der Schule ausschließlich nach dem Prinzip unterrichtet, dass ich etwas vormachen soll und die Kinder sollen das alle - unabhängig von ihren Körpern, ihrer Form und ihrem Vorwissen - so exakt wie möglich nachmachen. Wer es nicht schafft, ist ein Versager. Kein Spielraum, ich muss denen dann eine 5 oder 6 geben. Wer im Verein ist , soll eine 1 bekommen.

Wir haben ausschließlich langweilige Sportarten auf dem Programm und die Art wie man hier zum Vermitteln gezwungen wird, saugt auch das letzte bisschen Spaß aus dem Sport heraus. Für mich UND die Kinder. Aber da die alten Lehrer "das immer so gemacht haben", darf nichts daran geändert werden. Keine neuen Sportarten rein, keine anderen Vermittlungskonzepte, gar nichts. Jedes Mal, wenn meine Schüler meckern und sagen, sie wollen kein Turnen machen, möchte ich mit schimpfen. Und ich finde es schade, dass wir einem so tollen Fach wie Sport jeden innewohnenden Spaß erdrosseln. Ich hasse auch, wie sexistisch hier der Unterricht ist. Die Mädchen müssen Turnen und Gymnastik und Tanz machen und sollen bei allen Sportarten vor allem gut aussehen, während die Jungs kämpfen dürfen, klettern und Ball spielen. Eine Frau, die einfach nicht auf die "hübschen" Sportarten steht, ist in dem System nicht vorgesehen. Versteht mich nicht falsch, Gymnastik ist anstrengender - aber nicht jedes Mädchen hat nur aufgrund ihres Geschlechts darauf ist. Aber wie gesagt: Wir werden gezwungen. Wenn ich aus dem Ref. raus und verbeamtet bin, werde ich mich nicht an den Lehrplan halten und diesen ganzen dummen Mief voller Überzeugung boykottieren!

Beichthaus.com Beichte #00039238 vom 17.01.2017 um 17:10:46 Uhr (17 Kommentare).

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Kinder sind hinterfotzig

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Hass Boshaftigkeit Kinder Unterhaching

Ich finde die meisten Kinder unangenehm, manipulativ, hinterfotzig, frech oder einfach nur total blöd. Die Hälfte davon gehört medikamentös eingestellt, beim Rest reicht eine saftige Ohrfeige, dass sie Rad schlagen. Ich habe selbst Kinder, keine Angst, sie werden nicht geprügelt oder misshandelt. Ich bin im Elternbeirat, eine engagierte Supermutti und jeder denkt ich bin ein netter Mensch. Bin ich aber nicht. Ich habe so viel an Boshaftigkeit bei Kindern im Kindergartenalter mitbekommen, dass sich in mir eine regelrechte Abneigung gegen die meisten Kinder entwickelt hat.

Beichthaus.com Beichte #00039236 vom 18.01.2017 um 20:04:39 Uhr in Unterhaching (15 Kommentare).

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Von Facebook in die Psychiatrie

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Sucht Medien Internet Gesundheit Hamburg

Von Facebook in die Psychiatrie
Ich (w/31) war und bin aufgrund meiner Mediensucht in psychiatrischer Behandlung. Den PC nutze ich so gesehen nur noch zur Abfrage von Mails, das Mobiltelefon gar nicht mehr. Mein Problem ist, dass ich durch die starke Nutzung von sozialen Netzwerken und Nachrichtendiensten angefangen habe, Scheingeräusche zu hören. Also Benachrichtigungstöne oder das Summen des Mobiltelefons. Alles fing dabei recht harmlos an und meist in Verbindung mit Schlafmangel.

Zum Schluaa wurde der Schlafmangel durch die ständigen Scheingeräusche erzeugt, nach einem Verkehrsunfall wurde dann im Krankenhaus die Diagnose gestellt. Ich wurde daraufhin zunächst für vier Wochen in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen, daraus sind dann leider fast zwei Jahre geworden. Heute muss ich starke Medikamente nehmen, bin arbeitsunfähig und von meinem großen Freundeskreis ist nicht viel geblieben. Ich wünschte das ich die Frühzeichen nicht ignoriert hätte, allerdings hat es sich einfach zu gut angefühlt ständig in Kontakt zu sein, heute bin ich ganz alleine.

Beichthaus.com Beichte #00039235 vom 18.01.2017 um 11:48:41 Uhr in Hamburg (17 Kommentare).

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Ich spüre nichts beim Verkehr

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Verzweiflung Sex Intim Heidelberg

Also kommen wir gleich mal zur Sache: Mir macht die Penetration beim Sex absolut keinen Spaß und mir ist es inzwischen scheißegal wie die Frauenwelt drauf reagiert! Seitdem ich auf drei Beinen laufen kann und mir Haare unterhalb der Augenbrauen wachsen, komme ich öfters mal zu dieser angeblich so schönsten Sache der Welt! Diesen Ausspruch kann ich nur bedingt mit der Welt teilen. Seit Tag Eins fühle ich mich beim Bumsen eher wie so eine Art Kanufahrer, der sich einen abrackert, um seine Frau auf die andere Seite zu bringen, oder einen Schaukelstuhl, der vor lauter Anstrengung, durch starkes Wippen die ersten Holzspäne raspeln und kurz vorm Zusammenbruch steht. Ich muss aber anmerken, dass mein Penis (Harry) selten schlappmacht und von Natur aus stramm steht.

Alles schön und gut, nur bringt mir das Ganze nichts. Egal ob mit oder ohne Gummi, einem geschmeidigeren oder sportlicheren Bewegungsablauf, ich spüre keinen Deut von all dem, was andere mir immer zu predigen versuchen. Um zu kommen brauche ich eine halbe Ewigkeit und nach etwa 5 Minuten hämmern und trällern würde ich lieber schneller durch etwas anderes zum besten Moment der Vorstellung kommen. Seit meiner Vorhautbeschneidung in meiner Jugend ist das Ganze nur noch schlimmer geworden. "Hurra, noch weniger Gespür da unten!", dachte ich mir beim ersten Sex nach der OP damals. Langsam verzweifele ich an diesem verflixten Fakt und frage mich, was ich denn noch richtig machen könnte, um das Problem zu lösen.

Die Frauen brauche ich nicht fragen, denen scheint meine Vergnügungsfahrt wahrscheinlich Spaß zu machen. Tja. Wenn das so weiter geht, werde ich auf der Ego-Schiene bleiben und einfach souverän aufhören, sobald ich genug habe. Sex bedeutet ja Gott sei Dank mehr als nur Rein und Raus. Ich hoffe alle weiblichen Bekanntschaften und Bediensteten, die ich aus den tollen Momenten gerissen habe, können mir meinen brutalen Egoismus verzeihen. Es bringt mir nichts, wenn ich mir wie ein gelangweilter Schwarzenegger auf dem Rudergerät vorkomme, während die Partnerin vor Ekstase auf Wolke 7 schwebt.

Beichthaus.com Beichte #00039234 vom 18.01.2017 um 01:28:24 Uhr in Heidelberg (17 Kommentare).

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