Keine Fleischeslust für die Vegetarierin

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Boshaftigkeit Zorn Ernährung Internet WG Claußnitz

Vor einem Jahr studierte ich (w/21) noch in München, ehe ich zu meinem langjährigen Freund nach Berlin gezogen bin und daher auch die Uni gewechselt habe. In München gab es ein Mädchen, welches kurz vor meinem Umzug in die WG meiner besten Freundin zog. Sie war natürlich eine Vegetarierin dieser Sorte, die jeden verurteilt, der die armen Tiere isst. Entsprechende Probleme kamen schnell auf, da sowohl meine beste Freundin, als auch die andere Mitbewohnerin keine Vegetarier waren. Ebenso wenig wie sonst jemand in diesem Freundeskreis. Veranstalteten wir also Kochabende - beliebt war Spaghetti Bolognese - oder aßen wir auch nur in ihrer Nähe ein Schinkenbrot, fing sie sofort an zu zetern, dass wir den Kadaver wegnehmen sollten und was für grausame Menschen wir doch seien. Also, niemals einen Vegetarier in eine Fleischfresser-WG ziehen lassen.
Das eigentlich Paradoxe an ihr war, dass sie Lederschuhe trug, Ledergürtel, eine Lederhandytasche für ihr iPhone, Lederhandschuhe und so weiter besaß - alles echt natürlich. Sie wollte also keine Kadaver essen, die Haut der Tiere trug sie dennoch. Abgesehen davon gab sie ihrem Perserkater Katzenfutter. Das Vieh durfte Formkatzenfutter aus armen Tieren essen, und uns schrie sie an, wenn wir Kassler im Kühlschrank lagerten. Man muss dazu sagen, dass ich eine Wohnung für mich allein hatte, dort allerdings in den letzten Monaten nicht mehr kochen konnte, da es einen durch einen Blitzeinschlag verursachten Kurzschluss gegeben hatte und der Kühlschrank, sowie der Herd und die Mikrowelle nicht mehr funktionierten, was dazu führte, dass ich sehr oft in der WG mitaß.

Diese war nur eine Straße entfernt von mir. Alles in allem war die Vegetarierin anstrengend und nebenbei auch noch extrem dumm. Ihr Freund betrog sie andauernd und sie sagte immer nur: "Unsere Liebe wird das überstehen." Nachdem sie einmal doch tatsächlich Hühnchenbrustfilets, welche ich gekauft hatte, an ihren Kater verfüttert hatte, mit der Begründung, nur Tiere hätten das Recht, Tiere zu essen, wurde es mir zu bunt: Ich stellte am Computer eine Collage zusammen, auf welcher ein Foto ihres Freundes war, sowie Bilder von all seinen, mir bekannten, Seitensprüngen - Facebook weiß alles - und eines von ihr, unter welchem stand: "Ich lasse nicht zu, dass mir ein Stück Fleisch Befriedigung verschafft, daher treibt mein Freund es mit jeder anderen Schlampe in München."Ich erstellte unter einem Fake-Account eine Veranstaltung mit einem ziemlich ordinären Titel und lud die Collage dort hoch. Außerdem hing ich sie an jedes Schwarze Brett, das ich finden konnte. Zwei Wochen später bin ich nach Berlin gezogen. Ziemlich einfallslos, ich weiß. Und ziemlich gemein. Kurz nach der Aktion hat sie sich von ihrem Freund getrennt. Inzwischen soll sie viel umgänglicher sein und verfüttert kein fremdes Fleisch mehr an ihren Pelzball. Trotzdem tut es mir leid. Wahrscheinlich hätte auch ein simples Gespräch mit ihr geholfen.

Beichthaus.com Beichte #00030720 vom 25.01.2013 um 22:50:32 Uhr in Claußnitz (12 Kommentare).

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Das Geschäft mit den Flirts

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Ich (m/23) beichte, dass ich armen, notgeilen Würstchen auf bekannten und anonymen Chatplattformen vorgaukle, ich sei ein gut aussehendes, 20-jähriges Mädchen, das nach Spaß sucht. Nach dem Absenden von eindeutigen Textphrasen und Bildern aus der Suchmaschine sind die meisten Typen gewillt, Nacktbilder von sich zu verschicken. Nach Beendigung des "Smalltalks" teilen die Herren mir, auf meinen Wunsch hin, sie doch einmal persönlich zu sehen, den Namen ihres Facebook-Profils mit. Et voila, nun schreibe ich sie mit einem anonymen Profil an und fordere über einen sicheren, elektronischen Weg die Zahlung eines niedrigen Betrages, da ansonsten alle Facebook-Freunde oder sogar die angegebene Frau/Freundin über den vermeintlichen Flirt mit Zugabe der Fotos unterrichtet werden würden. Solche Leichtgläubigkeit muss bestraft werden und eine positive Begleiterscheinung ist der nette Nebenverdienst auch.

Beichthaus.com Beichte #00030717 vom 25.01.2013 um 16:34:04 Uhr (17 Kommentare).

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Was der Ex so erzählt

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Betrug Neugier Ex Internet

Ich (23) hatte damals mit 16 meinen ersten Freund, mit dem ich acht Monate zusammen war. Die Beziehung an sich war nicht gerade die Beste, wir haben einfach nicht zusammen gepasst und uns oft gestritten und, intim gesehen, lief es auch nicht gut. Schluss gemacht hat er aufgrund der Gefühle, obwohl ich schon geahnt hatte, dass er mich betrogen hatte, ihm dann allerdings die Eier fehlten, es mir zu sagen. Einige Monate nach der Trennung habe ich mich, wahrscheinlich aus Neugier, auf einem Flirtportal mit falschem Namen, Angaben und falschen Bildern angemeldet und ihn angeschrieben. Die Bilder habe ich vorher von einer anderen Seite kopiert und darauf geachtet, dass die Frau seinem Typ entspricht. Ich habe irgendwas erfunden und ein paar Mal mit ihm gechattet. Ich bin dann mit Absicht auf das Thema Ex-Freunde gekommen und als er mich erwähnt hat, habe ich nachgehakt, nachdem ich über einen erfundenen Ex von mir eine Geschichte erzählt habe. Interessant war seine Sichtweise der Dinge, wie zum Beispiel die Dauer der Beziehung, der Grund der Trennung und so weiter. Hiermit beichte ich, dass ich aus Neugier so einen kindischen Mist gemacht habe, um herauszufinden, was mein Ex anderen über mich beziehungsweise uns erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00030653 vom 07.01.2013 um 13:33:09 Uhr (12 Kommentare).

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Den Ex ausspionieren

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Ex Internet

Vor Kurzem bin ich mal wieder in eine unangenehme Situation geraten. Mein Ex-Freund hat mir mal wieder ein bisschen hinterher spioniert und es mir direkt unter die Nase gerieben. Er löschte mich daraufhin aus Facebook, was mich, zugegebenermaßen, ein bisschen wütend gemacht hat, da so etwas eigentlich gar nicht zu ihm passt. Die ganze Geschichte hat mich so beschäftigt, dass mir, als ich nachts wach lag, die Idee gekommen ist, sein Facebook-Profil zu hacken. Zunächst über die "Passwort-ausprobieren-Methode". Ich versuchte sein altes Passwort, das er schon für den PC verwendet hatte. Fassungslos sah ich, wie die Seite augenblicklich geladen wurde und ich auf seinem Facebook-Profil war. War dieser Mensch wirklich so doof und hat für alles das gleiche Passwort, das ich auch noch kenne? Er hatte es mir früher schließlich selbst verraten. Es funktionierte für Amazon und noch ein paar andere Internetdienste. Ich habe aber nicht geshoppt, sondern die halbe Nacht damit verbracht, Facebook-Nachrichten zu lesen und so herausgefunden, dass er tatsächlich ein Verhältnis mit einer ehemals sehr guten Freundin hatte. Beide hatten das immer abgestritten. Außerdem erfuhr ich, dass er privat-insolvent ist. Leider kann ich das niemandem erzählen, aber ich muss, weil ich das alles so unfassbar finde!

Beichthaus.com Beichte #00030652 vom 06.01.2013 um 23:35:59 Uhr (14 Kommentare).

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Hairy Blossom Bilder

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Hairy Blossom Bilder
Ich muss etwas beichten, was mir sehr peinlich ist. Ich bin über einige Umwege in den Beruf des Trainers geraten. Das heißt, ich erstelle für Firmen, Workshops und Ähnliches Trainings zu recht unterschiedlichen Themen. Wenn zum Beispiel bei einer Firma neue Produkte wie Software eingeführt werden, schule ich die Mitarbeiter darin. Auf der einen Seite sind das Sachen, in die man sich selber einarbeiten kann, um das Wissen zu vermitteln und auf der anderen Seite vermittele ich auch Themen, die ein hohes Eigen-Know-how in dem Bereich erfordern. Im zweiten Bereich habe ich immer mal wieder Workshops zu Fotografie und digitaler Bildbearbeitung gehalten. Letztens musste ich kurzfristig für einen Kollegen einspringen, der mir einen Workshop zugeschustert hat, den er selber nicht halten konnte. Ich sagte zu, die Sache hatte jedoch einen Haken, denn dieser Workshop fand in Utrecht in Holland statt. Da mein Holländisch etwas eingerostet ist, war der Vortrag von Anfang an, auch durch meinen Kollegen, in Englisch konzipiert, was die Sache leichter machen sollte.


Im Bereich der digitalen Bildbearbeitung ging es dann um das Thema "Schärfen". Diesbezüglich gibt es in diversen Programmen weit mehr als nur einen Regler, so dass man zielgerichtet bestimmte Sachen schärfen oder besser akzentuieren kann. Ich wollte dies an einem Bild einer Blume beispielhaft darstellen. Die Blume im Vordergrund war durch den kreativen Einsatz der Blende des Objektivs schön freigestellt und ich wollte in der Bearbeitung zeigen, wie man die feinen Härchen der Blüte herausarbeiten kann, ohne den schön verschwommenen Hintergrund zu verunstalten oder ein total überzogenes Ergebnis zu erhalten. Diesbezüglich sprach ich bei der Blume immer wieder von der "beautiful hairy blossom". Zwei der Teilnehmer grinsten schon permanent, ich dachte mir aber noch nichts dabei. Ich empfahl den Teilnehmern, dann für Zuhause selber Bilder zu machen oder einfach mal kurz im Internet, etwa bei der Google-Bildersuche, nach "haarigen Blumen" zu suchen, an denen sie sich in der Praxis versuchen können. Zwei Tage später bekam ich eine E-Mail eines Workshop-Teilnehmers, dass mein Part über die hairy blossoms legendär gewesen wäre. Ich vermute, es war einer der zwei grinsenden Typen. Als ich bei Google nach "hairy blossom"-Bilder gesucht habe, wäre ich fast vor Scham vom Stuhl gefallen. Ich habe es auch sofort meinem Kollegen gebeichtet, der mir den Auftrag gegeben hat, falls er irgendwelche Rückmeldungen negativer Art über mich erhalten sollte. Auch er fiel fast vor Lachen vom Stuhl und fand es, Gott sei dank, nicht schlimm. Mir ist es dennoch furchtbar peinlich und ich werde so schnell nicht mehr nach Utrecht reisen. Hiermit beichte ich, dass mir dieser offensichtlich feststehende Begriff im Englischen vollkommen unbekannt war und ich es bereue, ihn auch noch immer besonders betont zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00030644 vom 03.01.2013 um 21:58:12 Uhr in Niederlande (Utrecht) (29 Kommentare).

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