Mein bohrender Nachbar

43

anhören

Aggression Zorn Nachbarn

Ich (m/18) habe in meiner alten Wohnung öfters laut Musik gehört, natürliche keine Rock Balladen oder klassische Musik, eher Death Metal und Hardcore. Gleich am ersten Tag, als wir eingezogen sind, hat sich der Nachbar über uns beschwert, ich hab ihm gesagt es sei kein Problem die Musik etwas leiser zu stellen. Leider war es eins. Ich hasse es leise Musik zuhören, entweder laut oder gar nicht lautet mein Motto. So entbrannte zwischen mir und meinem Nachbarn ein Krieg, in dem es darum ging, wer mehr Krach machen konnte. Immer wenn ich laut Musik hörte, schlug er (wahrscheinlich sogar mit seinem Kopf) mit einem harten Gegenstand auf den Boden, das über circa 5 Minuten lang, bis mir das zu nervig wurde und ich die Musik lauter drehte. Irgendwann war es soweit, dass er den Bohrer rausholte und bohrte, und das jedes mal wenn ich Musik hörte, egal wie sehr ich mich auch zusammengerissen hab und die Musik leiser drehte. Einmal bin ich nach dem Musik hören spazieren gegangen, für ca. 15 Minuten, als ich wiederkam bohrte er immer noch. Ich bin mittlerweile ausgezogen und stelle mir immer wieder die Frage, wie viele Löcher der Typ in seine Wände gebohrt hat.

Beichthaus.com Beichte #00026964 vom 07.09.2009 um 12:40:58 Uhr (43 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Arzthelferin beim Kieferorthopäden

33

anhören

Boshaftigkeit Hass Verrat Internet

Es gibt da ein Mädchen, das ich ziemlich hasse. Sie arbeitet als Azubi bei einem Kieferorthopäden. Das ist so eine richtige "Alter, ich hau dir auf die Fresse"-Tussi, die es mal richtig verdient hat, selbst eine auf den Deckel zu kriegen. Darum kam es mir gerade recht, als ich vor einigen Tagen in einer Internet Community auf ihr Profil gestoßen bin und dabei Fotos gefunden habe, die in der Praxis gemacht wurden. Auf denen ist sie mit ihrer Kollegin zu sehen, wie sie gerade dabei sind, mit sämtlichen Arbeitsgeräten irgendwelche Faxen zu machen. Nicht gerade fördernd für eine große und bekannte Praxis, oder? Der Oberhammer kam aber noch, den über einem Foto bezeichnete sie die Praxis als "Shit-Laden." Vorgestern habe ich also alle Fotos auf meinen USB-Stick gepackt, bin zu einem Drogeriemarkt gefahren, in dem man Fotos ausdrucken kann, habe einen Umschlag und einen Stift mitgenommen und ja, im Drogeriemarkt dachte ich mir noch so: "Was tu ich hier eigentlich?" Aber die Gedanken an diese asoziale Person haben meine Gewissensbisse schnell wieder verschwinden lassen. Ich habe dann also die Fotos in den Umschlag gesteckt, bin zur Praxis gefahren, habe den Namen des Arztes auf den Umschlag geschrieben und ihn in den Briefkasten geschmissen. Ich hoffe nicht unbedingt, dass sie gefeuert wird, jedoch sollte sie sich mal überlegen, ob es heutzutage sinnvoll ist, seinen Arbeitsplatz im Internet so darzustellen.

Beichthaus.com Beichte #00026959 vom 06.09.2009 um 12:31:56 Uhr (33 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Medikamente aus Mexiko

52

anhören

Boshaftigkeit Rache Urlaub Drogen Gesundheit Geltendorf

Medikamente aus Mexiko
Wir waren letztes Jahr (2008) in Mexiko im Urlaub. Eigentlich musste ich dort arbeiten, aber als ich fertig war, hat mein Bruder mich sozusagen abgeholt und wir sind noch 3 Wochen mit einem alten El Camino durch die Gegend gefahren. Dass mein Spanisch nach einem 3/4 Jahr dort auch einen guten mexikanischen Schlag hatte, könnt ihr euch vorstellen. So wurden wir nicht als die üblichen Touris angesehen, wir waren sowieso im Süden, wo selten Amis sind und wurden echt immer nett behandelt. Mir fällt keine einzige Situation ein, wo wir angefeindet wurden. Die lokalen Prostituierten machten uns gute Preise, wir bekamen guten Alkohol und was man sonst so braucht um auszuspannen. In den "Apotheken" in Mexiko, eigentlich Pharma-Supermärkte, bekommt man krasses Zeug. Man darf es aber nicht ausführen. Haben wir aber trotzdem gemacht. Wir haben es umgefüllt in kleine Energy-Drink-Flaschen und in Kaugummi-Boxen.

In Mexiko-Stadt haben wir kein Hotel bekommen und kaum noch Geld für den Wagen. Aber was solls, wir saßen die Nacht im Flughafen rum in stinkender Freizeitkleidung, keinen hat es gestört. Im Flugzeug munterte uns die Stewardess sogar auf: "Ihr seht müde aus, ein Kopfkissen?" und "Bald zu Hause, Daumen hoch!". Als wir morgens in München aufsetzten wollten wir nur noch nach Hause. Ins Taxi, der Taxifahrer spricht nur das nötigste. Dann in den Zug heim ins Allgäu. Der ist morgens schon irre voll, obwohl Wochenende ist. Wir setzen uns ins Fahrradabteil, wo diese Hochklappsitze sind, aber schon in Geltendorf steigen zwei "Fahrrad-Vollprofis" ein, mit Helm, engen Klamotten und zehntausend "Sponsorenstickern" überall drauf. Solche kennen wir schon, im Allgäu fahren die wie die Irren überall die Berge rauf und runter. Aber die waren besonders garstig: "Jetzt weg da, das ist Fahrradplatz!" der eine, der andere: "Woa, hier riechts aber fein..., jetzt Abflug die Herrschaften!"

Platz mussten wir natürlich machen, die hatten ja Recht, die Fahrräder können nicht die ganze Fahrt im Gang stehen. Aber das hätte mit Bitte, Danke und ohne Bemerkung über unsern Duft besser geklappt. Vor allem hätten die beiden dann auch ihren Tagesausflug genießen dürfen.

Denn natürlich haben sich die Spackos nicht zu ihren Rädern gesetzt, sondern sind ins Abteil gegangen. Und einer hat seine Trinkflaschen am Rad gelassen - schwerer Fehler. Bevor mein Bruder überhaupt merkt, was ich vorhabe ist schon der Koffer auf, ich schnappte mir das farblose Abführmittel in der Energy-Drink-Tarnung und eine Viagra-Fälschung, die ich in einem 5-€-Schein einwickelte und am Boden zertrat. Jetzt hoffe ich, dass in den Trinkflaschen nicht nur Wasser ist - Bingo! Magnesiumgeschmack, genau das was ich hoffte. Ich geize nicht mit Abführmittel und auch die zerdrückte Viagra ist mehr als reichlich. In Manzanillo habe ich gemerkt, dass man von einer ganzen wirklich noch Stunden nachher einen Ständer hat und hab mir geschworen nie wieder eine ganze zu nehmen.

In Mexiko wurden wir nie angemacht, die Leute waren echt nett. Kaum in Deutschland und schon wieder unfreundlich behandelt von irgendwelchen Hampelmännern, die sich besser fühlen und einen abschätzig behandeln, weil man das falsche anhat und nicht so toll riecht. Ich hoffe die beiden sind nicht zu weit in die Berge gefahren, da gibts ja nirgends sanitäre Einrichtungen. Ich stell mir das ziemlich peinlich vor, die ganze Zeit zum Kacken zu müssen und einen wahnsinns Hammer in den engen Radhosen zu haben. Vor allem auf der Schüssel mit Ständer sitzen und nicht wissen was man tun soll. Umgebracht wird's ihn schon nicht haben, ich hab das Zeug auch oft genommen. Man sollte einfach niemanden unfreundlich behandeln. Schlecht gefühlt hab ich mich eigentlich nie, nur mein Bruder ist schier an die Decke und ich musste ihn davon abhalten, die Trinkflasche wieder auszuleeren. Ich persönlich finde es im Nachhinein sogar besser, dass nur einer der beiden das Pech hatte. Das macht es noch peinlicher.

Beichthaus.com Beichte #00026952 vom 05.09.2009 um 10:22:47 Uhr in Geltendorf (52 Kommentare).

Gebeichtet von dr.seltsam
In WhatsApp teilen

Taxifahrer verarscht

24

anhören

Boshaftigkeit Dummheit Falschheit Last Night Berlin

Neulich haben zwei Kumpels und ich uns ein bisschen Spaß gegönnt. Wir haben uns am Zoo ein paar Bier gekauft und sind weiter zum Tiergarten. Als das Bier alle war, sind wir weiter gezogen, kauften uns noch billige Pizzen und weiteres Bier und setzten uns dann auf ein niedriges Mäuerchen und genossen den Abend. Von unserem Sitzplatz aus hatten wir freie Sicht auf eine vielbefahrene Kreuzung und einem meiner Kumpels (er ist nebenberuflich Taxifahrer) fiel eine Taxirufsäule auf der anderen Straßenseite auf.

Nach einigem hin und her beschlossen wir, den dort wartenden Taxifahrer ein bisschen zu ärgern. Also suchten wir die Rufnummer der Säule raus, schalteten unsere Rufnummernkennung aus und begannen, die Säule anzurufen. Dazu muss man wissen, dass Taxen, die frei (also ohne Fahrgäste sind), ihre Leuchte auf dem Dach anschalten müssen. Außerdem haben die meisten Taxen in Berlin einen Funkchip. Wenn sich also ein Taxi in der nähe der Säule befindet und frei ist, und jemand die Säule anruft, piept es im Taxi und eine Lampe blinkt.

Wir riefen also bei der Säule an, sahen, wie der Taxifahrer aus dem Taxi sprang und zur Säule rannte und legten dann auf. Das ganze machten wir ein paar mal, danach wollten wir den Taxifahrer zu einer erfundenen Hausnummer in der nächsten Querstraße schicken. Leider sprang er nicht mehr aus dem Wagen, wenn es piepte, sondern schaltete seine Lampe aus, wodurch es in seinem Wagen nicht mehr piepte, sondern nur noch blinkte. Wenn wir aufgelegt hatten, dauerte es nicht lange, bis er die Lampe wieder einschaltete. So ging das dann gut eine halbe Stunde. Anrufen, Lampe geht aus, auflegen, Lampe geht wieder an, anrufen usw... Bis der Taxifahrer das Weite suchte. Schade.

Doch wir mussten nicht lange warten, da fuhr ein freies Taxi die Straße entlang. Genau als es an der Säule vorbei fuhr, riefen wir an. Die Fahrerin legte ein Vollbremsung hin, sprang aus dem Wagen und lief zur Säule. Wir schickten sie dann zur nächsten Querstraße (und einer erfundenen Hausnummer) und bekamen uns vor Lachen nicht mehr ein, als sie wirklich an der nächsten Kreuzung abbog. Nur ein paar Minuten später hielt ein zweites Taxi an der Säule und auch dieses schickten wir zu der "Adresse". Leider haben wir die Gesichter der Taxifahrer nicht gesehen, als sie feststellen mussten, dass es die Hausnummer nicht gibt, aber für uns war der Abend perfekt.

Ein bisschen tut es mir Leid für die Fahrer, aber andererseits sind die meisten von denen geldgierige und vor allem unfreundliche Aasgeier. Und das sagte mein Kumpel, der selber Taxifahrer ist.

Beichthaus.com Beichte #00026950 vom 04.09.2009 um 17:08:55 Uhr in Berlin (Tiergarten) (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Im Schlafzimmer meiner Eltern

39

anhören

Peinlichkeit Morallosigkeit Familie Intim

Im Schlafzimmer meiner Eltern
Als ich circa 7 Jahre alt war, schlief ich eine Nacht im Schlafzimmer meiner Eltern, da in meinem Zimmer gerade gestrichen wurde. Irgendwann nachts wurde ich geweckt, und was meine zarten Kinderaugen sahen und meine Ohren hörten könnt ihr euch sicher vorstellen. Sie waren jedoch zu sehr beschäftigt um zu merken, dass ich wach war. Irgendwann, als ich es nicht mehr aushielt, sprang ich auf, lief in mein Zimmer und legte mich einfach in mein Bett und tat so als würde ich schlafen. Circa 5 Minuten später kam mein Vater in mein Zimmer und rief meinen Namen, ich tat jedoch so, als würde ich schlafen, da ich keine Ahnung hatte, wie das Gespräch enden würde. Das Ende vom Lied ist, dass ich verstört war und mein Vater mich tagelang fragte, ob ich denken würde, dass er meiner Mutter wehgetan hätte.
Darauf antwortete ich natürlich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00026945 vom 02.09.2009 um 23:46:06 Uhr (39 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000