Hilfe, die Sexsucht bestimmt mein Leben!
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Die Entspannung hält gerade mal eine Stunde an, dann durchsurfe ich wie ein rasender Stier die Internetkontaktseiten auf der Suche nach Privatfrauen, die sich ein kleines Taschengeld dazuverdienen wollen. Meistens finde ich in der knappen Zeit keine und fahre stattdessen zu den Nutten, mir für einen Zwanni einen hobeln lassen. Kaum bin ich da, bin ich so geil, dass ich schon geblasen werden will. Hat sie ihn dann im Mund, will ich sofort ficken. So bin ich also fast jeden Mittag 50,00 Euro los. Zurück in der Firma bin ich spätestens ab 16:00 Uhr zu keiner konzentrierten Arbeit mehr fähig und begebe mich wieder ins Netz zu meinen Erotikkontaktseiten. Inzwischen habe ich eine private Handy-Datenbank, wo ich Nutten, private Hausfrauen, Sauna Clubs etc. verwalte. Ich bin auch schon zu Transen gegangen. Da ich auf keinen Fall bi oder schwul bin, wollte ich mich so selbst heilen. Aber das hat nichts gebracht. Auf dem Weg nach Hause fahre ich entweder auf die einschlägigen Parkplätze, Treffpunkte an Baggerseen etc. oder schnell ins Pornokino mit Glory-Hole.
Oder aber, ich treffe mich mit einer meiner vier Freundinnen zum Ficken. Jede denkt, sie sei mein einziges Verhältnis. Wenn ich dann gegen Mitternacht nach Hause komme und mich frisch geduscht ins Bett lege, habe ich nicht selten Lust, noch mal eine Tagesabschlussrunde mit meiner Frau zu drehen. Das alles macht mich echt fertig, weil ich mich wie ein Getriebener fühle. Ich bekomme mein Leben auch nicht mehr kontrolliert bzw. organisiert. Auf der Arbeit leiste ich nur noch 10 Prozent dessen, was ich machen müsste. Da ich in leitender Position bin, kann ich das aber prima vertuschen. Meine Abteilung ist trotz (oder wegen) meiner Passivität immer noch sehr erfolgreich. Ich bin weder pervers, noch habe ich einen besonderen Fetisch. Ich will einfach immer nur ficken. Es ist wie eine Sammelleidenschaft. Ich jage sie, ich erlege sie und sammle sie in meiner Datenbank. Kann nicht aufhören. Es ist ein Zwang! Ich habe es oft versucht. Ein Tag ohne meiner Leidenschaft nachzugehen, macht mich physisch, wie psychisch total fertig. Ich bin wie ein Junkie!
Leute, die mich von früher her kennen, sagen mir immer, wie schlecht ich aussehe. Diese ganze Scheiße macht mich echt fertig! Man sieht es mir inzwischen auch an. Wen ich einmal gefickt habe, der interessiert mich danach nicht mehr. Dabei ist es egal, ob käuflich oder nicht. Keine der Frauen mit denen ich ein Verhältnis habe/hatte bedeutet mir etwas, allen erzähle ich, dass ich sie liebe und wie wunderschön sie sind. Wenn ich es beende und sie am Boden zerstört sind, empfinde ich nichts für sie. Weder Mitleid, noch Zuneigung, noch Trauer, noch Sehnsucht, noch Liebe, noch Wiedersehensfreude, noch verschwende ich danach auch nur einen einzigen Gedanken an diese Frauen. Ihre Namen merke ich mir nur mittels meines Handys und den dazugehörigen Fotos. Sonst könnte ich das überhaupt nicht mehr zuordnen. Nur meine eigene Ehefrau mag ich. Mehr nicht! Liebe zu einer Frau? Nein! Ich weiß gar nicht was das ist.
Die einzige Liebe, die ich empfinde ist die Liebe zu mir selbst. Ich glaube, dass ich nicht mal der allerbeste Liebhaber bin. Eher normaler Durchschnitt. Oftmals nehme ich auch für die Abendveranstaltungen Potenzmittel zur Hilfe um körperlich das alles überhaupt noch leisten zu können, was mein wahnsinniges Hirn sich ausdenkt. Da mir der Sexakt aber auf Dauer keine Befriedigung mehr zu geben scheint, habe ich Angst vor dem, was noch alles kommt. Ich fühle mich wie eine Zeitbombe mit defektem Zünder. Wie gesagt, ich bin ein Getriebener! Tat gut, das mal alles runterzuschreiben. Jetzt ist es 10:30 Uhr. Und ich gehe noch einmal kurz durch die Räume, schaue den Mädels auf ihre Bauchnabelpiercings, String-Tanga-Ärsche und festen Tittchen und wichse mir auf dem Klo einen. Ich kann es nicht stoppen!