Die Gegenschwimmanlage

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Masturbation Maßlosigkeit Neugier Ziesar

Die Gegenschwimmanlage
Meine Großeltern haben einen Innenpool mit einer Gegenschwimmanlage. Irgendwann, als ich mit 13-14 Jahren dort schwimmen war, habe ich versucht, mich am Beckenrand festzuhalten. Während das Ding lief, bekam ich eine Latte und relativ schnell auch einen Orgasmus. Bis ich 17 war, habe ich das regelmäßig gemacht, wenn ich dort alleine schwimmen war. Ich beichte also, dass ich die Gegenschwimmanlage meiner Großeltern als Masturbationshilfe benutzt habe.

Beichthaus.com Beichte #00031523 vom 27.06.2013 um 01:26:27 Uhr in Ziesar (26 Kommentare).

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Das Charakterschwein

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Gewalt Zwietracht Schule Appenweier

Der Grund und Anlass meiner Beichte hat ziemlich genau vor 12 Jahren stattgefunden. Doch von vorne: Einer meiner Schulkameraden war ein richtiges Charakterschwein, vorlaut, arrogant und selbstherrlich. Er mobbte und erniedrigte gerne andere Schüler, unter anderem mich und meinen besten Freund, weil wir so gut wie keine Markenklamotten besaßen, und relativ weit außerhalb wohnten. Seine täglichen Demütigungen und Handgreiflichkeiten führten fast dazu, dass ich die Schule schmiss. Als sicher war, dass wider Erwarten auch er sein Abi bestanden hatte, veranstaltete er großspurig eine Homeparty nach amerikanischem Vorbild. Seine Eltern überließen ihm dafür das Haus und fuhren übers Wochenende weg. Damals waren ja gerade so Filme wie Road Trip und American Pie in, wo er sich wohl sein Partymotto abgeguckt hatte. Sogar wir waren eingeladen, wahrscheinlich sollten wir aber eher so eine Art Belustigung für ihn sein. Wir gingen trotzdem hin. Allerdings mit bitteren Gedanken und fiesen Plänen im Sinn. Er sollte sich an diese Nacht erinnern, dafür wollten wir Sorge tragen. Und genau das tut er. Bis heute.

Wir wollten ihn abfüllen und bloßstellen. Das Schicksal spielte uns insofern in die Karten, als dass er schon ziemlich hinüber war, als wir gegen elf Uhr eintrafen. Er hatte ordentlich vorgeglüht, und auch schon den einen oder anderen Johnny geraucht. Wir wussten, dass er auf unser Schulmodel scharf war, und plante, sie auf dieser Party abzuschleppen. Was ihm wohl nicht so klar war, war, dass sie mit einem richtig üblen Typen ging, der Inbegriff eines muskulösen Bad Boys. Tattoos, Piercings, vierziger Oberarme, wesentlich älter und abgekochter als unser Peiniger. Was zunächst nur eine Randnotiz war, wurde uns erst richtig bewusst, als es bereits zu spät war, um noch etwas zu retten. Wir gingen gemeinsam auf der Party herum, und kippten ihm und seinen Mitläuferkumpels immer wohl dosiert kleine und größere Portionen Wodka in sein Bier, wenn niemand hinsah. Dann wollten wir ihn eigentlich unter einem Vorwand in irgendein Zimmer locken, warten bis er vollkommen am Ende war, nackt ausziehen, und als Pointe einen seiner besoffenen Kumpels dazulegen. Dann hätten wir dafür gesorgt, dass ihn jemand entdeckt, vorzugsweise besagte Schulschönheit. Dummerweise hatten wir aber mit einem Mal gar nichts mehr unter Kontrolle, denn er war plötzlich stockbesoffen, und machte sich mehr als offensiv an das Schulmodel heran, er ging sogar soweit, sie in seinem Suff zu begrapschen und zu bedrängen. Sie ließ sich immerhin ein Stück weit darauf ein, doch schließlich schob sie ihn weg, was ihn in seinem Suff veranlasste, sie am Hals zu packen, und zu schütteln.

Das war sein Verhängnis. Innerhalb von zehn Minuten war ihr Freund wie aus dem Nichts da, und drehte den Spieß um, nicht ohne vorher mit Nachdruck verkündet zu haben, dass die Party vorbei sei. Das Nachspiel war eine Bewährungsstrafe für den Freund des Schulmodels und ein völlig verwüstetes Haus unseres Peinigers, sowie eine gebrochene Nase und Verbrennungen im Gesicht seinerseits. Der Freund der Schulschönheit hatte wohl den Kopf unseres Erzfeindes auf das noch heiße Grillrost gedrückt. Die Narben sieht man jetzt übrigens immer noch. Er denkt auch nach wie vor, er habe damals von selbst zu viel getrunken. Obwohl ich diese Aktion aufs Tiefste bereue, habe ich ihm nie gesagt, wer ihn so abgefüllt hat. Aus ihm ist immerhin ein halbwegs erträglicher Mensch geworden, der seine Lektion gelernt hat. Er hat jetzt Frau und Kinder, und schlägt sich recht gut. Was mit dem Schulmodel und ihrem Freund passiert ist, weiß ich nicht genau.

Beichthaus.com Beichte #00031522 vom 27.06.2013 um 00:20:26 Uhr in Appenweier (32 Kommentare).

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Kleine Hürden beim Einkauf

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Hochmut Morallosigkeit Arbeit Stadthagen

Ich (m/22) bin zurzeit Auszubildender bei einer großen Lebensmittelkette und werde hin und wieder an der Kasse eingesetzt. Bei den etwas kräftig gebauteren Kunden habe ich immer den Drang, die gescannten Waren so ungünstig auf das Rollband zu legen, dass sich diese, für ihre Verhältnisse, "stark" nach vorne beugen und sich somit anstrengen müssen.

Vergebt mir, aber ich muss mir immer das Lachen verkneifen, wenn ich sehe, dass diese Kunden dann nicht an ihre Pizzakartons rankommen, und ich diesen noch gnädig mit einem "Oh, das tut mir aber leid" helfe, an ihr ungesundes Zeug ranzukommen. Natürlich mache ich dies nicht bei Älteren oder schwachen Menschen!

Beichthaus.com Beichte #00031520 vom 26.06.2013 um 23:28:26 Uhr in 31655 Stadthagen (25 Kommentare).

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Der Kita-Erzieher meiner Tochter

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Begehrlichkeit Verzweiflung Kindergarten Herzebrock-Clarholz

Ich bin 28 Jahre alt und Mutter eines vierjährigen Mädchens. Mein Mann ist vor drei Jahren bei einem Autounfall gestorben und ich hatte seitdem keinen anderen Mann, einfach, weil ich emotional nicht konnte und überhaupt nicht das Bedürfnis hatte. Mein Mann fehlte mir sehr. Jetzt jedoch habe ich mich in den Kindergartenerzieher, der seit einem halben Jahr neu in der Kita meiner Tochter ist, verliebt. Er ist so warmherzig und freundlich und ich habe das Gefühl, er fühlt sich auch zu mir hingezogen, weil er oft das Gespräch mit mir sucht und immer zu mir kommt, wenn ich meine Tochter abholen komme, auch wenn ich schon mit einer anderen Erzieherin spreche. Und letztens hat er mich gefragt, ob ich als Begleiterin auf einen Ausflug mitkommen könnte und als eine andere Erzieherin dann meinte, das sei nicht mehr nötig, weil sie schon eine Begleiterin haben, hat er darauf bestanden, dass sie aber noch eine gebrauchen könnten. Und dabei hat er mich wieder so angeguckt. Er kommt von der Elfenbeinküste und hat einen Akzent zum Dahinschmelzen. Ich habe sowieso schon, wie wahrscheinlich die meisten Frauen, eine Schwäche für Schwarzafrikaner. Und dieser hier ist noch ein ganz besonders göttliches Exemplar. Groß, breitschultrig, athletisch, umwerfendes Lächeln. Ein richtiger Beschützertyp. Und dann ist er auch noch Kindergartenerzieher! Harte Schale, weicher Kern. Gibt es etwas Verführerischeres? Aber ich habe ein schlechtes Gewissen, denn meine Tochter hat so ein freundschaftliches Verhältnis zu ihm aufgebaut, er ist ihr echt wichtig. Ich habe Angst, dass sie dann denkt, dass ich ihn ihr "wegnehme". Ich habe auch ein schlechtes Gewissen meinem verstorbenen Ehemann gegenüber.

Beichthaus.com Beichte #00031518 vom 26.06.2013 um 20:34:07 Uhr in Herzebrock-Clarholz (73 Kommentare).

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Der King of Pop

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Morallosigkeit Engherzigkeit Selbstsucht Berlin

Der King of Pop
Heute, vor genau vier Jahren, wachte ich nach einer langen Party-Nacht mit meinem One-Night-Stand auf. Aufgrund unseres hohen Alkoholkonsums hatten wir nur geschlafen. Ich war noch nicht zum Schuss gekommen, musste die Chance also nutzen. Da die Dame bei jedem noch so kleinen Stoß ein wahnsinnig lautes Organ hatte, schaltete ich notgedrungenerweise den Fernseher ein. Denn meine Nachbarn haben ihre Küche genau neben meinem Schlafzimmer und die Wände sind nicht gerade dick. Als wir im Doggy-Style richtig zugange waren, meldete sich Peter Klöppel mit den Breaking News. Michael Jackson, der King of Pop, ist tot! Ich dachte, ich höre nicht richtig. Ich war seit meiner frühsten Kindheit ein großer Fan. Ich stoppte, das war ein Schock für mich, und ich musste meine Tränen unterdrücken, während ich die Fernsehbilder sah. Meine hohle Bettbekanntschaft dagegen fand nur Interesse an dem Namen "King of Pop". Sie animierte mich weiterzumachen und schrie immer wieder "Bist du mein King of Pop? Oh ja... Pop mich King of Pop! Oh jaaaaaaa...!"

Ich bin noch heute über mich selbst schockiert. So unsensibel und unmoralisch. Die Frau habe ich nie wiedergesehen, aber diesen Tag werde ich wohl nie wieder vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00031515 vom 26.06.2013 um 11:52:08 Uhr in Berlin (Prenzlauer Allee) (21 Kommentare).

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