Im Adamskostüm vor den Dates meiner Tochter

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Eitelkeit Schamlosigkeit Familie

Ich (m/Ende 30) mache viel Sport und habe in der Hose einiges zu bieten. Ich habe mich nie für meinen Körper geschämt und kein Problem damit, mich vor anderen auszuziehen. Ich mache es nicht provokant vor anderen, schäme mich aber weder beim Arzt, noch zu Hause am Pool, wenn Freunde da sind, mir die Badesachen anzuziehen. Seit einiger Zeit ist meine Tochter in dem Alter, in dem sie mit jedem vögelt, der nicht bei Drei auf dem Baum ist. Ich finde es in Ordnung, wenn sie sich ausleben will. Seit einiger Zeit mache ich mir aber einen Spaß daraus, wenn sie wieder einen Neuen anschleppt, dafür zu sorgen, dass er mich im Adamskostüm sieht. Ich ziehe mir beiläufig die Badesachen an, wenn er dabei ist, und genieße die Blicke. Es kam schon öfter als ein Mal vor, dass einer so beeindruckt von meiner Ausstattung war, oder sich dann zu klein gefühlt hat, dass er es bei meiner Tochter nicht mehr gebracht hat und ich ihn nie wiedergesehen habe. Es tut mir leid für sie, aber irgendwie muss man ja aussortieren.

Beichthaus.com Beichte #00038606 vom 09.08.2016 um 13:40:11 Uhr (32 Kommentare).

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Unser Streit hat meine Oma umgebracht

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Verzweiflung Engherzigkeit Familie Tod

Ich bin schuld am Tod meiner Oma. Wir haben uns etwas gestritten, denn sie hatte dieses Jahr eine Op am offenen Herzen und seitdem ist sie wie ausgewechselt. Sie nervte alle ihre Nachbarn, beschuldigte alle, dass sie klauen würden, und meckerte über jeden und alles. Nun ging sie in ein Altersheim. Ich war beruhigt, da sie nicht mehr alleine in einem Haus leben konnte (sie lebt übrigens in Russland wir in Deutschland, sonst hat sie keinen). Nun passte ihr aber auch das Altersheim nicht. Das Essen schmeckt nicht und viele hilflose Menschen. Nun fing sie an, dass sie wieder nach Hause will und nächsten Montag wieder nach Hause zieht - das Haus wird allerdings gerade verkauft. Nur die Papiere müssen noch gemacht werden.

Ich habe sie angeschrien: Dass es nicht geht, dass sie nicht alleine leben kann und sie immer einen braucht, der da sitzt. Und dafür hat sie kein Geld und wir können auch nicht so viel Geld abdrücken. Ich habe sie richtig angemeckert und angeschrien. Am Ende sagte sie: "Ich habe verstanden, lass uns auflegen, ich habe Kopfschmerzen bekommen." Ich habe nur "Tschüss" gesagt und das war es. Das Telefonat war gestern. Heute ist sie tot. Ich habe so ein schlechtes Gewissen...

Beichthaus.com Beichte #00038576 vom 01.08.2016 um 18:37:05 Uhr (19 Kommentare).

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Hoffentlich ist ein Anderer gestorben!

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Engherzigkeit Selbstsucht Familie Tod

Hoffentlich ist ein Anderer gestorben!
Ich habe vor ein paar Stunden mit meiner Mutter telefoniert, wie jeden Tag. An ihrer Stimme merkte ich, dass wieder etwas passiert sein muss, und vermutete schon, dass jemand gestorben sein muss. Und leider war es auch so, mein Cousin hat sich totgefahren. Meine Beichte? In den paar Sekunden, bevor sie sagte, dass er es ist, hatte ich panische Angst, es könnte meine Schwester, mein Bruder, mein Neffe, mein Schwager, meine Schwägerin oder Stiefvater sein. Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, als sie den Namen meines Cousins sagte. Das hat sie mir sicherlich nicht angemerkt, aber ich schäme mich für diese paar Sekunden doch sehr. Mein Onkel und meine Tante haben damit jetzt schon das zweite Kind verloren. Beim Ersten hat es schon Jahre gedauert, bis sie wieder einigermaßen klarkamen. Ich fürchte, das wird sie zerstören. Und ich egoistischer Arsch denke natürlich erst einmal nur an mich.

Beichthaus.com Beichte #00038570 vom 30.07.2016 um 13:29:38 Uhr (13 Kommentare).

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Die Höllenmaschinen, die meinen Vater töteten

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Verrat Waghalsigkeit Hass Familie Auto & Co.

Ich hasse meine Familie wie die Pest. Als ich nur wenige Jahre alt war, wurde mein Vater von einem betrunkenen Motorradfahrer angefahren und verstarb nach wenigen Tagen an den Verletzungen. Ich war noch zu klein, um das zu verstehen und zu trauern, meine Mutter lachte […]
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Beichthaus.com Beichte #00038569 vom 30.07.2016 um 02:34:11 Uhr (20 Kommentare).

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Man konnte ihr nur den Tod wünschen

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Engherzigkeit Morallosigkeit Familie Tod Bad Homburg

Ich (w) beichte, dass ich es unterlassen habe, zur Beerdigung meiner Oma zu gehen und überhaupt kein Verständnis für die Trauer meiner Verwandten habe. Meine Oma war schon länger sehr schwer krank und konnte in letzter Zeit nur noch auf dem Bett liegen. Sie litt stark und hat schon immer gesagt, dass sie in einem Zustand, in dem sie nur noch von anderen abhängig ist und starke Schmerzen hat, nicht leben möchte. Als sie dann gestorben ist, war ich ehrlich gesagt froh, während alle anderen anfingen zu weinen und zu trauern, als hätten sie niemals damit gerechnet. Dabei war es zum einen klar, dass sie in den nächsten Tagen sterben wird. Zum anderen wollte sie so ohnehin nicht leben und daher konnte man ihr in ihrem Interesse nur den Tod wünschen. Nach der Beerdigung, zu der ich nicht hingegangen bin, weil ich meine letzten Worte zu ihr schon gesprochen hatte und mir nicht das sinnlose Trauern der anderen antun wollte, kam ihr Mann (mein Opa) für eine Woche zu uns.

Schon bevor er ankam, wies man mich mehrmals darauf hin, dass er sehr empfindlich sei und ich doch bitte Rücksicht nehmen solle - unerträglich. Als er dann ankam, weinte er immer sofort, wenn über sie gesprochen wurde. Meine Eltern gingen besser damit um, waren aber in der Anwesenheit des Opas immer still, was mich echt ankotzte! Er und wir alle konnten doch froh sein, dass die Oma nun nicht mehr leiden muss. Und jetzt kann man doch nichts an der Situation ändern und sollte an die Zukunft denken! Ich habe deshalb ganz unauffällig damit angefangen, in den unterschiedlichsten Situationen das aktuelle Gesprächsthema auf sie zu lenken. Anfangs musste mein Opa immer sofort weinen, doch mittlerweile reagiert er immer stumpfer darauf. Auch die Situation in der Familie hat sich verbessert. So sind meine Eltern nicht mehr "aus Rücksicht" die ganze Zeit still.

Ich fand dieses Verhalten meiner Familie total sinnlos. Was ich aber sehr bedenklich finde, ist, dass ich es irgendwie lustig fand, wie leicht man andere Menschen beeinflussen und zum Weinen bringen kann. In diesem Moment fühlt man sich so, als könnte man diese Menschen kontrollieren. Mir kam sogar schon der Gedanke, wie es wäre, wenn mein Opa stirbt und ich dasselbe mit meinen Eltern tue. Das finde ich fast schon beängstigend. Von meiner Familie ahnt keiner etwas, da ich es, wie gesagt, sehr unauffällig getan und die jeweilige Person sofort getröstet habe.

Beichthaus.com Beichte #00038565 vom 28.07.2016 um 18:50:44 Uhr in 61350 Bad Homburg (Lessingstraße) (24 Kommentare).

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